DE123671C - - Google Patents

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DE123671C
DE123671C DENDAT123671D DE123671DA DE123671C DE 123671 C DE123671 C DE 123671C DE NDAT123671 D DENDAT123671 D DE NDAT123671D DE 123671D A DE123671D A DE 123671DA DE 123671 C DE123671 C DE 123671C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/24Means for preventing insertion of incorrect fuse

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine zur Aufnahme in Anschlufsdosen oder ähnliche Vorrichtungen bestimmte unverwechselbare Schmelzsicherung, deren Schmelzstreifen nur dann in leitende Verbindung mit den Stromzuleitungsstücken des Anschlufsblockes gebracht werden kann, wenn die Lage des Streifens dem Abstande von im Einsatzstück angeordneten Begrenzungsanschlägen entspricht. Von den bekannten Anordnungen dieser Art (vergl. die Patentschriften 901 13 und 102112) unterscheidet sich die vorliegende dadurch, dafs die Begrenzungsanschläge für die Schmelzstreifen auswechselbar sind. Diese Anordnung verfolgt den Zweck, denselben Apparat für verschiedene Stromstärken verwendbar zu machen, ohne dafs eine schädliche oder irrthümliche Verwendung eines Streifens eintreten kann oder der Umfang des Apparates vergröfsert wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Anschlufsdose mit unverwechselbarer Schmelzsicherung in Fig. ι im Grundrifs und in Fig. 2 in seitlicher Ansicht mit herausgebrochenem Rande beispielsweise zur Anschauung gebracht. Fig. 3, 4 und 5 zeigen den Einsatzsicherungskörper im Aufrifs, seitlicher Ansicht und- Durchschnitt, während Fig. .6, 7 und 8 die Sfromschlufsstreifen der Sicherungskörper mit den entsprechenden Begrenzungsstücken der. Anschlufsdose veranschaulichen und Fig. 9 eine Abänderung darstellt. ,
An dem Porcellansockel α (Fig. 1 und 2) sind die beiden durch eine hohe Rippe b von einander isolirten Leitungsanschlufsstücke c angebracht und mit Bohrungen d zur Aufnahme der durch Klemmschrauben e befestigten Leitungen versehen. Ferner enthält der Sockel zwei Stromschlufsplatten h, welche die zur Einführung des Verbindungsstöpsels dienenden Stromschlufsbuchsen g tragen und mit umgebogenen Lappen i ausgestattet sind. Auch die Platten h nebst den Buchsen g sind von einander sowie von den Leitungsanschlufsstücken durch isolirende Rippen getrennt. . An den Lappen i der Platten h und den Anschlufsstücken c wird je eine Stromschlufsfeder k in solcher- Lage befestigt, dafs ein Sicherungskörper η einerseits zwischen den Lappen i der Platte h sowie die Feder k und andererseits zwischen das Anschlufsstück c und die Feder k1 behufs Herbeiführung des Stromschlusses geklemmt werden kann.
Der aus Isolirstoff herzustellende Sicherungskörper η (Fig. 3 bis 5) besitzt zwei an gegenüberliegenden Seiten eingelassene Stromschlufsstreifen /, zwischen welchen im Inneren des Körpers der Schmelzstreifen 0 befestigt ist.
Um das Einfügen eines für höhere Stromstärke bestimmten Sicherungskörpers η in eine Leitung von geringerem Querschnitt zu verhindern, sind Begrenzungsanschläge angeordnet, die den Körper η nur dann an sich vorbei lassen, wenn die Stromschlufsstreifen / entsprechende Form ' besitzen. Nach der Zeich-
nung bestehen die Begrenzungsanschläge aus zwei Schrauben m mit Köpfen, deren Durchmesser sich mit der Stromstärke ändert; dagegen sind die Gewinde bei allen Schrauben gleich. Für jede Sicherung befinden sich die zur Aufnahme der beiden Schrauben m dienenden Schraubenlöcher neben den Stromschlufsfedern k in den Lappen i bezw. dem Leitungsanschlufsstück c in gleich grofser Entfernung χ von einander (Fig. 6 bis 8). Dabei ist die Anordnung so getroffen, dafs die stärkste Sicherung (Fig. 8) die längsten Stromschlufsstreifen I besitzt, welche bei dem Einsetzen der Sicherung an Schrauben m mit kleinstem Kopfdurchmesser vorbeigehen müssen, während die schwächste Sicherung (Fig. 6) die kürzesten Streifen und Schrauben mit gröfstem Kopfdurchmesser erhalten hat.
Für die Erreichung des vorbeschriebenen Zweckes können auch Schrauben mit gleich grofsem Kopf verwendet werden, bei welchen jedoch der Kopf verschieden tief hinterdreht ist. Auch können für die höchst zulässige Stromstärke zwei kopflose Schrauben benutzt werden, bei welchen somit die Schäfte die Begrenzung bilden, oder es können Hierfür, wie in Fig. 9 angedeutet ist, die Schrauben ganz wegbleiben.
Statt der rechtwinklig zu den Stromschlufsstreifen / gerichteten Schrauben m können auch solche Verwendung finden, welche in der Verlängerung der Streifen / liegen und verschieden lange Bolzen besitzen. Letztere dienen dann als Anschläge. Ferner kann man die auswechselbaren Schrauben m durch auswechselbare Lappen verschiedener Gröfse oder durch Muttern verschiedener Form, welche auf einen feststehenden Bolzen geschraubt werden, ersetzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zur Aufnahme in Anschlufsdosen oder ähnliche Vorrichtungen bestimmte, unverwechselbare Schmelzsicherung, bei welcher der Schmelzstreifen nur dann eingefügt werden kann, wenn er zwischen Anschläge von einem für die bestimmte Stromstärke geeigneten Abstand pafst, dadurch gekennzeichnet, dafs die Anschläge (m), um die Dose zur Benutzung einer Sicherung von anderer Stromstärke herzurichten, ausgewechselt werden müssen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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