DE1238314B - Vorrichtung zum Zerkleinern und/oder Trennen inhomogener Stoffe - Google Patents

Vorrichtung zum Zerkleinern und/oder Trennen inhomogener Stoffe

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Publication number
DE1238314B
DE1238314B DE1963T0024215 DET0024215A DE1238314B DE 1238314 B DE1238314 B DE 1238314B DE 1963T0024215 DE1963T0024215 DE 1963T0024215 DE T0024215 A DET0024215 A DE T0024215A DE 1238314 B DE1238314 B DE 1238314B
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DE
Germany
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arms
separating
rotor
chamber
beater
Prior art date
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Pending
Application number
DE1963T0024215
Other languages
English (en)
Inventor
Denys Herbert Georg Tollemache
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TOLLEMACHE COMPOSTING SYSTEMS
Original Assignee
TOLLEMACHE COMPOSTING SYSTEMS
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Filing date
Publication date
Application filed by TOLLEMACHE COMPOSTING SYSTEMS filed Critical TOLLEMACHE COMPOSTING SYSTEMS
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Publication of DE1238314B publication Critical patent/DE1238314B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/14—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with vertical rotor shaft, e.g. combined with sifting devices
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26—Details
    • B02C13/288—Ventilating, or influencing air circulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zerkleinern und/oder Trennen inhomogener Stoffe Die Erfindung betrifft: eine Vorrichtung zum Zerkleinern und/oder Trennen inhomogener Stoffe, bestehend aus einem in einem Gehäuse umlaufenden, mit Schlagarmen bestückten Rotor, über dem eine Trennkammer mit Abscheideraum für unzerkleinerbare Bestandteile des Stoffgemisches vorgesehen ist.
  • Solche Vorrichtungen werden vorzugsweise zur Verarbeitung städtischen Mülls verwendet. Eine bekannte Vorrichtung dieser Art weist am unteren Ende eines senkrechten Turmes von großer Höhe eine um eine horizontale Achse rotierende Hammermühle bzw. Prallmühle auf. Das zu bearbeitende Material wird oberhalb des Rotors eingegeben. Sand, Staub und andere Substanzen geringer Teilchengröße mit nur geringer Elastizität fallen durch die Schlägermühle hindurch nach unten, während gröbere Gegenstände, wie Blechdosen, Metallstücke, Gummiteile u. dgl. von den Schlagarmen abgeschleudert werden. Nach ein- oder mehrmaligem Aufprall werden die unzerkleinerbaren groben Teile aus dem Turm ausgeworfen. Um zu gewährleisten, daß nur die unzerkleinerbaren, groben, verhältnismäßig elastischen Gegenstände nach oben ausgeworfen werden, muß der Turm relativ hoch sein. Andererseits wird der Turm im Betrieb leicht verstopft.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile auszuschalten, also eine Vorrichtung der angegebenen Art zu schaffen, die bei gedrängter, kompakter Bauart möglichst störungsfrei arbeitet. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Welle des zumindest teilweise in die mit schräg nach oben und außen gerichteten Leitflächen versehene Trennkammer ragenden Schlägerrotors im wesentlichen vertikal angeordnet ist und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die zwischen dem Schlägerrotor und der Innenwand des Gehäuses eine nach unten gerichtete Luftströmung erzeugt.
  • Durch den nach unten gerichteten Luftstrom werden die feineren Substanzen schneller nach unten geführt und somit schneller von den groben, nicht zerkleinerbaren Partikeln getrennt. Die gröberen Teile werden durch die um eine vertikale Rotorachse umlaufenden Schlagarme im Verein mit den schrägen Leitflächen der Trennkammer aufgeschlossen und schließlich in den Abscheideraum befördert.
  • Der nach unten gerichtete Luftstrom wird gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung durch die Schlagarme erzeugt, die erfindungsgemäß entsprechend aerodynamisch geformt sind.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung. F i g. 1 zeigt schematisch eine Seitenansicht einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung; F i g. 2 und 3 stellen Einzelheiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung dar.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Antrieb 13, 14, einem Schlägerrotor 15, 31, 41 und dem Gehäuse mit Zerkleinerungsgitter 12, Trennkammer 10 und Abscheideraum 11.
  • Die Rotorwelle 15 ist in einer Bodenplatte 16 und in einem Tragkreuz 17 gelagert. Die Bodenplatte 16 ruht auf einem Grundrahmen 18. Unterhalb der Bodenplatte befindet sich der Riementrieb 14, der den Rotor mit dem Antriebsmotor 13 vor, etwa 70 PS verbindet.
  • Der untere Teil des Schlägerrotors ist von einem im wesentlichen zylindrischen Zerkleinerungsgitter 12 umgeben. Der obere Teil des Schlägerrotors ragt in eine sich nach oben im wesentlichen konisch erweiternde Trennkammer 10. Seitlich am oberen Rand dieser Trennkammer 10 ist ein Abscheideraum 11 angeordnet. Zwischen der Trennkammer 10 und dem zylindrischen Gehäuseteil mit dem Zerkleinerungsgitter 12 ist das Tragkreuz 17 angeordnet, dessen Tragarme die Lagerung für die Rotorwelle 15 mit einem äußeren Tragring verbinden.
  • Eine Hülse 19 mit quadratischem bzw. rechteckigem Querschnitt umschließt den oberen Teil der Welle 15 und dient als Abstandshalterung für vier Rotorscheiben 21 bis 24. An ihrem oberen Teil ist eine Abschlußkappe 20 vorgesehen. Zwischen jeweils zwei dieser Scheiben 21 bis 24 ist eine Anzahl von Schlagarmen 31 vorgesehen. Die Schlagarme sind entweder starr an den Scheiben befestigt oder schwenkbar auf einer sich zwischen den Scheiben erstreckenden Achse angeordnet. Gemäß F i g. 3 ist wenigstens der unterste Schlagarm 31 aus zwei einander überlappenden Rechteckstücken zusammenaeschweißt. Bei der Drehung dieses Schlagarmes in Pfeilrichtung wird ein nach unten gerichteter Luftstrom erzeugt. In ähnlicher Weise können über den Umfang der Scheiben 21 bis 24 verteilt mehrere Gruppen von Schlagarmen übereinander angeordnet sein. Vorteilhaft sind es vier solcher Gruppen von übereinander befindlichen Schlagarmen.
  • In ähnlicher Weise sind unterhalb des Tragkreuzes 17 zwischen je zwei Scheiben 26 bis 29 drei Sätze von Zerkleinerungswerkzeugen angebracht, die aus Schlagelementen 41 bestehen, die an Gelenkarmen 40 befestigt sind.
  • In dem zvlindrischen Abschnitt des Gehäuses zwischen Tragkreuz 17 und Bodenplatte 16 ist ein Zerkleinerungsritter 12 angeordnet, wobei die Zerkleinerung des Materials zwischen diesem Gitter und den Schlagelementen erfolgt. Die Schlagelemente 41 sind derartig in bezug auf ihre Drehrichtung ausgebildet, daß sie einen nach unten gerichteten Luftstrom erzeu2en. Bei Bedarf können hierzu zusätzlich Ventilatorschaufeln vorgesehen sein.
  • Gemäß F i g. 2 sind am übergang von der Trennkammer L0 zu dem zylindrischen Gehäuseabschnitt ybdeckplatten 35 aus widerstandsfähigem Material vorgesehen. Hierdurch wird dem besonders hohen Verschleiß in dieser Zone Rechnung getragen. Die oberen Kanten der Abdeckplatten 35 stehen gegenüber der Wandung der trichterförmigen Trennkammer 10 nach innen vor und bewirken somit eine 1Jmlenkang des nach unten gleitenden Materials auf die Zerkleinerungswerkzeuge 40, 41 zu. Auf diese Weise kann zwischen diesen und den Platten 35 ein verhältnisrriäßia breiter Ringraum freigelassen sein, durch den die feineren Partikel ohne weiteres in den unteren Abschnitt gelangen können. Der untere Teil jeder Abdeckplatte kann wieder nach außen gebogen sein, um den Durchtritt des Materials nach unten zu förd-Lrri. Durch entsprechende Formgebung gelangt das ,grobe 'Material aus der Trennkammer 10 in den oben seitlich einmündenden Abscheideraum 11. Vorzugsweise sind hierfür Leitbleche 45 angeordnet. Durch diese wird verhindert, daß das Material innerhalb einer kreisförmigen Bahn in der Trennkammer 10 umläuft.
  • Das züi verarbeitende Material wird der Vorrichtung durch einen Fülltrichter oberhalb der Trennkammer 10 aufgegeben und fällt auf die Schlagarme 31. Die in dem inhomogenen Materialgemisch befindlichen schwereren und elastischeren, nicht zerbrechlichen Teile werden von den Schlagarmen 31 nach oben und auswärts geschleudert. Nach wenigstens einem Aufprall auf die Schlagarme 31, bei dem das feine, zerkleinerbare Material von dem groben, unzerkleinerbaren Material abgetrennt wird, gelangt das grobe, unzerkleinerbare Material in den Abscheideraum 11 und ins Freie. Die feineren Partikel gelangen unter dem Einfiuß der Schwerkraft und des nach unten gerichteten Luftstromes durch das Tragkreuz 17 hindurch in den unteren Abschnitt 12 der Vorrichtung. Dort werden diese leichteren Substanzen zwischen den Zerkleinerungswerkzeugen 40, 41 und dem Zerkleinerungsgitter zermahlen.
  • Je nach den Verhältnissen bzw. der Natur des zu verarbeitenden Materials kann die unterhalb des Tragkreuzes 17 vorgesehene Hammermühle auch entfallen und gegebenenfalls durch Ventilatorschaufeln ersetzt werden. Das Material kann auch in einer weiteren Vorrichtung nachzerkleinert werden.
  • Auf Grund ihrer gedrängten, kompakten Bauart kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auf einen Lastwagen montiert werden, so daß die Vorrichtung beliebi- orts-v-eränderlich ist. Hierbei kann zweckmäßig ein zum Einfülltrichter führendes Förderband vorgesehen sein.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Zerkleinern und/oder Trennen inhomogener Stoffe, bestehend aus einem in einem Gehäuse umlaufenden, mit Schlagarmen bestückten Rotor, über dem eine Trennkammer mit Abscheideraum für unzerkleinerbare Bestandteile des Stoffgemisches voraesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (15, 19) des zumindest teilweise in die mit schräg nach oben und außen gerichteten Leitflächen versehene Trennkammer (10) ragenden Schlägerrotors im wesentlichen vertikal angeordnet ist und daß eine Einrichtung vorhanden ist, die zwischen dem Schlägerrotor und der Innenwand des Gehäuses eine nach unten gerichtete Luftströmung erzeugt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitflächen von der im wesentlichen konischen Wandung der Trennkammer (10) gebildet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige der Schlagarme (31) derart ausgebildet sind, daß sie den nach unten gerichteten Luftstrom erzeugen.
  4. 4. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennkammer (10) Leitbleche (45) aufweist, welche das Material an einem Umlauf längs einer Kreisbahn hindern.
  5. 5. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abscheideraum (11) zur Aufnahme des von den Schlagarmen (31) abgeschleuderten Materials am oberen peripheren Rand der Trennkammer (10) angebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1256 305.
DE1963T0024215 1963-06-29 1963-06-29 Vorrichtung zum Zerkleinern und/oder Trennen inhomogener Stoffe Pending DE1238314B (de)

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Cited By (2)

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DE2302466A1 (de) * 1973-01-19 1974-02-28
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FR1256305A (fr) * 1960-05-04 1961-03-17 Gondard & Cie Broyeur industriel à ordures ménagères

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