DE1177112B - Vorrichtung zur Abscheidung von Aminnebeln in Erdgasreinigungsanlagen - Google Patents

Vorrichtung zur Abscheidung von Aminnebeln in Erdgasreinigungsanlagen

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DE1177112B
DE1177112B DET13224A DET0013224A DE1177112B DE 1177112 B DE1177112 B DE 1177112B DE T13224 A DET13224 A DE T13224A DE T0013224 A DET0013224 A DE T0013224A DE 1177112 B DE1177112 B DE 1177112B
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DE
Germany
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chamber
gas
agglomeration
closed
natural gas
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Application number
DET13224A
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English (en)
Inventor
Charles Barce Mcbride
Philip Frederick Best
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Aerotec Industries Inc
Original Assignee
Aerotec Industries Inc
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D50/00Combinations of methods or devices for separating particles from gases or vapours
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C7/00Purification; Separation; Use of additives

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)
  • Cyclones (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Abscheidung von Aminnebeln in Erdgasreinigungsanlagen In Erdgasreinigungsanlagen werden Amine verwendet, um dem »sauren« Gas die Schwefelverbindungen zu entziehen. Hierbei entstehen Aminnebel, die den Versuchen, sie aus dem Gas abzuscheiden, äußerst hartnäckig widerstehen. Die Amintröpfchen in ihnen sind sehr klein, spezifisch leichter als Wasser und wahrscheinlich elektrisch aufgeladen, während das Erdgas schwerer ist als Luft. Die kleinen Tröpfchen stoßen sich daher gegenseitig ab und ballen sich beim Durchgang durch einen Zyklonenabscheider nicht zu Tröpfchen der erforderlichen Größe zusammen.
  • So gelingt es z. B. nicht, diese Nebel mit Hilfe der bekannten Mehrröhren-Fliehkraftabscheider (Multizyklonabscheider) zu beseitigen. Ebensowenig ist es möglich, diese Nebel durch bloßes Hindurchleiten durch eine der zahlreichen bekannten Arten von Gas- oder Luftfiltern abzuscheiden, bei denen der Filterkörper aus Metallgewebe, Metalldrahtgeflecht, spiralförmig gewickelten Metallbändern, spiralförmig angeordneten und zickzackförmig gebogenen Blechstreifen oder anderweitigem engmaschigem, z. B. geflochtenem oder gewirktem Maschenwerk aus Metall besteht.
  • Es wurde nun gefunden, daß die Abscheidung solcher Aminnebel aus Erdgas in einer Vorrichtung gelingt, die gekennzeichnet ist durch ein langgestrecktes, an den gegenüberliegenden Enden mit einer Gaseintrittsöffnung und einer Gasaustrittsöffnung versehenes zylindrisches Gehäuse, welches durch eine senkrecht zur Zylinderachse verlaufende, mit einer Gasdurchtrittsöffnung versehene Trennwand in eine Agglomerierkammer und eine Abscheidekammer geteilt wird, durch ein innerhalb der Agglomerierkammer senkrecht zur Zylinderachse angeordnetes Filter von geringer Dicke aus verhältnismäßig weitmaschigem Metalldrahtstrickwerk, durch innerhalb der Abscheidekammer im wesentlichen in Längsrichtung verlaufende Trennwände, die diese Kammer in eine sich von der Durchtrittsöffnung her nach ihrem durch eine senkrechte Platte verschlossenen Ende hin verjüngende Füllkammer, eine sich von ihrem durch die Trennwand verschlossenen Ende her zur Gasaustrittsöffnung hin erweiternde Abzugskammer und eine an beiden Enden durch die senkrechten Platten verschlossene Flüssigkeitsaufnahmekammer unterteilen, und durch eine Anzahl von innerhalb der Abscheidekammer befindlichen Zyklonabscheidern an sich bekannter Art, die sich mit ihren Ablaufrohren in die Flüssigkeitsaufnahmekammer und mit ihren Gasabzugsrohren in die Abzugskammer erstrecken und deren tangentiale Eintrittsöffnungen in der Füllkammer liegen.
  • Das den Zyklonabscheidern vofgeschaltete Drahtfilter besitzt vorzugsweise eine Dicke von ungefähr 100 mm und besteht vorzugsweise aus Drahtmaschen einer Weite von ungefähr 6,5 mm. Es kann in an sich bekannter Weise aus Lagen eines Drahtgewirks bestehen, die in der erforderlichen Dicke aufeinandergeschichtet sind, oder aus einem Band von der erforderlichen Breite, das zu einer Spule aufgerollt ist.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt.
  • F i g. 1 ist ein Längsschnitt durch einen Abscheider gemäß der Erfindung, F i g. 2 ein Querschnitt durch den Abscheider nach Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht eines Teiles des die Zusammenballung der Nebelteilchen bewirkenden Polsters und F i g. 4 eine Draufsicht auf ein Stück Drahtgewebeband, das zu einem Polster gewickelt wird.
  • Gemäß F i g. 1 und 2 sind die abscheidenden Vorrichtungsteile in dem gasdichten, geschweißten Gehäuse 10 untergebracht, das vorzugsweise zylinderförmig ausgebildet und durch eine Querwand 11 in einen Agglomerationsraum 12 mit axialem Einlaß 13 und einen Fliehkraftscheiderraum 20, 24, 26 mit axialem Auslaß 15 unterteilt ist.
  • Quer durch den Agglomerationsraum verläuft ein Polster aus aufgewickelten, gewirkten Drahtlagen 16, das auf einem Stützgitter 17 als Unterlage befestigt ist. Das Polster 16 überspannt den Raum in der Agglomerationskammer und schließt sich eng an dessen zylindrische Innenfläche an, so daß durch den Raum streichendes nebelführendes Gas die gewundenen Durchtritte des Polsters durchdringen muß. Ein Ablaß 18 ist im unteren Teil der Agglomerationskammer hinter dem Polster 16 vorgesehen, durch den die niedergeschlagene Flüssigkeit aus dem Gas abgeleitet bzw. ein Abfluß für die im Polster gesammelte Flüssigkeit gebildet wird.
  • Die Trennwand 11 ist mit einer Öffnung 19 der in F i g. 2 dargestellten Form versehen, durch die das nebelführende Gas aus der Agglomerationskammer in die Abscheidekammer 20, 24, 26 geleitet wird.
  • Das aus der Kammer 12 durch die Öffnung 19 strömende Gas wird in der Kammer 20 aufgenommen, die durch die waagerechte Trennwand21, die abwärts geneigte obere Trennwand 22, ein Paar Seitenwände und die Querwand 23 nahe dem Austrittsende der Kammer gebildet wird. Eine Kammer 24 wird durch die Trennwände 11, 21 und 23 gebildet, um die abgeschiedene Flüssigkeit aufzunehmen, und ist mit einem Ablauf 25 versehen. Eine Austrittskammer 26 wird zwischen den Trennwänden 22, 11 und 27 oberhalb der Trennwand 22 gebildet und öffnet sich zum Auslaß 15 hin. Die Neigung der Trennwand 22 bewirkt eine Verjüngung der Kammer 20 und eine Erweiterung der Kammer 26 zum Austrittsende bin.
  • Auf der Trennwand 21 sind eine Anzahl Fliehkraftscheider an sich bekannter Art angeordnet, von denen jeder aus einem Rohr28, das in die Trennwand 21 eingesetzt ist und in die Flüssigkeitssammelkammer 24 führt, und einem Ableitungsrohr29 besteht, das in die Trennwand 22 so eingesetzt ist, daß es zum oberen Ende des Rohres 28 und in die Abzugskammer 26 führt. Ein ringförmiger Raum wird am oberen Ende des Rohres 28 um das Abzugsrohr 29 herum gebildet, in welches das tröpfchenführende Gas aus der Kammer 20 durch Durchtritte einströmt, welche dem eintretenden Gas eine Wirbel- oder Drehbewegung um die in das Rohr ragende Abzugsröhre herum erteilen. Diese Durchtritte können in bekannter Art ausgebildet sein und etwa aus schrägen oder tangential angeordneten Leitblechen bestehen, wie bei 30 angedeutet. Die suspendierte Flüssigkeit wird durch die Zentrifugalkraft der Drehbewegung des Gases auf die Innenfläche des Rohres 28 geschleudert, und das gereinigte Gas tritt in das Ende der Ableitungsröhren29 ein und strömt zur Abzugskammer26. Die Kammer 20 wirkt als Füllkammer zur Speisung der Fliehkraftscheider.
  • Ein Agglomerationspolster aus gewirkten Drähten, wie oben beschrieben, dient vorzugsweise als agglomerierender Vorrichtungsteil nicht nur wegen der Festigkeit und Stabilität des gebildeten Polsters, sondern auch wegen der feinen, gleichmäßigen Gaskanäle mit geringem Strömungswiderstand und auch weil das Metall ein guter geerdeter elektrischer Leiter ist, wodurch die Gasströmung geerdet wird und statische elektrische Ladungen der suspendierten Teilchen abgeleitet werden.
  • Beim Betrieb der Vorrichtung tritt das Gas daher durch den Einlaß 13 in die Agglomerationskammer 12 und strömt dann durch die kleinen gewundenen Durchtritte, die sich um die gewirkten Metalidrähte bilden. Die im Gas suspendierten Tröpfchen treffen auf die Oberflächen der Drähte auf, wobei statische, elektrische Ladungen abgeleitet werden. Ein Teil der die Polsterdrähte treffenden Tröpfchen ballt sich zusammen, und die Flüssigkeit strömt auf den Boden des Raumes und kann durch die Abzugsöffnung 18 abgeleitet werden. Der größere Teil der auftreffenden Tröpfchen wird jedoch durch die Strömungsgeschwindigkeit des Gases von dem Polster fortgerissen und strömt mit dem Gas in Form zusammengeballter größerer Tropfen zu den Fliehkraftscheidern.
  • Die Fliehkraftscheider sind bei hohen Geschwindigkeiten besonders wirksam. Bei niedrigen Geschwindigkeiten ist die Agglomerationswirkung des Polsters 16 größer, wodurch größere Zusammenballungen entstehen, die in den Fliehkraftscheidern sehr leicht ausgeschieden werden. Die Wirkungen des Polsters und der Fliehkraftscheiderrohre ergänzen sich daher gegenseitig je nach der Gasströmgeschwindigkeit.
  • Eine Matte nach F i g. 3 und 4 eignet sich besonders für die Agglomeration der Nebeltröpfchen. Bei dieser Konstruktion wird dünnkalibriger Draht von wenigen hundertstel Millimetern Durchmesser mit Schlaufen von etwa 5,6 mm Länge in Rundform mit einem Umfang von der doppelten Dicke des Polsters gewirkt und dann zu einer Doppellage bzw. doppelschäftigem Band mit glatten Querbändern32 abgeplattet. Dieses doppelschäftige Band wird dann zu einer Rolle von dem gewünschten Durchmesser aufgewickelt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Abscheidung von Aminnebeln in Erdgasreinigungsanlagen, g e k e n n -z e i c h n e t durch ein langgestrecktes, an den gegenüberliegenden Enden mit einer Gaseintrittsöffnung (13) und einer Gasaustrittsöffnung (15) versehenes zylindrisches Gehäuse (10), welches durch eine senkrecht zur Zylinderachse verlaufende, mit einer Gasdurchtrittsöffnung (19) versehene Trennwand (11) in eine Agglomerierkammer (12) und eine Abscheidekammer (20, 24, 26) geteilt wird, durch ein innerhalb der Agglomerierkammer (12) senkrecht zur Zylinderachse angeordnetes Filter (17) von geringer Dicke aus verhältnismäßig weitmaschigem Metalldrahtstrickwerk durch innerhalb der Abscheidekammer (20, 24, 26) im wesentlichen in Längsrichtung verlaufende Trennwände (21, 22, 27), die diese Kammer in eine sich von der Durchtrittsöffnung (19) her nach ihrem durch eine senkrechte Platte (23) verschlossenen Ende hin verjüngende Füllkammer (20), durch eine sich von ihrem durch die Trennwand (11) verschlossenen Ende her zur Gasaustrittsöffnung (15) hin erweiternde Abzugskammer (26), eine an beiden Enden durch die senkrechten Platten (11, 23) verschlossene Flüssigkeitsaufnahmekammer (24) und durch eine Anzahl von innerhalb der Abscheidekammer (20, 24, 26) befindlichen Zyklonabscheidern (28, 29, 30) an sich bekannter Art, die sich mit ihren Ablaufrohren (28) in die Flüssigkeitsaufnahmekammer (24) und mit ihren Gasabzugsrohren (29) in die Abzugskammer (26) erstrecken und deren tangentiale Eintrittsöffnungen (30) in der Füllkammer (20) liegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (17) eine Dicke von ungefähr 100 mm besitzt und aus Drahtmaschen einer Weite von ungefähr 6,5 mm besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 526256, 551 753, 421 150, 303 773, 210 939, 729544; britische Patentschrift Nr. 555 043; USA.-Patentschriften Nr. 2327 184, 2 717 051; französische Patentschrift Nr. 1 058 382.
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