DE120018C - - Google Patents

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DE120018C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/10Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two sectional headers each for every set, i.e. with headers in a number of sections across the width or height of the boiler

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι ist eine Vorderansicht des neuen Kessels nach Abnahme der Ummantelung, Fig. 2 ein Verticalschnitt nach Linie A-A der Fig. 3, Fig. 3 ein Längsschnitt nach Linie B-B der Fig. 1, Fig. 4 ein Horizontalschnitt nach Linie C-C der Fig. 3.
Der Hauptkessel 1, welcher gleichzeitig als Dampfsammler dient, geht quer durch den Kessel hindurch und wird durch zwei in ihn mündende, aufrechte weite Rohre 2 getragen, welche an ihrem unteren Ende je in eine lange Wassertrommel 3 münden. Vom Hauptkessel gehen ferner zwei cylindrische Dampfsammler 4 ab, welche den Wassertrommeln 3 parallel laufen und in den Hauptkessel 1 über der Wasserlinie münden. Doch kann die Anzahl der Theile 2, 3 und 4 eine andere sein. Die Dampfsammler 4 sind, wie namentlich aus Fig. 3 hervorgeht, durch eine grofse Anzahl dicht neben einander liegender Röhren 5 mit einander verbunden. Mit den unteren Trommeln 3 sind eine Anzahl dicht neben einander stehender, die Seiten der Feuerungsbüchse bildender Röhren 6 verbunden, von denen die gegenüberstehenden oben durch Querröhren 7 mit einander verbunden sind, welche das Dach der FeuerungsbUchse bilden. Die vertical unter einander liegenden Röhren 5 und 7 sind durch Siederöhren 8 mit einander verbunden, welche etwa 45 ° gegen die Horizontalebene geneigt und entweder unter einem Winkel von 90° aus einem Stück gebogen sind, oder aus zwei Stücken bestehen, die durch- ein gebogenes Kniestück 9 mit einander verbunden sind. Sämmtliche oberen Theile der Röhren 8 liegen ebenso wie ihre unteren Theile parallel zu einander. Dicht unter der Verbindungsstelle 9 geht horizontal durch den Kessel hindurch eine Scheidewand 10, so dafs die Verbrennungsgase zunächst unter der Scheidewand hinweggehen und in die Kammer 11 gelangen, ehe sie in Berührung mit den oberen Hälften der Röhren 8 kommen.
Einige der Röhren 8 oder besser mehrere Reihen derselben, welche sich in Fig. 3 rechts befinden, sind unten nicht mit den Röhren 7, sondern mit Röhren ηα verbunden, welche unmittelbar mit den Wasserkesseln 3 in Verbindung stehen. Ebenso sind die oberen Hälften der am meisten links in Fig. 3 gezeichneten Röhren 8 unter Vermittelung von Röhren 7 b und 7 c verbunden. Die ersteren sind durch ein seitliches Röhrenpaar 12 mit den vorderen Enden der Wasserkessel 3 in Verbindung, während die Röhren 7c durch ein Röhrenpaar 13 mit den oberen Enden der Dampfröhren 4" in Verbindung stehen. Die verticalen Röhren 12 münden oben in die Endstücke einer quer liegenden Röhre 14, während die Röhren 13 unten in eine ähnlich gestaltete querlaufende Röhre 15 münden.
Die Querröhren 14 und 15 sind durch eine Reihe dicht neben einander gelagerter Röhren 16 mit einander verbunden, welche, wie bei 17 angegeben, gebogen sind, so dafs sie sich leicht ausdehnen können, und zwar ist immer ab-
wechselnd die eine an dem oberen und die andere an dem unteren Ende gebogen, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist.
Der Rost 18 ist durch Console ig mit den Röhren 3 verbunden, so dafs die Verbrennungskammer sich unmittelbar über dem Rost 18 und unter den dicht neben einander liegenden Reihen der quer durch den Kessel gehenden Röhren 7 befindet. Wenn Gas, OeI oder sonstiges flüssiges Brennmaterial verwendet wird, so werden passende Brenner an die Stelle des Rostes gesetzt.
Zwischen den Wasserröhren 3 liegt dicht hinter den vertical stehenden Wasserkesseln 2 eine querlaufende Verbindungsröhre 21, während mit dem Hauptkessel 1 über dem Wasserstand mit Hülfe mehrerer kurzer Röhren 23 eine andere querlaufende Röhre 22 verbunden ist. Die Röhren 21 und 22 sind durch dicht neben einander stehende, leicht gebogene, im Wesentlichen jedoch vertical stehende Röhren mit einander verbunden, so dafs der Zwischenraum zwischen den verticalen Wasserkesseln 2 ausgefüllt ist.
Das Wasser wird bei der gezeichneten Ausführungsform durch eine Zuleitungsröhre 25 in die oberen Enden einer der vertical stehenden Wasserkessel 2 eingeführt.
Die Abnahme des Dampfes geschieht aus dem oberen Theil des Kessels 1 unter Vermittelung einer Röhre 26.
Das auf dem Roste 18 entwickelte Feuer wird nach hinten in Richtung des in Fig. 3 mit y bezeichneten Pfeiles schlagen und dann zwischen den verticalen Stücken der hinteren Röhren 8 hindurch in die Kammer 27 gelangen. Die Flamme wird durch die Reihe der dicht neben einander stehenden Röhren 24 aufgehalten und dann nach vorn, wie durch den Pfeily1 angegeben, geleitet; dann müssen die Feuerungsgase sich durch die unteren Hälften der gebogenen Siederöhren 8 hindurchschlängeln. Das natürliche Bestreben der Verbrennungsgase, hochzusteigen, wird ziemlich oder ganz durch die Neigung genannter Röhren aufgehoben, welche infolge ihrer schiefen Richtung beständig die Gase nach unten leiten. Dieses hat den Erfolg, dafs die Gase zwischen den geneigten Röhren in einer angenähert horizontalen Linie hindurchstreichen. Nachdem die Verbrennungsgase zwischen dem unteren Theil der Wasserröhren hindurchgegangen sind, gelangen sie in die Kammer 11, in der sie, wie durch Pfeilj'2 angegeben, wieder zurückgeleitet werden und nunmehr sich zwischen den oberen schief stehenden Theilen der Röhren 8 hindurchschlängeln. Hier werden sie wieder durch- die geneigten Röhren nach abwärts gedrückt mit dem eben angegebenen Erfolg. Nachdem die Verbrennungsgase durch die obere Hälfte der Siederöhren hindurchgegangen sind, gelangen sie, wie der Pfeil y 3 angiebt, zwischen dem Boden des Hauptkessels ι und den benachbarten Theilen der Röhren 24 zum Abzug.
Der Umstand, dafs die Siederöhren 8 knieförmig gestaltet sind, hat den weiteren Vortheil, dafs eine ungleichmäfsige Ausdehnung der Röhren keine üblen Folgen auf die Gesammtconstruction des Kessels hat. Sämmtliche Röhren haben herausnehmbare Stopfen, so dafs man leicht Rohrreiniger einführen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wasserröhrenkessel, bei welchem der Dampfraum des Oberkessels (1) mit Unterkesseln (3) durch liegende und aufrechte Röhren in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dafs in den aufrechten Verbindungsröhren (12, 13, 16, 8, 24) Querrohre (14, 15, 5, 7, 21, 22) eingeschaltet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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