DE123265C - - Google Patents

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DE123265C
DE123265C DENDAT123265D DE123265DA DE123265C DE 123265 C DE123265 C DE 123265C DE NDAT123265 D DENDAT123265 D DE NDAT123265D DE 123265D A DE123265D A DE 123265DA DE 123265 C DE123265 C DE 123265C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B1/00Retorts
    • C10B1/10Rotary retorts

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an rotirenden Retorten mit inneren Heizrohren, und zwar soll durch dieselbe eine vortheilhaftere Ausnutzung der Heizgase erzielt werden.
Es geschieht dies dadurch, dafs die heifsen Gase derart geleitet werden, dafs sie nicht gleichzeitig alle durch die Retorte hindurchgelegten Heizrohre durchstreichen, sondern stets nur diejenigen, welche jeweilig von dem zu behandelnden Material bedeckt sind.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt im senkrechten Schnitt eine durch Zahnräder m und Zahnkränze / angetriebene drehbare Retorte a. In dieser sind parallel zur Achse vier von der einen Stirnwand ausgehende, in der Nähe der anderen Stirnwand umbiegende und am Mantel der Retorte austretende Heizröhren b angeordnet, welche die von der Feuerung ο kommenden heifsen Gase durch das zu verkohlende Material in die an der einen Stirnwand angeordnete Kammer g und durch das Abzugsrohr e in den Schornstein führen.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B durch das Gehäuse g und zeigt gleichzeitig eine Endansicht der Retorte. Die Kammer g ist mit der Retortenstirnwand fest verbunden und durch Scheidewände i in vier Abtheilungen getheilt, so dafs in jede Abtheilung ein Heizrohr b einmündet. Das Heizgasabzugsrohr e dagegen ist fest angeordnet; dasselbe geht mit einem Theil f seines Umfanges bis dicht an die Retortenstirnwand heran und schliefst dadurch die gerade über dem Lappen f liegende Kammer und somit auch das in diese Kammer einmündende Heizrohr ab. Bei Drehung der Retorte kommen sämmtliche vier Kammern vor diesen Lappen und werden nach einander stets an derselben Stelle abgesperrt. Das Abzugsrohr e wird derart eingebaut, dafs der Lappen^ diejenigen Kammern verdeckt, deren entsprechende Heizrohre gerade aufserhalb des zu verkohlenden Materials liegen, im vorliegenden Beispiel also stets die oberste Kammer. Ein anderes Ausführungsbeispiel zum Abschliefsen der nicht mit Material bedeckten Heizrohre ist auf der Zeichnung ebenfalls angedeutet. Die Vorrichtung besteht darin, dafs beispielsweise der obere Theil des Mauerwerkes bei c mit einem segmentartigen Wulst bis dicht an den Retortenmantel herantritt und somit die in den Mantel ausmündenden Heizrohre im oberen Theile, d. h. so lange sie nicht von Material bedeckt sind, abschliefst.

Claims (2)

  1. Patent-Anspruch ε:
    ι. Sich drehende, Retorte mit inneren Heizrohren , gekennzeichnet durch die Anordnung von Verschlufsvorrichtungen, welche die jeweilig von dem Arbeitsgut nicht bedeckten Heizrohre verschlossen halten, behufs vortheilhafterer Ausnutzung der Heizgase.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Verschlufsvorrichtungen nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, dafs an der mit den Heizrohrmündungen verbundenen Stirnwand der Retorte eine in der Anzahl der Heizrohre entsprechende Abtheilungen getheilte Kammer (g) fest angeordnet ist, in welche das
    fest gelagerte Abzugsrohr (e) mit einem oberen Lappen (f) bis dicht an die Stirnwand der Retorte hineinragt, so dafs stets das oberste Heizrohr abgesperrt ist.
    Eine Ausführungsform der Verschlufsvorrichtungen nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, dafs das Mauerwerk oberhalb der Retorte an der Gaseintrittsstelle der von dem Arbeitsgut nicht bedeckten Heizrohre als segmentartiger Wulst (c) ausgebildet ist, der bis dicht an die Retortenwandung herantritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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