DE1186367B - Ringfoermiger Korntraeger fuer Flinten, Jagdbuechsen od. dgl. - Google Patents

Ringfoermiger Korntraeger fuer Flinten, Jagdbuechsen od. dgl.

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DE1186367B
DE1186367B DEP30006A DEP0030006A DE1186367B DE 1186367 B DE1186367 B DE 1186367B DE P30006 A DEP30006 A DE P30006A DE P0030006 A DEP0030006 A DE P0030006A DE 1186367 B DE1186367 B DE 1186367B
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Germany
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grain
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grain carrier
semicircular
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DEP30006A
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English (en)
Inventor
Helmut Polte
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/02Foresights
    • F41G1/04Protection means therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Ringförmiger Kornträger für Flinten, Jagdbüchsen od. dgl. Die Erfindung betrifft einen ringförmigen Kornträger mit Aufteilung des Fensters für die Visierlinie in ein Hauptsichtfeld und in ein dazu konzentrisch verlaufendes Voranzeigefeld für Schrotflinten, Jagdbüchsen od. dgl., so daß das sich dem Auge des Schützen zeigende Bild des Fensters ungefähr halbkreisförmig ist und das Korn und das Zentrum des Halbkreises zusammenfallen.
  • Bekannt ist ein Kornträger, der ein ungefähr halbkreisförmiger Blechbügel ist. Die Enden des Bügels sind am Lauf angeklammert und umfassen diesen. Innerhalb des Bügels befinden sich an dessen Rand Markierungen, welche das Voranzeigefeld grenzenlos vom Hauptsichtfeld abteilen und welche eine Horizontale durch das Fenster des Kornträgers weisen. Die Markierungen sind also nur Punkte, die dem Schützen beim Visieren behilflich sein können, von ihm aber das Anstellen gedanklicher Überlegungen erfordern. Bekannt ist es auch, das Voranzeigefeld durch Stege vom Hauptsichtfeld zu trennen.
  • Demgegenüber ist beim erfindungsgemäßen ringförmigen Kornträger das Fenster Teil einer den Lauf des Gewehres umfassenden, das Korn tragenden Scheibe derart, daß sich das Hauptsichtfeld des Fensters mit einer Grenzlinie an das Voranzeigefeld anschließt.
  • Damit löst die Erfindung die Aufgabe, dem Schützen die Grenzen nicht nur anzudeuten, sondern sie so deutlich und doch flächenlos zu zeigen, daß der Schütze im Augenblick des Zielens nur durch das Ziel, nicht aber durch das Anzeigeinstrument in Spannung versetzt wird.
  • Einen besonders einfach herstellbaren Kornträger ergibt, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung das Fenster Teil einer einstöckigen kreisförmigen Scheibe ist, wobei sich das Loch für den Gewehrlauf in der unteren Hälfte der Scheibe befindet. Dabei kann das Korn und die Grenze zwischen Hauptsichtfeld und Voranzeigefeld durch Ritzen im Fenster gebildet und die Hauptsichtfläche und die Voranzeigefläche durch eine durch das Korn hindurchgehende, waagerechte und eingeritzte Richtlinie nach unten begrenzt sein. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Scheibe aus einem quer zur Laufrichtung oberen halbkreisförmigen Fenster, aus einem unteren halbkreisförmigen Fensterträger und aus einem diese Teile umfangenden, ringförmigen Fensterhalter besteht, derart, daß der Fensterträger und der Fensterhalter zusammen die Fassung für das Fenster bilden. Eine weitere Bauart erzeugt die Grenzlinie mittels einer an die Scheibe angesetzten zweiten Glasscheibe, so daß z. B. das Hauptsichtfeld von einer Sammellinse gebildet bzw. begrenzt ist, also vorzugsweise von einer Linse von halbkreisförmiger Begrenzung mit untenliegender Sehne.
  • Das Korn kann vom Fensterträger getragen werden. Schließlich fördert noch das Merkmal, daß ein Teil des Fensters, z. B. die Sammellinse, gefärbt ist, das bestmögliche Erreichen des Erfindungszieles.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele. Die B i 1 d e r 1 und 2 stellen Kornträger in der Vorderansicht dar, während B i 1 d 3 den Kornträger von B i 1 d 2 im Querschnitt wiedergibt; B i 1 d 4 zeigt einen anderen Kornträger in der Vorderansicht und B i 1 d 5 im Querschnitt; B i 1 d 6 zeigt das bekannte Schußwinkelschema, von dem aus die Erfindung einen Anfang nahm. Teile des erfindungsgemäßen Kornträgers sind das Korn 1, die Kornträgerbefestigungsschraube 2, die den Kornträger am Lauf 3 festklemmt, das Hauptsichtfeld S und das von ihr abgeteilte Voranzeigefeld V. Beide Flächen ergeben zusammen das dem Auge A des Schützen zugewendete Gesamtsichtfeld des Kornträgers. Dieser kann einstöckig aus transparentem Werkstoff, z. B. einem farbstofflosen oder eingefärbten Silikatglas, einem Ester der Akrylsäure od. dgl. bestehen.
  • Der Gegenstand von Bild 1 ist im Sinne der Erfindung hauptsächlich dreiteilig. Er besteht aus dem kreisringförmigen Fensterhalter 4 aus Metall, aus dem halbkreisförmigen, metallenen Fensterträger 5 und aus dem halbkreisförmigen Fenster 6, welches eine halbkreisförmige Ritze 7 trägt, welche die Flächen S und V voneinander trennt. Das Korn 1 wird vom Fensterträger 5 getragen.
  • Der Gegenstand der B i 1 d e r 2 und 3 entspricht der Konstruktion nach B i 1 d l.. Zusätzlich ist die halbkreisförmige Sammellinse 8, die dem alterssichtigen Schützen dient, auf dem Fenster 6 angebracht. Die B i 1 d e r 4 und 5 zeigen eine Scheibe 9 als den Kornträger. Die Ritze 7 erstreckt sich. bis an das Loch 10 für den Gewehrlauf 3. Das Korn 1 wird von einer Vertiefung dargestellt. In die Scheibe kann eine Optik im Sinne der B i 1 d e r 2 und 3 eingeschliffen sein. Auch kann sie eiii Gelbfilter tragen. Die Ritze 11 bildet die Richtlinie Z.
  • Das Schußwinkelschema nach B i 1 d 6 zeigt den Vorhaltewinkel bzw. den Vorhaltesektor, den der Erfindungsgegenstand dem Schützen bietet und der ihm das Hineinlaufen des Wildes in den Kreis anzeigt, in dem die Schrotladung streut. Die Ritze 7 oder der Umfang der Sammellinse 8 begrenzen den Streukreis K der Schrotladung. R ist die Richtung des anlaufenden Wildes. Da die günstigste Schußentfernung bei der Jagd :,guf Wild mit Bockflinten, Drillingen od. dgl. etwa 35*m groß ist, bietet es keine Schwierigkeit, den Durchmesser der Ritze 7 öder der Sammellinse 8 festzulegen.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Ringförmiger Kornträger mit Aufteilung des Fensters für die Visierlinie in ein Hauptsichtfeld und in ein dazu konzentrisch verlaufendes Voranzeigefeld für Schrotflinten, Jagdbüchsen od. dgl., so daß das sich dem Auge des Schützen zeigende Bild des Fensters ungefähr halbkreisförmig ist und das Korn und das Zentrum des Halbkreises zusammenfallen, - dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster Teil einer den Lauf (3) des Gewehres umfassenden, das Korn (1) tragenden Scheibe (4, 5, 6 bzw. 9) ist derart, däß sich das Hauptsichtfeld (S) des Fensters mit einer Grenzlinie an das Voranzeigefeld (V) anschließt.
  2. 2. Kornträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster Teil einer einstückigen kreisförmigen Scheibe (9) ist, wobei sich das Loch (10) für den Gewehrlauf (3) in der unteren Hälfte der Scheibe befindet.
  3. 3. Kornträger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Korn (1) und die Grenze zwischen Haüptsichtfeld (S) und Voranzeigefeld (V) durch Ritzen im Fenster gebildet sind (Bilder 4 und 5)=
  4. 4. Kornträger nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptsichtfiäche und die Voranzeigefläche durch eine durch das Korn (1) hindurchgehende, waagerechte und eingeritzte Richtlinie (Z) nach unten begrenzt ist.
  5. 5. Kornträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe aus einem quer zur Laufrichtung oberen, halbkreisförmigen Fenster (6), aus einem unteren halbkreisförmigen Fensterträger (5) und aus einem diese Teile umfangenden, ringförmigen Fensterhalter (4) besteht (Bilder 1 bis 3) derart, daß der Fensterträger und der Fensterhalter zusammen die Fassung für das Fenster bilden.
  6. 6. Kornträger nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptsichtfeld von- einer Sammellinse (8) gebildet bzw. begrenzt ist.
  7. 7. Kornträger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammellinse (8) eine Linse von halbkreisförmiger Begrenzung mit untenliegender Sehne ist (B i 1 d 3). B.
  8. Kornträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Korn (1) vom Fensterträger (5) getragen ist (B i 1 d 3).
  9. 9. Kornträger nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Fensters, z. B. die Sammellinse, gefärbt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 61446; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1774 054; französische Patentschriften Nr. 599 673, 960111, 1 135 799, 1233 450; USA.-Patentschriften Nr. 2 347 655, 2 433 909, 2 741029, 2 970 380, 3 026 618.
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Citations (11)

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