DE123381C - - Google Patents

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DE123381C
DE123381C DENDAT123381D DE123381DC DE123381C DE 123381 C DE123381 C DE 123381C DE NDAT123381 D DENDAT123381 D DE NDAT123381D DE 123381D C DE123381D C DE 123381DC DE 123381 C DE123381 C DE 123381C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B13/00Hook or eye fasteners
    • A44B13/0005Hook or eye fasteners characterised by their material
    • A44B13/0011Hook or eye fasteners characterised by their material made of wire

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  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVr 123381 KLASSE 3 c.
in FRANKFORD (V. St. A.).
Aus Draht gebogene Haken und Oesen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1901 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Haken und Oesen ermöglichen, am Kleidungsstücke eine feste Lage unveränderlich beizubehalten, insbesondere bietet der Haken den Vortheil, dais er die anstofsende Kleiderkante so dicht an den Haken heranzieht, dais sie damit fast in einer Ebene liegt und dadurch das vordere Ende des Hakens dem Auge verbirgt. Wenn zwei Stofftheile durch Einführen dieses Hakens in die Oese mit einander verbunden werden, kommen beide Stücke flach auf einander zu liegen, ohne eine offene Spalte zwischen sich zu lassen.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Oberansicht des auf den Stofftheilen befestigten Hakens und der Oese, Fig. 2 eine Seitenansicht. dazu; Fig. 3 ist ein Schaubild des Hakens und Fig. 4 ein ebensolches einer veränderten Hakenform, während Fig. 5 eine Oese darstellt.
Die Drahtenden α und b bilden den Schaft des Hakens. Das Drahtende α ist an dem vorderen Ende zunächst aufwärts und dann quer einwärts gebogen, bis es das Drahtende b trifft, welches ebenfalls vorn aufwärts und darauf quer nach innen gebogen ist, bis zum Draht a. Beide Drahtenden werden dann zur Bildung des Hakenschnabels rückwärts gebogen und gehen am hinteren Ende in einander über. Wie aus der Fig. 4 ersichtlich, kreuzen sich die Drahtenden am vorderen Ende des Hakens, während sie in Fig. 3 parallel zu einander liegen.
Der vordere Theil des Hakens (Fig. 3) wird am Stoff befestigt durch einen Faden, der um die■ parallelen Querstücke a (Fig. 1, 2 und 3) geführt wird. Der vordere Theil des in Fig. 4 dargestellten Hakens wird am Stoff befestigt, indem der Nähfaden um die Kreuzungsstelle der Querstücke geführt wird. In jedem Falle werden die zu verbindenden Stofftheile an der Verschlufsstelle bis an den oberen Theil des Hakens herangezogen, wodurch auch der vordere Theil des Hakens dem Blicke entzogen wird und dasjenige Stück Stoff, um welches die Oese befestigt ist, gezwungen ist, sich flach auf dasjenige Stück Stoff zu legen, an dem der Haken sitzt.
Die Drahtenden α und b sind an dem der Befestigungsstelle entgegengesetzten Ende zu Augen d gebogen, welche je mit einem hervorstehenden Lappen e versehen sind. Letztere dienen zur Sicherung des Haltes der Haken und Oesen auf dem Stoff, indem sie in Gemeinschaft mit dem zu beiden Seiten der Lappen befindlichen Nähfaden Abschiebungen der Haken verhindern. Die Augen / der Oese g sind zu demselben Zwecke mit gleichen Lappen e versehen.
Durch die beschriebene Neuerung wird die LJnvollkomnienheit der gebräuchlichen Haken beseitigt. Zur Befestigung des gebräuchlichen Hakens wird gewöhnlich der Nähfaden um das vordere Ende des Schaftes geführt. Diese Befestigungsweise ist etwas schwierig und lästig und verhindert aufserdem nicht das Gleiten des Fadens auf dem Hakenschaft. Beim vorliegenden Haken kann aber der Faden schnell und sicher befestigt werden, ohne dafs ein
Gleiten zwischen Faden und Haken erfolgen kann. Bei dem gebräuchlichen Haken ist im eingehakten Zustande auch der am vorderen Ende desselben befindliche Faden in unerwünschter Berührung mit der Oese, was zur Abnutzung des Fadens führt. Beim vorliegenden Haken kommt die Oese, wie aus Fig. ι ersichtlich, im eingehakten Zustande nicht mit dem Faden, mittelst dessen der Haken befestigt ist, in Berührung.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Aus Draht gebogene Haken und Oesen, dadurch gekennzeichnet, dafs die den Haken formenden Drahtenden an der Vorderseite des Hakens zunächst aufwärts, dann seitwärts und schliefslich zur Bildung des
    Hakenschnabels rückwärts gebogen sind, wobei sie am vorderen Hakenende eine Befestigungsstelle für den Nähfaden oberhalb der Ebene des Hakenschaftes bilden und den Kleiderstoff an dieser Stelle nöthigen, sich zu heben.
    Haken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die den Hakenschnabel bildenden Drahtenden sich am vorderen Ende des Hakens kreuzen und an der Kreuzungsstelle auf dem Stoff befestigt werden. Haken und Oesen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Lappen (e) an den Befestigungsaugen, gegen welche sich der Nähfaden legt, so dafs Verschiebungen der Haken und Oesen auf dem Kleiderstoff verhindert werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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