DE1182111B - Schuhmaschine, insbesondere Sohlen-beschneidmaschine mit Lehren zum Einstellen der Schuhe auf einem Schuhtraeger sowie zum Messen der Schuhlaenge - Google Patents
Schuhmaschine, insbesondere Sohlen-beschneidmaschine mit Lehren zum Einstellen der Schuhe auf einem Schuhtraeger sowie zum Messen der SchuhlaengeInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D111/00—Shoe machines with conveyors for jacked shoes or for shoes or shoe parts
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
Internat. Kl.: A43d
Deutsche Kl.: 7Ic-IIlZOO
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
U 9608 VII a/71 c
26. Februar 1963
19. November 1964
26. Februar 1963
19. November 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Ausführen eines Arbeitsvorganges am Umfang von
Schuhen, insbesondere auf Steuermittel zum Regeln des Arbeitsspieles einer Sohlenbeschneidmaschine.
In bekannten Sohlenbeschneidmaschinen wird der zu bearbeitende Schuh von einem Schuhträger gehalten
und mit einem Werkzeugkopf der Maschine in Eingriff gebracht. Der den Schuh haltende Schuhträger wird gedreht und in einem der Schuhgröße
entsprechenden Maße hin- und hergeschwenkt. Die Dreh- und Schwenkbewegungen des Schuhträgers
werden miteinander derart vereint, daß die Bewegungsrichtung des Schuhes an der von dem Werkzeugkopf
bearbeiteten Stelle dem Verlauf der Sohlenkante soweit wie möglich entspricht.
Der Schuhträger ist mit selbsttätig arbeitenden Lehren versehen, die, um den Schuh in Bezug auf die
Umdrehungsachse des Schuhträgers auszurichten und um die Schuhgröße gemäß des Ausmaßes ihrer Bewegung
abzumessen, gleichweit mit den Schuhenden in Eingriff bewegt werden. Der Schuhträger ist drehbar
auf einem Schwenkarm angeordnet, dessen Schwenkbereich entsprechend der gemessenen Größe
des zu bearbeitenden Schuhes verändert wird.
Die Dreh- und Schwenkbewegungen des Schuhträgers sowie die Bewegungen des Werkzeugkopfes
werden von gemeinsamen Antriebsmitteln abgeleitet, deren Geschwindigkeit unveränderlich ist. Die Dauer
des Arbeitsspieles der Maschine unterliegt daher ebenfalls keinen Veränderungen. Die Geschwindigkeit
der Antriebsmittel und die Dauer des Arbeitsspieles entsprechen der Höchstgeschwindigkeit, mit
welcher der Werkzeugkopf den Umfang des größten auf dem Schuhträger anbringbaren Schuhes sachgemäß
bearbeiten kann. Dies bedeutet, daß ein kleiner Schuh nicht schneller bearbeitet werden kann als
ein großer Schuh. Vom Standpunkt der ohne Beeinträchtigung der Qualität des Beschneidvorganges erzielbaren
Arbeitsgeschwindigkeit aus ist die Leistungsfähigkeit der Maschine daher geringer, als es
der Fall sein sollte. Demgegenüber bezweckt die Erfindung, auch die Arbeitsspieldauer der Maschine
entsprechend der Größe des zu bearbeitenden Schuhes zu verändern, damit die Leistungsfähigkeit
der Maschine erhöht wird. Grundsätzlich ist der Gedanke bekannt, die Vorschubgeschwindigkeit eines
Werkzeuges der Form des zu bearbeitenden Werkstückes anzupassen. Das hierbei in Frage kommende
Fachgebiet liegt jedoch von demjenigen der Erfindung so weit entfernt, daß die erfindungsgemäß vorgeschlagene
Lösung nicht nahegelegt ist. Diese Lösung besteht im wesentlichen darin, daß man die
Schuhmaschine, insbesondere Sohlenbeschneidmaschine mit Lehren zum Einstellen
der Schuhe auf einem Schuhträger sowie zum
Messen der Schuhlänge
der Schuhe auf einem Schuhträger sowie zum
Messen der Schuhlänge
Anmelder:
United Shoe Machinery Corporation,
Flemington, N. J., und Boston, Mass. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Fincke, Dipl.-Ing. H. Bohr
und Dipl.-Ing. S. Staegerj Patentanwälte,
München 5, Müllerstr. 31
und Dipl.-Ing. S. Staegerj Patentanwälte,
München 5, Müllerstr. 31
Als Erfinder benannt:
Gerald William Cleversey, Topsfield, Mass.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 14. März 1962 (179 659)
Geschwindigkeit der Antriebsmittel für den Schuhträger durch Mittel regelt, die, entsprechend der
Schuhgrößenmeß- und Ausrichtbewegungen der Lehren auf dem Schuhträger, selbsttätig eingestellt
werden.
Zu beachten ist, daß die Anwendung der Erfindung nicht auf Sohlenbeschneidmaschinen beschränkt ist,
sondern sich auf diejenigen Schuhmaschinen erstreckt, in welchen ein Arbeitsvorgang längs des Umfanges
der Schuhe ausgeführt wird. Zum Beispiel kann die Erfindung in einer Kantensetzmaschine verkörpert
werden.
Im einzelnen betrifft die Erfindung folgende Merkmale: Die die Erfindung beispielsweise verkörpernde
Sohleiibeschneidmaschine mit einem Werkzeugkopf, mit einem Schuhträger, der zum fortschreitenden
Darbieten des Umfanges eines auf dem Schuhträger angeordneten Schuhes zu dem Werkzeugkopf drehbar
und verschwenkbar und mit Lehren zum Einstellen des Schuhes auf dem Schuhträger sowie zum
Messen der Schuhlänge versehen ist, und mit Antriebsmitteln für dem ^chuhträger, ist gekennzeichnet
durch Steuermittel zum Verändern der Geschwindigkeit der Antriebsmittel entsprechend der Länge des
Schuhes auf dem Schuhträger.
409 728/72
Rahmen 38 befestigt. Der Rahmen 38 ist durch ein Hebel 40 und Hebel 42 einschließendes Parallelgestänge
auf dem Schuhträger 12 beweglich. Von den Hebeln 40 und 42 ist in F i g. 2 und 3 jeweils nur
einer abgebildet. Die Spitzenlehre 32 wird von einem Halter 44 getragen, der auf einer an dem Schuhträger
12 befestigten Stange 46 bewegbar ist. Der Halter 44 wird von einem geschlitzten Hebel 48 angetrieben,
der um einen Stift 50 (F i g. 3) verschwenk-
Erfindungsgemäß sind — zum Einstellen der Steuermittel zwecks Bestimmens der Umdrehungsgeschwindigkeit
des Schuhträgers entsprechend der Länge des auf dem Schuhträger angebrachten Schuhes — Mittel vorgesehen, die in Abhängigkeit
von der Schuhlängenmeßbewegung der Lehren beeinflußt werden.
Gemäß der Erfindung ist als Steuermittel ein Ventil vorgesehen, das zum Verändern der Fließgeschwindigkeit
der Durckflüssigkeit nach den An- io bar ist. Der Hebel 48 ist, damit die Fersenlehre 30
triebsmitteln für den Schuhträger durch die von den und die Spitzenlehre 32 Bewegungen gleich weiten
Lehren beeinflußbaren Mittel einstellbar ist. Ausmaßes aufeinander zu und voneinander hinweg
Erfindungsgemäß stellen die Lehren beim Messen in bezug auf die Drehachse des Schuhträgers 12 ausder
Länge des Schuhes auf dem Schuhträger einen führen, über einen Lenker 52 mit einem der Hebel
Schalter ein, der zum Unterbrechen der Bewegung 15 40 verbunden.
der von den Lehren beeinflußbaren Mittel zum Ein- Bevor die Fersenlehre 30 und die Spitzenlehre 32
ihre Ausrichtbewegung ausführen, werden sie von einer druckflüssigkeitsbetätigten Vorrichtung auseinandergehalten,
die ein auseinanderziehbares Verbindungsglied 54 enthält, das den Halter 44 mit einem
Arm eines Winkelhebels 56 verbindet. Der zweite Arm des Winkelhebels 56 ist an einem Kolben 58 in
einem Zylinder 60 angeschlossen, der an dem Gestell des Schuhträgers 12 verschwenkbar angebracht ist.
Vor dem Auslösen eines Arbeitsspieles der Maschine hebt die Bedienungsperson die Bodenauflage
20 des Werkzeugkopfes 10 mittels eines Knickhebels 62 an, der einen Schalter 64 verstellt. Der Schalter
64 beeinflußt ein nicht dargestelltes Magnetventil derart, daß Druckflüssigkeit in den Zylinder 60 einfließen
kann. Die Druckflüssigkeit hebt den Kolben 58 an, so daß das Verbindungsglied 54 nach links
(F i g. 3) und die Lehren 30 und 32 in Eingriff mit den Schuhenden bewegt werden. Die Lehren 30 und
Schuhträger 12 für einen zu bearbeitenden aufgelei- 35 32 richten den Schuh hierbei so ein, daß der Mittelsteten
Schuh zurückgezogen ist. Der Werkzeugkopf punkt seines Bodens mit der Drehachse des Schuhenthält
ein Messer 14, das mit einem Widerlager 16 trägers 12 im wesentlichen ausgefluchtet ist.
zusammenwirkt. Die Sohle wird unter der Steuerung Die Schließbewegungen der Lehren 30 und 32
einer Lehre 18 beschnitten, die an der Seite des dienen außer dem Ausrichten des Schuhes auch zum
Schuhes neben seiner Rahmenfalte anliegt, wenn der 4° Abmessen seiner Länge entsprechend des Bewegungs-Werkzeugkopf
10 seine Arbeitsstellung einnimmt ausmaßes der Hebel 42. Einer der Hebel 42 hat einen
und der Schuhrahmen auf der Lehre 18 und dem Arm 66, der über einen Lenker 68 mit einem an dem
Widerlager 16 aufliegt. Eine federnd angeordnete Gestell des Schuhträgers 12 verschwenkbaren Arm
Bodenauflage 20 rollt neben dem Messer 14 auf dem 70 verbunden ist. Der Arm 70 ist über ein verstell-Boden
der Sohle und drückt die Oberfläche des Rah- 45 bares Verbindungsglied 72 an einem Arm eines
mens gegen Lehre 18 und Widerlager 16. Winkelhebels 74 (F i g. 5) angeschlossen, der an einer
Der Schuhträger 12 ist drehbar auf einem Schwenk- Stütze 76 an einer Grundplatte 78 des Schuhträgers
arm 22 angebracht, der eine Buchse 24 aufweist, die 12 angelenkt ist. Der zweite Arm des Winkelhebels
um eine senkrechte Achse in einem Untergestell der 74 trägt eine Rolle 80, die in einer Nut 82 eines
Maschine hin und her verschwenkbar ist. Das Herum- 5° Schiebers 84 läuft, der in einer an dem Schwenkarm
führen des Werkzeugkopfes 10 um den Umfang des 22 befestigten Stütze 86 bewegbar ist. Eine an dem
Schuhes wird hervorgerufen, indem der Schuhträger Schieber 84 befestigte Schubstange 88 ist über ein
12 auf dem Schwenkarm 22 um 360° im Gegen- Bowdenkabel 90 mit einer Schubstange 92 verbunzeigersinn
gedreht und gleichzeitig hin und her be- den, die an einem Hebel 94 angelenkt ist. Der Hebel
wegt wird. Da der Schuhträger 12 an sich bekannt 55 94 ist über ein Glied 96 an einer Stange 98 angeist,
werden nur diejenigen seiner Teile beschrieben, schlossen, die in Ansätzen 100 gleitbar angeordnet
welche für die Erfindung wesentlich sind. Wie aus ist. Die Stange 98 trägt eine Platte 102, die in einer
F i g. 2 und 3 ersichtlich, wird ein einen Schuh tra- Führung eines Auslegers 104 gleitet und mit einem
gender Leisten von einer sich selbst einrichtenden Schalter 106 versehen ist. Somit bestimmt das Aus-Lagerung
28 gehalten, die an der durch die Ausricht- 60 maß der Bewegung der Fersenlehre 30 beim Messen
bewegungen einer Fersenlehre 30 und einer Spitzen- und Ausrichten des Schuhes die Stellung des Schallehre
32 hervorgerufenen Verschiebung des Schuhes ters 106 und, wie nachstehend beschrieben, sowohl
teilnimmt. Die Lehren 30 und 32 werden in Eingriff das Ausmaß der Verstellung des Schwenkbereiches
mit den Schuhenden bewegt, wobei sie jedoch von des Schwenkarmes 22 als auch die Einstellung der
der Drehachse des Schuhträgers 12 gleich weit ent- 65 Arbeitsspieldauer der Maschine. Die Grundplatte 78
fernt bleiben. des Schuhträgers 12 ist auf dem Schwenkarm 22
Die Fersenlehre 30 enthält eine biegsame Halte- drehbar und wird durch ein in dem Schwenkarm 22
rung 34 an Armen 36. Die Arme 36 sind an einem untergebrachten Zahnradgetriebe angetrieben. Das
stellen der Steuermittel betätigt wird. In den Zeichnungen ist
F i g. 1 eine Seitenansicht der die Erfindung verkörpernden Maschine,
Fig. 2 die Vorderansicht des mit einem Schuh
versehenen Schuhträgers,
F i g. 3 eine der F i g. 2 ähnliche Ansicht, wobei Teile des Schuhträgers eine andere Stellung einnehmen,
F i g. 4 die Draufsicht auf die Schuhträgerantriebsvorrichtung,
F i g. 5 die Draufsicht auf mit der Schuhgrößenmeßvorrichtung
des Schuhträgers verbundene Teile der Schuhträgerantriebsv.orrichtung und
F i g. 6 eine Ansicht eines Regelventils.
Die Maschine enthält einen Werkzeugkopf 10, der sich normalerweise in seiner in Fig. 1 abgebildeten
Ruhestellung befindet, in welcher er von einem
Zahnradgetriebe enthält ein Zahnrad 108 auf einer Welle 110, die in der Buchse 24 drehbar ist. Ein
Zahnrad 112 (Fig. 4) ist ebenfalls auf der Welle 110 befestigt und wird durch ein Zahnrad 114 mit veränderlicher
Geschwindigkeit angetrieben. Das Zahnrad 114 steht unter der Steuerung einer eine ortsfeste
Kurvenscheibe 116 enthaltenden Vorrichtung. Die Vorrichtung wird durch weitere Zahnräder einschließlich
eines Leerlaufzahnrades 112 angetrieben. Das Leerlaufzahnrad 112 befindet sich auf der
Welle 110 unmittelbar unterhalb des Zahnrades 112 und kämmt mit einem Zahnrad 118, das von einem
Zahnrad 120 angetrieben wird. Das Zahnrad 120 wird seinerseits von einem hydraulischen Motor 122
(F i g. 1) angetrieben, der das Antriebsmittel für die dem Schuhträger 12 und dem Werkzeugkopfe 10 erteilten
Bewegungen ist.
Das Zahnrad 118 ist auf einer Welle 124 befestigt, die in dem Untergestell 26 der Maschine drehbar ist.
Während des Arbeitsspieles der Maschine führt das Zahnrad 118 eine vollständige Umdrehung aus, wobei
der Schwenkarm 22 durch die folgenden Teile verschwenkt wird. Eine Kurvenscheibe 126 auf der
Welle 124 steht mit einer Rolle 128 an einem Winkelhebel 130 im Eingriff. Der Winkelhebel 130 ist um
einen Stift 132 in dem auf dem Untergestell 26 befestigten Ausleger 104 verschwenkbar und über ein
Glied 134 mit einem Hebel 136 verbunden. Ein Verbindungsglied 138 ist an dem anderen Ende des Hebels
136 angelenkt und verbindet ihn mit einem an der Buchse 24 befestigten Arm 140. Das Verbindungsglied
138 wird durch eine Feder 142 in der in F i g. 4 dargestellten Weise nach links gedrückt, so
daß die Rolle 128 in Anlage an der Kurvenscheibe 126 gehalten wird. Ein Schlitz 144 (Fig. 5) ist in
dem Mittelteil des Hebels 136 vorgesehen und nimmt einen Schwenkblock 146 auf. Der Schwenkblock 146
ist innerhalb des Schlitzes 144 zum Verändern der Länge der Arme des Hebels 136 und des Schwenkbereiches
des Schwenkarmes 22 verstellbar.
Der Schwenkblock 146 ist an einer Stange 148 befestigt, deren Enden Kolben bilden, die sich in Zylindern
150 und 152 befinden. Zu Anfang eines Arbeitsspieles der Maschine wird Druckflüssigkeit in den
Zylindern 152 eingelassen, um die Stange 148 und den Schwenkblock 146 so weit nach unten (F i g. 4
und 5) zu bewegen, bis ein Nockenteil 154 an einem auf der Stange 148 befestigten Ansatz 156 den Schalter
106 verstellt. Der Schalter 106 dient zum Steuern eines nicht dargestellten Magnetventils und zum Verhindern
des Fließens von Druckflüssigkeit in die, oder aus den, Zylindern) 150 und 152. In dieser
Weise wird der Schwenkblock 146 hydraulisch in einer Stellung versperrt, die von der Größe des zu
bearbeitenden Schuhes abhängig ist, so daß der Schwenkbereich des Schwenkarmes 22 entsprechend
der Größe des Schuhes auf dem Schuhträger 12 eingestellt wird.
Der Ansatz 156 ist mit einer Kette 158 verbunden, die über ein Kettenrad 160 auf einer Welle 162 läuft.
Die Welle 162 ragt aus einer Geschwindigkeitsregelanordnung 164 hervor. Das andere Ende der Kette
158 ist mittels einer Feder 166 an einem Teil des Untergestells 26 angeschlossen, so daß die Kette 158
fortwährend unter Spannung steht. Das Kettenrad 160 wird in Abhängigkeit von der Bewegung des
Ansatzes 156 zum Verstellen der Geschwindigkeitsregelanordnung 164 entsprechend der Größe des zu
bearbeitenden Schuhes gedreht. Die Geschwindigkeitsregelanordnung 164 enthält ein Ventil, welches
das Fließen der von einem nicht dargestellten Druckflüssigkeitsvorrat und einer Leitung 168 herkommenden
Druckflüssigkeit durch das Ventil und eine Leitung 170 nach dem hydraulischen Motor 122 (F i g. 5)
regelt.
Das Ventil ist, wie schon erwähnt, mit einer Welle 162 versehen, auf welcher das Kettenrad 160 befestigt
ist, damit die Fließgeschwindigkeit der Druckflüssigkeit und die Geschwindigkeit des hydraulischen
Motors 122 eingestellt werden kann. Das in der oben beschriebenen Weise bewirkte Drehen der
Welle 162 entsprechend der Größe des zu bearbeitenden Schuhes regelt in an sich bekannter Weise
die Größe der Öffnungen, durch welche die Druckflüssigkeit fließen muß.
Verschiedene im Handel erhältliche Regelventile können den hier bestehenden Erfordernissen angepaßt
werden. Wie aus F i g. 6 ersichtlich, wird die Fließgeschwindigkeit der aus der Leitung 168 herkommenden
Druckflüssigkeit zunächst durch die Stellung eines Ventilteiles 172 in bezug auf eine Einlaßöffnung
174 geregelt. Der Ventilteil 172 ist mit einem Kolben 176 versehen, dessen eine Seite dem
Druck der in das Ventil einfließenden Druckflüssigkeit ausgesetzt ist und dessen andere Seite unter der
Einwirkung des in der Leitung 170 herrschenden Druckes steht. Infolgedessen ist die Größe der Einlaßöffnung
174 von Änderungen in dem in der Leitung 170 herrschenden Druck abhängig.
Die Fließgeschwindigkeit der Druckflüssigkeit wird ferner durch Einstellen eines Ventilteiles 178 an der
Welle 162 geregelt. Die Welle 162 ist in dem Ventilkörper eingeschraubt, so daß die Drehung der Welle
162 infolge der Bewegung der auf das Kettenrad 160 einwirkenden Kette 158 den Ventilteil 178 verstellt
und dabei die Größe einer Öffnung 180 verändert. Die Größe der öffnung 180 ist somit entsprechend
der Größe des zu bearbeitenden Schuhes veränderlich, wodurch die Fließgeschwindigkeit der nach
dem hydraulischen Motor 122 strömenden Druckflüssigkeit und damit die Geschwindigkeit des hydraulischen
Motors 122 geregelt wird, währenddem die Größe der Einlaßöffnung 174 veränderlich ist, um
die Fließgeschwindigkeit der Druckflüssigkeit und die Geschwindigkeit des hydraulischen Motors 122 gleichförmig
zu halten, selbst wenn während des Arbeitsspieles der Maschine Druckänderungen vorkommen
sollten. Solche Druckänderungen können dadurch hervorgerufen werden, daß die während verschiedener
Teile des Arbeitsspieles an den hydraulischen Motor 122 gestellten Leistungsanforderungen verschieden
sind.
Obwohl lediglich die Mittel zum Drehen und Verschwenken des Schuhträgers 12 beschrieben worden
sind, ist zu beachten, daß alle Bewegungen des Schuhträgers 12 und des Werkzeugkopfes 10 von dem
Zahnrad 120 abgeleitet werden. Infolgedessen ver-
So ändert die entsprechend der Größe des zu bearbeitenden Schuhes vorgenommene Einstellung der Geschwindigkeit
des hydraulischen Motors 122 selbsttätig die Arbeitsspieldauer der Maschine, so daß
deren Leistungsfähigkeit soweit wie möglich der von der Größe des zu bearbeitenden Schuhes hervorgerufenen
Beschränkung enthoben und erhöht wird, ohne die Qualität der geleisteten Arbeit in ungünstiger
Weise zu beeinträchtigen.
Claims (4)
1. Schuhmaschine, insbesondere Sohlenbeschneidmaschine mit einem Werkzeugkopf,
einem Schuhträger, der zum fortschreitenden Darbieten des Umfanges eines auf dem Schuhträger
angeordneten Schuhes zu dem Werkzeugkopf drehbar und verschwenkbar und mit Lehren zum
Einstellen des Schuhes auf dem Schuhträger sowie zum Messen der Schuhlänge versehen ist, und
mit Antriebsmitteln für den Schuhträger, gekennzeichnet durch Steuermittel (164)
zum Verändern der Geschwindigkeit der Antriebsmittel (122) entsprechend der Länge des
Schuhes auf dem Schuhträger (12).
2. Schuhmaschine, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß — zum
Einstellen der Steuermittel (164) zwecks Bestimmens der Umdrehungsgeschwindigkeit des Schuhträgers
(12) entsprechend der Länge des auf dem
Schuhträger (12) angebrachten Schuhes — Mittel (164 bis 162) vorgesehen sind, die in Abhängigkeit
der Schuhlängenmeßbewegung der Lehren (30 und 32) beeinflußt werden.
3. Schuhmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuermittel (164) ein
Ventil vorgesehen ist, das, zum Verändern der Fließgeschwindigkeit der Druckflüssigkeit nach
den Antriebsmitteln (122) für den Schuhträger (12), durch die Mittel (164 bis 162) einstellbar ist.
4. Schuhmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Lehren (30 und 32) beim
Messen der Länge des Schuhes auf dem Schuhträger (12) einen Schalter (106) einstellen, der
zum Unterbrechen der Bewegung der Mittel (146 bis 162) zum Einstellen der Steuermittel (164)
verstellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 513 715.
Deutsche Patentschrift Nr. 513 715.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 728/72 11.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1182111XA | 1962-03-14 | 1962-03-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1182111B true DE1182111B (de) | 1964-11-19 |
Family
ID=22377172
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU9608A Pending DE1182111B (de) | 1962-03-14 | 1963-02-26 | Schuhmaschine, insbesondere Sohlen-beschneidmaschine mit Lehren zum Einstellen der Schuhe auf einem Schuhtraeger sowie zum Messen der Schuhlaenge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1182111B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0511811A1 (de) * | 1991-04-30 | 1992-11-04 | British United Shoe Machinery Limited | Maschine zum Herstellen von Schuhen |
| US5271117A (en) * | 1991-04-30 | 1993-12-21 | British United Shoe Machinery Ltd. | Machine for use in the manufacture of shoes |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE513715C (de) * | 1929-07-13 | 1930-12-01 | Friedrich Ludwig Mueller | Vorrichtung zum Schneiden oder Schweissen von Metallkoerpern mit gekruemmter Oberflaeche und ungleicher Staerke |
-
1963
- 1963-02-26 DE DEU9608A patent/DE1182111B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE513715C (de) * | 1929-07-13 | 1930-12-01 | Friedrich Ludwig Mueller | Vorrichtung zum Schneiden oder Schweissen von Metallkoerpern mit gekruemmter Oberflaeche und ungleicher Staerke |
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| US5271117A (en) * | 1991-04-30 | 1993-12-21 | British United Shoe Machinery Ltd. | Machine for use in the manufacture of shoes |
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