DE1200511B - Vorrichtung zum Anspritzen oder Giessen von Teilen, insbesondere aus Kunststoff - Google Patents

Vorrichtung zum Anspritzen oder Giessen von Teilen, insbesondere aus Kunststoff

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DE1200511B
DE1200511B DEJ19030A DEJ0019030A DE1200511B DE 1200511 B DE1200511 B DE 1200511B DE J19030 A DEJ19030 A DE J19030A DE J0019030 A DEJ0019030 A DE J0019030A DE 1200511 B DE1200511 B DE 1200511B
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DE
Germany
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insert
tool
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sprue
channel
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Pending
Application number
DEJ19030A
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English (en)
Inventor
Robert Herz
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ISOPLAST GmbH
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ISOPLAST GmbH
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Publication date
Application filed by ISOPLAST GmbH filed Critical ISOPLAST GmbH
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Publication of DE1200511B publication Critical patent/DE1200511B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/38Cutting-off equipment for sprues or ingates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anspritzen oder Gießen von Teilen, insbesondere aus Kunststoff Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anspritzen oder Gießen von Teilen, insbesondere aus Kunststoff bestehenden Teilen, die ein oberes und ein unteres Werkzeug als Formteile und mindestens einen Angußkanal aufweist.
  • Bei der Herstellung von Spritzteilen aus Kunststoff, aber auch aus Leichtmetallen, wird eine möglichst automatische Fertigung angestrebt, um Nacharbeit am fertigen Teil zu vermeiden. Ein automatisches Abtrennen der Angüsse ist in dieser Art bisher aber nicht erreicht worden. Ein bekanntes Verfahren wird z. B. so ausgeführt, daß mit Hilfe eines möglichst kurzen, also direkt verlaufenden Angußkanals zwischen Werkzeugoberteil und Werkzeugunterteil ein Kunststoffartikel gespritzt wird.
  • Dann wird das Werkzeugoberteil abgenommen und der Artikel zusammen mit dem Anguß herausgenommen, und dann erfolgt außerhalb der Maschine diese zusätzliche Bearbeitung des Artikels, indem der Anguß abgeschnitten und in der Regel noch verputzt wird. Hier wird meistens manuell verfahren, so daß ein nicht unerheblicher Zeitverlust und ein Lohnaufwand entsteht. Diese Behandlung schließt nicht aus, daß dabei die Oberfläche des Fertigteiles beschädigt oder zumindest angekratzt wird.
  • Zwar ist noch eine Vorrichtung zum Spritzen von Kappen bekannt, bei der außer dem ersten Auswerfer ein zweiter, kleinerer, federbelasteter Auswerferstift zur Entfernung des Angusses verwendet wird.
  • Außer einem schräg stehenden Formöffner wird ein Gleitstück verwendet, in dem auch der zweite Auswerfer aufgenommen ist. Das Gleitstück ist seitlich bewegbar, der Anguß wird somit seitlich abgeschirmt.
  • Die bekannte Ausführung ist aber insofern verbesserungsbedürftig, als das Anspritzen auf der Formtrennlinie ausgeführt werden muß, so daß die abgebrochene Stelle stets sichtbar bleibt. Es ist unvermeidlich, diese Stelle nachträglich zu bearbeiten, was einen zusätzlichen Arbeitsgang darstellt. Außerdem sind zwei Auswerfer erforderlich, was zum erhöhten Bauaufwand führt.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung mit einem das obere Werkzeug durchsetzenden Angußkanal wird in der Formlinie seitlich angespritzt. Außer den Auswerfern sind separate Messer zur Trennung des Formstücks vorhanden. Hier erfolgt das Abtrennen in zwei Arbeitsgängen, auch ist der Bauaufwand nicht unbeträchtlich. Da das Abschneiden in der seitlichen Formtrennlinie erfolgt, ist eine Nacharbeit erforderlich.
  • Eine andere Vorrichtung verwendet einen zentralen Anguß. Auch hier wird in der Formtrennlinie angespritzt. Auch ist es nicht möglich, das Abschneiden und Ausstoßen in einem Arbeitsgang auszuführen und der Anguß bleibt sichtbar. Eine andere Vorrichtung geht vom einfachen Punktanguß aus, so daß die Spritzartikel und ein Angußstern getrennt entformt werden müssen bzw. die Anspritzung erfolgt wiederum in der Formtrennlinie.
  • Die erfindungsgemäße Verbesserung besteht im wesentlichen darin, daß der Angußkanal unmittelbar an einem den Spritzling untergreifenden, bewegbaren Auswerfereinsatz od. dgl. eines festen Werkzeugs entlang oder herumgeführt wird und daß dieser Angußkanal über eine verengte Kanalstelle (Anspritzstelle) mit dem eigentlichen Spritzraum (Fertigteilraum) an der Rückseite des Spritzlings in Verbindung steht. Hierdurch ist es nicht nur möglich, einen einzigen Auswerfereinsatz zu verwenden, so daß der Bauaufwand herabgesetzt werden kann, sondern das Abtrennen des Angusses als auch das Auswerfen des Spritzlings erfolgt in einem einzigen Arbeitsgang, was zu einer beachtlichen Kostenersparnis und zu einer schnelleren Arbeitsweise führt, wobei außerdem in vorteilhafter Weise die eigentliche Formtrennlinie umgangen wird und ein einwandfreies Spritzstück erreicht wird. Die auf der Rückseite des Spritzlings liegende Anspritzstelle kann in der Regel unbearbeitet bleiben.
  • Ein einwandfreies Abtrennen des Angusses vom Spritzling an der Anspritzstelle ist deshalb gegeben, weil der Auswerfereinsatz den Spritzling untergreift.
  • Wenn der Auswerfer nach oben bewegt wird, wird der mit dem Spritzling zusammenhängende Teil des Angußkanals im Bereich der verengten Kanalstelle, z. B. durch einen dort gebildeten Vorsprung, hinreichend abgestützt, so daß durch auftretende Scher-oder Biegebeanspruchung der enge, eine Verschnürung darstellende Übergangsteil des Angusses abgebrochen wird.
  • Auch wird das nachteilige, gemeinsame Herausnehmen des Angusses und des Spritzartikeis vermieden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß der Angußkanal seitlich um den Einsatz herumgeführt ist und daß ein Angußkanalteil im Bereich der Kontaktfläche der beiden Werkzeuge angeordnet und in vertikaler Richtung um den Einsatz herumgeführt ist. Ferner ist für die Erfindung wesentlich, daß der die Anspritzstelle enthaltende Angußkanalteil sich derart verjüngt oder derart ausgebildet ist, daß eine Materialanhäufung, wie ein Vorsprung od. dgl., im Werkzeug in Ausstoßrichtung und zwischen diesem Kanalteil und dem fertigen Erzeugnis gebildet wird.
  • Da weiter vorgesehen ist, daß der Einsatz mit einer von außen zu betätigenden Auswerfereinrichtung, z. B. mit einem Stößel od. dgl., verbunden ist, wobei der Stößel bewegbar in einer Werkzeugführung angeordnet wird, so werden mit Leichtigkeit das Fertigteil und der Anguß getrennt bzw. voneinander abgeschert, indem die Auswerfereinrichtung betätigt wird und das Abscheren also noch innerhalb der Form geschieht. Dann werden Artikel und Anguß getrennt voneinander herausgenommen, und der Spritzvorgang kann sich wiederholen.
  • Die Erfindung wird an Hand der nachfolgenden Zeichnungen erläutert, die schematische Ausführungsbeispiele der Erfindung darstellen.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht von Werkzeugober-und -unterteil mit dem Angußkanal, dem Einsatzstück und einem Teil der Auswerfereinrichtung, F i g. 2 ist eine Draufsicht auf F i g. 1 nach Linie C-D der Fig. l und F i g. 3 ist eine Seitenansicht nach Linie A-B der Fig. 1.
  • Die in der Regel aus Metall bestehenden Werkzeuge, nämlich das obere Werkzeug 10 und das untere Werkzeug 11 (Ober- und Unterform) werden auf einer Kontaktfläche aneinandergefügt. Das herzustellende Fertigteil aus Kunststoff od. dgl. ist mit 12 bezeichnet, somit zeigen die Figuren den Spritzzustand vor dem Abscheren und Abnehmen des oberen Werkzeuges 10. In diesen eigentlichen Spritzraum (Fertigraumteil bei 12) mündet der Angußkanal.
  • Ein Teil 13 des Angußkanals befindet sich im Bereich der Kontaktfläche, z. B. sowohl im Teil 10 als auch im Teil 11, und geht dann in ein senkrechtes Teil 14 über. Letzteres läuft in ein z. B. waagerechtes Teil 15 aus, welches seinerseits in ein wiederum vertikal gerichtetes Angußkanalteil 16 übergeht.
  • Wichtig ist die Ausbildung des Kanalteiles 16. Dieser Teil kann z. B. verjüngt, d. h. konisch, ausgeführt werden, insbesondere kegelstumpfartig, wobei die Konusspitze oder die kleinere Kegelstumpffläche die verengte Kanalstelle bzw. die Anspritzstelle 17 ist.
  • Der Übergang zu dem das Fertigteil 12 enthaltenden Raum ist also im Vergleich zum Querschnitt des Angußkanals relativ klein gehalten. Eine Ausführungsform sieht vor, daß hierbei ein Vorsprung 20 od. dgl. im unteren Werkzeugteil 11 gebildet wird.
  • Dieser Angußkanal, vgl. F i g. 2, wird seitlich um einen Einsatz 18 od. dgl. herumgeführt und umgreift ihn an drei Seiten. Der aus Metall od. dgl. bestehende Einsatz steht mit einer Auswerfervorrichtung in Verbindung, von der im Ausführungsbeispiel ein Stößel 19 od. dgl. (Fig. 1 und 3) gezeigt ist. Der Stößel 19 ist im unteren Werkzeug 11 bewegbar, mit dem Einsatz 18 aber vorzugsweise starr verbunden. Das Einsatzstück 18 untergreift mindestens teilweise das Fertigteil 12.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird nun ohne weiteres ersichtlich: Werkzeugteile 10 und 11 werden übereinandergelegt und über den Angußkanal erfolgt das Ausspritzen des Formhohlraumes (bei 12). Jetzt wird das obere Werkzeug 10 abgenommen und der Stößel 19 der Auswerfereinrichtung betätigt. Hierdurch wird der Einsatz 18 ebenfalls aufwärts gedrückt und das Fertigteil 12 noch innerhalb des Werkzeuges 11 bzw. innerhalb der unteren Form vom Anguß abgetrennt, da die relativ schwache Verbindung an der Anspritzstelle 17 abgeschert bzw. abgebrochen wird. Das Fertigteil wird jetzt herausgenommen und, falls erforderlich, leicht verputzt. Es ist jedoch möglich, durch die entsprechende Ausgestaltung der Anspritzstelle des Angußkanalteiles 17, des Einsatzstückes 18 und des Vorsprunges 20 das gleichzeitige Auswerfen und Abscheren des Angusses so erfolgen zu lassen, daß eine glatte Abscherstelle entsteht. Das ganze Arbeitsverfahren wird hierdurch verbilligt, vereinfacht und beschleunigt, das Aussehen des Fertigteiles ansprechend gestaltet und die Arbeitsweise automatisiert.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Anspritzen oder Gießen von Teilen, insbesondere aus Kunststoff bestehenden Teilen, die ein oberes und ein unteres Werkzeug als Formteile und mindestens einen Angußkanal aufweist, dadurch gekennz e i c h n e t, daß der Angußkanal unmittelbar an einem den Spritzling (12) untergreifenden, bewegbaren Auswerfereinsatz od. dgl. (18) eines festen Werkzeuges (11) entlang- oder herumgeführt wird und daß dieser Angußkanal über eine verengte Kanalstelle (17, Anspritzstelle) mit dem eigentlichen Spritzraum (Fertigteilraum) an der Rückseite des Spritzlings in Verbindung steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Angußkanal seitlich um den Einsatz herumgeführt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Angußkanalteil (13) im Bereich der Kontaktfläche der beiden Werkzeuge (10, 11) angeordnet ist und in den Einsatz (18) an drei Seiten umgreifende Kanalteile ausläuft.
  4. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die Anspritzstelle (bei 17) enthaltende Angußkanalteil (16) sich derart verjüngt oder derart ausgebildet ist, daß eine Materialanhäufung, ein Vorsprung od. dgl. (20) im Werkzeug (11) in Ausstoßrichtung zwischen diesem Kanalteil (16) und dem fertigen Erzeugnis gebildet wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (18) mit einer von außen zu betätigenden Auswerfereinrichtung, z. B. mit einem Stößel (19) od. dgl., verbunden ist, wobei der Stößel bewegbar in einer Werkzeugführung angeordnet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 201 286; Zeitschrift »Kunststoffe«, Heft 5, 1960, S. 315 und 316; Zeitschrift »Der Pflasterarbeiter«, Heft 9, 1956, S. 350 und 351; Heft 11, 1959, S. 454 bis 456.
DEJ19030A 1960-11-16 1960-11-16 Vorrichtung zum Anspritzen oder Giessen von Teilen, insbesondere aus Kunststoff Pending DE1200511B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5679382A (en) * 1993-06-18 1997-10-21 Saint-Gobain Vitrage International Device to obtain a glazing surrounded by cast plastic

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT201286B (de) * 1957-04-26 1958-12-27 Walter Weber Spritzgußform

Patent Citations (1)

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