DE1205575B - Eisenbahn-Hilfsbruecke grosser Stuetzweite - Google Patents

Eisenbahn-Hilfsbruecke grosser Stuetzweite

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Publication number
DE1205575B
DE1205575B DEW35262A DEW0035262A DE1205575B DE 1205575 B DE1205575 B DE 1205575B DE W35262 A DEW35262 A DE W35262A DE W0035262 A DEW0035262 A DE W0035262A DE 1205575 B DE1205575 B DE 1205575B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
girders
bridge
track
railway
auxiliary bridge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW35262A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Horst Weigelt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Bundesbank
Original Assignee
Deutsche Bundesbank
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Bundesbank filed Critical Deutsche Bundesbank
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Publication of DE1205575B publication Critical patent/DE1205575B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00—Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/12—Grating or flooring for bridges; Fastening railway sleepers or tracks to bridges
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B2/00—General structure of permanent way

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Eisenbahn-Hilfsbrücke großer Stützweite Die Erfindung betrifft eine Eisenbahn-Hilfsbrücke großer Stützweite.
  • Zum überbrücken von Baugruben im Bahnkörper sind verschiedene Bauarten von Eisenbahn-Hilfsbrücken bekannt. Bei den sogenannten Gleisaufhängungen und Kleinhilfsbrücken sind beiderseits jeder Schiene Schienen oder Schienenbündel bzw. niedrige Walzträger oberhalb der Schwellen als Brückenträger angeordnet. Die beiden benachbarten Schienen oder Walzträger sind mittels kleiner Querträger oder Bügel verbunden, auf welchen der Schienenfuß gelagert ist. Die Brückenträger der Gleisaufhängungen und der Kleinhilfsbrücken können nur eine demAbstand zwischen Schwellenoberkante und Lichtraumprofil entsprechende geringe Höhe haben. Gleisaufhängungen und Kleinhilfsbrücken sind daher im allgemeinen nur für Stützweiten bis etwa 4,5 m, bestenfalls bis 6,5 m verwendbar. Für das überbrücken der beim Bau neuer Eisenbahnbrücken entstehenden großen Baugruben, die Hilfsbrücken mit Stützweiten um 20 m erfordern, sind sie daher nicht geeignet.
  • Zum überspannen dieser Baugruben können Behelfsbrücken verwendet werden, die ineinandergeschachtelte oder nebeneinander angeordnete Walzträger aufweisen, auf welchen die Schwellen gelagert sind und die mit dem Gleisrost und untereinander durch Aussteifungen und Anker verbunden sind. Der Ausbau des Gleisrostes, der Aushub von Schotter, der Einbau der Träger, das Auflegen des Gleisrostes und das Verbinden aller Teile zur Brücke erfordern eine derart lange Unterbrechung des Eisenbahnbetriebes, daß diese Behelfsbrücken in Streckengleisen in der Regel nicht mehr eingebaut werden können.
  • Es sind weiterhin Hilfsbrücken bekanntgeworden, die aus vier paarweise angeordneten und mit Querträgern verbundenen hohen Walzträgem oder im Querschnitt U-förmigen Trägern bestehen, zwischen denen bzw. in denen die Schienen gelagert sind. Bei einer anderen Bauart ist das Gleis auf einem Hohlkasten gelagert. Auch bei diesen Bauarten müssen zum Einbau der Hilfsbrücke wegen deren großer Bauhöhe außer dem Gleisrost Schotter- und Erdmassen entfernt werden. Deshalb ist immer noch eine Unterbrechung des Eisenbahnbetriebes auf mehrere Stunden notwendig, obwohl diese Hilfsbrücken mit Eisenbahnkranwagen in einem Stück eingelegt werden können. Eine derart lange Sperrung von Hauptgleisen ist auf viel befahrenen Strekken, besonders im Bereich großer Verkehrsknoten, untragbar. Die Behinderung der Kranarbeiten durch Masten und Fahrdraht der elektrischen Oberleitung erhöht vielfach die Zeitnot. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Eisenbahn-Hilfsbrücke großer Stützweite zu entwickeln, die so eingebaut werden kann, daß der Gleisrost beim Einbau der Hilfsbrücke ständig befahrbar bleibt und das Gleis nur auf kurze Zeit für den Eisenbahnbetrieb gesperrt zu werden braucht. Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch, daß die Brücke zur Aufnahme der Schienen an sich bekannteSleisaufhängungen aus beiderseits der Schiene angeordneten Stahlträgern, die durch die Schiene abstützende Bügel verbunden sind, aufweist, die auf Querträgern gelagert sind, die über Knotenbleche mit äußeren Hauptträgem lösbar verbunden sind. Bei dieser Brücke werden zuerst die Gleisaufhängungen, dann die Querträger und schließlich die Hauptträger eingebaut. Sie hat den Vorteil, daß das Gleis beim Einbau der Hilfsbrücke immer befahrbar bleibt. Die ausschließlich für das Absetzen und Heften der Hauptträger erforderliche Sperrung des Gleises für den Eisenbahnbetrieb ist derart kurz, daß sie im Lauf eines beliebigen Werktages, und zwar tagsüber, möglich ist. Damit ist ein Kleinstmaß an Behinderung des Eisenbahnbetriebes erreicht und der Zeitablauf der Bauarbeiten fast vollständig vom Betriebsgeschehen getrennt. Die Eisenbahn-Hilfsbrücke kann je nach Bedarf für verschiedene Stützweiten verwendet werden, die sich jeweils aus einem Vielfachen des Querträgerbestandes ergeben.
  • Die Querträger, die Hauptträger und die Knotenbleche können mittels gleitfester Schraubverbindungen miteinander verbunden sein. Ferner können die Stahlträger der Gleisaufhängungen an einem oder beiden Brückenenden über die Enden der Hauptträger hinausragen. Ein Ausführungsbeispiel wird an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch die Hilfsbrücke, F i g. 2 einen Längsschnitt etwa in Brückenmitte und F i g. 3 einen Längsschnitt am Auflager.
  • Die Schienen 1 ruhen auf Bügeln 2. Die Bügel verbinden die beiderseits der Schienen angeordneten Stahlträger 3, auf welche sie die Radlasten übertragen. Die Stahlträger 3 sind auf Querträgem 4 gelagert, die in gleichmäßigen Abständen zwischen den Schwellen 8 eingebaut werden und an den in den unteren Einsprüngen des Eisenbahn-Lichtraumprofils angeordneten äußeren Hauptträgern 7 angeschlossen sind. An den Querträgern ist an beiden Enden an jeder Seite ein ausgesteiftes Knotenblech 5 biege-
    steif, aber lösbar b#IP5ligt, das srinerstits biegesteif,
    2111v ICAI Mil ujc'[' Agg(#itu#i 6 Ub- ff8up(irg,i#r# 7
    verbunden ist. Zur steifen Verbindung der Knotenbleche mit den Hau-ptträgern und Querträgern dienen gleitfeste Schraubverbindungen.
  • An einem oder beiden Auflagem der Hilfsbrücke ragen die Stahlträger 9 über die Enden der äußeren Hauptträger 7 hinaus. Es können also zunächst die Stahlträger 9 und Bügel 2 als Gleisaufhängungen kleiner Stützweite über _den Baugruben- zum Herstellen der Beton-Behelfsaufläger 10 eingebaut werden. Der Gleisrost braucht hierbei nicht entfernt und das Gleis für den Eisenbahnbetrieb nicht gesperrt zu werden. Stahlträger 9 und Bügel 2 bleiben zusammengefügt liegen und werden zur Hälfte Bestandteil der Hilfsbrücke großer Stützweite. Die andere Hälfte hat, nachdem der Schotter bis an das Ende der Hauptträger 7 wieder eingefüllt ist, keine Tragwirkung, sondern bewirkt einen guten-übergang der Zuglasten vom Schotteroberbau auf die Hilfsbrücke.
  • Während die Beton-Behelfsauflager 10 im Schutz der Gleisaufhängungen aus Stahlträgern 9 und Bügeln 2 fertiggestellt werden, können schon die Querträger 4 in die vorgesehenen Schwellengefache von der Seite eingeschoben werden. Hiernach werden die Bügel 2 an die Schiene gehängt und mit den Stahlträgem 3 zu weiteren Gleisaufhängungen verbunden, die auf den Querträgern 4 aufgelagert werden. Das Gleis braucht für alle diese Arbeitsvorgänge nicht gesperrt zu werden. Nur für das Absetzen der äußeren Hauptträger 7 auf die Brückenlager 11 mit einem Kran muß das Gleis für den Eisenbahnbetrieb so lange unterbrochen werden, bis die Hauptträger durch einige Heftschrauben an den Querträgem angeschlossen sind. Das Gleis bleibt jedoch immer befahrbar. Nach Herstellen der steifen Verbindung zwischen den Querträgem 4 und Hauptträgem 7 über die Knotenbleche 5 kann der Schotter unter den Schwellen 8 entfernt und die Brücke zum Tragen gebracht werden.
  • Nach Beendigung der Bauarbeiten kann die Brücke in umgekehrter Reihenfolge wieder zerlegt werden. Wegen der geringen Bauhöhe der Hilfsbrücke kann ein plattenförmiger endgültiger überbau im Schutz der Hilfsbrücke eingeschoben und von oben b-eschottert werden. Sobald die Schwellen 8 wieder unter-
    Xopft sind, übemimmt der neuc überbau die Trag'-

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Eisenbahn-Hilfsbrücke großer Stützweite,. dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke zur Aufnahme der Schienen (1) an sich bekannte Gleisaufhängungen aus beiderseits der Schiene angeordneten Stahlträgern (3), die durch die Schiene abstützende Bügel (2) verbunden sind, aufweist, die auf Querträgern (4) gelagert sind.' die über Knotenbleche (5) mit äußeren Hauptträgem (7) lösbar verbunden sind. - 2.
  2. Hilfsbrücke nach Anspruch 1, dadurch ge#-. kennzeichnet, daß die Querträger (4), die Hauptträger (7) und die Knotenbleche (5) mittels gleitfester Schraubverbindungen miteinander verbunden sind. 3. Hilfsbrücke nach, Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlträger (9) der Gleisaufhängungen an einem oder beiden Brückenenden über die Enden der Hauptträger (7) hinausragen.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 760510; österreichische Patentschrift Nr. 207 406; Zeitschrift »Der Eisenbahningenieur«, 1960, S.315,316.
DEW35262A 1963-09-16 1963-09-16 Eisenbahn-Hilfsbruecke grosser Stuetzweite Pending DE1205575B (de)

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WO2007138123A1 (es) 2006-05-29 2007-12-06 Petrucco, S.A. Disposicion de sustentacion
ITUD20080177A1 (it) * 2008-07-28 2010-01-29 Natisone Lavori S R L Ponte provvisorio per la realizzazione di sottopassi, e relativo procedimento di installazione

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DE760510C (de) * 1941-04-08 1953-12-21 Wilhelm Haupt Aus Traegern gebildete Behelfsbruecke
AT207406B (de) * 1958-03-04 1960-02-10 Stefan Dipl Ing Maxian Brücke

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EP2282007A1 (de) 2006-05-29 2011-02-09 Petrucco, S.A. Stützanordnung
ITUD20080177A1 (it) * 2008-07-28 2010-01-29 Natisone Lavori S R L Ponte provvisorio per la realizzazione di sottopassi, e relativo procedimento di installazione

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