DE1177314B - Fallklappe in einem geneigt verlaufenden Abfuehrungsschacht fuer Abfallstoffe - Google Patents

Fallklappe in einem geneigt verlaufenden Abfuehrungsschacht fuer Abfallstoffe

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Publication number
DE1177314B
DE1177314B DEL37420A DEL0037420A DE1177314B DE 1177314 B DE1177314 B DE 1177314B DE L37420 A DEL37420 A DE L37420A DE L0037420 A DEL0037420 A DE L0037420A DE 1177314 B DE1177314 B DE 1177314B
Authority
DE
Germany
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flap
shaft
discharge shaft
waste materials
inclined discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL37420A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Luethi-Schaeren
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ALFRED LUETHI
Original Assignee
ALFRED LUETHI
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/10Arrangements in buildings for the disposal of refuse
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/01Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: E04f Deutsche Kl.: 37d-38
Nummer: 1177314
Aktenzeichen: L 37420 V / 37 d
Anmeldetag: 3. November 1960
Auslegetag: 3. September 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fallklappe in einem geneigt verlaufenden Abführungsschacht für Abfallstoffe, die um eine an der oberen Schachtwandung angeordnete Achse schwenkbar ist und in ihrer Schließlage steiler verläuft als der Schachtboden.
An Orten, wo trockene, feuchte oder nasse Abfallstoffe anfallen, werden oft geneigt verlaufende Abführungsschächte so angeordnet, daß die zusammengekehrten Abfallstoffe mittels den zum Zusammenkehren verwendeten Besen oder anderen Kehrwerkzeugen an eine Sammelstelle geschoben werden können. Angesammelte Abfälle können z. B. infolge von Gär- oder Faulprozessen unangenehme Gerüche oder gesundheitsschädliche Gase erzeugen. Um solche Gase und Gerüche am Zurückströmen oder den Zugang von Ungeziefer an den gereinigten Ort zu verhindern, ist man genötigt, den Abführungsschacht durch Deckel oder Klappen verschließbar zu machen. Diese Verschlüsse behindern wiederum das Ausschieben der Abfallstoffe in den Schacht. Deckel müssen zum Ausschieben entfernt und nach dem Reinigen wieder eingesetzt werden. Fallklappen, die während des Ausschiebens mit dem Kehrwerkzeug offen gehalten werden, verhindern den Rückzug dieser Werkzeuge aus dem Schacht, wenn sie an den Kanten der Klappen hängenbleiben.
Zur Abhilfe des geschilderten Nachteils von Fallklappen schlägt die Erfindung vor, die Klappe mindestens in ihrer oberen Hälfte, in Öffnungsrichtung gesehen, konvex gebogen auszubilden. Diese konvexe Biegung an der im geöffneten Zustand unteren Seite der Klappe ermöglicht mit Hilfe des Stiels des Kehrwerkzeugs die Klappe beim Rückziehen des Werkzeugs mühelos so hoch zu halten, daß das Werkzeug selber mit der Vorderkante der Klappe nicht in Berührung kommt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann die Klappe an ihrem oberen Ende rohrförmig eingerollt und in diese Einrollung ein in den Seitenwänden des Schachtes verankerter Zapfen eingesetzt sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung vereinfacht dargestellt.
In der Außenmauer 1 eines Stallgebäudes befindet sich ein nach außen geneigter Abführungsschacht 2, durch den die Fäkalien der im Stall untergebrachten Tiere aus einem im Innern des Stalles befindlichen Sammelgraben 3 in eine außerhalb des Gebäudes befindliche Jauchegrube 4 abgeführt werden.
Um eine Rückwärtsbewegung im Abführungsschacht 2, das Eindringen schädlicher, etwa von Gärungsvorgängen in der Jauchgrube herrührender Gase Fallklappe in einem geneigt verlaufenden
Abführungsschacht für Abfallstoffe
Anmelder:
Alfred Lüthi, Winterthur (Schweiz)
Vertreter:
Dr. W. Veith, Rechtsanwalt,
Köln, Habsburgerring 2-12
Als Erfinder benannt:
Ernst Lüthi-Schaeren, Bern
oder von Ungeziefer oder anderen Schädlingen in den Stall, zu verhüten, ist eine Fallklappe 5 im Abführungsschacht 2 angeordnet, die in ihrer Ruhelage gestrichelt und in ihrer angehobenen Lage ausgezogen gezeichnet ist. Die Fallklappe läßt sich um einen im oberen Bereich befindlichen und in den Seitenwänden des Abführungsschachtes 2 verankerten Zapfen 11 schwenken, so daß sie durch die abzuführenden Stoffe selber aus der gestrichelt gezeichneten Lage in Richtung gegen die ausgezogen gezeichnete, geöffnete Lage angehoben wird. Damit ist die Klappe mindestens in ihrer Schließstellung in Richtung des Abführungsschachtes 2 steiler als derselbe geneigt.
Die Fallklappe 5 ist im geöffneten Zustand in ihrer oberen Hälfte 7 nach unten, d. h. in Öffnungsrichtung gesehen konvex gebogen, so daß dieser Bereich unter der Verbindungsebene zwischen der Schwenkachse 6 und der Klappenvorderkante liegt. Werden Fäkalien mit Hilfe eines Besens 8 durch den Abführungsschacht 2 in die Grube ausgeschoben, so würde eine nicht abgebogene Fallklappe mit ihrer Vorderkante gegen den Bund 9 des Besens anstehen, so daß man erhebliche Mühe hätte, den Besen wieder aus dem Schacht zurückziehen zu können. Die Durchbiegung der Klappe ermöglicht es, mit Hilfe des Besenstiels 10 die Fallklappe 5 so weit anzuheben, daß die Vorderkante einen genügenden Abstand vom Bund 9 erhält und der Besen ohne Mühe aus dem Abführungsschacht wieder zurückgezogen werden kann.
Die Fallklappe 5 ist aus Blech, z. B. aus nichtkorrodierendem Aluminiumblech, hergestellt. Das angelenkte Ende ist im gleichen Sinn wie die Durchbiegung zu einem Rohr eingerollt. Durch das so entstandene Rohr ist der Zapfen 11 durchgesteckt, der in den Wänden des Schachtes verankert ist. Der Zap-
409 659/183
fen besteht ebenfalls aus einem nichtkorrodierenden Aluminium.
Wenn auch das beschriebene Ausführungsbeispiel die Anwendung auf einen Abführungsschacht für Stallgebäude darstellt, kann die Erfindung ebensogut s für andere Abführungsschächte, z. B. für solche von Schlachthäusern, Werkstätten oder Laboratorien, verwendet werden. Abführungsschächte dieser Art können außer in Gebäudemauern in Wandungen von technischen Vorrichtungen wie chemischen Anlagen :o verwendet werden. Anstatt kurz abgebogen, wie in der Zeichnung gezeigt, kann die Fallklappe auch in einem längeren Bereich durchgebogen sein. Bedingung ist es, daß dieser Bereich unter der Verbindungsebene zwischen Schwenkachse und Klappenvorderkante sich befindet. Auf diese Weise läßt sich immer die Klappe so anheben, daß ihre vordere Kante das Zurückziehen des Reinigungswerkzeuges nicht behindern kann.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Fallklappe in einem geneigt verlaufenden Abführungsschacht für Abfallstoffe, die um eine an der oberen Schachtwandung angeordneten Achse schwenkbar ist und in ihrer Schließlage steiler verläuft als der Schachtboden, dadurch gekennzeichnet, daß die Fallklappe (5) mindestens in ihrer oberen Hälfte (7) in Öffnungsrichtung gesehen konvex gebogen ist.
2. Klappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie an ihrem oberen Ende rohrförmig eingerollt und in diese Einrollung ein in den Seitenwänden des Abführungsschachtes (2) verankerter Zapfen (11) eingesetzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 659/183 8.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEL37420A 1960-11-03 1960-11-03 Fallklappe in einem geneigt verlaufenden Abfuehrungsschacht fuer Abfallstoffe Pending DE1177314B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0676134A1 (de) * 1994-04-11 1995-10-11 Josephus Antonius Gijsbertus Maria Vromans Verfahren zur Entmistung eines Stallbodens und Stall zur Durchführung dieses Verfahrens

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0676134A1 (de) * 1994-04-11 1995-10-11 Josephus Antonius Gijsbertus Maria Vromans Verfahren zur Entmistung eines Stallbodens und Stall zur Durchführung dieses Verfahrens
NL9400566A (nl) * 1994-04-11 1995-11-01 Josephus Antonius Gijsbertus M Werkwijze voor het afvoeren van mest vanaf een stalvloer en stal geschikt voor het uitvoeren van een dergelijke werkwijze.

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