DE1175475B - Hack- und Auslichtgeraet - Google Patents

Hack- und Auslichtgeraet

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Publication number
DE1175475B
DE1175475B DEE23940A DEE0023940A DE1175475B DE 1175475 B DE1175475 B DE 1175475B DE E23940 A DEE23940 A DE E23940A DE E0023940 A DEE0023940 A DE E0023940A DE 1175475 B DE1175475 B DE 1175475B
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DE
Germany
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steel
prongs
chopping
tines
rims
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Pending
Application number
DEE23940A
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English (en)
Inventor
Fritz Ehlert
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B39/00Machines specially adapted for working soil on which crops are growing
    • A01B39/08Machines specially adapted for working soil on which crops are growing with rotating tools such as weeding machines
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B41/00Thinning machines
    • A01B41/04Thinning machines with rotating tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. KL: AOIb
Deutsche KL: 45 a-41/04
Nummer: Aktenzeichen: Anmeldetag: Auslegetag:
1175475
E 23940III/45 a
30. November 1962
6. August 1964
Die Erfindung betrifft ein durch Bodenkontakt rotierendes Werkzeug, welches auf einfache Weise so veränderbar ist, daß es in Pflanzenreihen wahlweise zur Krustenbrechung, zum Auslichten oder zum Hacken benutzt werden kann.
Von den bereits bekannten Vorrichtungen zur Durchführung solcher Aufgaben, welche ohne gesonderten Antrieb schräg zur Pflanzenreihe rotieren, haben sich nur die bewährt, deren Außenumfang Zinken oder Ränder von Tellerscheiben aufweisen, ίο Nur diese Arbeitsglieder vermochten den bei einem solchen Einsatz im Boden auftretenden Kräften zu entsprechen. Jede dieser Ausbildungen bleibt aber für einen speziellen Arbeitseinsatz festgelegt. Die Erfindung schafft nun ein Gerät, welches die Arbeits-Wirkungen beider Formen sowohl wechselweise als auch in Kombination zu übernehmen vermag.
Die Erfindung geht aus von einem Gerät, das im wesentlichen aus einer mit Zinken besetzten größeren Felge besteht, deren lotrecht stehende Rotationsebene einen Winkel von 20° bis 30° mit der Fahrtrichtung bildet. Gemäß der Erfindung hat die Felge einen ringförmigen Hohlquerschnitt und trägt etwa 40 gerade radial gerichtete Stahlzinken, deren äußere Enden jeweils senkrecht zur Rotationsebene ab- as geflacht sind. Jeder Zinken besitzt innerhalb dieser Abflachung eine Bohrung oder auch zwei übereinanderliegende Bohrungen, durch welche Stahldrähte oder Stahlstifte derart hindurchgezogen sein können, daß in regelmäßiger Folge abwechselnd die Zwischenräume zwischen den Zinken offen oder geschlossen sind.
Im Arbeitsgang bewirken die abgeflachten Zinken eine fast schlupffreie Drehung der Rotationseinheit und eine Bodenlockerung in der Pflanzenzeile. Die je nach Verwendungszweck zwischen zwei oder mehreren benachbarten Zinken gezogenen Stahldrähte dringen zusammen mit diesen gut in Kulturböden ein und können aus einer Zeile junger Pflanzen genau fesüegbare Teilstrecken herausschneiden. Sie können auch den Raum zwischen zwei Kulturpflanzen jäten und lockern.
Das Verhältnis von Hackstrecke und Schonstelle kann mit Hilfe der Drähte schrittweise verändert werden und schafft dieser Werkzeugform ein größeres Anwendungsgebiet. Die bisher für Hackzwecke am Umfang mit Ausschnitten versehenen Tellerscheiben gewährleisten ohne Zusätze auch keine gleichbleibende Drehung. Sie pflügen den Boden oft stark auf und verschütten dabei benachbarte Pflanzen.
Von den Hack- und Auslichtfelgen gemäß der Erfindung dagegen wird der Erdboden zwar mittels Hack- und Auslichtgerät
Anmelder:
Fritz Ehlert,
Premnitz/Havel, Zentrum Block 10
Als Erfinder benannt:
Fritz Ehlert, Premnitz/Havel
der Drähte aufgebrochen, jedoch nur wenig seitlich verschoben, so daß eine Muldenbildung vermieden wird. Pflanzen und Unkräuter werden vorwiegend in der Zeilenmitte abgelegt. Ein Verschütten benachbarter Pflanzenreihen findet nicht statt.
In dieser übersichtlichen Arbeitsweise, in seinem einfachen Bauprinzip und der nach Bedarf leicht veränderbaren Arbeitswirkung liegt der Hauptvorzug des neuen Gerätes. Je zwei erfindungsgemäße Hack- und Auslichtfelgen können ferner zu einer fahrbaren Einheit vereinigt werden, die neben der günstigen Arbeitswirkung auch gleichzeitig gute Fahreigenschaften aufweist und daher hinter Landmaschinen oder Zugkräften leicht zu führen und zu steuern ist.
An Hand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele und deren Arbeitswirkungen näher erläutert. Es zeigt im einzelnen
F i g. 1 Zinken eines Hack- und Auslichtgerätes,
F i g. 2 eine aus zwei Zinkenfelgen bestehende Werkzeugeinheit in einer schematischen Draufsicht,
F i g. 3, 4 und 5 verschiedene Hackformen und deren Arbeitsschema,
F i g. 6 Zinken mit doppeltem Drahtbogen,
F i g. 7 eine Hack- und Auslichteinheit für Einzelzug.
Die Fig. 1 veranschaulicht einen Federstahlzinken 1, der in einer Hohlfelge 2 straff eingezogen und auf der Unterseite leicht übergeschweißt ist. Die Zinkenspitze ist flach ausgeschmiedet und mit einer Bohrung 3 versehen. In besonderen Fällen kann sie auch zwei übereinanderliegende Bohrungen 3 und 3' besitzen. Je 36 bis 48 solcher Zinken sind auf einer Felge mit einem Durchmesser von etwa 60 cm sternförmig angebracht. Die Felge nimmt die Arbeitsbeanspruchung der Einzelzinken in sich auf. Sie kann durch wenige leichte, Speichen auf einer Nabe in ihrer Lage gehalten werden, da gewöhnlich nur ihr Eigengewicht zur Wirkung kommt und keinerlei Triebkräfte zu übertragen sind.
409 639/115
In der Fig. 2 ist eine Zusammenfassung zweier Zinkenfelgen an einem gemeinsamen Achsgestänge 4 in der Draufsicht gezeigt. Jeder Achsschenkel weist in einem Winkel von etwa 25° nach hinten und hat eine abgedrehte Lauffläche, auf welcher die Naben verschiedenen Reihenweiten angepaßt werden können.
Während der Vorwärtsbewegung der Werkzeugeinheit führt jeder Zinken 1 im Boden einen Ritzschnitt aus, der durch die Pfeile angedeutet wird und immer parallel zum zugehörigen Achsschenkel verläuft. Das Arbeitstempo der Zinken im Boden ist nur etwa halb so groß wie die Fahrgeschwindigkeit des Gerätes. Dies macht die Anwendung der leicht gebauten Einheit bei normalem Hacktempo möglich und erleichtert auch ein Ausweichen der Kulturpflanzen. Die Arbeitswirkung entspricht einem Striegeln schräg zur Pflanzenreihe.
Befindet sich nun zwischen zwei Zinkenspitzen ein Stahldraht 5, wie in der F i g. 3 gezeigt ist, so werden alle von diesen Zinken eingeklammerten Pflanzen ausgerissen oder im Wurzelbereich abgeschnitten. Wie in dem zugehörigen Arbeitsschema dargestellt wird, werden in gleichmäßigem Rhythmus Pflanzen vernichtet und verschont. Ein normaler Pflanzenbestand wird somit zu 50% gelichtet und in den Schonstellen noch gelockert.
Bei einem durchschnittlichen Zinkenabstand von 6 cm ist Stahldraht ab 3 mm Dicke den Anforderungen hinreichend gewachsen, denn die Zinken 1 stehen ja etwas tiefer im Boden und bewältigen einen Teil der Lockerungsarbeit. Zur Befestigung genügt es, die Drahtenden umzubiegen. Die Verwendung von vorgefertigten Drähten, die an einem Ende bereits eine Art Nagelkopf haben, ist jedoch vorteilhaft. Beschädigte Drähte können stets leicht entfernt und erneuert werden.
Je nach der gewünschten Länge einer Hackstrecke können nun entsprechend lange Drahtstücke 5' durch die Bohrungen benachbarter Zinken geführt und gehalten werden. Um beispielsweise einen gleichmäßig aufgelaufenen Bestand von Rüben auf den üblichen Abstand zu verhorsten, wird man wenigstens drei Zinkenzwischenräume durch einen Drahtbogen schließen (F i g. 4). Bei Normalsaat verbleiben in dem dann entstehenden Horst gewöhnlich noch mehrere Pflanzen. Bei Einzelkornaussaat oder bei dünn aufgelaufenen Beständen wird man sicherheitshalber kleinere Hackstrecken wählen, um Fehlstellen auszugleichen. Es ist auch möglich, auf einen Drahtbogen einen freien Lockerungszinken folgen zu lassen, wie es in der F i g. 5 aufgezeigt ist.
Es ist günstig, wenn die Felgen eine durch mehrere kleine Zahlen teilbare Anzahl von Zinken tragen. Für spezielle Kulturen lassen sich besondere Formen mit geeigneten Abmessungen schaffen.
In Reihen mit gleichem Abstand von Pflanze zu Pflanze können Hackfelgen auch zum Jäten eingesetzt werden, da sie mit größter Regelmäßigkeit innerhalb der Vorwärtsbewegung abrollen. Das Übereinstimmen der entstehenden Schonstellen mit dem gegebenen Pflanzenabstand ist jedoch durch zusätzliche Kontrollmittel zu gewährleisten.
Man verwendet dann vorteilhafterweise eine Hackfelge, die im Arbeitsgang Schonstellen mit einem Abstand schafft, der um ein geringeres kleiner ist als die durchschnittliche Pflanzenentfernung. Die nach einiger Zeit größer werdenden Abweichungen können durch kurzes Bremsen der Felge wieder korrigiert werden, da dann eine Hackstrecke verlängert wird.
In Reihenkulturen, die angehäufelt wurden, ist es oft erwünscht, den Erddamm zwischen den Pflanzen beim Jäten herauszuwerfen. Hackfelgen, deren Zinken zwei übereinanderliegende Bohrungen haben, können für diesen Zweck mit doppelten Drahtbogen (F i g. 6) versehen werden, zwischen denen sich die Erde bei der Seitwärtsbewegung staut.
In der F i g. 7 ist noch eine im Einzelzug verwendbare Auslichteinheit dargestellt. Sie kann von einer Bedienungsperson leicht geführt werden, weil bei der nach vorn weisenden Spreizung der Felgen günstige Kräfte für eine Eigenstabilisierung und Steuerung auftreten.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die neue Werkzeugform in vielen Reihenkulturen, insbesondere bei Rüben, mehrfach anwendbar ist, um den Boden in der Pflanzenreihe in einem lockeren, garen Zustand zu erhalten und die erforderliche Handarbeit in den Reihen zu verringern und zu erleichtern.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Hack- und Auslichtgörät, welches eine ringförmige, am Außenumfang mit federnden Stahlzinken versehene, durch Bodenberührung abrollende Hack- und Striegelfelge aufweist, deren lotrecht stehende Rotationsebene bei der Arbeit einen Winkel von 20 bis 30° mit der Fahrtrichtung bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Felge (2) ringförmigen Hohlquerschnitt besitzt und die in ihr befestigten geraden, radial gerichteten, etwa vierzig Stahlzinken (1) an ihren äußeren Enden abgeflacht sind und daß an diesen Abflachungen eine oder zwei übereinanderliegende Bohrungen (3, 3') angebracht sind, durch welche Stahldrähte oder Stahlstifte (5) derart hindurchgezogen sind, daß in regelmäßiger Folge abwechselnd die Zwischenräume zwischen den Zinken offen oder geschlossen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    österreichische Patentschrift Nr. 217234;
    französische Patentschrift Nr. 1104 111;
    USA.-Patentschrift Nr. 1 244 982.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    409 639/115 7.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEE23940A 1962-11-30 1962-11-30 Hack- und Auslichtgeraet Pending DE1175475B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE23940A DE1175475B (de) 1962-11-30 1962-11-30 Hack- und Auslichtgeraet

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DEE23940A DE1175475B (de) 1962-11-30 1962-11-30 Hack- und Auslichtgeraet

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DE1175475B true DE1175475B (de) 1964-08-06

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ID=7071211

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DEE23940A Pending DE1175475B (de) 1962-11-30 1962-11-30 Hack- und Auslichtgeraet

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1244982A (en) * 1916-02-28 1917-10-30 Ira C Horst Rotary weeder.
FR1104111A (fr) * 1954-04-28 1955-11-16 Remy & Fils Procédé de culture et machine agricole en permettant la mise en oeuvre
AT217234B (de) * 1957-03-13 1961-09-11 Lely Nv C Van Der Vorrichtung zum Jäten von Pflanzen oder zum Vereinzeln von Rüben u. dgl.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1244982A (en) * 1916-02-28 1917-10-30 Ira C Horst Rotary weeder.
FR1104111A (fr) * 1954-04-28 1955-11-16 Remy & Fils Procédé de culture et machine agricole en permettant la mise en oeuvre
AT217234B (de) * 1957-03-13 1961-09-11 Lely Nv C Van Der Vorrichtung zum Jäten von Pflanzen oder zum Vereinzeln von Rüben u. dgl.

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