DE1190697B - Dosiereinrichtungen fuer Gasanalysegeraete - Google Patents

Dosiereinrichtungen fuer Gasanalysegeraete

Info

Publication number
DE1190697B
DE1190697B DEM56630A DEM0056630A DE1190697B DE 1190697 B DE1190697 B DE 1190697B DE M56630 A DEM56630 A DE M56630A DE M0056630 A DEM0056630 A DE M0056630A DE 1190697 B DE1190697 B DE 1190697B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
piston
cylinder axis
analysis
lines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM56630A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Stueben
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H Maihak AG
Original Assignee
H Maihak AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H Maihak AG filed Critical H Maihak AG
Priority to DEM56630A priority Critical patent/DE1190697B/de
Priority to US361372A priority patent/US3362228A/en
Publication of DE1190697B publication Critical patent/DE1190697B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N30/00Investigating or analysing materials by separation into components using adsorption, absorption or similar phenomena or using ion-exchange, e.g. chromatography or field flow fractionation
    • G01N30/02Column chromatography
    • G01N30/04Preparation or injection of sample to be analysed
    • G01N30/24Automatic injection systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/04Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions
    • F02P5/145Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using electrical means
    • F02P5/155Analogue data processing
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/28Preparing specimens for investigation including physical details of (bio-)chemical methods covered elsewhere, e.g. G01N33/50, C12Q
    • G01N1/38Diluting, dispersing or mixing samples
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/0004Gaseous mixtures, e.g. polluted air
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/40Engine management systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)

Description

  • Dosiereinrichtungen für Gasanalysegeräte Ein bekanntes Gasanalysegerät, insbesondere zur Erfassung geringer Spuren von Schwefelwasserstoff in Gasen aller Art und in Luft, arbeitet nach folgendem Prinzip: Ein mit einem Reagenzgetränktes schmales Papierband, das auf das betreffende Gas, beispielsweise auf Schwefelwasserstoff, reagiert und sich durch dessen Einwirkung je nach der Konzentration mehr oder weniger verfärbt, durchläuft mit konstantem Vorschub nacheinander eine Vergleichskammer und eine Meßkammer. Die Vergleichskammer enthält Luft. Der Meßkammer wird das zu untersuchende Gas in gleichbleibender Menge zugeführt. Das Reagenzpapierband wird in beiden Kammern durch eine gemeinsame Lampe angestrahlt. Die Papierhelligkeit wirkt auf zwei Lichtelemente ein. Das erste Lichtelement empfängt das Licht des weißen Papierbandes der Vergleichskammer, während das von dem mehr oder weniger geschwärzten Papier innerhalb der Meßkammer ausgehende Licht dem zweiten Lichtelement zugeführt wird. Der daraus resultierende Differenzstrom ist dem Gasgehalt, beispielsweise dem Schwefelwasserstoffgehalt, des untersuchten Gases proportional und wird mit einem Meßgerät gemessen.
  • Dieses Gasanalysegerät hat einen normalen Meßbereich von 0 bis 25 H2.S je Normalkubikmeter bei einem Meßgasdurchfluß von 100 cm8ímin. Man kann wohl durch Verringerung des Durchsatzes auf 50 cmgimin und Verdoppelung Ider Papiergeschwindigkeit auf den vierfachen Wert kommen, größere Konzentrationen sind aber nicht mehr meßbar, da die zu messende Menge den Meßbereich des Analysengerätes übersteigt. Diese Fälle treten dann auf, wenn es sich um Spurenmeßgeräte, beispielsweise für Schwefelwasserstoff, handelt, mit denen Verunreinigungen in einem gereinigten Gas festgestellt werden soll und die außerdem zur Messung des ungereinigten Gases benutzt werden sollen. Das Mengenverhältnis kann in diesem Falle 1: 1000 und mehr betragen.
  • Man hat sich in diesen Fällen bisher so geholfen, daß man zu einer abgemessenen Menge Luft, zu einem inerten Gas oder zu einem anderen Gas, das die Analyse nicht beeinflußt, eine dem Meßbereich des Analysengerätes entsprechende Menge des zu messenden Gases hinzufügt.
  • Es ist eine Vorrichtung bekannt, mit der eine Flüssigkeitsprobe in einen Gaschromatographen eingespritzt wird. Diese Vorrichtung besteht aus einem länglichen Kolben mit einer diagonalen Bohrung, der in einem Rohr verschiebbar angeordnet ist. In der einen Endstellung wird die zu untersuchende Flüssigkeit entnommen; in der anderen Endstellung nimmt das Spülgas die Flüssigkeitsprobe mit und bringt sie zu dem Gaschromatographen. Damit das Spülgas den Dosierkolben durchspülen kann ist das Rohr in der einen Endstellung des Kolbens mit zwei Einlaßöffnungen und einer Auslaßöffnung für das Spülgas versehen. Wenn sich der Dosierkolben nicht in dieser Endstellung befindet, strömt das Spülgas durch das Rohr und füllt dieses bis an den Kolben. Befindet sich der Dosierkolben in dieser Endstellung, so strömt das Spülgas durch die diagonale Bohrung des Kolbens und nimmt die Flüssigkeitsprobe mit. Außer der sehr kleinen Flüssigkeitsprobe hat diese Vorrichtung den Nachteil, daß sich vor dem Kolben Spülgas und hinter dem Kolben Probenflüssigkeit befindet, wobei jeweils der ganze Kolben ausgefüllt ist. Bei der Bewegung des Kolbens entsteht eine unerwünschte Pumpwirkung, denn das Spülgas bzw. die Probenflüssigkeit müssen jeweils wieder aus dem Kolben herausgedrückt werden. Diese Pumpwirkung ist bei der Untersuchung von Flüssigkeiten nicht schädlich.
  • Bei der Untersuchung von Gasen ergeben sich durch diese Pumpwirkung jedoch Druckänderungen und damit Mengenänderungen, die das Untersuchungsergebnis in unerwünschter Weise beeinträchtigen.
  • Eine andere Vorrichtung zum automatischen Einführen bemessener Flüssigkeitsmengen in einen Gaschromatographen besteht aus einem in einer Buchse zwischen zwei Endstellungen verschiebbar gelagerten Kolben, der mit Bohrungen zum Verbinden der in der Buchse liegenden Kanäle versehen ist. In dem Kolben sind zwei Bohrungen und in der Buchse ist ein Trägergaskanal, dem zwei Probenflüssigkeitskanäle in gleichen Abständen benachbart sind, angeordnet, wobei der Abstand zwischen einem Probenflüssigkeitskanal und dem Trägerkanal gleich dem Abstand der beiden Bohrungen im Kolben ist, so daß in jede der beiden Stellungen des Kolbens der Durchfluß von Trägergas und Probenflüssigkeit gewährleistet ist.
  • Bei dieser Vorrichtung sind die beiden Bohrungen in den Kolben als Ringnuten eingearbeitet.
  • Durch die Bewegung des Kolbens werden die Bohrungen in dem Gehäuse während des Verschiebens geschlossen. Hierdurch wird der gleichmäßige Fluß sowohl des Trägergases als auch der Probenflüssigkeit gestört. Es treten unerwünschte Druckerhöhungen auf, die bei Freigabe der Bohrungen dazu führen, daß Trägergas und Probenflüssigkeit mit Stoß abfließen. Dadurch ändert sich die Meßmenge, und es ergeben sich Fehlmessungen.
  • Außerdem bedingt der nicht kontinuierliche Durchfluß von Trägergas und Meßflüssigkeit eine unerwünschte Verzögerung, weil der Durchfluß während des größten Teiles des Kolbenweges gesperrt und nur kurzzeitig an den Umkehrpunkten freigegeben ist.
  • Die erfindungsgemäßen Dosiereinrichtungen sind in den Patentansprüchen definiert. Sie haben folgenden entwicklungsraffenden technischen Fortschritt erbracht: Die neuen Dosiereinrichtungen sind einfach herzustellen. Vorteilhaft bestehen Kolben und Gehäuse aus dem gleichen gehärteten Material, insbesondere aus Material gleicher Härte, beispielsweise aus nichtrostendem Stahl, damit Kolben und Zylinder von dem zu untersuchenden Gas, beispielsweise Schwefelwasserstoff, nicht angegriffen werden. Außerdem ist bei dem Kolbenschieber eine ausreichende obere deckung der Ringnuten in dem Gehäuse mit der Dosierkammer in dem Kolben gegeben, damit ist eine gute Abdichtung vorhanden, denn die Entfernung der beiden Ringnuten im Gehäuse kann günstig gewählt werden. Außerdem ist eine große Variationsmöglichkeit im Dosiervolumen durch entsprechende Wahl des Kolbendurchmessers und der Größe der Dosierkammer sowie durch die Hubzahl in der Zeiteinheit gegeben. Weiterhin ist eine Anzeigeverzögerung nicht vorhanden, da die eine Ringnut im Gehäuse dauernd vor dem zu untersuchenden und zu dosierenden Gas durchströmt und das durch die Dosierkammer im Kolben gebildete Dosiervolumen bei seinem Eintritt in die zur Meßkammer führende andere Ringnut sofort von dem strömenden Spülgas mitgenommen wird. Schließlich ist infolge der geringen Bewegungsgeschwindigkeit an den Endpunkten des Kolbenweges genügend Zeit zur Füllung der Dosierkammer vorhanden.
  • Die Dosierkammer des Kolbens läßt sich auf verschiedene Weise herstellen, sie kann entweder durch eine ringförmige Nut, eine Querbohrung oder durch seitlich angefräste Flächen hergestellt werden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung besteht der Kolbenschieber aus zwei Teilen, um die Größe der Dosierkammer und damit das Dosiervolumen einstellen zu können.
  • Vorteilhaft wird der Kolbenschieber der Dosiereinrichtung von dem Uhrwerk für den Transport des Reagenzpapierbandes der Meßeinrichtung mit angetrieben, da dann der Kolbenschieber zwangsweise mit dem Transport synchron läuft. Es ist aber auch möglich, die Dosiereinrichtung durch einen Elektromagneten mit Rückzugfeder zu betreiben, dadurch ist die Möglichkeit gegeben, die Dosierung intermittierend mit einem den Aufgaben des Gas- analysengerätes entsprechenden Programm zu gestalten.
  • Einzelheiten der neuen Dosiereinrichtungen werden an Hand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigt Fig. 1 die Dosiereinrichtung mit dem Kolbenschieber und der Dosierkammer in der Zuleitung des zu untersuchenden Gases, F i g. 2 die Dosiereinrichtung mit dem Kolbenschieber und der Dosierkammer in Mittelstellung, F i g. 3 die Dosiereinrichtung mit dem Kolbenschieber und der Dosierkammer in der Meßleitung, Fig. 4 einen Schnitt durch den Kolbenschieber mit ringförmiger Nut als Dosierkammer, F i g. 5 einen Schnitt durch den Kolbenschieber mit einer Bohrung als Dosierkammer, F i g. 6 einen Schnitt durch den Kolbenschieber mit angefrästen Flächen, F i g. 7 einen Kolbenschieber mit verstellbarer Dosierkammer, Fig. 8 die Dosiereinrichtung mit Antrieb durch einen Elektromagneten, Fig. 9 und 10 zwei Schemen von Gasanalysegeräten mit Dosiereinrichtungen.
  • In Fig. 1 befindet sich in dem Gehäusel eine zylindrische Bohrung 2, in der der Kolben 3 durch den Kurbeltrieb 4 hin und her bewegt wird. Der Kolben 3 ist in der Mitte mit einer ringsumlaufenden Nut 5 versehen, die die Dosierkammer bzw. das Dosiervolumen bildet. Durch die Hin- und Herführung des Kolbens 3 ergibt sich für die Dosierkammer 5 ein bestimmter Weg. An den beiden Enden dieses Weges ist in dem Gehäusel je eine Ringnut 6 und 7 angebracht. Durch den Einlaßstutzen 8 strömt das zu untersuchende und zu dosierende Gas (Analysengas) in die Ringnut 6 ein, durchströmt diese und verläßt sie durch den Auslaßstutzen 9. Durch den Einlaßstutzen 10 wird beispielsweise Luft zugeführt, die nach Durchströmen der Ringnut 7 durch den Auslaßstutzen 11 wieder austritt und von dort zur Meßkammer geleitet wird.
  • In Fig.2 hat der Kolben 3 nach 900 Drehung des Kurbeltriebes 4 die Mittelstellung erreicht, in der die Dosierkammer 5 zwischen den beiden Ringnuten 6 und 7 steht. Die Dosierkammer 5 hat aus der Ringnut 6 die durch ihre Größe vorbestimmte Menge des zu untersuchenden Gases mitgenommen.
  • Die Dosierkammer ist jetzt durch die Gehäuseüberdeckung abgeschlossen. Mit der Bewegung des Kolbens 3 in Richtung auf die Ringnut 7 transportiert die Dosierkammer 5 die eingeschlossene Gasmenge dorthin. Über den Einlaßstutzen 8, die Ringnut 6 und den Auslaßstutzen 9 strömt weiterhin das untersuchende Gas; gleichzeitig strömt durch den EinlaßstutzenlO, die Ringnut 7 und den Auslaßstutzen 11 weiterhin Luft zu der Meßkammer.
  • In Fig. 3 hat der Kolben 3 nach einer weiteren Drehung des Kurbeltriebes 4 um 900 die andere Endstellung des Kolbenweges erreicht. Das in der Dosierkammer 5 eingeschlossene Volumen des zu untersuchenden Gases ist jetzt in die Ringnut 7 gelangt. Hier wird es von der durchströmenden Luft mitgenommen und zur Meßkammer des Gasanalysengerätes transportiert. Durch den Einlaßstutzen 8, die Ringnut 6 und den Auslaßstutzen 9 strömt weiterhin das zu untersuchende Gas.
  • Bei weiterer Drehung des Kurbeltriebes 4 um 1800 hat der Kolben 3 den Ausgangspunkt wieder erreicht, so daß sich die Dosierkammer5, wie in F i g. 1 dargestellt, wieder in der Ringnut 6 befindet.
  • Die in der Dosierkammer befindliche Luft wird durch das durch den Einlaßstutzen 8 über die Ringnut 6 zum Auslaßstutzen 9 strömende, zu untersuchende Gas verdrängt, d. h., die Dosierkammer 5 füllt sich wieder mit Meßgas. Da die Dosiereinrichtung dauernd von dem zu untersuchenden Gas durchströmt wird, ist immer frisches Meßgas an der Entnahmestelle, d. h. in der Ringnuten, vorhanden.
  • Eine Anzeigeverzögerung ist demnach ausgeschlossen.
  • Die Fig. 4, 5, 6 und 7 zeigen verschiedenartige, einander äquivalente, als Dosierkammer dienende Ausnehmungen im Kolben.
  • Die Fig. 4 zeigt eine ringförmige Nut 12, deren Tiefe und Breite variiert werden kann. Die F i g. 5 zeigt den Kolben 3 mit einer Bohrung 13 als Dosierkammer, deren Durchmesser in bestimmten Grenzen verändert werden kann. Die Fig. 6 zeigt eine Dosierkammer, die durch Einfräsungen 14 des Kolbens 3 entstanden ist. In allen drei Fällen kann zur Anderung der Größe der Dosierkammer auch der Außendurchmesser des Kolbens 3 variiert werden.
  • In Fig. 7 ist ein Kolben dargestellt, bei dem die Größe der Dosierkammer einstellbar ist. Zu diesem Zweck ist der Kolben 3 an seinem dem Kurbeltrieb 4 abgewandten Ende mit einem Zentrierschaft 15 mit Gewindezapfen 16 versehen, auf den eine Hülse 17 aufgeschraubt ist. Durch das Verschieben dieser Hülse 17 auf dem Zentrierschaft 15 wird die Breite der ringförmigen Nut und damit die Größe der Dosierkammer und das Dosiervolumen verändert.
  • Mit Hilfe der Gegenmutter 18 wird die Einstellung der Hülse 17 gesichert.
  • In Fig.8 ist gezeigt, wie der Kurbeltrieb beispielsweise durch einen Elektromagneten 19 ersetzt werden kann. Im angezogenen Zustand des Magneten 19 - wie dargestellt - befindet sich die Dosierkammer 5 in Höhe der Ringnut 7, im stromlosen Zustand befördert die Feder 18 den Kolben 3 mit der Dosierkammer 5 vor die Ringnut 6; dabei ist es gleichgültig, ob die Dosierkammer 5 bei angezogenem oder bei stromlosem Magneten gefüllt wird.
  • An Hand der F i g. 9 wird der Anbau einer erfindungsgemäßen Dosiereinrichtung an ein bekanntes Gasanalysengerät erläutert. In der Zuleitung 21 des zu untersuchenden Gases befindet sich ein Druckregler22, der dafür sorgt, daß der Druck in der Dosiereinrichtung eine bestimmte Höhe nicht überschreiten kann. Auf diese Weise wird verhindert, daß ein Überströmen des zu untersuchenden Gases in der Dosiereinrichtung von der Ringnut 6 zu der Ringnut 7 erfolgt. In der Meßleitung 23 ist vorwiegend ein Druck von etwa 50 bis 100 cm WS vorhandeln; man ist daher bestrebt, in der Zuleitung 21 des zu untersuchenden Gases den gleichen Druck zu erhalten. Demselben Zweck dient die hinter der Dosiereinrichtung in der Ableitung 24 des zu untersuchenden Gases angeordnete Kapillare 25. Die Wassersäule 26 zeigt den in der Leitung Ides zu untersuchenden Gases vorhandenen Druck an. In der Ringnut 6 muß immer der gleiche Druck vorhanden sein, damit die von der Dosierkammer 5 entnommene Gasmenge gleich groß bleibt. Der Inhalt der Dosierkammer 5 wird sonst in Abhängigkeit von dem Druck in der Gasleitung größer oder kleiner.
  • Man arbeitet daher mit einem konstanten Überdruck gegen die Atmosphäre von beispielsweise 80 mm WS.
  • Die durch die Dosierkammer 5 in die Ringnut 7 transportierte Menge des zu untersuchenden Gases wird von der als Spülgas verwendeten Luft durch die Meßleitung 23 zu der Meßkammer 27 transportiert. In der Meßkammer 27 wirkt das Meßgas in bekannter Weise auf das Reagenzpapierband 28 ein, das durch den Vorschub 29, beispielsweise einen Uhrwerksmotor, intermittierend, beispielsweise mit zwölf Schritten in der Minute, angetrieben wird. Die Ableitung der Luft aus der Meßkammer 27 erfolgt über die Leitung 30. Die übrigen Bezugszeichen haben die gleiche Bedeutung wie in den F i g. 1 bis 3.
  • Die Fig. 10 zeigt das gleiche Schema eines Gasanalysegerätes mit Dosiereinrichtung wie F i g. 9.
  • Lediglich der Druckregler 22 ist durch eine Kapillare 31 in der Zuleitung 21 des zu untersuchenden Gases versetzt worden. Diese Kapillare31 sorgt ebenfalls dafür, daß in der Dosiereinrichtung kein unzulässig hoher Druck auftreten kann. Die übrigen Bezugszeichen haben die gleiche Bedeutung wie in F i g. 9.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Dosiereinrichtung für ein Gasanalysegerät, bestehend aus einem zylindrischen Gehäuse, das senkrecht zur Zylinderachse mit einer Zu- und Ableitung für das Analysengas und senkrecht zur Zylinderachse und in der Zylinderachse gegenüber den Analysengasleitungen versetzt mit einer Zu- und Ableitung für das Spülgas versehen ist, sowie einem im Gehäuse verschiebbaren Kolbenschieber mit einer das Dosiervolumen bestimmenden Ausnehmung, die entweder nur die Analysengasleitungen oder nur die Spülgasleitungen verbindet, erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Zu-und Ableitungen für das Analysengas und für das Spülgas in zwei im Gehäuse angebrachten Ringnuten enden und daß die Ausnehmung im Kolben eine ringförmige Nut (12) ist.
  2. 2. Dosiereinrichtung für ein Gasanalysegerät, bestehend aus einem zylindrischen Gehäuse, das senkrecht zur Zylinderachse mit einer Zu- und Ableitung für das Analysengas und senkrecht zur Zylinderachse und in der Zylinderachse gegenüber den Analysengasleitungen versetzt mit einer Zu- und Ableitung für das Spülgas versehen ist, sowie einem im Gehäuse verschiebbaren Kolbenschieber mit einer das Dosiervolumen bestimmenden Ausnehmung, ,die entweder nur die Analysengasleitungen oder nur die Spülgasleitungen verbindet, erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Ableitungen für das Analysengas und für das Spülgas in zwei im Gehäuse angebrachten Ringnuten enden und daß die Ausnehmungen im Kolben seitliche Einfräsungen (14) sind.
  3. 3. Dosiereinrichtung für ein Gasanalysegerät, bestehend aus einem zylindrischen Gehäuse, das senkrecht zur Zylinderachse mit einer Zu- und Ableitung für das Analysengas und senkrecht zur Zylinderachse und in der Zylinderachse gegenüber den Analysengasleitungen versetzt mit einer Zu- und Ableitung für das Spülgas versehen ist, sowie einem im Gehäuse verschiebbaren Kolbenschieber mit einer das Dosiervolumen bestimmenden Ausnehmung, die entweder nur die Analysengasleitungen oder nur die Spülgasleitungen verbindet,und die Ausnehmung eine senkrecht zur Zylinderachse angebrachte Bohrung ist, erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Ableitungen für das Analysengas und für das Spülgas in zwei im Gehäuse angebrachten Ringnuten enden.
  4. 4. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1 mit einer Einrichtung zur Einstellung des Volumens der ringförmigen Nut (12), erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben(3) mit einem Zentrierschaft(15) mit Gewindezapfen (16) versehen ist, auf dem eine Hülse (17) vom Durchmesser des Kolbens aufgeschraubt ist.
  5. 5. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4 mit einer Antriebseinrichtung, erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenschieber mit dem den Transport des Reagenzpapierbandes des Gasanalysegerätes bewirkenden Uhrwerk verbunden ist.
  6. 6. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4 mit einer Antriebs einrichtung, erfindungs- gemäß dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenschieber mit einem Elektromagneten mit Rückzugfeder verbunden ist.
  7. 7. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6 mit einer Einrichtung zur Begrenzung des Gasdruckes in der Dosiereinrichtung, erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß in der Zuleitung für das Analysengas (21) ein Druckregler (22) und in der Ableitung für das Analysengas (24) eine Kapillare (25) eingebaut ist.
  8. 8. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6 mit einer Einrichtung zur Begrenzung des Gasdruckes in der Dosiereinrichtung, erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß in die Zuleitung für das Analysengas (21) eine Kapillare (31) eingebaut ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 850 132.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 167 564.
DEM56630A 1963-04-27 1963-04-27 Dosiereinrichtungen fuer Gasanalysegeraete Pending DE1190697B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM56630A DE1190697B (de) 1963-04-27 1963-04-27 Dosiereinrichtungen fuer Gasanalysegeraete
US361372A US3362228A (en) 1963-04-27 1964-04-21 Gas analysis apparatus with proportioning means

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM56630A DE1190697B (de) 1963-04-27 1963-04-27 Dosiereinrichtungen fuer Gasanalysegeraete

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1190697B true DE1190697B (de) 1965-04-08

Family

ID=7308677

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM56630A Pending DE1190697B (de) 1963-04-27 1963-04-27 Dosiereinrichtungen fuer Gasanalysegeraete

Country Status (2)

Country Link
US (1) US3362228A (de)
DE (1) DE1190697B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3401565A (en) * 1966-02-28 1968-09-17 Armour & Co Liquid sampling apparatus for gas chromatography
EP0225779A3 (de) * 1985-12-02 1989-04-19 The Dow Chemical Company Vorrichtung zur Einspritzung und Analyse von flüssigen Proben
DE10301601B3 (de) * 2003-01-16 2004-08-12 Sls Micro Technology Gmbh Miniaturisierter Gaschromatograph und Injektor hierfür

Families Citing this family (17)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3451779A (en) * 1964-12-02 1969-06-24 Yanagimoto Seisakusho Co Ltd Apparatus for elementary analysis
US3447359A (en) * 1966-03-31 1969-06-03 Standard Oil Co Air dilution attachment for explosive-gas analyzers
US3649204A (en) * 1968-09-18 1972-03-14 Farr Devices Inc Metering pump for analytical samples
US3583231A (en) * 1969-01-10 1971-06-08 Du Pont High-pressure sampling valve
GB1239855A (en) * 1969-01-30 1971-07-21 Pye Ltd Improvements in or relating to liquid injectors for medical respirators
US3526137A (en) * 1969-02-03 1970-09-01 Franklin Gno Corp Sampling apparatus for use with chemical processes and the like
DE1920768C3 (de) * 1969-04-24 1979-12-20 Bayer Ag, 5090 Leverkusen Automatisches Probeneingabeventil für Gaschromatographen
US3681996A (en) * 1970-07-10 1972-08-08 Michael C Crist Liquid sample valve
US3819330A (en) * 1972-02-07 1974-06-25 Itt Fluid monitoring system and fluid sampling method and apparatus for use therewith
US3991055A (en) * 1975-05-30 1976-11-09 Coulter Electronics, Inc. Liquid transfer valve
US3990853A (en) * 1975-05-30 1976-11-09 Coulter Electronics, Inc. Liquid transfer valve structure
DE2600622A1 (de) * 1976-01-09 1977-07-21 Hewlett Packard Gmbh Dosiervorrichtung fuer fluessigkeitschromatographen
US4128008A (en) * 1977-05-04 1978-12-05 Xonics, Inc. Concentration valve for a gas detecting apparatus, or the like
DE2942395A1 (de) * 1979-10-19 1981-04-30 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Dosiereinrichtung fuer die gaschromatorgraphie
US4268479A (en) * 1980-01-10 1981-05-19 Instrumentation Laboratory Inc. Fluid analyzer
US4670220A (en) * 1984-03-07 1987-06-02 Varian Associates, Inc. Sample valve for solute modulated synchronous detection
DE3812235A1 (de) * 1988-04-13 1989-10-26 Draegerwerk Ag Atemanalysesystem

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB850132A (en) * 1958-06-24 1960-09-28 Distillers Co Yeast Ltd Apparatus for sampling a fluid and injecting it into a gas chromatography column
DE1167564B (de) 1962-01-27 1964-04-09 Leuna Werke Veb Vorrichtung zum automatischen Einfuehren bemessener Fluessigkeitsmengen in einen Gaschromatographen

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2622015A (en) * 1947-09-10 1952-12-16 Douglas Pole Welman Automatic gas recorders
NL101569C (de) * 1955-09-07
US3076697A (en) * 1959-09-11 1963-02-05 Miller Joseph Analyzer for determining concentration of combustibles in gases

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB850132A (en) * 1958-06-24 1960-09-28 Distillers Co Yeast Ltd Apparatus for sampling a fluid and injecting it into a gas chromatography column
DE1167564B (de) 1962-01-27 1964-04-09 Leuna Werke Veb Vorrichtung zum automatischen Einfuehren bemessener Fluessigkeitsmengen in einen Gaschromatographen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3401565A (en) * 1966-02-28 1968-09-17 Armour & Co Liquid sampling apparatus for gas chromatography
EP0225779A3 (de) * 1985-12-02 1989-04-19 The Dow Chemical Company Vorrichtung zur Einspritzung und Analyse von flüssigen Proben
DE10301601B3 (de) * 2003-01-16 2004-08-12 Sls Micro Technology Gmbh Miniaturisierter Gaschromatograph und Injektor hierfür

Also Published As

Publication number Publication date
US3362228A (en) 1968-01-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1190697B (de) Dosiereinrichtungen fuer Gasanalysegeraete
DE3723178C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Fließinjektionsanalyse in Kombination mit Atomabsorptionsspektroskopie
DE1673032A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Gas- oder Dampfdurchlaessigkeit von Filmen
DE2740952A1 (de) Probenzufuehrung zu automatischen analysatoren
DE4311477A1 (de) Differentialrefraktometer
DE3716289A1 (de) Einrichtung fuer die herstellung bestimmter konzentrationen gasfoermiger stoffe sowie zum mischen verschiedener gasfoermiger stoffe in einem vorgegebenen verhaeltnis
DE3880556T2 (de) Durchflusskuevette mit stroemungsspaltung.
DE4119346A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bestimmung der gaskonzentration
DE1209775B (de) Anordnung zur Bestimmung des Anteiles einer aus einer Fluessigkeit in Gasform herausloesbaren Substanz
DE2447508C3 (de) Vorrichtung zur Injizierung einer Probe in den kontinuierlichen Lösungsmittelstrom bei einem Flüssigchromatographiesystem
DE2521453C2 (de)
DE3126648A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur unmittelbaren und kontinuierlichen messung organischer loesemittel in einer fluessigkeit unter verwendung eines gas-halbleiters
DE3226063C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Durchflußanalyse
DE2634971C2 (de) Einrichtung zur kontinuierlichen Bestimmung des Kohlendioxidgehaltes einer durch eine Leitung strömenden Flüssigkeit, insbesondere eines Getränkes
DE2552299C2 (de)
CH544302A (de) Vorrichtung zur Entnahme von Proben
DE3820196C2 (de)
DE1944766C3 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Analysieren einer Flüssigkeit
DE2849401C2 (de) Vorrichtung zur Bestimmung des Kohlendioxidgehaltes einer Flüssigkeit, insbesondere eines Getränkes
DE69837758T2 (de) Verfahren und gerät zur bestimmung des gehalts einer komponente in einer fluiden probe
DE4316513A1 (de) Atomabsorptionsspektrometer
DE2733409A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bestimmung der osmotischen zellresistenz
DE1201091B (de) Dosiereinrichtung fuer ein Gasanalysegeraet
DE3413634C1 (de) Einrichtung zur Eichung einer Meßvorrichtung zur Erfassung von Ölspuren in Wasser
DE3709876C2 (de)