DE1215331B - Bauwerk aus selbsttragenden Metallplatten - Google Patents
Bauwerk aus selbsttragenden MetallplattenInfo
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- DE1215331B DE1215331B DEC31196A DEC0031196A DE1215331B DE 1215331 B DE1215331 B DE 1215331B DE C31196 A DEC31196 A DE C31196A DE C0031196 A DEC0031196 A DE C0031196A DE 1215331 B DE1215331 B DE 1215331B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/02—Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements
- E04B1/08—Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements the elements consisting of metal
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Description
- Bauwerk aus selbsttragenden Metallplatten Die Erfindung betrifft ein Bauwerk mit vertikalen Seitenwänden, bestehend aus selbsttragenden Platten aus Metall, die jeweils an den Traufen und am First unter überlappung miteinander verbunden sind.
- Die herkömmlichen Bauwerke dieser Art bestehen aus zwei Elementen für die Seitenwände und zwei Elementen für die Bedachung, die mit. der Ebene des Bodens einen fünfeckigen vertikalen Qerschnitt ergeben. Da .die vertikalen Seitenwände in rechten Winkeln auf den Boden stehen, haben die drei anderen Winkel am First und an den Traufen, wenn sie, was zweckmäßig ist, untereinander gleich sind, jeweils eine Öffnung von 120°.
- Diese Winkelöffnung ist aus mehreren Gründen nachteilig: 1. Das Biegen der Bleche um 60° führt unvermeidbar zu unästhetischen Faltungen, die auch Anlaß zu Korrosion geben.
- 2. Das Dach ist relativ hoch, wodurch seine Oberfläche größer als notwendig ist, was einmal einen unnötigen Mehraufwand an Material ergibt und zum anderen das Bauwerk stärker belastet.
- 3. Die Traufverbindung liegt in der Ebene -der-Dachplatten, so daß die Verbindungsmittel durch den Dachschub im wesentlichen durch Scherkräfte beansprucht werden.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, unter Beseitigung .dieser Mängel einheitlich geformte, selbsttragende Platten zu schaffen, die eine weitgehende Entlastung der Verbindungsstellen gewährleisten. Der Erfindung liegt dabei die Erkenntnis zugrunde, daß die Scherkräfte auf die Verbindungsmittel durch Abwinkeln der Verbindungsebene gegenüber der Ebene der Dachplatten verringert werden können. Die resultierende Kraft auf die Verbindungsmittel setzt sich dann aus Scherkraft und Zugbeanspruchung zusammen; eine Zugbeanspruchung der Verbindungsmittel kann aber durchaus in Kauf genommen werden.
- Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einem Bauwerk der eingangs angegebenen Art die zu verbindenden Ränder der Seiten- und Dachplatten unter einem Winkel von 144° abgeknickt und an den Traufen unter Bildung von zwei parallelen Längskanten verbunden sind.
- Die sich hieraus für die Praxis ergebenden Vorteile können folgendermaßen zusammengefaßt werden: a) Verschwinden von Faltungen bei der Biegung, da Biegung nur um 36°; b) Wirtschaftlichkeit im Blechverbrauch durch Verkleinern der Oberfläche der Bedachung; c) Entlastung der Bolzen, die die Dachplatten mit den Seitenwänden verbinden.
- In bevorzugter Ausführungsform sind die die Seitenwände bildenden Platten auch an ihren unteren Rändern unter einem Winkel von 144° nach innen abgeknickt.
- Zweckmäßig sind zur Herstellung eines unsymmetrischen Querschnittes die Seitenwände verschieden hoch und die Dachplatten `verschieden lang.
- Die Erfindung ist an einigen Ausführungsbeispielen an Hand- der Zeichnung in der Beschreibung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 ein Bauwerk gemäß der Erfindung mit neuneckigem Querschnitt, F i g. 2 eine andere Ausführungsform mit siebeneckigem Querschnitt, F i g. 3 in vergrößertem Maßstab die Verbindung des Daches mit einer Seitenwand (Bereich IV .der F i g. 2), F i g. 4 eine asymmetrische Ausführungsform mit siebeneckigem Querschnitt.
- Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 1 sind alle Plattenränder um 144° abgewinkelt, und zwar die unteren Ränder jeder der Platten 2 und 2' des Daches entsprechend den horizontalen Kanten A und B' bzw. C sowie die oberen und die unteren Ränder jeder der die Seitenwände bildenden Platten 1 und 1' entsprechend den horizontalen Kanten B" (oben) und D' (unten) an der Seitenwand 1 und C" (oben) und E' (unten) an der Seitenwand 1'. Der Querschnitt des Bauwerkes bildet also mit der Bodenfläche S ein Neuneck A-C'-C"-E'-E"-D"-D'-B"-B', dessen sieben Winkel an den Plattenbiegungen alle 144° betragen und dessen zwei Winkel am Boden 126° groß sind.
- F i g. 3 zeigt im Teilschnitt die Verbindung (Bereich IV in F i g. 2) einer Dachplatte 2 an ihrem äußeren Rand 2 a mit dem oberen Rand 1 a einer Seitenwandplatte 1. Die Ränder 2 a und 1 a sind gegenüber den Platten um den Winkel a =144° abgebogen.
- Die Befestigungsbolzen 3 und 3 a sind dabei merklich entlastet gegenüber den Drücken der Scherkraft Z - Za, die durch die Bleche ausgeübt werden, denn die äußere obere Kante des Randes 1 a wird bei einer Bewegung progressiv durch die Biegung Z° der Dachplatte 2 gebremst. Diese Bremsung unterdrückt nicht völlig die Möglichkeit, daß ein Blech auf dem anderen gleiten kann, aber sie hemmt das Gleiten in einem Maße, daß es nunmehr zu vernachlässigen ist. Die Bolzen .sind also nicht mehr. wie früher dem Lockerwerden ausgesetzt oder gar der Gefahr des Bruches unter dem Druck z. B. heftiger Windstöße, die an dem Bauwerk rütteln, oder durch Erschütterungen des Bodens, die von Maschinen in der Nachbarschaft, von vorbeifahrenden Zügen; Straßenfahrzeugen usw. herrühren können.
- Das siebeneckige Profil A-C'-C"-E-D-B" B' gemäß F i g. 2 ist praktisch dem neuneckigen vorzuziehen, weil es auf den meisten Bodenflächen, besonders auf einem feuchten Boden besser ist, wenn die Seitenwände normal auf den Boden treffen.
- Die Maßnahmen gemäß der Erfindung sind auch bei Bauwerken anwendbar, deren Proportionen nicht denen in den Zeichnungen entsprechen. Die Höhe der .Seitenwände kann variieren, ebenfalls die Breite der Dachplatten. Entscheidend ist nur, daß im Einklang mit der Erfindung die Verbindung des Daches mit den Seitenwänden unter Bildung von zwei parallelen Kanten geschieht und daß die Öffnungen der Flächenwinkel an den.Biegungen immer 144° betragen.
- Man kann sogar in gewissen Fällen den zwei Seitenwänden verschiedene Höhen geben, wenn auch die Dimensionen der Dachplatten so berechnet sind, daß die Flächenwinkel an den Verbindungsstellen immer 144° betragen. Ein Beispiel für ein derartiges asymmetrisches Bauwerk ist in F i g. 4 veranschaulicht.
Claims (1)
- Patentansprüche: 1. Bauwerk mit vertikalen Seitenwänden, bestehend aus selbsttragenden Platten aus Metall, die jeweils an den Traufen und am First unter überlappung miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verbindenden Ränder der Platten (1,1', 2 und 2') unter einem Winkel von 144° abgeknickt und an den Traufen unter Bildung von zwei parallelen Längskanten (B', B", C und C") verbunden sind. z. Bauwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Seitenwände bildenden Platten (1,1') auch an ihren unteren Rändern unter einem Winkel von 144° nach innen abgeknickt sind. 3. Bauwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung eines unsymmetrischen Querschnitts die Seitenwände verschieden hoch und die Dachplatten verschieden lang sind (F i g. 4). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 877 058; französische Patentschrift Nr. 1296 912.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1215331X | 1963-06-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1215331B true DE1215331B (de) | 1966-04-28 |
Family
ID=9677134
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC31196A Pending DE1215331B (de) | 1963-06-12 | 1963-10-21 | Bauwerk aus selbsttragenden Metallplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1215331B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1278714B (de) * | 1967-04-26 | 1968-09-26 | Werner Tscheslog Dipl Ing | Verbindung von im Winkel zueinander angeordneten Trapezblechen mit gegengerichteter Profilierung fuer Baukonstruktionen |
| EP2816170A1 (de) * | 2013-06-21 | 2014-12-24 | Castorama France | Dachziegel- Anordnungen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE877058C (de) * | 1939-03-10 | 1953-05-21 | Andre Faure | Zerlegbarer Kleinbau, dessen Waende und Dachflaechen aus den gleichen Bauelementen bestehen |
| FR1296912A (fr) * | 1961-08-04 | 1962-06-22 | élément préfabriqué pour la construction |
-
1963
- 1963-10-21 DE DEC31196A patent/DE1215331B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE877058C (de) * | 1939-03-10 | 1953-05-21 | Andre Faure | Zerlegbarer Kleinbau, dessen Waende und Dachflaechen aus den gleichen Bauelementen bestehen |
| FR1296912A (fr) * | 1961-08-04 | 1962-06-22 | élément préfabriqué pour la construction |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1278714B (de) * | 1967-04-26 | 1968-09-26 | Werner Tscheslog Dipl Ing | Verbindung von im Winkel zueinander angeordneten Trapezblechen mit gegengerichteter Profilierung fuer Baukonstruktionen |
| EP2816170A1 (de) * | 2013-06-21 | 2014-12-24 | Castorama France | Dachziegel- Anordnungen |
| FR3007437A1 (fr) * | 2013-06-21 | 2014-12-26 | Castorama France | Assemblages de tuiles de toit |
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