DE1235112B - Verfahren zum Herstellen von profilierten Massenteilen aus Stab- oder Stangenmaterial und Vorrichtungen zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von profilierten Massenteilen aus Stab- oder Stangenmaterial und Vorrichtungen zur Durchfuehrung des Verfahrens

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DE1235112B
DE1235112B DE1962H0047797 DEH0047797A DE1235112B DE 1235112 B DE1235112 B DE 1235112B DE 1962H0047797 DE1962H0047797 DE 1962H0047797 DE H0047797 A DEH0047797 A DE H0047797A DE 1235112 B DE1235112 B DE 1235112B
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DE1962H0047797
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Friedrich Hueppe
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D1/00Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a horizontal straight line only
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C1/00Milling machines not designed for particular work or special operations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D37/00Broaching machines or broaching devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von profilierten Massenteilen aus Stab- oder Stangenmaterial und Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von profilierten Massenteilen aus Stab- oder Stangenmaterial, z. B. von Indexstiften, Kupplungsstücken, Bolzenkeilen od. dgl., unter Verwendung von Profilfräsern, Profilschleifscheiben, Räumnadeln oder Stoßstählen, durch welche die Werkstücke ohne Aufspannwechsel profiliert und abgetrennt werden.
  • Derartige serienmäßig herzustellende Massenteile, bei denen als Ausgangsmaterial Stab- oder Stangenmaterial verschiedenster Querschnittsformen (rund, vierkant, flach, sechskant usw.) verwendet wird, müssen häufig an einer oder an beiden Enden bzw. Endflächen und/oder auch an den Seitenflächen profiliert sein.
  • Bislang wurden diese Teile zunächst von einer Stange oder einem Stangenpaket abgelängt, z. B. abgesägt oder abgetrennt, und in einem zweiten Arbeitsgang durch Fräsen, Räumen, Hobeln usw. profiliert, wobei man sich zum Ablängen auch spezieller Sägeautomaten mit Vorschubeinrichtung bediente. Die Profilbearbeitung erfolgte dann -zweckmäßig unter Einsatz von Sortier- und Spannvorrichtungen - durch Metallbearbeitungsmaschinen üblicher Bauart.
  • Man hat schon vorgeschlagen, z. B. beim Abtrennen von Stangenhalbzeug, dem Trennwerkzeug ein solches Profil zu geben, daß die Schnittflächen zumindest bereits die vorgearbeitete Form der Stirnflächen der Einzelwerkstücke aufweisen, z. B. wird beim Abtrennen von Rohrabschnitten in einem Arbeitsgang zunächst in das sich drehende Werkstück durch einen tiefenbegrenzten Fräsvorgang eine V-artige Nut eingearbeitet und dann, entsprechend eingesteuert, durch ein zweites Werkzeug die Abtrennung vorgenommen. Ferner hat man vorgeschlagen, z. B. einen Drehstahl mit einer die endgültige Umrißform für einen Drehkörper festlegenden, auch als Abstichstahl ausgebildeten Hauptschneide zu versehen und eine Vorschneide anzuordnen, die während der Arbeit der Hauptschneide am jeweiligen Drehteil bereits einen Teil des Materials zur Bildung des nachfolgenden Werkstückes abnimmt.
  • Auch zwei einander gegenüberliegende Fräswerkzeuge zum gleichzeitigen Profilieren und Abtrennen des Werkstückes sind bekannt, so z. B. bei der Herstellung von Kugeln aus Rundstabstahl, wo hohlkugelförmige Fräser verwendet werden, die einander gegenüber senkrecht zum Rundstab an die betreffende Kugel angesetzt und in entgegengesetzter Richtung in Rotation versetzt werden, während die zu rundende Kugel um 90° versetzt rotiert, so daß die zu rundende Kugel gleichzeitig nach drei verschiedenen Drehrichtungen der Rundungsarbeit unterliegt.
  • Bei der üblichen Herstellungsweise durch einen Abstichstahl oder beim Absägen entsteht in der Regel ein Grat, der das nachfolgende Spannen und Ausrichten für die Profilbearbeitung erschwert. Da die abgetrennten Werkstücke bzw. Werkstückabschnitte ungeordnet von der Ablängmaschine, beispielsweise einem Sägeautomaten, kommen, müssen sie häufig von Hand oder maschinell für den weiteren Bearbeitungsschritt sortiert werden. Das Einlegen und Aufspannen der einzelnen Werkstücke ist zeitaufwendig und steht häufig in keinem Verhältnis zu der reinen Maschinenzeit moderner Profilbearbeitungsmaschinen, was wiederum die Bearbeitung im sogenannten Pendeltaktverfahren erschwert und die volle Ausnutzung der Maschinenleistung unmöglich macht. Der Zeit- und Kostenaufwand verteuert das Endprodukt ungemein.
  • Bei der Verwendung von Abtrennwerkzeugen, die gleichzeitig eine Profilbearbeitung einleiten oder durchführen, ist die nicht ruhende Einspannung des Werkstückes, das sich also z. B. während des Bearbeitungsvorganges dreht, oder bei ruhender Werkstückeinspannung ein darum herumlaufendes Werkzeug oder eine reine Dreharbeit mit Dreh- und Abstechstahl Voraussetzung. Man hat ruhende Werkstücke ohne Aufspannwechsel auch in Hintereinanderfolge der Bearbeitungsschritte bearbeitet, z. B. zunächst gefräst und dann anschließend auch ohne Aufspannwechsel geschabt.
  • Die vorliegende Erfindung dagegen behandelt ein Verfahren unter Verwendung von Profilformfräsern, Profilschleifscheiben, Räumnadeln oder Stoßstählen zur Herstellung nicht von Stangenhalbzeugen, sondern von fertig profilierten Massenteilen, z. B. von Indexstiften, die ohne Aufspannwechsel in einem einzigen Arbeitsgang fertiggestellt, d. h. profiliert und abgetrennt werden.
  • Erfindungsgemäß erfolgt das Bearbeiten des ruhend eingespannten Stangenmaterials, bei dem einander gegenüberliegende ebene Flächen anzuarbeiten sind, die in einer rechtwinklig zur Stab- oder Stangenachse verlaufenden Richtung parallel zueinander sind, durch zwei Werkzeuge, die beiderseits des Werkstückes unter geringfügiger Überschneidung ihrer Eingriffstiefen angeordnet sind.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren beseitigt unter Anwendung einer entsprechenden Werkzeuganordnung die bekannten Nachteile, indem die zum Abtrennen eingespannten Stäbe im gleichen Arbeitsgang durch zwei Werkzeuge, die Bearbeitung beider Werkstückenden aufteilend, gleichzeitig profiliert und abgetrennt werden. Das heißt: Die Herstellung des fertigen Werkstückes aus dem Stab- oder stangenförmigen Ausgangsmaterial erfolgt in einem einzigen Arbeitsgang ohne eine Hintereinanderfolge von Bearbeitungsschritten oder nur eine Anarbeitung des nächstfolgenden Werkstückes und ohne Aufspannwechsel des Werkstückes infolge einer Werkzeuganordnung, die die Seiten- und etwaigen Endprofilierungen und gleichzeitig die Abtrennung des sofort fertigen Werkstückes vom ganzen Stück herbeiführt, indem unter gleichmäßigem Werkzeugvorschub die Bearbeitung unter einem Sichüberdecken der Eingriffsstrecken der sich gegenüberliegenden Werkzeuge erfolgt.
  • Zur Überschneidung der Werkzeuge sind diese erfindungsgemäß in Vorschubrichtung versetzt zueinander angeordnet, so daß sie zeitlich hintereinander zum Eingriff kommen. Bei Verwendung von mit gleicher Teilung gezahnten, synchron angetriebenen Werkzeugen greifen zur Überschneidung der Eingriffstiefen der Werkzeuge die Zähne des einen Werkzeuges in die Lücken des anderen über.
  • Die Werkzeuge sind in ihrer Form so ausgeführt, daß sie neben der Profilform, die zur Herstellung des gewünschten Werkstückes notwendig ist, ein weiteres sich anschließendes Profil besitzen, welches bei dem Arbeitsgang des Profilierens ein gleichzeitiges Trennen bewirkt, was bei Drehstählen mit Profilschneide und Abstichschneide hierfür bereits bekannt ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch wiedergegeben, und zwar zeigt F i g.1 in Seitenansicht und Grundriß die Verwendung von Profilformfräsern, die versetzt zueinander angeordnet sind; F i g. 2, ebenfalls in Seitenansicht und Grundriß, zeigt eine entsprechende Darstellung, bei der die Profilfräser mit gleicher Zahnteilung auf Lücke laufen; F i g. 3 bis 5 zeigen entsprechende Werkzeuganordnungen bei Verwendung von Räumnadeln bzw. Stoßstählen.
  • Mit 1 ist jeweils das Werkstück bzw. der Werkstückstapel bezeichnet. Die Formfräser 2 sind sich gegenüberliegend, versetzt zueinander in einer Ebene angeordnet. Die Überschneidung der Eingriffstiefen ist jeweils bei dem Grundriß mit 3 bezeichnet.
  • Beim Herstellen des Seitenprofils 4 erfolgt gleichzeitig das profilierte Abtrennen des jeweiligen dadurch fertig werdenden Werkstückes und gleichzeitig die Bildung des Endflächenprofils 5 des nächsten Werkstückes. Es ist bei der Werkzeuganordnung der F i g.1 unerheblich, ob im Gleichlauf oder Gegenlauf gefräst wird.
  • Bei der Anordnung gemäß F i g. 2 greifen die Zähne des einen Profilfräsers 6 in die Lücken des anderen Profilfräsers über.
  • Mit 7 sind die Räumnadeln bezeichnet. Während die Angriffspunkte der Werkzeuge bei den Profilnadeln 7 zueinander versetzt sind (F i g. 3), entspricht die Anordnung der Räumnadeln 8 dem Auflückelaufen der Profilfräser 6, stellt also gegenüber dem Versetzen der Angriffspunkte gemäß F i g. 3 nur eine Relativverschiebung dar.
  • Die Stoßstähle 9 - in Überlagerung der Eingriffslinien unter Versetzung des Angriffspunktes -lassen gemäß F i g. 5 nur ein Bearbeiten unter Versetzung bei einem schrittweisen Vorschub pro Hub um das Gesamtmaß s zu. Dabei überschreitet das Maß s die halbe Werkstückbreite um dasjenige Maß, das der halben Überlagerung entspricht. Die ausgezogen gezeichnete Stellung zeigt den beendeten Stoßhub, die strichpunktierte Stellung zeigt die beiden Stoßstähle in ihrer Ausgangsposition.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Herstellen von profilierten Massenteilen aus Stab- oder Stangenmaterial unter Verwendung von Profilfräsern, Profilschleifscheiben, Räumnadeln oder Stoßstählen, durch welche die Werkstücke ohne Aufspannwechsel profiliert und abgetrennt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von Teilen, bei denen einander gegenüberliegende ebene Flächen, die in einer rechtwinklig zur Werkstücklängsachse verlaufenden Richtung parallel zueinander sind, anzuarbeiten sind, zwei beiderseits des Werkstückes unter geringfügiger Überschneidung ihrer Eingriffstiefen angeordnete Werkzeuge verwendet werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überschneidung der Eingriffstiefen der Werkzeuge diese in Vorschubrichtung versetzt zueinander angeordnet sind, so daß sie zeitlich hintereinander zum Eingriff kommen.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überschneidung der Eingriffstiefen der Werkzeuge bei Verwendung von mit gleicher Teilung gezahnten synchron angetriebenen Werkzeugen die Zähne des einen Werkzeuges in die Lücken des anderen übergreifen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 104 011, 1099 488; österreichische Patentschrift Nr. 192 608.
DE1962H0047797 1962-12-22 1962-12-22 Verfahren zum Herstellen von profilierten Massenteilen aus Stab- oder Stangenmaterial und Vorrichtungen zur Durchfuehrung des Verfahrens Pending DE1235112B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE104011C (de) *
AT192608B (de) * 1952-12-05 1957-10-25 Hans Schowanek Drehstahl zur Herstellung von Kleindrehkörpern aus Holz
DE1099488B (de) 1958-04-05 1961-02-16 Alexander Kueckens Einrichtung zum Abtrennen ohne weitere Bearbeitung miteinander verschweissbarer Stuecke von einem sich drehenden Rohr

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE104011C (de) *
AT192608B (de) * 1952-12-05 1957-10-25 Hans Schowanek Drehstahl zur Herstellung von Kleindrehkörpern aus Holz
DE1099488B (de) 1958-04-05 1961-02-16 Alexander Kueckens Einrichtung zum Abtrennen ohne weitere Bearbeitung miteinander verschweissbarer Stuecke von einem sich drehenden Rohr

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