DE1232788B - Saugdruckmesser - Google Patents

Saugdruckmesser

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Publication number
DE1232788B
DE1232788B DEB73866A DEB0073866A DE1232788B DE 1232788 B DE1232788 B DE 1232788B DE B73866 A DEB73866 A DE B73866A DE B0073866 A DEB0073866 A DE B0073866A DE 1232788 B DE1232788 B DE 1232788B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
wall
suction pressure
cup
pressure meter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB73866A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Arthur Stein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bacharach Instrument Co
Original Assignee
Bacharach Instrument Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Bacharach Instrument Co filed Critical Bacharach Instrument Co
Publication of DE1232788B publication Critical patent/DE1232788B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M35/00—Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M35/02—Air cleaners
    • F02M35/08—Air cleaners with means for removing dust, particles or liquids from cleaners; with means for indicating clogging; with by-pass means; Regeneration of cleaners
    • F02M35/09—Clogging indicators ; Diagnosis or testing of air cleaners
    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L19/00—Details of, or accessories for, apparatus for measuring steady or quasi-steady pressure of a fluent medium insofar as such details or accessories are not special to particular types of pressure gauges
    • G01L19/08—Means for indicating or recording, e.g. for remote indication
    • G01L19/12—Alarms or signals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Saugdruckmesser Zusatz zum Patent: 1 706 Die Erfindung bezieht sich auf eine Weiterbildung einer Einrichtung zur Überwachung des Verschmutzungsgrades von Luftfiltern für Brennkraftmaschinen mit einer auf den Unterdruck im Ansaugrohr ansprechenden, in ein zylindrisches Gehäuse eingebauten, dieses in zwei Kammern unterteilenden, nachgiebigen Membran, die einerseits über eine Öffnung mit der Atmosphäre und andererseits mit dem Raum, in dem der die Einrichtung steuernde Druck wirkt, in Verbindung steht, wobei auf die dem letzteren Raum zugekehrte Seite der Membran eine Feder wirkt und mit der Membran eine durch eine Bodenplatte hindurchgeführte Stange verbunden ist, wobei die mit der Membran verbundene Stange bei Erreichung eines Unterdruckes, der den Wechsel der Filterpatrone nötig macht, an einem Gehäusevorsprung einrastet und wobei ein von der Membran mitgeführter Teil auf seinem Verstellweg von außen sichtbar angeordnet ist, welcher fortlaufend und nach Einrasten der Stange bleibend den Verschmutzungsgrad anzeigt, nach Patent 1 207 706.
  • Um den Verschmutzungsgrad von Luftfiltern für Brennkraftmaschinen anzuzeigen, wird die Einrichtung nach dem Hauptpatent an das Ansaugrohr der Brennkraftmaschine angeschlossen und zeigt während des Betriebes in einem Fenster den jeweiligen Verschmutzungsgrad des Luftfilters an. Übersteigt der Verschmutzungsgrad eine gewisse zulässige Höchstgrenze und erhöht sich damit der Unterdruck im Ansaugrohr auf einen unzulässigen Wert, so zeigt die Einrichtung nach dem Hauptpatent auch bei außer Betrieb befindlicher Brennkraftmaschine an, daß der Luftfilter ausgewechselt oder gereinigt werden muß.
  • Damit werden, im Gegensatz zu den bisher bekannten Einrichtungen, anzeigende Überwachungseinrichtungen geschaffen, die den Verschmutzungsgrad von Luftfiltern für Brennkraftmaschinen anzeigen und bei denen die Nachteile der bekannten Überwachungseinrichtungen vermieden sind, indem sowohl laufend Zwischenwerte über den Verschmutzungsgrad angezeigt werden, als auch bleibend, d. h. unabhängig davon, ob die Brennkraftmaschine in Betrieb gesetzt ist oder nicht, das Überschreiten des höchsten zulässigen Wirkungsgrades laufend angezeigt wird.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung nach dem Hauptpatent beruht auf dem Zusammenwirken einer Membran, die beispielsweise aus Gummi sein kann, mit anderen Geräteteilen, insbesondere einer Druckfeder.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun insbesondere auf die Weiterbildung dieser Teile der Einrichtung nach dem Hauptpatent und hat zur Aufgabe, eine verbesserte Ausbildung der Membrane und der mit dieser zusammenarbeitenden Teile der Einrichtung nach dem Hauptpatent zu schaffen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Membran in Form einer Faltmembran einen hohlzylinderartigen Unterteil mit vorzugsweise halbsteifer Wand aufweist, deren eines Ende dichtend in festem Eingriff mit einer den Innenraum des Druckmessers begrenzenden Wand steht, daß weiter an das andere Ende der Wand des Membranunterteils als Verlängerung zu diesem ein Membranteil mitbiegsamerundkonvergierenderWand anschließt, wobei diese Wand um die Verbindung mit der Wand des Membranunterteils in das Innere des letzteren gefaltet ist.
  • Die Erfindung und weitere konstruktive Einzelheiten eines Ausführungsbeispieles sind nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Einrichtung, die im folgenden als »Saugdruckmesser« bezeichnet wird, Fig.2 einen vertikalen Schnitt gemäß der Linie II-II in F i g. 1, und zwar bei außer Betrieb befindlicher Brennkraftmaschine, F i g. 3 einen F i g. 2 entsprechenden vertikalen Schnitt, jedoch für einen solchen Zustand des Saugdruckmessers, daß der letztere ständig das Signal für einen Filterwechsel erscheinen läßt, F i g. 4 eine vergrößerte Darstellung der in F i g. 2 erkennbaren Einzelteile und F i g. 5 einen senkrechten Schnitt durch die Membran vor ihrer Faltung in die aus F i g. 4 ersichtliche Lage und vor ihrem Befestigen an einem becherförmigen Anzeigeelement.
  • Der als Ganzes mit 1 bezeichnete Saugdruckmesser weist ein längliches Gehäuse 2 mit einem zylindrischen Innenraum 3 auf. Das Gehäuse ist an einem Ende 4 offen und am anderen Ende durch den Kopfteil 5 verschlossen. Dieser weist eine oder mehrere Anschlußöffnungen 6 und 6 a auf zum Anschließen des Druckmessers an den Ansaugluftverteiler (nicht gezeigt) der Brennkraftmaschine. Beide Öffnungen 6 und 6 a sind über einen Verbindungskanal 7 mit dem zylinderförmigen Innenraum 3 verbunden. Vorzugsweise befindet sich ein Filter 8 im Kanal 7, das aus porösem Metall oder einem anderen Filtermaterial bestehen kann. Die jeweils nicht benutzte Anschlußöffnung kann mit Hilfe eines Gewindezapfens verschlossen werden. Das Druckmessergehäuse kann aus Aluminiumdruckguß oder aus Kunststoff bestehen.
  • Auf einer Seite des länglichen Gehäusekörpers 2 befindet sich ein Fenster 34, durch das die nachstehend beschriebenen beweglichen Geräteteile beobachtet werden können.
  • Im Innenraum 3 befinden sich die aus F i g. 2 und 3 ersichtlichen und in Fig. 4 größer dargestellten beweglichen Teile des Druckmessers. So ist zentral im Innenraum 3 der im wesentlichen becherartige Körper 9 - nachstehend als Becher 9 bezeichnet - angeordnet, der sich aus einem RandteillO, abwärts konvergierenden Seitenwänden 11 und einem Bodenteil 12 zusammensetzt; letzterer besteht aus einem Stück mit einem abwärts gerichteten Führungsteil 13.
  • Konzentrisch zum Teil 13 erstreckt sich ein Teil 14 über den Boden 12 hinaus nach oben, so daß sich eine ringförmige Vertiefung 15 ergibt. Koaxial zu dieser befindet sich eine Ausnehmung 16 im Kopfteil 5.
  • Eine Schraubenfeder 17 stützt sich in diesen Vertiefungen 15 und 16 ab und ist so bemessen, daß bei einem vorbestimmten, über die Öffnungen 6 bzw. 6 a auf den Becher 9 wirkenden Saugdruck ständig der Becherrand 10 und ein auf ihm befindliches Signal erscheint. Eine kreisförmige Platte 18 ist auf Schultern 19 quer in den Innenraum 3 eingesetzt und dient als Abstützung für den Becher 9 in vertikaler Richtung. Die Platte 18 ist mit einer zentralen Öffnung 20 versehen, die den nach unten ragenden Becherteil 13 aufnimmt; ferner weist die Platte 18 eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung verteilten Löchern 46 auf.
  • Der nach unten ragende Becherteil 13 wird von einem Verstärkungsrohr 21 umschlossen, dessen oberes Ende im Becherboden 12 eingebettet ist.
  • Der mittlere Teil des Bechers 9 wird von der Faltmembran 22 umschlossen; letztere ist am besten aus den Fig.4 und 5 ersichtlich, und weist einen verdickten, halbsteifen, geraden äußeren Teil 23 und einen dünneren, flexiblen und konvergierenden Teil 24 auf. Der Membranteil 23 hat die Gestalt eines Hohlzylinders und trägt an einem Ende einen Flansch 25. Am anderen Ende tragen die konvergierenden flexiblen Wandteile 24 einen Flansch 26. Wie F i g. 4 und 5 zeigen, sind die dünneren, stärker flexiblen Membranteile 24 in das Innere des äußeren Membranteils 23 gefaltet bzw. umgestülpt, wobei das innere Ende des Membranteils 24 teilweise eine Verlängerung der Membranwand 23 bildet und dann bei 27 einwärts gefaltet ist, um den ähnlich geformten Teil 11 des Bechers 9 zu umschließen. Der Membranflansch 26 wird von einer Ausnehmung 28 (F i g. 4) des Becherteils 12 aufgenommen. Ein üblicher Sicherungsring 29 ist in eine Nut 29 a im Flansch 26 eingesetzt und übt auf ihn eine Druckkraft aus, womit der Flansch 26 innerhalb der Ausnehmung 28 gehalten ist. Der äußere Membranflansch25 stützt sich auf eine mit zentraler Öffnung 31 versehene Scheibe 30 ab, durch die der nach unten ragende Becherteil 12 geführt ist und die mit Ansätzen 32 versehen ist, die sich auf der Platte 18 abstützen. Die Ansätze 32 können flexibel sein. Der Becher 9 und die Membran 22 sind von einer zylindrischen Hülse 33 umschlossen, die sich innerhalb des Gehäuses 2 befindet und die Fensteröffnung 34 verschließt. Die Hülse 33 besteht aus durchsichtigem Material und sitzt mit dem unteren Rand auf dem Membranflansch 25, während der obere Rand sich gegen eine Dichtung 35 stützt, die auf der benachbarten Fläche des Kopfteils 5 aufliegt.
  • Der nach unten durch die öffnung 20 der Platte 18 ragende Becherteil 13 weist eine zentrale Öffnung 36 auf, die sich durch den Teil 13 und durch den Becherboden 12 erstreckt. An zwei einander gegenüberliegenden Stellen der Öffnung 36 befinden sich unterhalb und oberhalb des Teils 40 die Nuten 36 a.
  • Innerhalb der Öffnung 36 sind die Rückstellmittel eingesetzt; diese umfassen einen Rückstellknopf mit Kopfteil 37, einen frei innerhalb der Öffnung 36 in Längsrichtung derselben verschiebbaren Stangenteil 38, der am oberen Ende in auswärts gerichtete, vorspringende Nasen 39 endigt, die im Eingriff mit dem ringförmigen Teil 40 der Öffnung 36 stehen. Der Stangenteil 38 ist gegen Drehen durch zwei in Nuten 36 a, die im Teil 40 eingebracht sind, gleitende Paßfedern 38 a gesichert. Der Kopfteil 37 der Stange ist mit dieser durch den konischen Zwischenteil 41 verbunden. Oberhalb des Stangenabschnittes 39 befindet sich eine Druckfeder 42, die sich mit ihrem unteren Ende auf den Stangenteil 39 stützt und mit ihrem oberen Ende innerhalb einer Verschlußkappe 43 sitzt, die in das obere Ende der Öffnung 36 eingesetzt ist.
  • Das untere Ende des Becherteils 13 ist mit einwärts konvergierenden Oberflächen 44 versehen, die so ausgebildet sind, daß sie über mindestens eine einer Mehrzahl von aufwärts stehender Lippen 45 greifen, die sich rings um den Umfang der Öffnung20 im Teil 18 befinden.
  • Wie die F i g. 2 und 3 zeigen, ist der Unterteil des Gehäusekörpers 2 offen; wenn gewünscht, kann eine Schutzkappe 47 aus Gummi über das offene Gehäuseende gestülpt werden, die den Bund 48 umschlingt. Die Schutzkappe 47 ist mit einer Mittelöffnung 49 versehen, innerhalb der sich ein poröses Filterelement 50 befindet, durch welches Luft unter Atmosphärendruck passieren kann.
  • Zum Gebrauch wird - wie bereits erwähnt - der Saugdruckmesser mit dem Inneren des Luftansauggehäuses einer Brennkraftmaschine oder einer anderen Einrichtung mit Hilfe eines Schlauches oder anderer Mittel (nicht gezeigt) verbunden, und zwar durch Anschließen an der Öffnung 6. Bei neuem oder sauberem Filter im Ansaugsystem nehmen der Becher und die Membran die in F i g. 2 gezeigte Stellung ein; es ist dies die gleiche Position wie bei außer Betrieb stehender Brennkraftmaschine. Die Feder 17, die sich auf das Innere des Bechers stützt, besitzt genügenden Widerstand, damit nur bei vorbestimmter Saugdruckkraft das Becherelement 9 um einen ausreichenden Weg entgegen der Federkraft so weit angehoben wird, daß die nach unten ragenden Becherteile 13 und 26 durch die Öffnung in der Platte 18 herausgezogen werden, bis die Oberfläche 44 auf dem Teil 13 über eine Lippe 45 des Teils 18 greift und so eine Rückkehr des Teils 13 durch die Öffnung 20 verhindert, wenn die Saugkraft wieder abnimmt.
  • Bei einer solchen Bewegung des Becherelements wird der Becheroberteil 10 ständig innerhalb des Fensters 34 sichtbar, und zwar mit irgendeinem Zeichen, wie z. B. einem Text oder einem farbigen Streifen auf der Außenfläche des Becherteils 10. Vorzugsweise ist ein solcher Text oder Streifen in Leuchtfarbe ausgeführt.
  • Während des Betriebes des Saugdruckmessers, d. h. bei in Betrieb befindlicher Brennkraftmaschine mit der das Meßgerät verbunden ist, bewegt sich der Becher 9 zwischen den in Fig.2 und 3 gezeigten Positionen hin und her in Abhängigkeit des Luftbedarfs der Brennkraftmaschine. Bei einem neuen oder sauberen Luftfilter wird der Becher 9 sich nur wenig oder gar nicht bewegen. Wenn sich aber das Filter allmählich mit Schmutz vollsetzt, so vergrößert sich der Saugdruck innerhalb des Druckmessers in demselben Maß wie der Ansaugdruck im Lufteinlaßgehäuse der Brennkraftmaschine, dem der Saugdruckmesser verbunden ist. Weil das durch das transparente Rohr 33 zwischen Kopfteil 5 und Platte 18 begrenzte Innere des Gerätes durch die Membran 22 abgeschlossen ist, wirkt der Saugdruck nur auf die Oberseite des Bechers 8, während andererseits nur der unterhalb ihrer Verbindung mit der Membran befindliche Teil dem Atmosphärendruck ausgesetzt ist Wenn die Brennkraftmaschine nicht in Betrieb steht, wirkt auf die Innenseite des Bechers der Atmosphärendruck. Wird das Filter zu einem solchen Maß verstopft, daß das Durchströmen des für den Betrieb der Brennkraftmaschine erforderlichen Luftvolumens erschwert ist, vergrößert sich der Saugdruck innerhalb des Saugdruclimessers, bis der genannte vorbestimmte Wert überschritten und das Becherelement 9 in angehobener Stellung festgehalten wird.
  • Während der Hin- und Herbewegung des Bechers 9 innerhalb des Druckmessers verharrt die halbsteife Membranpartie 23 im wesentlichen in einer festen Lage, und nur der anschließende flexible Membranteil 24 bewegt sich zusammen mit dem Becher 9 nach oben und unten. Weil der bewegliche Membranteil immer vom feststehenden Membranteil frei liegt, ergibt sich keine Reibung zwischen ihnen bzw. zwischen dem Becher 9 und dem Membranteil 24, was zu einem genauen Messen und zu einer langen Lebensdauer dieser Teile beiträgt. Die Feder 17 ist nur mit ihren Enden gehalten und kann sich während sämtlicher Bewegungen des Bechers 9 frei dehnen und komprimieren. Jegliche Neigung zum Abweichen von einer geradlinigen Bewegung während einem Zusammendrücken der Feder wird im Normalbetrieb durch den nach unten ragenden, als Führungsstange dienenden Becherteil 13 und das Rohr 21 verhindert. Wenn aber die Aufwärtsbewegung des Bechers 9 so weit erfolgt, daß der Teil 13 über die Öffnung 20 im Teil 18 hinaus angehoben wird, bringt das resultierende schwache Neigen des Bechers den Teil 13 mit einem oder mehreren der Teile 45 der Querplatte 18 in Eingriff, was eine Rückkehr in die Lage nach Fig.2 verhindert und das Becherelement in der Position gemäß F i g. 3 fixiert. In dieser Lage erscheint das bereits erwähnte Signal oder Zeichen ständig im Feinster 34 des Saugdruckmessers, und zwar unabhängig davon, ob die Brennkraftmaschine in Betrieb steht oder nicht. Jedes Öffnen der Motorhaube liefert deshalb eine Warnung hinsichtlich des unerwünschten Filterzustandes und macht darauf aufmerksam, daß die Brennkrnftmaschine nicht mehr unter günstigen wirtschaftlichen oder leistungsmäßigen Bedingungen arbeitet.
  • Aus den Fig. 3, 4 und 5 ist ersichtlich, daß der innerhalb der Membranpartie 23 nach unten faltbare Membranteil 24 sich aus Abschnitten zusammensetzt, die sich im Abstand zur Membranpartie 23 befinden.
  • Eine Aufwärtsbewegung des Bechers 9 aus der Lage nach F i g. 2 in die Lage nach Fig. 3 bewegt Teile der Membranpartie 24 von der Wand 11 des Bechers 9 weg, derart, daß gemäß F i g. 5 diese Teile eine konvergierende Verlängerung der Membranwände 23 bilden. Weil der Membranteil 24 ursprünglich als konvergierender Aufsatz der Membranpartie 23 geformt wurde, kann die flexible Membranpartie 24 frei von der Wand des Bechers 9 abrollen und sich fortschreitend umstülpen, und zwar im wesentlichen ohne Reiben oder Knicken der Oberfläche der Partie 24, was eine freie Aufwärtsbewegung des Bechers gewährleistet, wenn eine zunehmende Saugkraft oberhalb der Membran den Widerstand der Feder 17 gegenüber Becherbewegungen vermindert. Verringert sich der Saugdruck oberhalb des Bechers 9, bringt das von der Feder 17 nach unten bewegte Becherelement den Membranabschnitt 24 wieder in den gefalteten, eingestülpten Zustand zurück.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Überwachung des Verschmutzungsgrades von Luftfiltern für Brennkraftmaschinen mit einer auf den Unterdruck im Ansaugrohr ansprechenden, in ein zylindrisches Gehäuse eingebauten, dieses in zwei Kammern unterteilenden, nachgiebigen Membran, die einerseits über eine Öffnung mit der Atmosphäre und andererseits mit dem Raum, in dem der die Einrichtung steuernde Druck wirkt, in Verbindung steht, wobei auf die den letzteren Raum zugekehrte Seite der Membran eine Feder wirkt und mit der Membran eine durch eine Bodenplatte hindurchgeführte Stange verbunden ist, wobei die mit der Membran verbundene Stange bei Erreichung eines Unterdruckes, der den Wechsel der Filterpatrone nötig macht, an einem Gehäusevorsprung einrastet und wobei ein von der Membran mitgeführter Teil auf seinem Verstellweg von außen sichtbar angeordnet ist, welcher fortlaufend und nach Einrasten der Stange bleibend den Verschmutzungsgrad anzeigt, nach Patent 1 207 706, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran in Form einer Faltmembran (22) einen hohlzylinderartigen Unterteil (23) mit vorzugsweise halbsteifer Wand aufweist, deren eines Ende (25) dichtend in festem Eingriff mit einer den Innenraum (3) des Druckmessers (1) begrenzenden Wand (33) steht, daß weiter an das andere Ende der Wand des Membranunterteils (23) als Verlängerung zu diesem ein Membranteil mit biegsamer und konvergierender Wand (24) anschließt, wobei diese Wand um die Verbindung mit der Wand des Membranunterteils in das Innere des letzteren gefaltet ist.
  2. 2. Saugdruckmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Faltmembran (22) als einteiliges geformtes Stück aus Gummi od. dgl. ausgebildet ist.
  3. 3. Saugdruckmesser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die halbsteife Wand des Membranunterteils (23) wesentlich dicker ist als die biegsame konvergierende Wand (24) der anschließenden Membranverlängerung.
  4. 4. Saugdruckmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der biegsamen konvergieren den Merubranwand (24) mit einem becherartigen Element (9) verbunden ist.
  5. 5. Saugdruckmesser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Becherelement(9) eine in gleicher Richtung wie die Membranverlängerung (24) konvergierende Seitenwand (11) aufweist und quer zu seiner Bewegungsrichtung durch eine Bodenwand (12) abgeschlossen ist, daß weiter das Ende der konvergierenden Membranwand (24) an der Bodenwand (12) des Becherelements befestigt ist, wobei bei mindestens teilweise in das Innere des Membranunterteils (23) eingefalteter Faltmembran die biegsame konvergierende Wand der Membranverlängerung (24) anliegend einen Teil der Außenwand (11) des Becherelements (9) umschließt.
  6. 6. Saugdruckmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuseinneren des Druckmessers ein die Faltmembran (22) und das Becherelement (9) umschließender rohrartiger Einsatz (33) vorhanden ist, und daß das dichtend in festem Eingriff stehende Ende (25) des Membranunterteils flanschartig ausgebildet ist und sich dichtend gegen das benachbarte Ende des Einsatzes anlegt.
  7. 7. Saugdruckmesser nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (17) sich auf die Bodenwand (12) des Becherelements sowie auf eine feste Fläche (16) des Druckmesserkopfes (5) abstützt.
  8. 8. Saugdruckmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstange (13) am Becherelement (9) befestigt ist.
  9. 9. Saugdruckmesser nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Führungsstange (13) aus einem Stück mit dem Becherelement (9) geformt ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0044922A1 (de) * 1980-07-30 1982-02-03 KNECHT Filterwerke GmbH Membran-Schaltelement zur Betätigung einer Anzeigevorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0044922A1 (de) * 1980-07-30 1982-02-03 KNECHT Filterwerke GmbH Membran-Schaltelement zur Betätigung einer Anzeigevorrichtung

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