DE1246857B - Mit senkrecht zur Paketierungsrichtung stehenden Gleitansaetzen versehener und in Ausnehmungen eines Spulenkoerpers gefuehrter Balken-, U- oder mehrschenkliger Magnetanker - Google Patents
Mit senkrecht zur Paketierungsrichtung stehenden Gleitansaetzen versehener und in Ausnehmungen eines Spulenkoerpers gefuehrter Balken-, U- oder mehrschenkliger MagnetankerInfo
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- DE1246857B DE1246857B DE1962ST019243 DEST019243A DE1246857B DE 1246857 B DE1246857 B DE 1246857B DE 1962ST019243 DE1962ST019243 DE 1962ST019243 DE ST019243 A DEST019243 A DE ST019243A DE 1246857 B DE1246857 B DE 1246857B
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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- H01F7/06—Electromagnets; Actuators including electromagnets
- H01F7/08—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
- H01F7/16—Rectilinearly-movable armatures
- H01F7/1607—Armatures entering the winding
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Description
- Mit senkrecht zur Paketierungsrichtung stehenden Gleitansätzen versehener und in Ausnehmungen eines Spulenkörpers geführter Balken-, U- oder mehrschenkliger Magnetanker Bei waagerechter Anordnung von Magneten in Schützen und Relais ist es bei Ausführungen mit translatorischer Ankerbewegung üblich, den Anker unmittelbar auf seinen Kanten oder seinen Seitenflächen gleiten zu lassen. Es sind aber auch Ausführungen bekannt, bei denen die beweglichen Magnetteile längere Mittelbleche aufweisen, die seitlich vorstehen und damit Ansätze bilden, die in entsprechend geformten Nuten des Gehäuses geführt werden.
- Diese Möglichkeiten versagen jedoch, wenn der Magnetanker hochkant angeordnet wird, weil er bei Bewegung infolge seiner labilen Lage zum Kippen neigt, wenn er auf einer Fläche geführt wird, die unterhalb seines Schwerpunktes liegt. Aus diesem Grunde hat man Ausführungen mit hochkant stehendem Anker geschaffen, bei denen der Anker mit einem Kontaktträger fest verbunden ist, der seinerseits die gleitende Führung des hierbei frei schwebenden Ankers übernimmt.
- Weiter ist für die Geradführung eines Magnetankers bekannt, diesen mit seitlich angelegten Führungsteilen zu versehen, die über die Polflächen hinausragen und in Ausnehmungen des Spulenkörpers eingreifen (deutsche Auslegeschrift 1076 819). Nachteilig für diese lange Führung ist, daß der Anker nur eine Verschiebung, aber keine Kippbewegung gegenüber dem Kern ausführen kann, insbesondere, weil die Führung im wesentlichen an dem über die Polflächen hinausragenden Führungsteil erfolgt.
- Die mit der Erfindung zu lösende Aufgabe ist, diese Mängel zu beheben. Sie bezieht sich auf einen mit senkrecht zur Paketierungsrichtung stehenden, mit Gleitansätzen versehenen und in Ausnehmungen eines Spulenkörpers geführten Balken-, U- oder mehrschenkligen Magnetanker. Die Erfindung besteht darin, daß die in einer Symmetrieebene durch den Schwerpunkt auf den Seitenflächen des Ankers angeordneten Gleitansätze eine zum Schwerpunkt symmetrische, die Polfläche nicht überragende Längsausdehnung besitzen und- in der zugeordneten Ausnehmung des Spulenkörpers derart geführt sind, daß derAnker um einen kleinen Winkel kippen kann.
- Diese Anordnungsart der Gleitansätze ergibt den großen Vorteil, daß die Polflächen des Ankers ohne besondere Umstände geschliffen und bearbeitet werden können. Die kurzen, in der Schwerpunktzone befindlichen Gleitansätze bringen darüber hinaus den Vorteil, daß der Anker leichte Kippbewegungen ausführen kann, ohne in der Führung zu sperren. Damit ist die bei Wechselstrommagneten für ein brummfreies Arbeiten erforderliche Anpassungsmöglichkeit des Ankers an den Magnetkern gegeben. Die Gleitansätze können mit ihren Befestigungswurzeln in einen Durchbruch oder in mehreren vorzugsweise rechteckigen Durchbrüchen des Magnetankers eingedrückt sein. Bei lamellierten Ankern können die Durchbrüche für die Aufnahme der Gleitansätze gleichzeitig mit den Blechkonturen und den Nietlöchern gestanzt werden.
- Bei einer Einheitsausführung des Magnetankers und des feststehenden Magnetteiles können beide mit den gleichen Ansätzen ausgerüstet werden, die aber nicht mehr der Gleitbewegung dienen, sondern lediglich der gemeinsamen Zentrierung von festem Magnetteil und Magnetanker. Das ist eine Maßnahme, die sich in gleicher Weise günstig sowohl auf die Haltekraft als auch auf die mechanische Lebensdauer des Magneten auswirkt, da die gegenseitige Verlagerung der beiden Magnetteile nicht mehr von den großen Toleranzen der Gehäuseabmessungen abhängig ist, sondern nur noch von den sehr kleinen Maßabweichungen innerhalb der gemeinsamen Führungsnut quer zur seitlichen Bewegungsfreiheit der Magnetteile.
- In den A b b. 1 und 2 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Ein dreischenkliger Magnetanker 1 ist in seinem Mittelschenkel 2 mit einem oder mehreren Durchbrüchen 3 versehen, in dem bzw. in denen sich von beiden Seiten aus mittels Befestigungswurzeln 4, 5 eingedrückte Gleitansätze 6, 7 befinden. Diese Gleitansätze 6, 7 sind so ausgebildet, daß sie in der Symmetrieebene senkrecht zur Paketizrungsrichtung seitlich vorstehende und im Bereich des Schwerpunktes liegende Führungsrippen bilden. Bei vorliegendem Beispiel werden die Gleitansätze 6, 7 in den Nuten 8 des Spulenkörpers 9 geführt und die Bahn des beweglichen Magnetankers 1 festgelegt. Bei Balkenankern oder anders gestalteten Ankerteilen, die sich außerhalb des Spulenkörpers befinden, können die Führungsnuten selbstverständlich in entsprechenden Gehäuseansätzen liegen, wenn nicht am Spulenkörper eine entsprechende Verlängerung der die Ausnehmung 8 aufnehmenden Seitenwand vorgesehen ist. Der Kern 1 a des Schaltmagneten kann ebenso wie sein Anker 1 geführt werden.
- Für die Gleitansätze 6, 7 ist man nicht auf das Magnetblech angewiesen, sondern kann Werkstoffe vorsehen, die mit der Gleitunterlage eine verschleißfeste Kombination ergeben, z. B. Bronze, Hartpapier, Polyamid usw. auf Duroplast. Die Gleitansätze 6, 7 können aus einem durchgehenden Teil bestehen, das an beiden Seiten des Magnetankers 1 übersteht, ferner aus zweckentsprechend ausgebildeten Stanzteilen mit Befestigungswurzeln 4, 5, die von beiden Seiten in das Paket hineingedrückt werden, wobei die Stanzgrate der -Bleche für den erforderlichen Festsitz sorgen. Erforderlichenfalls kann man der Wurzelkontur zusätzlich noch einen Sägezahncharakter geben.
- Patentschutz wird nur begehrt jeweils für die Gesamtheit der Merkmale eines jeden Anspruches, also einschließlich einer Rückbeziehung.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Mit senkrecht zur Paketierungsrichtung stehenden Gleitansätzen versehener und in Ausnehmungen eines Spulenkörpers geführter Balken-, U- oder mehrschenkliger Magnetanker, d adurch gekennzeichnet, daß die in einer Symmetrieebene durch den Schwerpunkt auf den Seitenflächen des Ankers angeordneten Gleitansätze (6, 7) eine zum Schwerpunkt symmetrische, die Polfläche nicht überragende Längsausdehnung besitzen und in der zugeordneten Ausnehmung des Spulenkörpers derart geführt sind, daß der Anker um einen kleinen Winkel kippen kann.
- 2. Magnetanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungswurzeln (4, 5) der Gleitansätze (6, 7) in einen Durchbruch (3) oder in mehreren vorzugsweise rechteckigen Durchbrüchen (3) des Ankers (1) eingedrückt sind.
- 3. Magnetanker nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ihm zugeordnete feste Magnetteil (1 a) in derselben Weise im Spulenkörper geführt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1076 819.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962ST019243 DE1246857B (de) | 1962-05-15 | 1962-05-15 | Mit senkrecht zur Paketierungsrichtung stehenden Gleitansaetzen versehener und in Ausnehmungen eines Spulenkoerpers gefuehrter Balken-, U- oder mehrschenkliger Magnetanker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962ST019243 DE1246857B (de) | 1962-05-15 | 1962-05-15 | Mit senkrecht zur Paketierungsrichtung stehenden Gleitansaetzen versehener und in Ausnehmungen eines Spulenkoerpers gefuehrter Balken-, U- oder mehrschenkliger Magnetanker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1246857B true DE1246857B (de) | 1967-08-10 |
Family
ID=7458142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962ST019243 Pending DE1246857B (de) | 1962-05-15 | 1962-05-15 | Mit senkrecht zur Paketierungsrichtung stehenden Gleitansaetzen versehener und in Ausnehmungen eines Spulenkoerpers gefuehrter Balken-, U- oder mehrschenkliger Magnetanker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1246857B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2844361A1 (de) * | 1977-10-18 | 1979-04-19 | Telemecanique Electrique | Elektromagnet fuer mit gleichstrom gespeiste kontaktgeber |
| EP0317043A1 (de) * | 1987-11-20 | 1989-05-24 | R.E. Phelon Company Inc. | Anordnung einer Elektromagnetspule auf einem Anker |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1076819B (de) * | 1955-06-10 | 1960-03-03 | Siemens Ag | Einrichtung zur Geradfuehrung mehrschenkliger, bewegter Magnetteile |
-
1962
- 1962-05-15 DE DE1962ST019243 patent/DE1246857B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1076819B (de) * | 1955-06-10 | 1960-03-03 | Siemens Ag | Einrichtung zur Geradfuehrung mehrschenkliger, bewegter Magnetteile |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2844361A1 (de) * | 1977-10-18 | 1979-04-19 | Telemecanique Electrique | Elektromagnet fuer mit gleichstrom gespeiste kontaktgeber |
| EP0317043A1 (de) * | 1987-11-20 | 1989-05-24 | R.E. Phelon Company Inc. | Anordnung einer Elektromagnetspule auf einem Anker |
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