DE1198043B - Holzzufuehrung zu Zerspannungsmaschinen - Google Patents
Holzzufuehrung zu ZerspannungsmaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
- B27L11/00—Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
- B27L11/002—Transporting devices for wood or chips
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int, α.:
B 271
Deutsche KL: 38i-4
Nummer; l198 043
Aktenzeichen: V 226091 a/38 i
Anmeldetag: 5. Juni 1962
Auslegetag; 5, August 1965
Die Hauptpatentanineldung V17981 Ie/38i
(deutsche Auslegeschrift 1189 699) und die Zusatzpatentanmeldung
V 20746 Ie/38i (deutsche Auslegeschrift
1193 664), betreffen eine Holzzuführung zu Zerspanungsmaschinen, denen das Holz quer zur
Faserrichtung auf bestimmte Längen abgekürzt zugeführt wird und die vor dem Zerspanungswerkzeug
eine kontinuierlich arbeitende, aus einem Vorschubschacht ziwsehen gegenläufig umlaufenden Mitnehmerketten
bestehende Stetigförderung besitzen, wobei die Holzstapel über einen leicht geneigten Folter
mit versenkbaren Staustufen in vereinzelten Hölzern eine schräg aufwärts fördernde, mittels Minimum-
und Maximum-Kontaktfühlersteuerung beeinflußte Austraggliederkette, die auch, wenigstens drei Umlenkrollen
aufweisend, mit ihren Mitnehmern in den bzw. aus dem Bereich einer Förderbahn ein- bzw.
allmählich austretend ausgebildet sein kann, und bei einer Förderbahn mit Metallsuchspule zum Vorschubschacht
oder einem im vorgeschalteten vorschubmittelfreien Setzschaeht bewegbar sind.
Die Staustufen haben hierbei den Zweck, die abgeladenen Holzbündel aufzuhalten und unter gleichzeitiger
Ausrichtung in eine parallele Lage quer zur Förderriehtung zu bringen. Sie bestehen vorzugsweise
aus Blechplatten, die zwischen den Trägern der Einzelpolter hochgeschwenkt werden. Dabei ist die dem
ankommenden Holz zugewandte Seite etwa geradlinig radial ausgebildet, während die der Förderrichtung
zugewandte Seite so kurvenförmig ausgebildet ist, daß beim Absenken der Staustufe zwischen dieser
und der Polter bzw. den Trägern kein Holz eingeklemmt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Staustufen derart zu verbessern, daß ihr Anwendungsbereich
erweitert und ihre Wirksamkeit so erhöht wird, daß nunmehr eine verbesserte richtende,
abbremsende und die Schichthöhe vermindernde Wirkung auf die Hölzer ausgeübt wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß zum Ausrichten der abgelenkten
Hölzer sowohl in Längs- als auch in Querrichtung im Bereich des Polters eine auf die Holzstirnseiten wirkende,
diese bündig schiebende Druckeinrichtung bzw. vor der Austraggreiferkette an Stelle der Staustufen
umlaufende, die Hölzer parallel richtende Richtsterne angeordnet sind, die auch hinter der Austraggreiferkette
in der Förderbahn sowie vor dem Vorschubschacht bzw. dem Setzschacht am Zerspaner
vorsehbar sind.
Die erfindungsgemäßen Richtsterne, die als kontinuierlich
wirksame Staustufenfolge angesprochen Holzzuführung zu Zerspanungsmaschinen
Zusatz zur Anmeldung: V 179811 c/38 i-Auslegeschrift
1189 699
und Zusatzanmeldung V 20746Ie/38 i —
Auslegeschrift 1193 664
und Zusatzanmeldung V 20746Ie/38 i —
Auslegeschrift 1193 664
Anmelder:
Aumund Fördererbau G. m. b. H.,
Homberg (Ndrh.), Hochfeldstr. 154
Als Erfinder benannt:
Peter Voelskow, Hildesheim
Peter Voelskow, Hildesheim
werden können, wenn sie sich langsam in Förderrichtung drehen, lösen die gestellte Aufgabe in vorteilhafter Weise, Es können nunmehr auch derartige
Richtsterne an Stellen angeordnet werden, wo es bisher nicht üblich war, herkömmliche Staustufen
anzubringen, wodurch ein verbesserter HoJzvorschub erzielt wird. Beispielsweise hat es sich als
vorteilhaft erwiesen, erfindungsgemäße Riehtsterne unter der geneigten Rutsche anzuordnen, auf der die
Hölzer von den langsam nach unten wegtauchenden Mitnehmern der Greiferkette weitergeschoben werden. Die Richtsterne fangen etwa durch einseitige
Reibung aus der parallelen Lage gerutschte Hölzer wieder auf und fördern sie gerichtet weiter. Auch
wenn zwischen die Greiferkette und die Zerspanungsmaschine gemäß dem Hauptpatent erst ein Horizontalförderer
mit Metallsuehspule angeordnet wird, ist es zweckmäßig, zwischen diesen Horizontalförderer
und den Zerspaner-Vorschubschacht noch Richtsterne, gegebenenfalls auch mehrere hintereinanderliegend,
anzuordnen, die wiederum etwa aus der parallelen Lage geratene Hölzer geraderichten und in
genau paralleler Schichtung in den Zerspaner-Vorschubschacht oder den diesem vorgeschalteten Setzschacht
schieben. Hierbei können die erfindungsgemäßen Richtsterne in mindestens zweifacher Anordnung
je Welle ebenfalls eine Rutsche oder Förderbandstränge nach oben durchdringen und vorzugsweise
im Falle eines Förderbandsatzes mit geringerer Geschwindigkeit als die Förderbänder um-
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laufen. Ein weiteres mit der Wirksamkeit der Richtsterne zusammenhängendes Problem bei Holzzuführungseinrichtungen
nach dem Hauptpatent besteht im Ausrichten der Stirnenden der auf Werkzeuglänge abgelenkten Hölzer im Holzbündel oder im Vorrat
vor der Austraggreiferkette. Das von einem Krangreifer gefaßte Holzbündel oder das von einem Hubstapler
beförderte oder das in einer Seilschlinge am Kran hängende Bündel kann niemals so exakt an den
Stirnenden der Hölzer ausgerichtet sein, daß es zwisehen zwei starren Seitenwänden geführt werden
kann, die beispielsweise die Einfüllpolter oder die Zubringerkettenbahn bei der Austraggreiferkette
begrenzen. Nur wenig hervorstehende Enden einzelner Hölzer würden schon zu einem Verklemmen des
Holzbündels führen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist zusätzlich zu den Richtsternen bei einer Holzzuführung der eingangs
erwähnten Art erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Druckeinrichtung zum Ausrichten der Hölzer in
Längsrichtung als auf die Holzstirnseiten periodisch einwirkende, stehende Druckplatten oder als konvergierende,
umlaufende, endlose, stehende Plattenketten ausgebildet sind, durch die gegebenenfalls bei erhöhter
Druckaufnahme infolge zu langer Hölzer Sicherheitsmaßnahmen wie die Stillsetzung der Förderung
auslösbar sind. Wenn nun in dem Bündel ein Holzstück ist, das eine Überlänge besitzt, wird
die Richtpresse zwar elastisch nachgeben können, damit weder das Holz noch die maschinelle Einrichtung
zerstört wird, es wird dann aber automatisch der Vorschub ausgeschaltet und Alarm gegeben werden,
damit das Holz mit Überlänge ausgeschieden werden kann, bevor es in der weiteren Anlage oder
im Zerspaner zu Verklemmungen führt. Dabei kann die Richtpresse aus periodisch sich öffnenden und
schließenden kräftigen Platten als Seitenbegrenzung der Einfüllpolter oder der Zubringerkettenbahn vor
der Austraggreiferkette ausgebildet werden oder als kontinuierlich umlaufende Plattenkette, die als umlaufende,
sich auf den Sollwert verjüngende Seitenwände wirksam sind.
Durch beide Maßnahmen, durch die Anordnung und Ausbildung der erfindungsgemäßen Richtsterne
und durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Druckeinrichtung wird das Ausrichten der Hölzer
bedeutend verbessert, und somit werden bisher auftretende Störungen, die auf diesbezügliche Hemmungen
im Materialfluß zurückzuführen waren, nicht mehr auftreten.
Im nachfolgenden werden erfindungsgemäße Richtsterne an Hand einer schematischen Zeichnung erläutert.
Die Zeichnung zeigt Richtsterne 30, die an einem Poller 2 angeordnet sind und über die Hölzer 5 geleitet
werden. Wie ersichtlich, ist der Umriß der Arme der Richtsterne 30 in Querrichtung gegen die Holzförderrichtung
bei 32 radial ausgebildet, wohingegen er in Holzförderrichtung zur Holzabweisung bei 31
entsprechend gekurvt verläuft. Die Richtsterne drehen sich in Richtung des Pfeiles 33 langsam; natürlich
kann auch eine diskontinuierliche Drehung erfolgen mit einer zeitweisen Unterbrechung der Drehbewegung
der Richtsterne.
Claims (3)
1. Holzzuführung zu Zerspanungsmaschinen, denen das Holz quer zur Faserrichtung auf bestimmte
Längen abgekürzt zugeführt wird und die von dem Zerspanungswerkzeug eine kontinuierlich
arbeitende, aus einem Vorschubschacht zwischen gegenläufig umlaufenden Mitnehmerketten
bestehende Stetigförderung besitzen, wobei die Holzstapel über einen leicht geneigten Polter
mit versenkbaren Staustufen in vereinzelten Hölzern durch eine aufwärts fördernde, mittels
Minimum- und Maximum-Kontaktfühlersteuerung beeinflußte Austraggliederkette, die auch,
wenigstens drei Umlenkrollen aufweisend, mit ihren Mitnehmern in den bzw. aus dem Bereich
einer Förderbahn ein- bzw. allmählich austretend ausgebildet sein kann und eine Förderbahn mit
Metallsuchspule zum Vorschubschacht oder einem ihm vorgeschalteten Vorschubmittelfreien
Setzschacht bewegbar sind, nach Hauptpatentanmeldung V17981Ic/38i (deutsche Auslegeschrift
1189 699) und Zusatzpatentanmeldung V 20746 Ic/38i (deutsche Auslegeschrift
1193664), dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausrichten der abgelängten Hölzer sowohl in Längs- als auch in Querrichtung im
Bereich des Poliers eine auf die Holzstirnseiten wirkende, die bündig schiebende Druckeinrichtung
bzw. vor der Austragsgreiferkette an Stelle der Staustufen umlaufende, die Hölzer (5) parallelrichtende
Richtsterne (30) angeordnet sind, die auch hinter der Austraggreiferkette in der Förderbahn
sowie vor dem Vorschubschacht bzw. dem Setzschacht am Zerspaner vorsehbar sind.
2. Holzzuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckeinrichtung zum
Ausrichten der Hölzer in Längsrichtung als auf die Holzstirnseiten periodisch einwirkende,
stehende Druckplatten oder als konvergierende, umlaufende, endlose, stehende Plattenketten ausgebildet
sind, durch die gegebenenfalls bei erhöhter Druckaufnahme infolge zu langer Hölzer
Sicherheitsmaßnahmen, wie Stillsetzung der Förderung, auslösbar sind.
3. Holzzuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umriß der Arme der
Richtsterne (30) zum parallelen Ausrichten der Hölzer (5) in Querrichtung gegen die Holzförderrichtung
radial gerade (32) in Holzförderrichtung zur Holzabweisung entsprechend gekurvt (31)
verläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 629/130 7.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
| DE1198043B true DE1198043B (de) | 1965-08-05 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV22609A Pending DE1198043B (de) | 1962-06-05 | 1962-06-05 | Holzzufuehrung zu Zerspannungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1198043B (de) |
-
1962
- 1962-06-05 DE DEV22609A patent/DE1198043B/de active Pending
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