DE118621C - - Google Patents
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- DE118621C DE118621C DENDAT118621D DE118621DA DE118621C DE 118621 C DE118621 C DE 118621C DE NDAT118621 D DENDAT118621 D DE NDAT118621D DE 118621D A DE118621D A DE 118621DA DE 118621 C DE118621 C DE 118621C
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- 239000003380 propellant Substances 0.000 claims description 3
- 238000010795 Steam Flooding Methods 0.000 claims 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 2
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L21/00—Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
- F01L21/04—Valves arranged in or on piston or piston-rod
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Exhaust Silencers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Kraftmaschine, bei welcher das Kraftmittel durch den hohl
ausgebildeten Kolben zugeführt wird und das Steuerorgan im Kolben angeordnet ist.
Um das Ventil in der Mittellage halten zu können, wird die Spindel des Ventils zu beiden
Seiten unter die Einwirkung von Federn gebracht, deren Spannung so grofs gewählt ist,
dafs die Federkraft durch den Druck des Treibmittels auf einer Seite überwunden werden
kann. Um in der Endstellung des Ventils diese Wirkung zu erleichtern, ist die Ventilklappe
an der Eintrittsstelle des Kraftmittels nach beiden Seiten abgeschrägt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den Cylinder mit den zugehörigen Theilen im Längsschnitt,
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1, und Fig. 3 zeigt die Einzelheit
eines Auspuffschiebers.
Der Cylinder 4 ist an jedem Ende mit einem Auspuffkanal 5 versehen, an welchen sich ein
Schlitz 6 in der Cylinderwandung anschliefst. Die Auspuffkanäle 5 werden durch Schieber 7
beherrscht, von welchen jeder eine Spindel 8 besitzt. Die beiden Spindeln werden durch
eine Stange 9 mit einander verbunden, welche an einem Ende des Cylinders vorragt und mit
einem Handhebel 10 in Verbindung steht, mit dessen Hülfe die Maschine in Gang gesetzt, in
der Bewegungsrichtung gewendet und angehalten werden kann.
Die Kolbenstange 14 steht in fester Verbindung mit dem Kolben 15, welcher zweckmä'fsig
aus zwei zusammengeschraubten Theilen besteht. Der Deckel 16 des Cylinders steht
mit einem Rohr 17 in Verbindung, in welchem ein zweites Rohr 18 gleitet, das den Dampf
nach dem Innern des Kolbens führt. Das Rohr 18 steht mit einer annähernd dreieckigen
Kammer 19 im Innern des Kolbens in Verbindung, welche in der Mitte des Kolbens bezw.
an der Eintrittsstelle des Dampfes so gekrümmt ist, dafs der Dampf radial abgeleitet wird,
unter einem rechten Winkel zum Rohre 18. In die Kammer 19 ist eine Schieberplatte oder
ein Ventil 20 eingepafst, welches unmittelbar unter der Eintrittsstelle, also oben, eine nach
beiden Seiten abgeschrägte Kante 21 besitzt. An der Ventilplatte 20 befindet sich ein zu
beiden Seiten aus dem Kolben herausragender Bolzen 22, welcher an beiden Enden mit
Köpfen versehen ist und durch zwei Federn 23 in der Mittellage gehalten werden kann, deren
Spannung so grofs gewählt ist, dafs die Federkraft durch Einwirkung des Dampfes auf einer
Seite der Platte 20 überwunden werden kann. Die Platte oder der Schieber 20 bewegt sich
von einer Innenfläche des Kolbens zur anderen, wodurch die Einlafskanäle 24 beherrscht werden.
Von diesen Einlafskanälen 24 sind zwei vorhanden, welche abwechselnd die Kammer 19
mit dem einen oder anderen Cylinderende in Verbindung setzen.
Zum Ingangsetzen der Maschine wird der Hebel 10 derart bewegt, dafs je nach der gewünschten
Bewegungsrichtung der eine oder andere Auspuffkanal 5 durch den einen Schieber 7 geschlossen und der andere durch den
Claims (2)
- anderen Schieber geöffnet wird. Der durch das Rohr 18 in die Kammer ig eintretende Dampf gelangt durch die beiden Kanäle 24 in den Cylinder. An derjenigen Seite des Cylinders, an welcher der Auspuff geöffnet ist, kann der Dampf aus dem Cylinder 3 entweichen, ohne auf den Kolben Kraft abgebend einzuwirken. Auf der anderen Seite sammelt sich der Dampf an und gelangt nicht allein zur Einwirkung auf den Kolben, sondern auch auf den Schieber 20, welcher somit den einen Kanal 24 schliefst. Angenommen, die Theile nehmen die in Fig. 1 gezeigte Stellung ein, so wird der Dampf, welcher durch den linken Kanal 24 in den Cylinder gelangt, den Kolben in der Pfeilrichtung vorwärtsbewegen, während der rechte Kanal 24 durch den Schieber 20 geschlossen ist. Der Kolben setzt diese Bewegung so lange fort, bis er gegen den rechten Schieber 7 stöfst und dieser den zugehörigen Auspuffkanal 5 schliefst, wobei der linke Auspuffkanal 5 geöffnet, wird. Der in- der linken Seite des Cylinders befindliche Dampf pufft durch den Kanal 5 aus und der rechts eintretende Dampf treibt den Kolben nach links, wobei gleichzeitig der Schieber 20 den linken Kanal 24 schliefst. Auf diese Weise arbeitet die Maschine unausgesetzt weiter, bis der Gang der Maschine durch den Hebel 10 gewendet oder ganz unterbrochen wird. Zum Anhalten der Maschine wird der Hebel 10 so bewegt, dafs er sowohl den einen als auch den anderen Auspuffkanal zum Theil öffnet, so dafs der Dampf zu beiden Seiten des Kolbens durch die Auspuffkanäle entweicht.Durch die zweiseitige Abschrägung des oberen Endes des Schiebers 20 wird dem Dampf gestattet, an einem Theil zu beiden Seiten .der Ventilplatte zu expandiren, wodurch das Verschieben des Ventils, wenn der Kolben das Ende seines Hubes erreicht, erleichtert wird.Patenτ-Ansprüche:ι . Kraftmaschine, bei welcher das Treibmittel durch den hohl ausgebildeten Kolben zugeführt und durch ein in dem letzteren angeordnetes Ventil gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dafs die Spindel (22) des Ventils (20) zu beiden Seiten unter der Einwirkung von Federn (23) steht, durch welche die Ventilklappe (20) in der Mittellage gehalten werden kann, und deren Spannung so grofs gewählt ist, dafs die Federkraft durch den Druck des Treibmittels auf einer Seite der Klappe (20) überwunden werden kann.
- 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Klappe (20) an der Eintrittsstelle des Kraftmittels eine nach beiden Seiten abgeschrägte Kante (21) besitzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE118621C true DE118621C (de) |
Family
ID=387804
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT118621D Active DE118621C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE118621C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0319341A3 (en) * | 1987-12-03 | 1989-11-29 | Oakleigh Limited (A Gibraltar Company) | A fluid operable engine |
-
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- DE DENDAT118621D patent/DE118621C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0319341A3 (en) * | 1987-12-03 | 1989-11-29 | Oakleigh Limited (A Gibraltar Company) | A fluid operable engine |
| USRE34301E (en) * | 1987-12-03 | 1993-07-06 | Garmar, Inc. | Fluid operable engine |
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