DE1228523B - Armaturenbrettverkleidung - Google Patents
ArmaturenbrettverkleidungInfo
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Description
- Armaturenbrettverkleidung Die Erfindung bezieht sich auf eine Armaturenbrettverkleidung, welche aus Kunststoffen, Textilien, Schaumstoffen oder dergleichen nachgiebigen bzw. beim Aufprall energieverzehrenden Materialien besteht und auf einem Blechteil angeordnet ist.
- Derartige Armaturenbrettverkleidungen oder Abpolsterungen des Armaturenbrettes laufen auf den Blechteilen, an denen sie anschließen, in der Regel spitzwinklig, lippenartig aus. Diese spitzwinkligen, lippenartigen Enden bzw. Ränder der Verkleidung können bei der Lagerung vor der Montage sehr leicht beschädigt und dadurch unbrauchbar werden. Wenn sie bei der Fertigung unsaubere Enden aufweisen, so können sie ebenfalls nicht verwendet werden oder beeinträchtigen das Aussehen des Fahrzeuges erheblich.
- Zur Vermeidung dieser Nachteile schlägt die Erfindung vor, daß die Armaturenbrettverkleidung zumindest an den vom Innenraum aus sichtbaren Rändern gegenüber den angrenzenden Blechflächen etwa rechtwinklig anschließt. Eine derartige Anschlußkante ist bei der Stapelung übereinander, beim Ablegen u. dgl. nicht so gefährdet wie eine lippenartige Kante. Sie läßt sich durch ihren eindeutigen Abschluß wesentlich genauer und damit sauberer fertigen. Eine derartige Armaturenbrettverkleidung, die nicht ein toleriertes Maß aufzuweisen braucht, endet in der Regel mit einer sauberen Kante auf den Blechflächen, so daß sich auch Längentoleranzen der Verkleidung nicht nachteilig bemerkbar machen. Der Winkel braucht natürlich nicht genau rechtwinklig zu sein, sondern kann um geringe Beträge vom rechten Winkel abweichen, so daß sich stumpfe Winkel oder nur in geringem Maße spitze Winkel ergeben.
- In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Armaturenbrettverkleidung kappenartig ausgebildet und in bekannter Weise auf den Blechteil, welcher in Richtung auf den Fahrgastraum vorgezogen ist, sich auf diesem zentrierend und dasselbe übergreifend aufgesetzt ist. Der sich bei einer derartigen Anordnung ausbildende Ringwulst kann vorteilhaft in bekannter Weise in Richtung auf den Fahrgastraum fortgesetzt sein. So ergeben sich leicht übereinanderstapelbare Armaturenbrettverkleidungen, die auch, da sie keine empfindliche Lippen aufweisen, verhältnismäßig unachtsam bei der Verarbeitung gehandhabt werden können, was wegen des Mangels an Fachpersonal von großem Vorteil ist.
- Eine erfindungsgemäße Armaturenbrettverkleidung kann in bekannter Weise im Abstand von der Auflagefläche auf dem Blech die die Instrumente, Betätigungsorgane od. dgl. tragende Abschlußwand des Armaturenbrettes aufweisen, Es ergibt sich dadurch eine Ausbildung, die eine sehr gute elastische Lagerung der Instrumente, Schalter u. dgl. ermöglicht. Beim Aufprall bei Unfällen gibt diese Abschlußwand im ganzen nach. Auch kann das unmittelbare Auftreffen durch einen weiter vorstehenden Ringwulst vermieden werden. Unterhalb des oberen Teils der Ringwulst kann vorteilhaft ein Hohlraum zur Ablage kleineren Reisegutes ausgebildet sein.
- Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung an Ausführungsbeispielen näher erläutert und beschrieben. Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch einen Personenkraftwagen mit einer erfindungsgemäßen Armaturenbrettverkleidung, F i g. 2 einen Schnitt durch ein Armaturenbrett einer ersten und zweiten Ausführungsform und F i g. 3 einen Schnitt durch ein Armaturenbrett einer dritten Ausführungsform.
- Bei dem in F i g. 1 schematisch angedeuteten Fahrzeug 1 ist eine Armaturenbrettverkleidung 2 dargestellt, deren rechte und linke Hälfte sich im Anschluß an die benachbarte Seitenwand des Fahrzeuges unterscheiden. Die Armaturenbrettverkleidung 2 weist einen lediglich durch die öffnung 3 für die Lenksäule unterbrochenen ringsumlaufenden vorstehenden Wulst 4 auf, der gegenüber der die Armaturen tragenden Fläche 5 vorsteht, so daß beim Auftieffen bei Unfällen eine unmittelbare Berührung mit den Instrumenten, Schaltern od. dgl. vermieden wird.
- Das Profil der Armaturenbrettverkleidung des ersten Ausführungsbeispieles geht im einzelnen aus F i g. 2 hervor. Der die Armaturenbrettverkleidung tragende Blechteil 6 erstreckt sich von der Einfassung der Windschutzscheibe 7 aus zunächst schräg nach unten und ist dann in Richtung auf den Fahrgastraum vorgezogen und weist eine zur Senkrechten leicht geneigte Wand 8 auf, deren unteres Ende 9 in der dem Fahrgastraum abgewandten Richtung abgewinkelt ist. Die beispielsweise einteilige Armaturenbrettverkleidung 2 weist einen oberen Wulstteil 10 auf, der sich von dem Bereich des Anschlusses des Bleches 6 an die Windschutzscheibendichtung 11 bis über die Wand 8 hinaus in den Fahrgastraum erstreckt. Zwischen dem Wulstteil 10 und dem auf dem leicht zur Waagerechten geneigten Teil 12 des Bleches 6 anfliegenden Teil 13 der Verkleidung ist ein Hohlraum 13 a gebildet, der ein Ausweichen des Wulstes 10 ermöglicht und außerdem kleines Reisegut, wie Zigaretten od. dgl., aufnehmen kann. Wie aus F i g. 1 ersichtlich, setzt sich der Wulst 10 bis zu dem untenliegenden Wulstteil 4 a fort. Bei der ausgezogen dargestellten Ausführungsform läuft der untere Wulst 4 a etwas oberhalb der Abwinkelung 14 auf dem Blech 8 aus. Zwischen der Begrenzungskante des Wulstes 4 a und dem Blech 9 ist ein nur in geringem Maße spitzer Winkel 15 gebildet-. Auch an der Anschlußstelle des Wulstes 10 im Bereich der Windschutzscheibendichtung 11 endet die Begrenzungsfläche des Wulstes 10 etwa rechtwinklig (15) auf der Blechfläche.
- Wie bei 16 als zweite Ausführungsform gestrichelt angedeutet, kann der Wulst 4 a sich jedoch auch über den abgewinkelten Teil 9 erstrecken, diesen ganz übergreifen und über seine untere Kante 17 hervorstehen.
- Bei dem dritten, in F i g. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Blech 6 wesentlich weniger weit in Richtung auf den Fahrgastraum vorgezogen und trägt eine im ganzen ringwulstförmig ausgebildete Armaturenbrettverkleidung 2. Diese übergreift auch den Teil 9 des Bleches 6. Der sich auf den Blechteil 6 legende Ringwulst 18 ist hier auf dem ganzen Umfang in Richtung auf den Fahrgastraum forgesetzt und hat im Abstand von dem Wandteil 8 eine die Armaturen, wie z. B. einen Tachometer 19, tragende Abschlußwand 20, über die sich der Wulstteil 21 hinaus in Richtung auf den Fahrgastraum erstreckt. Unter den Armaturen 19 sind in der Wand 8 jeweils öffnungen 22 gebildet, die die Montage, Zuführung der Leitungen u. dgl. und ein Durchtreten der Instrumente beim Aufprall gestatten. Hinter der Abschlußwand 20 ist ein Hohlraum 23 gebildet. Bei 24 läuft die Armaturenbrettverkleidung ebenfalls mit einem etwa rechten Winkel gegenüber dem Blech 6 aus.
- Die sich gemäß den F i g. 2 und 3 weit in den Fahrgastraum erstreckende Armaturenbrettverkleidung kann, wie rechts in F i g. 1 dargestellt ist, mit ihrer rechten Begrenzung im Abstand von der Seitenwand des Fahrzeuges liegen. Mit dem gegenüber dem vorderen Rand 21 weit zurückliegenden waagerechten Blechteil 25 bildet die Kante 26 des Wulstes 4 ebenfalls etwa einen rechten Winkel. Irgendwie spitzwinklige Ausbildungen und Übergänge zu den angrenzenden Teilen sind also auch hier vermieden. Bei der links in F i g. 1 dargestellten Anschlußmöglichkeit der Armaturenbrettverkleidung 2 gemäß der Erfindung kann jedoch auch der Bereich zwischen dem linken Teil des Ringwulstes und der Seitenwand des Fahrzeuges auf der weit zurückliegenden Blechfläche von der Armaturenbrettverkleidung bei 27 gepolstert verdeckt sein. Zwischen dem Teil 27 der Armaturenbrettverkleidung 2 und der Seitenwand 28 sind unter Vermeidung irgendwelcher spitzwinkliger Ausbildung ebenfalls etwa rechtwinklige Übergänge 29 geschaffen.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Annaturenbrettverkleidung, welche aus Kunststoffen, Textilien, Schaumstoffen oder der-Cr eichen nachgiebigen bzw beira Aufprall energieverzehrenden Materialien besteht und auf einem Blechteil angeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß sie zumindest an den vom Innenraum aus sichtbaren Rändern (26, 27) gegenüber den angrenzenden Blechflächen (25, 28) etwa rechtwinklig anschließt.
- 2. Armaturenbrettverkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie kappenartig (F i g. 2 mit Teil 16 bzw. F i g. 3 mit Teil 18) ausgebildet und in bekannter Weise auf den Blechteil (6), welcher in Richtung auf den Fahrgastraum vorgezogen ist, sich auf diesem zentrierend und denselben übergreifend (13, 18, 16) aufgesetzt ist. 3. Armaturenbrettverkleidung nach den An- sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der den vorgezogenen Blechteil (6) übergreifende Ringwulst (18) in bekannter Weise in Richtung auf den Fahrgastraum fortsetzt. 4. Armaturenbrettverkleidung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise im Abstand von der Auflagefläche (8) auf dem Blech (6) die die Instrumente, Betätigungsorgane od. dgl. (19) tragende Abschlußwand (20) des Armaturenbrettes ausgebildet ist (F i g. 3). 5. Armaturenbrettverkleidung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des oberen Teils (10) des Ringwulstes (4) ein Hohlraum zur Ablage kleineren Reise-CD gutes ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: österreichische Patentschrift Nr. 223 048.
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Families Citing this family (2)
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