DE117796C - - Google Patents

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DE117796C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/009After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone characterised by the material treated
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/50Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with inorganic materials
    • C04B41/5076Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with inorganic materials with masses bonded by inorganic cements
    • C04B41/5089Silica sols, alkyl, ammonium or alkali metal silicate cements

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAlSERLfCHES
PATENTAMT.
M 117796
KLASSE 55/.
Vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von Asbest- und ähnlichen Pappen und bezweckt, ein stärkeres und homogeneres Material, als bisher möglich war, herzustellen.
Die Herstellung von Asbestpappe und anderen ähnlichen Producten erfolgt gewöhnlich auf der Formatwalze einer Cylinderpappenmaschine.
Eingehende Versuche haben gezeigt, dafs solche Producte sehr verbessert werden, wenn man colloidale Kieselsäure während der Herstellung der zusammengesetzten Pappe nach und nach niederschlägt. Ein solcher Niederschlag kann durch die in dem Patent 103866 angegebene Reaction erzeugt werden.
Um dieses zu bewirken, läfst man eine Walze 2 aus Holz oder anderem Material, welche mit einem gewebten oder gestrickten Ueberzug oder mit einem Strumpf aus Wolle oder anderem Material bedeckt ist, mit der Formatwalze 1 in Berührung treten.
Die Walze 2 dreht sich in reibender Berührung mit einer Walze 4, welche theilweise in einen Trog 5 eintaucht, der durch Rohr 6 oder in anderer geeigneter Weise mit einer Natriumsilicatlösung gewünschter Stärke gespeist wird. Zweckmäfsig gelangt eine Lösung von 300 B. zur Verwendung, doch können auch andere Concentrationsgrade Anwendung finden.
Die Walzen 2 und 4 sind mittels Zapfen in den Armen 7 gelagert. Ein Hebel 8, welcher sich um einen Zapfen bei 9 dreht und mit den Armen 7 verbunden ist, dient dazu, die W'alze 2 in und aufser Berührung mit der Formatwalze 1 zu bringen.
Die Pappenmasse 10 wird der Formatwalze 1 auf einem laufenden Gewebe oder Filz 11 oder in anderer passender Weise zugeführt.
Die Formatwalze 1 mit der darauf befindlichen Pappenmasse, welche sich in Berührung mit der strumpf bekleideten Walze 2 dreht, bewirkt die Drehung der Walze 4 in dem Trog 5; infolge dieser Berührung wird das Pappenblatt beim Aufwinden mit der Silicatlösung völlig befeuchtet oder durchtränkt.
Wenn die Formatwalze 1 sich um einen bestimmten Winkel, z.B. i8o°, gedreht hat, so läfst man die darauf befindliche Pappe mit einer zweiten strumpf bekleideten Walze 12 in Verbindung treten, welche in reibender Berührung mit einer ähnlichen Walze 13 steht; diese steht in Berührung mit einer theilweise in einen Trog 1 5 eintauchenden Walze 14.
Die Walzen 12, 13, 14 lagern mittels Zapfen in Armen 16. Die Arme 16 sind mit einem Hebel , welcher sich um einen Zapfen 18 dreht, verbunden, um die Walze 12 in und aufser Verbindung mit der Formatwalze 1 zu bringen. Der Trog 15 wird durch ein Rohr 19 oder durch andere 'geeignete Mittel mit einer Lösung von Natriumhydrocarbonat (Natriumbicarbonat) gespeist, die zweckmäfsig 8° B. stark ist.
Selbstverständlich soll vorliegendes Verfahren nicht auf eine Natriumbicarbonatlösung bestimmter Concentration beschränkt sein; irgend andere Salze oder Substanzen, welche aus einer Silicatlösung colloidale Kieselsäure auszuschei-
den vermögen, sind in irgend welcher Con- j centration für das Verfahren verwendbar.
Das Resultat dieser Behandlungsweise besteht bei Anwendung von Natriumbicarbonat darin, dafs jede Schicht der herzustellenden Pappe zunächst mit Natriurnsilicat, alsdann mit Natriumbicarbonat überzogen wird, indem derartige Ueberzüge in der erwähnten Ordnung auf einander folgen und solche doppelten Ueberzüge zwischen jeder 'Gewebeschicht, oder dergl. des zusammengesetzten Productes zu liegen kommen.
Fig. 2 zeigt in vergröfsertem Mafsstabe den unteren Theil der Fig. i, d. h. das Aufeinanderlegen der einzelnen Schichten io des Materials zwecks Bildung der Pappe, indem jede Schicht durch die Walzen 2 und 12 nach dem Verlassen des laufenden Filzes 11 mit den betreffenden beiden Lösungen getränkt wird. Die durch Einwirkung der in den Trögen 5 und 15 befindlichen Lösungen gebildete colloidale Kieselsäure trägt dazu bei, die Vereinigung der einzelnen Schichten zu einer starken und homogenen Pappe zu bewirken. Wenn eine genügende Anzahl Schichten auf der Trommel 1 aufgelegt, bezw. eine Pappe von gewünschter Dicke hergestellt worden ist, wird letztere gewaschen, geprefst und getrocknet, worauf dieselbe von der Trommel entfernt wird, indem man die gebildete Pappe zweckmäfsig parallel zur Achse der Trommel durchschneidet. Die gebildete Pappe kann jedoch gewünschtenfalls vor dem Waschen, Trocknen und Pressen von der Trommel entfernt werden.

Claims (2)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    ι . Verfahren, Asbest- oder anderen Pappen Kieselsäure einzuverleiben, dadurch gekennzeichnet , dafs man nach einander zwei unter Bildung von Kieselsäure auf einander reagirende Flüssigkeiten auf die die Pappe zusammensetzenden Schichten während des Aufwickeins aufbringt.
  2. 2. Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die unter 1. genannten Flüssigkeiten mittels Walzen (2, 12) aufgebracht werden, die den Formatcylinder (1) angeeigneten Stellen berühren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992006055A1 (de) * 1990-10-09 1992-04-16 Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien Verfahren zur versiegelung zementgebundener werkstoffoberflächen in wasserführenden systemen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992006055A1 (de) * 1990-10-09 1992-04-16 Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien Verfahren zur versiegelung zementgebundener werkstoffoberflächen in wasserführenden systemen

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