DE122496C - - Google Patents

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DE122496C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21—LIGHTING
    • F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0041—Fuel supply
    • F21V37/0054—Controlling means, e.g. floaters
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21—LIGHTING
    • F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Regelungsvorrichtung für die Brennstoffzufuhr zu einer Lampe bezw. zu einem Brenner, bei welcher mittelst eines Schwimmers zwei Ventile für den Zu- und Ablauf gesteuert werden und die Vorrichtung selbst nach Art einer Sturzflasche wirksam ist.
Es ist zwar bekannt, Ventile, welche die Brennstoffzuführung zu Lampen regeln, durch Schwimmer zu steuern, jedoch weicht vorliegende Anordnung vom Bekannten dadurch ab, dafs bei Füllung der Vorrichtung der Schwimmer durch den überlaufenden Brennstoff zunächst belastet wird, um durch seine tiefste Stellung das Zulaufventil möglichst lange offen, dagegen das Ablaufventil möglichst lange und dicht geschlossen zu halten, und ferner möglichst schnell im Schwimmerraum einen so hohen Brennstoffstand zu erzielen, dafs der Schwimmer stofsweise nach oben geht und nach Entlastung bezw. Vermehrung der Brennstoffmenge das Zulaufventil nachhaltig und dicht geschlossen halt, dagegen das Ablaufventil aufreifst. Lediglich durch eine derartige Anordnung ist zu erreichen, dafs der Schwimmer nur eine der beiden zum Oeffnen oder Schliefsen der Ventile dienende Stellung einnimmt und sich niemals zwischen beiden Stellungen in der Ruhelage befinden kann, wodurch ein beständiger Zu- und Ablauf im Vorrathsbehälter vermieden wird, durch den leicht ein Verschmutzen der Durchflufsöffnungen herbeigeführt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Vorrichtung in der Fig. 1 und 2 in zwei Stellungen dargestellt. Die Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Schwimmer.
Ein Behälter α (Fig. 1 und 2) ist mittelst Bodens b in zwei Räume a1 und a2 getheilt, von denen der letztere zur Aufnahme eines Schwimmers dient. Im Boden b des Behälters sind zwei Ventilsitze r und s angeordnet, die mittelst Ventilkegel m und / geschlossen werden können. Der Ventilkegel / befindet sich am Boden des Schwimmers c, dagegen ist der Ventilkegel m mittelst Stabes m1 und Bügel m2 aiii Schwimmerobertheil befestigt, wobei der Stab m1 durch das am Behälterboden b aufrechtstehende Rohr η greift. Der Schwimmer c führt sich bei seinen Höhenbewegungen mittelst der Rohre d i auf den Rohren η f. Am oberen Ende des Schwimmers ist eine Galerie c1 befestigt, in welcher eine Oeffnungj? oder mehrere derselben in zweckmäfsiger Anzahl und Gröfse angebracht sind. Der Zulauf in den Raum a1 wird mittelst Rohres 0 und der Ablauf aus α2 mittelst Rohres e bewirkt, wobei das letztere zweckmäfsig in ein anderes, zum Brenner χ bezw. zu einer Absperrvorrichtung k führendes Rohr g gesteckt sein kann und von diesem ein Luftrohr f zum Behälterraum a2 abgeleitet ist, um die bekannte Sturzflaschenwirkung zu ermöglichen. Rohr g steht mit der äufseren Luft in Verbindung.
Beim Füllen des Raumes α1 bezw. d1 (Fig. 2) liegt der Schwimmer c zunächst auf dem Bo-
den b, wobei er das Ventil / s dicht verschlossen hält. Der Brennstoff steigt durch das Rohr η aufwärts, fällt in die Galerie c1 und fliefst von dieser erst in den Raum a2, so dafs also der Schwimmer eine geraume Zeit am Boden festgehalten wird. Der Brennstoff füllt nunmehr schnell den Raum a2. Bei Erreichung eines bestimmten Flüssigkeitsstandes steigt der Schwimmer ruckweise nach oben (Fig. i), wobei er das Ventil mr schliefst und / s öffnet. Allmählich entleert sich auch die Galerie c1, wodurch die Flüssigkeitsmenge in a2 noch vermehrt wird, was zur Folge hat, dafs der Schwimmer noch mehr nach oben strebt und das Ventil m r dicht geschlossen hält. Ist eine bestimmte Flüssigkeitsmenge durch Is e abgelaufen, was nur langsam geschieht, so fällt der Schwimmer nach unten, wonach wiederum die erst beschriebene Wirkung eintritt.
Durch die stofsweise erfolgende Bewegung des Schwimmers sowie durch die zeitweise Belastung des Schwimmers wird ein unbedingt dichter Verschlufs der Zu- und Ablauföffnungen ermöglicht und verhütet, dafs Rohr e bei ungenügender Brennstoffzuführung leer läuft oder sich mit Luftblasen füllt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Regeln der Brennstoffzuführung zu Lampen unter Benutzung der Sturzflaschenwirkung, dadurch gekennzeichnet, dafs in der Sturzflasche (a) ein mit zwei Ventilen (m und I) für den Zu- und Ablauf ausgerüsteter Schwimmer (c) angeordnet ist, welcher eine den zufliefsenden Brennstoff aufnehmende Galerie (c1) mit Ablauföffnungen (p) trägt, zu dem Zwecke, durch abwechselndes Belasten und Entlasten des Schwimmers eine ruckweise Bewegung des Schwimmers und ein sicheres abwechselndes Schliefsen und Oeffnen der Ventile herbeizuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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