DE122675C - - Google Patents

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DE122675C
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collar
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B3/00Traction harnesses; Traction harnesses combined with devices referred to in group B68B1/00
    • B68B3/04Horse collars; Manufacturing same
    • B68B3/06Adjustable collars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Pferdekummeten. Sie bezweckt, bei einer leichten Bauart eine einfache Handhabung mit einer gröfstmöglichen Anpassungsfähigkeit an die Form des Pferdehalses und der Schultern zu vereinigen. Zu diesem Zwecke ist das Kummet aus zwei konkav gekrümmten Metallschenkeln gebildet, die oben durch die herabhängenden und der Konkavität der Kummethälften entsprechend gekrümmten Metallbänder des verstellbaren Widerristes, unten jedoch durch ein ebenfalls verstellbares und ■—■ gleich den Metallbändern des Widerristes — durch Oesen und Riegel gehaltenes Metallband mit einander verbunden werden. Das ganze Kummet bildet also gleichsam ein gegliedertes Metallband um den Hals des Pferdes herum, welches eine praktisch hinreichende Anpassungsfähigkeit an die Halsform besitzt, dabei leicht an Gewicht und, weil keine Polster oder Ledertheile enthaltend, dauerhaft ist und billig hergestellt werden kann.,
Das Kummet vorliegender Erfindung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Aufrifs des Kummets;
Fig. 2 eine Ansicht davon von oben;
Fig. 3 eine Ansicht des Kummets von unten gesehen.
Fig. 4 ist ein Seitenrifs davon.
Längs des oberen Endes an jedem Schenkel des Kummets sind eine Anzahl von Oesen derart angebracht,, dafs ein Stift durch eine oder alle hindurchgehen kann. An den unteren Enden der Kummethälften sind ähnliche Oesen 10 vorgesehen, welche ebenfalls so angeordnet sind, dafs je ein in der konkaven Krümmung der Kummethälften angeordneter Stift durch eine oder alle Oesen hindurchgesteckt werden kann. Der Widerrist hat zwei gelenkig an demselben aufgehängte und der Konkavität der Kummethälften entsprechend gekrümmte Metallbänder, die auf der ganzen Länge eine Anzahl von Schlitzen oder Löchern besitzen, in welche die Oesen 6 eingehängt werden. Es müssen zum mindesten zwei, jedoch zweckmäfsig drei Oesen und eine ebenso grofse Zahl von Löchern 80 vorgesehen werden, um eine genügende Verstellbarkeit des Kummets zu erreichen. Wie erwähnt, werden die Oesen 6 in die Schlitze des Metallbandes eingehängt und ein Stift durch dieselben gesteckt, um das Ganze zusammenzuhalten. Die Weite des unteren Theiles des Kummets wird in einer ganz ähnlichen Weise eingestellt. Ein Band 11 ist mit einer Anzahl von Löchern an jeder Seite versehen und seitlich mit den Kummethälften verbunden. Dasselbe wird mittelst der Stifte 22 festgehalten. Die Weite des unteren Endes des Kummets kann hierdurch entsprechend der Stärke des Halses des Pferdes eingestellt werden. Die Weite am oberen Ende des Kummets wird durch Verstellen der erwähnten Metallbänder 8 am Widerrist geregelt.
Der letztere ist aus umgebördeltem Metallblech hergestellt und hat eine Tragplatte 13, die an jeder Seite mit aufwärts gekrümmten
Flantschen 23 versehen ist, in welchen die Löcher zur Befestigung der herabhängenden Metallbänder 8 an der Seite des Kummets angebracht sind. Jeder Steckstift besteht aus einem Draht 17, der durch die Löcher am Ende des Bandes 8, sowie durch die Löcher in den. Flantschen des Verbindungsstückes hindurchgeht, sowie aus einem nahezu rechtwinklig umgebogenen Theil, der sich der Krümmung des Widerristes anschliefst und lang genug ist, um bis zur Mitte des Verbindungsstückes zu reichen, wobei das Ende dieses Theiles des Steckstiftes unter einen Haken 18 greift, der nach oben und gegen die Flantschen sich erstreckt. Die hintere Verlängerung 14 hat einen Schlitz für den Mittelriemen, welcher mit dem Sattel des Geschirres verbunden ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ein Pferdekummet, bestehend aus zwei konkav gekrümmten Metallschenkeln, gekennzeichnet dadurch, dafs die die Metallschenkel verbindenden Metallbänder des Widerristes einerseits mit Schlitzen versehen sind, um in die am Kummet angebrachten Oesen eingehängt und mit Stiften daselbst gehalten werden zu können, und andererseits am Widerrist, an welchem sie gelenkig aufgehängt sind, verstellt werden können, während die Verstellung und Verbindung der beiden Kummetschenkel unten durch ein, vermittelst Schlitze und Oesen ebenfalls verstellbares und durch Riegel gehaltenes Metallband geschieht, wodurch eine grofse Anpassungsfähigkeit an die Halsform des Pferdes erreicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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