DE117385C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE117385C DE117385C DENDAT117385D DE117385DA DE117385C DE 117385 C DE117385 C DE 117385C DE NDAT117385 D DENDAT117385 D DE NDAT117385D DE 117385D A DE117385D A DE 117385DA DE 117385 C DE117385 C DE 117385C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- handle
- door
- activation device
- fire alarm
- glass
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B25/00—Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
- G08B25/12—Manually actuated calamity alarm transmitting arrangements emergency non-personal manually actuated alarm, activators, e.g. details of alarm push buttons mounted on an infrastructure
Landscapes
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einschaltungsvorrichtung für selbstthätige elektrische
Feuermelder (z. B. für denjenigen nach Patent 89623), mittelst welcher der Stromschliefser,
welcher den Stromschlufs zwischen Melder und Centralstation bewirkt, bei dem Schliefsen des
Stromkreises festgelegt und erst durch das Aufziehen des Laufwerkes wieder freigegeben
wird. Dabei springt nach dem Zerschlagen der Thürscheibe die Handhabe des Stromschliefsers
selbsttätig heraus, um ein Verletzen der Hand durch Glassplitter zu verhindern,
und besitzt in der Ruhestellung eine solche Lage, dafs das Schliefsen der Thür nur dann
erfolgen kann, wenn das Laufwerk aufgezogen ist.
Die Anordnung wird durch die Fig. 1 bis 4 veranschaulicht, von welchen Fig. 1 einen
Querschnitt und Fig. 3 einen Längsschnitt des Meldeapparates darstellen, während die Fig. 2
und 4 Einzelheiten zeigen.
Der Melder besteht aus dem Kasten 1 mit der Thür 2. Im Innern des Kastens ist die
Platte 3 befestigt, auf welcher die Apparattheile befestigt sind. An der Thür befindet sich eine
Wölbung 4, welche vorn durch eine Glasscheibe 5 geschlossen ist. Innerhalb der Wölbung
4 liegt ein Griff 6,_ welcher an einem Rohr 7 angebracht ist; dieses erstreckt sich
durch ein Führungsrohr 8, welches an dem vorderen Ende mit einem Kopf 9 versehen
und an dem hinteren Ende durch eine Stellscheibe 10 verschlossen ist. Im Innern des
Rohres 7 ruht eine an dem Griff 6 sowie an der Scheibe 10 befestigte Schraubenfeder 11,
welche mit Hülfe der Scheibe 10 um ihre Achse gespannt werden kann. Da aufserdem
die Feder 11 gesperrt gewickelt ist und durch die auf den Griff 6 wirkende Glasscheibe 5 zusammengedrückt
wird, hat sie das Bestreben, den Griff herauszudrücken und gleichzeitig infolge ihrer Verdrehung zu drehen.
In dem Rohre 7 ist ein in Fig. 2 punktirt angedeuteter Längsschlitz 12 angebracht. Rohr 8
besitzt einen ein Viertel des Wandungsumfanges durchsetzenden Querschlitz 13, während auf
demselben ein Stromschlufsring 14 drehbar angeordnet ist, welcher einen mit seiner unteren
Verlängerung in die Schlitze 12 und 13 hineinragenden
Stift 23 erhalten hat und aufserdem die Sperrnase 15 sowie die Stromschlufsspitze 16
trägt. Der in Fig. 4 in Ansicht und Schnitt dargestellte Kopf 9 besitzt an seinem vorderen
Ende einen wagerechten Ausschnitt 24, welcher derartig gestaltet ist, dafs der Griff 6 nur in
einer bestimmten Lage in ihm Platz findet.
Auf einem Zapfen 17 lagert drehbar ein aus
Armen 18 und 19 bestehender Hebel. Der
Arm 18 ruht mit seinem als Klinke ausgebildeten Ende auf dem Stromschliefser 14.
Wenn letzterer in der Pfeilrichtung (Fig. 3) um 90° gedreht wird, greift die Klinke des
Hebels 18 hinter die Nase 1 5. Das Laufwerk 20
besitzt ein Schlüsselloch 21 mit Federstift, welcher
durch die Platte 3 hindurchragt. Zum Aufziehen des Werkes dient ein Schlüssel mit
Bart, welcher bei seiner Drehung den Arm 19 und den mit ihm verbundenen Arm 18 anhebt,
so dafs hierdurch die Nase 15 frei wird.
Unterhalb des Kopfes g ist auf der Platte 3 die Stromschlufsfeder 22 isolirt befestigt.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: In der Ruhelage ist die Thür 2 des Meldeapparates verschlossen und der Griff 6 nebst
seinem Rohre 7 mit Hülfe der Scheibe 5 in das Führungsrohr 8 bezw. den Kopf 9 hineingedrückt,
so dafs die Feder 11 gespannt ist. Zerschlägt man die Glasscheibe, so Springt der
Griff heraus; hierbei bewegt sich der Schlitz 12 über den Stift 23. Dreht man nun den Griff
entgegen der Verdrehung der Feder 11 (in der Pfeilrichtung der Fig. 3) in die punktirte Stellung
der Fig. 1, so wird der Ring 14 durch den Stift 23 mitgenommen. Der Stift bewegt
sich hierbei in dem Schlitze 13 des Rohres 8 und die Nase 15 setzt sich hinter die Klinke
des Hebels 18. Hierdurch wird der Griff in der gegebenen Lage festgehalten. Durch die
Drehung des Ringes 13 kommt ferner die Stromschlufsspitze 16 mit der Stromschlufsfeder
22 in Berührung, wodurch der Stromkreis zwischen dem Melder und der Centralstation
geschlossen wird. Nun kann das Werk mit Hülfe der Vorrichtung des Patentes 89623
durch die Centralstation ausgelöst werden und ablaufen. Um die zerschlagene Glasscheibe zu
ersetzen, ist es nothwendig, die verschlossene Thür 2 zu öffnen. Da aber dann nach dem
Einsetzen der Scheibe behufs Wiederschliefsens der Thür der Griff hineingedrückt werden
mufs, dieser jedoch in der in Fig. 2 punktirt gezeichneten Lage festgehalten wird, ist es vorläufig
noch nicht möglich, ihn in den wagerechten Schlitz 24 hineinzudrücken. Erst bei dem Aufziehen des Werkes durch den in 21 gesteckten
Schlüssel wird der mit dem Arme 19 gekuppelte Arm 18 durch den Schlüsselbart
angehoben und dadurch die Sperrnase 15 freigegeben; der Griff vermag dann infolge der
Einwirkung der Feder 11 in seine ursprüngliche Lage zurückzugehen.
Claims (3)
1. Einschaltungsvorrichtung für selbsttätige
elektrische Feuermelder, dadurch gekennzeichnet, dafs der den Stromschlufs zwischen
Melder und Centralstation herstellende Stromschliefser (14) bei dem Schliefsen des
Stromkreises festgelegt, durch das Aufziehen des Laufwerkes dagegen wieder freigegeben
wird.
2. Einschaltungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Stromschliefser
(14) von einem Handgriffe (6) bewegt wird, welcher nach dem Einschlagen
des Glases der den Feuermelder schliefsenden Thür vorspringt, zu dem Zwecke, ein
Verletzen der Hand durch Glassplitter zu verhindern.
3. Einschaltungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafs der Griff (6)
während seiner Ruhestellung in einer Aussparung (24) liegt, deren Richtung mit derjenigen
des umgedrehten Griffes nicht übereinstimmt, zu dem Zwecke, das Schliefsen der Thür des Feuermelders erst nach dem
Aufziehen des Laufwerkes zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE117385C true DE117385C (de) |
Family
ID=386653
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT117385D Active DE117385C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE117385C (de) |
-
0
- DE DENDAT117385D patent/DE117385C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4311786C2 (de) | Kraftfahrzeugtürverschluß, der eine Schließ- und Öffnungshilfe mit motorischem Antrieb aufweist | |
| EP0653010B1 (de) | Sperrvorrichtung für türen eines kraftfahrzeugs | |
| DE3249057C2 (de) | Schloss für Schiebetüren und Schiebetore | |
| EP0113655B1 (de) | Türöffner und -schliesser | |
| EP0678639A1 (de) | Verriegelung für Schiebeläden, Schiebetüren und dgl. entlang einer feststehenden Schiene verfahrbare Elemente | |
| DE3715882A1 (de) | Diebstahlsicherung fuer motorraeder | |
| DE7621587U1 (de) | Kabeltrommel zum selbsttätigen Aufwickeln einer elektrischen Leitung | |
| AT124670B (de) | Oberlichtöffner mit Verriegelungsvorrichtung. | |
| DE226413C (de) | ||
| DE682504C (de) | Tuerschloss mit senkrecht zur Tuerebene ausschwenkbarem Aussengriff | |
| DE291779C (de) | ||
| DE151388C (de) | ||
| DE1053350B (de) | Bolzenschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeugtueren | |
| DE1226908B (de) | Verschluss fuer Fahrzeughauben | |
| DE957727C (de) | Baskulstangen getriebe fur Dreh Kipp-Fenster mit einer oberhalb des Flugeis am feststehenden Rahmen drehbar gelagerten Querwelle | |
| DE197101C (de) | ||
| DE2133334C2 (de) | Oberlicht | |
| DE78593C (de) | Thüröffner mit niederziehbarem Hebel und scnraubenartigem Führungsschlitz | |
| DE890915C (de) | Verschluss fuer Schiebefenster | |
| DE117162C (de) | ||
| AT17402B (de) | Schloß, welches von einem beliebig entfernten Orte betätigt werden kann. | |
| DE831649C (de) | Durch Zugstange bedienbarer Oberlichtoeffner | |
| CH561381A5 (en) | Aerosol can operating mechanism - has transverse transmission lever actuating release lever depressing spray valve | |
| DE1653993C (de) | Alarmvorrichtung in einem Schubriegelschloß | |
| DE528428C (de) | Sicherheitsschloss mit Festhaltung des Riegels durch einen in der Schliesskappe gelagerten Sperrhebel |