DE1177314B - Fallklappe in einem geneigt verlaufenden Abfuehrungsschacht fuer Abfallstoffe - Google Patents
Fallklappe in einem geneigt verlaufenden Abfuehrungsschacht fuer AbfallstoffeInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F17/00—Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
- E04F17/10—Arrangements in buildings for the disposal of refuse
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/01—Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Nummer: 1177314
Anmeldetag: 3. November 1960
Auslegetag: 3. September 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fallklappe in einem geneigt verlaufenden Abführungsschacht für
Abfallstoffe, die um eine an der oberen Schachtwandung angeordnete Achse schwenkbar ist und in ihrer
Schließlage steiler verläuft als der Schachtboden.
An Orten, wo trockene, feuchte oder nasse Abfallstoffe anfallen, werden oft geneigt verlaufende
Abführungsschächte so angeordnet, daß die zusammengekehrten Abfallstoffe mittels den zum Zusammenkehren
verwendeten Besen oder anderen Kehrwerkzeugen an eine Sammelstelle geschoben werden können.
Angesammelte Abfälle können z. B. infolge von Gär- oder Faulprozessen unangenehme Gerüche oder
gesundheitsschädliche Gase erzeugen. Um solche Gase und Gerüche am Zurückströmen oder den Zugang
von Ungeziefer an den gereinigten Ort zu verhindern, ist man genötigt, den Abführungsschacht
durch Deckel oder Klappen verschließbar zu machen. Diese Verschlüsse behindern wiederum das Ausschieben
der Abfallstoffe in den Schacht. Deckel müssen zum Ausschieben entfernt und nach dem Reinigen
wieder eingesetzt werden. Fallklappen, die während des Ausschiebens mit dem Kehrwerkzeug offen gehalten
werden, verhindern den Rückzug dieser Werkzeuge aus dem Schacht, wenn sie an den Kanten der
Klappen hängenbleiben.
Zur Abhilfe des geschilderten Nachteils von Fallklappen schlägt die Erfindung vor, die Klappe mindestens
in ihrer oberen Hälfte, in Öffnungsrichtung gesehen, konvex gebogen auszubilden. Diese konvexe
Biegung an der im geöffneten Zustand unteren Seite der Klappe ermöglicht mit Hilfe des Stiels des Kehrwerkzeugs
die Klappe beim Rückziehen des Werkzeugs mühelos so hoch zu halten, daß das Werkzeug
selber mit der Vorderkante der Klappe nicht in Berührung kommt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann die Klappe an ihrem oberen Ende
rohrförmig eingerollt und in diese Einrollung ein in den Seitenwänden des Schachtes verankerter Zapfen
eingesetzt sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung vereinfacht dargestellt.
In der Außenmauer 1 eines Stallgebäudes befindet sich ein nach außen geneigter Abführungsschacht 2,
durch den die Fäkalien der im Stall untergebrachten Tiere aus einem im Innern des Stalles befindlichen
Sammelgraben 3 in eine außerhalb des Gebäudes befindliche Jauchegrube 4 abgeführt werden.
Um eine Rückwärtsbewegung im Abführungsschacht 2, das Eindringen schädlicher, etwa von Gärungsvorgängen
in der Jauchgrube herrührender Gase Fallklappe in einem geneigt verlaufenden
Abführungsschacht für Abfallstoffe
Abführungsschacht für Abfallstoffe
Anmelder:
Alfred Lüthi, Winterthur (Schweiz)
Vertreter:
Dr. W. Veith, Rechtsanwalt,
Köln, Habsburgerring 2-12
Köln, Habsburgerring 2-12
Als Erfinder benannt:
Ernst Lüthi-Schaeren, Bern
Ernst Lüthi-Schaeren, Bern
oder von Ungeziefer oder anderen Schädlingen in den Stall, zu verhüten, ist eine Fallklappe 5 im Abführungsschacht
2 angeordnet, die in ihrer Ruhelage gestrichelt und in ihrer angehobenen Lage ausgezogen
gezeichnet ist. Die Fallklappe läßt sich um einen im oberen Bereich befindlichen und in den Seitenwänden
des Abführungsschachtes 2 verankerten Zapfen 11 schwenken, so daß sie durch die abzuführenden
Stoffe selber aus der gestrichelt gezeichneten Lage in Richtung gegen die ausgezogen gezeichnete, geöffnete
Lage angehoben wird. Damit ist die Klappe mindestens in ihrer Schließstellung in Richtung des Abführungsschachtes
2 steiler als derselbe geneigt.
Die Fallklappe 5 ist im geöffneten Zustand in ihrer oberen Hälfte 7 nach unten, d. h. in Öffnungsrichtung
gesehen konvex gebogen, so daß dieser Bereich unter der Verbindungsebene zwischen der Schwenkachse 6
und der Klappenvorderkante liegt. Werden Fäkalien mit Hilfe eines Besens 8 durch den Abführungsschacht 2 in die Grube ausgeschoben, so würde eine
nicht abgebogene Fallklappe mit ihrer Vorderkante gegen den Bund 9 des Besens anstehen, so daß man
erhebliche Mühe hätte, den Besen wieder aus dem Schacht zurückziehen zu können. Die Durchbiegung
der Klappe ermöglicht es, mit Hilfe des Besenstiels 10 die Fallklappe 5 so weit anzuheben, daß die Vorderkante
einen genügenden Abstand vom Bund 9 erhält und der Besen ohne Mühe aus dem Abführungsschacht
wieder zurückgezogen werden kann.
Die Fallklappe 5 ist aus Blech, z. B. aus nichtkorrodierendem Aluminiumblech, hergestellt. Das angelenkte
Ende ist im gleichen Sinn wie die Durchbiegung zu einem Rohr eingerollt. Durch das so entstandene
Rohr ist der Zapfen 11 durchgesteckt, der in den Wänden des Schachtes verankert ist. Der Zap-
409 659/183
fen besteht ebenfalls aus einem nichtkorrodierenden Aluminium.
Wenn auch das beschriebene Ausführungsbeispiel die Anwendung auf einen Abführungsschacht für
Stallgebäude darstellt, kann die Erfindung ebensogut s für andere Abführungsschächte, z. B. für solche von
Schlachthäusern, Werkstätten oder Laboratorien, verwendet werden. Abführungsschächte dieser Art können
außer in Gebäudemauern in Wandungen von technischen Vorrichtungen wie chemischen Anlagen :o
verwendet werden. Anstatt kurz abgebogen, wie in der Zeichnung gezeigt, kann die Fallklappe auch in
einem längeren Bereich durchgebogen sein. Bedingung ist es, daß dieser Bereich unter der Verbindungsebene
zwischen Schwenkachse und Klappenvorderkante sich befindet. Auf diese Weise läßt sich
immer die Klappe so anheben, daß ihre vordere Kante das Zurückziehen des Reinigungswerkzeuges
nicht behindern kann.
Claims (2)
1. Fallklappe in einem geneigt verlaufenden Abführungsschacht für Abfallstoffe, die um eine
an der oberen Schachtwandung angeordneten Achse schwenkbar ist und in ihrer Schließlage
steiler verläuft als der Schachtboden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fallklappe (5) mindestens in ihrer oberen Hälfte (7) in Öffnungsrichtung
gesehen konvex gebogen ist.
2. Klappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie an ihrem oberen Ende rohrförmig
eingerollt und in diese Einrollung ein in den Seitenwänden des Abführungsschachtes (2) verankerter
Zapfen (11) eingesetzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 659/183 8.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL37420A DE1177314B (de) | 1960-11-03 | 1960-11-03 | Fallklappe in einem geneigt verlaufenden Abfuehrungsschacht fuer Abfallstoffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL37420A DE1177314B (de) | 1960-11-03 | 1960-11-03 | Fallklappe in einem geneigt verlaufenden Abfuehrungsschacht fuer Abfallstoffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1177314B true DE1177314B (de) | 1964-09-03 |
Family
ID=7267886
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL37420A Pending DE1177314B (de) | 1960-11-03 | 1960-11-03 | Fallklappe in einem geneigt verlaufenden Abfuehrungsschacht fuer Abfallstoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1177314B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0676134A1 (de) * | 1994-04-11 | 1995-10-11 | Josephus Antonius Gijsbertus Maria Vromans | Verfahren zur Entmistung eines Stallbodens und Stall zur Durchführung dieses Verfahrens |
-
1960
- 1960-11-03 DE DEL37420A patent/DE1177314B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0676134A1 (de) * | 1994-04-11 | 1995-10-11 | Josephus Antonius Gijsbertus Maria Vromans | Verfahren zur Entmistung eines Stallbodens und Stall zur Durchführung dieses Verfahrens |
| NL9400566A (nl) * | 1994-04-11 | 1995-11-01 | Josephus Antonius Gijsbertus M | Werkwijze voor het afvoeren van mest vanaf een stalvloer en stal geschikt voor het uitvoeren van een dergelijke werkwijze. |
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