DE117737C - - Google Patents

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DE117737C
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Germany
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screw
ring
cap
thread
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DENDAT117737D
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English (en)
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/22Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
    • F16B39/28Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
    • F16B39/284Locking by means of elastic deformation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 117737 KLASSE 47a.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1900 ab.
Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung für Schraubenmuttern und andere mit Gewinde ausgestattete Theile, bei welchen ein aufsen mit Gewinde versehener Ring mit einem inneres Gewinde tragenden Theil in Eingriff steht. Zweck der Erfindung ist, das Einstellen oder Anziehen der Mutter oder des Theiles nicht zu behindern und den zu sichernden Theil nicht nur in genauer Lage festlegen, sondern auch leicht lockern und abschrauben zu können.
Ein derartiger aufsen Gewinde tragender Ring oder eine Schraubenmutter kann bei verschiedenen Maschinen und Apparaten verwendet werden. Das zur Erläuterung der Erfindung zu behandelnde Ausführungsbeispiel betrifft ein Kugellager, wie es für eine Welle oder einen anderen umlaufenden Theil benutzt wird.
Fig. ι ist eine Ansicht, des nach der Erfindung eingerichteten Ringes oder der Mutter, von welcher ein Theil im Schnitt dargestellt ist;
Fig. 2 ist eine ähnliche Darstellung einer etwas abgeänderten Ausführungsform;
Fig. 3 behandelt eine weitere Ausführungsform ;
Fig. 4 ist die Ansicht eines Kappenstückes, welches bei der Vorrichtung nach Fig. 3 benutzt wird;
Fig. 5 ist zur Hälfte Schnitt, zur Hälfte Ansicht eines nach der Erfindung eingerichteten Kugellagers.
Die Sicherungsvorrichtung besteht aus einem aufgeschnittenen Ringe oder einer Mutter a mit zwei nahezu an einander stofsenden Stirnflächen A B und äufserem Gewinde C. Die Spreizung des Ringes erfolgt mittels einer tangential angeordneten Stellschraube, die in der Ausführungsform nach Fig. 1 aus einem Gewindetheil b und einem schwächeren Kopftheil c mit Löchern d für einen Stift oder ein anderes geeignetes Werkzeug besteht; oder es kann der Kopftheil c zur Aufnahme eines Schraubenschlüssels . kantig oder in anderer Weise geeignet gestaltet sein.
Das Ende des Gewindetheiles b ist bei e mit einem Einschnitt oder Schlitz versehen oder zur Aufnahme eines Schraubenziehers oder. dergl. anderswie geeignet ausgebildet, um hierdurch in das Loch /, das tangential in dem Theile α angeordnet ist, eingeführt werden zu können, so dafs durch Anziehen der Schraube der Kopf c aus der Stirnfläche B heraus und gegen die Fläche A gedrückt werden kann. Diese Bewegung zur entsprechenden Einstellung der Stellschraube und Spreizung des Ringes erfolgt durch ein auf den Kopftheil <" aufgesetztes Werkzeug, das in der Lücke zwischen den Stirnflächen A und B Platz findet.
Nach Fig. 2 ist der Kopf c mit einer Kappe g versehen, welche sich gegen die Stirnfläche A legen kann, die auf dem Kopf durch einen Stift oder einen Niet h befestigt ist; das Aufsetzen auf den Kopftheil der Stellschraube erfolgt dabei, nachdem die Schraube in das Ge-
windeloch f eingeführt ist;, die Kappe wird alsdann durch den Stift h befestigt.
Die Kappe vergröfsert oder erweitert den Kopf, so dafs mehr Löcher d angeordnet werden können, um ein bequemeres Drehen der Schraube durch den eingeführten Stift veranlassen zu können.
Fig. 3 und 4 zeigen eine andere Ausführungsform, bei welcher der Kopf c ein konisches Ende erhält und die Kappe g mit entsprechender Ausnehmung i versehen ist, so dafs sie auf den Kopftheil der Schraube ausreichend festgeklemmt werden kann, um den Kopf und die Kappe sich als ein Theil drehen zu lassen. Die Kappe kann auch mit einer gerändelten Kante j ausgestattet werden, um erforderlichenfalls von Hand gedreht werden zu können. Fig. 5 stellt die Anordnung der Mutter oder des Ringes in einem Lager dar; die Welle k ist dabei mit einer Muffe / versehen , welche mit einer Nuth für eine Reihe Kugeln m ausgestattet ist, die von seitlichen, als Widerlager dienenden Pfannenringen η η eingeschlossen werden, welche in einem Gehäuse 0 mit Widerlager o' und inneres Gewinde tragendem Flantsch stecken, das den Sicherungsring oder die Mutter α aufnehmen kann.
Bei der Verwendung der Vorrichtung wird die Schraube in die Öeffnung f durch einen fortgeschnittenen Theil oder Schlitz f' eingeführt und der Ring α wird in den Theil ρ nach Fig. 5 eingeschraubt und dient dazu, einen der Lägerringe η dieser Anordnung einzustellen. Ist diese Einstellung erfolgt und der Ring in die Stellung gebracht, welche er einnehmen soll, so wird durch einen Stift oder ein anderes Werkzeug die vortretende Kappe g der Schraube oder der Kopftheil c der Schraube selbst derart gedreht, dafs eine solche Spreizung des Ringes α bewirkt wird, dafs ein Festklemmen desselben in seiner Lage erfolgt.
Bei entgegengesetzter Drehung der Kappe g zieht sich der Ring durch seine Elasticität zusammen , so dafs er alsdann gelöst bezw. herausgezogen oder in eine andere Lage gebracht werden kann. Es geht hieraus hervor, dafs zur Einstellung der Lagerpfannen oder Konusse von Kugellagern und ähnlichen Theilen, welche eine feine und genaue Einstellung erfordern, die Erfindung besonders geeignet ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Sicherungsvorrichtung für einen mit Aufsengewinde versehenen geschlitzten Ring, dadurch gekennzeichnet, dafs mittels einer tangential an der Schlitzstelle im Ringe angeordneten Schraube b c der Ring im Muttergewinde behufs Sicherung gespreizt werden kann.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs das eine Ende der tangentialen Schraube Gewinde b erhält und das andere, . in der Lücke des geschlitzten Ringes liegende Ende von einer Kappe g umschlossen wird, die sich gegen das eine Ende des Ringes α legt, um diesen zu spreizen.
  3. 3. Ausführungsfonn der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs das Ende c der tangentialen Schraube kegelförmig ausgebildet und die Kappe g mit einer entsprechenden, auf das Schraubenende passenden Ausnehmung versehen ist, um sich auf die Schraube aufzukeilen und von dieser bei der Drehung mitgenommen zu werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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