DE12086C - Neuerungen an Walzenstühlen - Google Patents

Neuerungen an Walzenstühlen

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DE12086C
DE12086C DENDAT12086D DE12086DA DE12086C DE 12086 C DE12086 C DE 12086C DE NDAT12086 D DENDAT12086 D DE NDAT12086D DE 12086D A DE12086D A DE 12086DA DE 12086 C DE12086 C DE 12086C
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Germany
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springs
wedges
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spring
roller mills
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Application number
DENDAT12086D
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English (en)
Original Assignee
M. MARTIN in Bitterfeld
Publication of DE12086C publication Critical patent/DE12086C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

1880.
Klasse 80.
MORITZ MARTIN in BITTERFELD. Neuerungen an Walzenstühlen.
Zweites Zusatz-Patent zu No. 9832 vom 26. August 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Juni 18S0 ab. Längste Dauer: 25. August 1894.
Die in nachfolgendem beschriebene Construction betrifft eine weitere Aenderung an dem durch Patent No. 9832 geschützten Walzenstuhl.
Der ersten Zusatzbeschreibung zufolge wird eine Ungleichmäfsigkeit des Andruckes der beiden Walzen gegen einander durch die Wirkung besonderer Federn aufgehoben.
In der Anordnung dieser Federn ist vom Erfinder gegenwärtig folgende Aenderung getroffen worden.
Jeder der früheren sogenannten Sectoren, welche übrigens, in Anbetracht ihrer keilartigen Wirkung wegen hinfort als Keile bezeichnet werden sollen, ist der ursprünglichen Anordnung gegenüber in zwei Theile getheilt. Es entstehen somit vier Paar solcher Keile (oder vier Doppelkeile), die in beiliegender Zeichnung mit k, k1, k% und ks bezeichnet sind. Jeder dieser Doppelkeile besteht aus zwei Platten, die durch einen Steg i mit einander verbunden sind. Die Wirkung der Keile mittelst ihrer schrägen Flächen χ χ gegen die beweglichen Walzenlager, und die Art der Verstellung derselben durch das doppelte Schneckenradvorgelege sind im wesentlichen dieselben wie früher, nur ist, in Anbetracht der Theilung der Keile, zwischen jede der Stellschrauben und den betreffenden zwei Doppelkeilen eine mit zwei Stiften g versehene Platte / eingeschaltet, um den Druck der besagten Schraube gleichförmig auf die beiden Doppelkeile zu übertragen. Die Keile stützen sich an der Rückseite gegen einen mit dem Maschinen gerüst verbundenen Vorsprung η, werden aber in der Hauptsache durch den erwähnten Steg i geführt, welcher zwischen einer der Gerüstwangen c und der Mittelrippe einer Traverse t auf und ab zu gleiten vermag. Dieses ist am besten aus den Fig. 5 und 7 zu ersehen, von denen letztere eine Ansicht der Traverse t mit zugehörigen Theilen von unten darstellt.
Die bis jetzt beschriebenen Stücke bilden nur die Stellvorrichtung der Walzen, und es veranlafst die neue Anordnung derselben für diesen Zweck keine neue Wirkung. Die Aenderung war jedoch erforderlich, um in vollkommener Weise den angestrebten anderweitigen Zweck zu erreichen, d. i. den Druck der die Walzen gegen einander pressenden Federn d an den vier Druckstellen gleichförmig zu halten, selbst wenn die Spannung der einen oder der anderen dieser Federn an einem ihrer Enden durch eine zufällige Ursache geringer werden sollte. Zu diesem Zweck. ist folgende Einrichtung getroffen worden.
Zwischen jedem der Doppelkeile k k1 k2 k3 und den Enden der bereits erwähnten Traverse t ist eine Feder (welche Spiralfeder sein oder auch eine andere geeignete Form haben kann) eingefügt. Es sind demnach gegenwärtig vier solcher Federn ff1 /2 fz statt der früheren zwei vorhanden. Jede dieser Federn hat die Tendenz, den Keil k etc., auf welchen sie wirkt, niederzudrücken, und zwar gegen die Kraft der Feder d. Eine Verschiebung, die nun einer der Keile, z. B. k, in Wirklichkeit erfährt, wird auf die Keile k1, k"2 und kz in folgender Weise übertragen.
h, /ι1, /ι2 und hz sind vier Hebel von gleicher Gröfse, die in ihrer Mitte mit der Traverse t drehbar verbunden sind und welche mit einem Ende in einen Einschnitt in dem bezüglichen Keil k eintreten, während ihre anderen Enden gemeinschaftlich in ein Loch am unteren Ende der Stange w eingreifen, die in einer hohlen Büchse in der Mitte der Traverse t geführt wird. Es folgt aus dieser Anordnung, dafs, wenn einer der Keile verschoben wird, auch die anderen eine gleiche Verschiebung erleiden.
Angenommen nun, dafs der Druck einer der Federn d an einem Ende aus irgend einer Ursache geringer wird, wie z. B. durch Ungleichförmigkeit in dem Metall, woraus sie hergestellt sind, oder durch Riemenzug, so kann das Ende der Walze, auf welches der schwächere Theil der Feder wirkt, die zu zerquetschenden
Substanzen nicht in gleicher Weise zusammendrücken und geht daher dieses Ende weiter von der anderen Walze zurück als dasjenige Ende, auf welches der andere Federtheil mit voller Kraft wirkt; sowie dies jedoch eintritt, wird derjenige Keil, welcher mit dem weiter zurückgehenden Walzenende in Beziehung steht, z. B. k, durch seine Feder / heruntergedrückt und wird infolge dessen das in k eingreifende Ende des Hebels h auch heruntergehen, während sein anderes Ende, welches gemeinschaftlich mit den correspondirenden Enden der Hebel A1 A2 A3 in die Gleitstange w einfafst, bewirkt, dafs diese Stange sich aufwärts bewegt und dafs die Hebel A1 A2 Az in derselben Weise verstellt werden wie A. Derjenige Theil der Spannung der Feder /, welcher durch die Abnahme des gegen letztere wirkenden Widerstandes frei geworden ist, unterstützt somit die anderen Federn f1/^/* in der Ueberwindung des stärkeren Gegendruckes der Federn d, welchem diese ausgesetzt sind, bis eine Ausgleichung sämmlicher Kräfte an den vier Punkten stattgefunden hat und die Pressungen gegen die Lager der Walzen gleich geworden sind. Die Abnutzung der Walzenoberflächen wird hierbei auf ihrer ganzen Länge zu einer gleichförmigen gestaltet.
Bemerkt mag hier noch werden, dafs die Federn d nicht nothwendigerweise die in der Zeichnung angegebene Form zu haben brauchen, sondern auch Spiralfedern sein können und dafs man die Lager m, anstatt sie zwischen Führungen gleiten zu lassen, um Zapfen schwingend anordnen kann.
Als ein Punkt von untergeordneter Bedeutung und welcher keinen wesentlichen Theil dieser Erfindung bildet, mögen noch die Abstreicher q angeführt werden. Diese sind mittelst ihrer Hebel drehbar an Armen aufgehängt, die an den Lagern m befestigt sind, so dafs sie stets zusammen mit den Walzen verstellt werden und dafs sie folglich immer auf die letzteren in gleicher Weise wirken. Jeder Abstreicher besteht aus zwei Messern, von denen eins durch das Gewicht am Ende des Hebels gegen die Walze gedrückt wird, während die Wirkung des anderen Messers eine an dem ersten Messer befestigte Feder veranlafst.
Die beschriebene Hebelanordnung könnte übrigens auch mit der früheren Keilanordnung combinirt werden, d. i. man könnte k und k1 einerseits und A2 und k% andererseits zu einem Stück vereinigen. Es würden alsdann auf jeder Seite der Maschine auch nur eine Feder / und ein Hebel A erforderlich sein, während die Stifte g g durch eine Verlängerung der Scheibe p zu ersetzen wären.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In Combination mit den in beweglichen und von Federn d angeprefsten Lagern rotirenden Walzen α die Keile k k1 k2 ks, welche paarweise vereinigt werden können, ferner zwei oder vier Federn ffx f2 f% und endlich zwei oder vier Hebel A A1 A2 As, welche in der vorbeschriebenen Weise zusammenwirken.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3447334A1 (de) * 1983-12-24 1985-07-04 Johannes Albertus Boekelo Luiten Vorrichtung zum quetschen von huelsenfruechten und getreidekoernern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3447334A1 (de) * 1983-12-24 1985-07-04 Johannes Albertus Boekelo Luiten Vorrichtung zum quetschen von huelsenfruechten und getreidekoernern

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