DE122808C - - Google Patents

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DE122808C
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shaft
drying chamber
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M20/00Details of combustion chambers, not otherwise provided for, e.g. means for storing heat from flames

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Wärmespeicheranlage zur Luftvorwärmung im Gegenstrom für Tiegel- und andere Oefen. Die Neuerung bezweckt völlige Ausnutzung der in dem Ofen entwickelten Wärme zum Vorwärmen der Verbrennungsluft und zum Erhitzen von Trockenkammern.
Fig. ι zeigt die neue Wärmespeicheranlage im Längsschnitt und
Fig. 2 im Grundrifs.
Der Tiegelofen ist gemäfs den Patenten 118468 bezw. 122807 mit einem Secundärschacht b ausgerüstet, in welchem die aus dem primären Schacht α abziehenden Feuergase, welche viel Kohlenoxyd enthalten, unter. Zuführung von vorgewärmter Luft ausgenutzt werden, um in diesem Schachte einen zweiten Tiegel zu erhitzen. An den Sekundärschacht schliefst sich .der Wärmespeicher an. Derselbe besteht zunächst aus Chamotteröhren c, welche in einen weiteren Kanal d, den Luftkanal, eingebaut sind. Die Feuerkanäle c endigen in einem Schächte f, zu dessen beiden Seiten sich Luftkanäle g g befinden.
Auf der den Chamotteröhren c gegenüberliegenden Seite des Schachtes f setzen sich die Feuerkanäle des Wärmespeichers fort. Diese Kanäle sind aber aus eisernen Röhren h gebildet, welche auf der anderen Seite in die Esse einmünden. Auch die -Röhren h sind in einem Luftkanal d1 eingebaut, welcher durch die Röhren g mit dem Luftkanal d verbunden ist. Die Luft tritt durch den Kanal d2 in den Kanal d1 ein, fliefst im Gegenstrom zu den Feuergasen an den Feuerröhren h entlang, tritt durch die Seitenkanäle g in den Luftkanal d, umspült dort die Feuerrohre c und gelangt schliefslich zum Tiegelofen.
Mit dem Wärmespeicher ist die Trockenkammer so verbunden, dafs die abziehende Hitze der Tiegelöfen zur unmittelbaren und mittelbaren Beheizung der Trockenkammer verwendet werden kann.
Zu diesem Zweck ist die Trockenkammer Ar derart über den zweiten Theil des Wärmespeichers aufgebaut, dafs der zwischen dem ersten und zweiten Theile des Wärmespeichers liegende Schacht f innerhalb der Trockenkammer k zu liegen kommt. Will man nun die Abhitze des Tiegelofens zur unmittelbaren Beheizung der Trockenkammer verwenden, so braucht man nur den Deckel/1, mit welchem der Schacht/ verschlossen wird, zu öffnen und die Mündung der Eisenröhren h durch einen Schieber s ganz oder theilweise zu versperren, worauf die Hitze in die Trockenkammer einströmt, um durch die Oeffnung 0 oder ol zu der Esse I zu gelangen.
In dieser Weise wird man namentlich verfahren, um die Hitze, welche sich während der Schmelzung in dem Ofen aufgesammelt hat, nutzbar zu machen. Es kann auch während des Betriebes des Ofens in dieser Weise die Abhitze zum Trocknen nutzbar gemacht werden. Es tritt jedoch dabei häufig der Uebelstand ein, dafs starke Rauch- und Metallniederschläge in die Trockenkammer aus den Feuerkanälen eintreten. Dieser Uebelstand
wird bei vorliegender Neuerung· dadurch umgangen, dafs zwischen dem Schachte / und der Esse eine Verbindung durch eiserne Heizkörper hergestellt wird, welche in der Trockenkammer aufgebaut und leicht entfernt werden können. Diese Heizkörper bestehen bei der auf der Zeichnung dargestellten Anordnung aus eisernen Röhren r und r1, von denen das Rohr r an der Decke hängt und in die Esse einmündet, während das Rohr r1, welches die Verbindung zwischen dem Schachte f und dem Rohr r herstellt, auf die obere Oeffnung des Schachtes f gesetzt ist. Es ist ersichtlich, dafs diese Röhren aus der Trockenkammer leicht wieder entfernt werden können. Man kann auch feststehende Rohrkörper anwenden, welche mit den Feuerkanälen durch Verbindungsstücke beliebig verbunden und auch ausgeschaltet werden können. ,

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Wärmespeicheranlage, dadurch gekennzeichnet, dafs die Leitung für die abgehenden Feuergase durch einen Schacht ff) unterbrochen ist, derart, dafs mit Hülfe eines Schiebers fs) die Feuergase in die über dem Schacht ff) befindliche Trockenkammer und von da nach dem Schornstein strömen, während die Leitung für die zu erwärmende Luft mit Hülfe der neben dem Schacht ff) liegenden Rohre fg) ununterbrochen bleibt.
    Eine Ausführungsform der unter i. geschützten Anlage, dadurch gekennzeichnet, dafs für den Durchzug der aus Schacht ff) strömenden Feuergase in der Trockenkammer eiserne Heizkörper fr rl) eingesetzt sind, von denen der auf dem Schacht ff) stehende beweglich ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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