DE123637C - - Google Patents

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DE123637C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/08Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. handles or levers, in the cars or cages for direct control of movements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 123637 KLASSE 35 a.
in NÜRNBERG.
Aufzügen mit Schwungkraftregler.
Zusatz zum Patente ii vom 24. April 1900.
Die im Nachfolgenden beschriebene Vorrichtung bildet eine Ausführungsform der durch das Patent 118098 geschützten Vorrichtung zur selbstthätigen Geschwindigkeitsregelung von schnellfahrenden elektrischen Aufzügen. Wie aus der Figur ersichtlich, ist der Schwungkraftregler durch Riemen- oder Räderübertragung oder direct mit der Achse des Aufzugsmotors verbunden und verstellt mittelst des Hebels 38 die Stromschlufsstücke 21 und 22 des selbstthätigen Umschalters für den Hülfsmotor 5. Die Stromschlufsstücke 21 und 22 sind jedoch nicht dauernd unter Strom, sondern werden erst durch einen selbstthätigen Umschalter 39 eingeschaltet, dessen Spule einestheils an -)- angeschlossen ist, anderntheils unter Zuhülfenahme des Schaltapparates 8 und der Stromschlufsvorrichtung im Schacht an — gelegt wird. Dadurch wird erreicht, dafs der Schwungkraftregler, welcher so eingestellt ist, dafs er bei ungefähr Y4 bis Y5 der normalen Umdrehungszahl des Aufzugsmotors in der Mitte steht, bei Ueberschreitung dieser Umdrehungszahl zwar sofort den Hebel 38 auf die in Betracht kommenden Contacte legt, diese aber erst dann auf den Hülfsmotor wirken können, wenn sie von dem Umschalter 39 mit Strom versehen werden, d. h. wenn die Fahrzelle das durch den Schaltapparat 8 eingestellte Stockwerk erreicht hat.
Der Stromlauf des Hülfsmotorankers ist folgendermafsen: Beim Anlassen fliefst zunächst der Strom von -f- über 26, 27, 47, 43, 41, 31 nach 32, 42, 48, 18, —. Der Hülfsmotor schliefst also die Anlafswiderstände allmählich kurz, bis er in der Endstellung an Schiene 27 sich ausschaltet. Der Schwungkraftregler steht dann in seiner höchsten Lage und verbindet 24 mit 22 und 25 mit 21. Der Stromkreis dieser Contacte ist jedoch bei 45 und 44 noch unterbroch'en.
Unterdessen kommt die Fahrzelle in das eingestellte mittlere Stockwerk und verbindet durch Schiene 15 13 mit 16, so dafs Magnetspule 39 von -j- über 7, 8, 10, 13, 16, 34 nach — Strom erhält, infolge dessen den Hebel 40 anzieht und Stromschlufsstück 45 mit 42 und 44 mit 41 in Berührung kommt. Jetzt erhält Hülfsmotoranker 5 wieder Strom von -f- über 26, 28, 46, 24, 22, 45, 42, 32 nach 31, 41, 44, 21, 25, 48 nach —. Anker 5 wird also in entgegengesetzter Richtung vom Strom durchflossen und schaltet infolge dessen so lange Widerstand vor den Anker des Aufzugsmotors, bis die Umdrehungszahl desselben so weit gesunken ist, dafs der Schwungkraftregler seine Mittelstellung einnimmt und dadurch den Stromkreis des Hülfsmotorankers bei 34 und 35 unterbricht, worauf der Hauptausschalter geöffnet wird und der Aufzug zum Stillstand kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur selbsttätigen Geschwindigkeitsregelung von schnellfahrenden elektrischen Aufzügen nach Patent 118098 mit Schwungkraftregler, dadurch gekennzeichnet, dafs behufs dauernder Verbindung des Schwungkraftreglers mit dem Aufzugsmotor unter Fortfall der im Hauptpatent mit (36) bezeichneten magnetischen Kupplung ein selbsttätiger Umschalter (39) vorgesehen ist, dessen Magnetspule kurz vor dem Anhalten des Aufzugs durch die im Schacht und an der Fahrzelle angebrachte Stromschlufsvorrichtung Strom erhält, wodurch erreicht wird, dafs die von dem Schwungkraftregler (35) mittelst Hebel (38) verstellbaren Umschaltecontacte (22, 21) erst auf den Stromkreis des Hülfsmotors wirken können, sobalddas durch den Schaltapparat (8) eingestellte Stockwerk von der Fahrzelle erreicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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