DE1247149C2 - Gurtschloss fuer Sicherheitsgurte - Google Patents

Gurtschloss fuer Sicherheitsgurte

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DE1247149C2
DE1247149C2 DE1965S0100293 DES0100293A DE1247149C2 DE 1247149 C2 DE1247149 C2 DE 1247149C2 DE 1965S0100293 DE1965S0100293 DE 1965S0100293 DE S0100293 A DES0100293 A DE S0100293A DE 1247149 C2 DE1247149 C2 DE 1247149C2
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    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
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    • A44B11/25Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts with two or more separable parts
    • A44B11/2503Safety buckles
    • A44B11/2534Safety buckles with the sliding motion of the buckle providing the opening or closing action
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gurtschloß für Sicherheitsgurte od. dgl., bestehend aus einem Bügel und einer verschiebbar im Schloßgehäuse gelagerten Schloßplatte, wobei das Schloß einen Haken für die Aufnahme des Bügels aufweist, welcher durch einen schwenkbaren Sperrhaken zu verriegeln ist.
Es sind Gurtschlösser bekannt, bei denen ein Eingriffsteil um einen Bolzen drehbar am Haken gelagert ist, dessen freies Ende mit dem im Schloßgehäuse verschiebbar gelagerten Sperrglied derart zusammenwirkt, daß das ortsfest gelagerte Eingriffsteil bei einer Verschiebung des Sperrgliedes aus seiner Entsperrin die Sperrstellung geschwenkt wird. Das im Gehäuse verschiebbare Glied ist dafür mit einem Mitnahmeschlitz versehen, durch den das Ende des Eingriffsteiles, das in diesen hineinragt, mitgeführt wird. Derartige Schlösser haben den Nachteil, daß beim Öffnungs- und Schließvorgang verhältnismäßig hohe Reibungskräfte zu überwinden sind, die auf der Führung des Eingriffsteiles und der Art der Stützung des Bügels beruhen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gurtschloß zu schaffen, das eine sehr geringe Reibung zwischen Entkupplungsteil und Hakenteil aufweist, so daß nur eine sehr kleine Kraft aufgewandt zu werden braucht, um das Schloß zu öffnen. Darüber hinaus bezweckt die Erfindung, ein Gurtschloß zu schaffen, das nicht nur einfach im Aufbau und damif billig in der Herstellung ist, sondern auch leicht zi handhaben ist.
Gemäß der Erfindung wurde eine Lösung diese! Aufgaben darin gefunden, daß der Sperrhaken mit einem Ende schwenkbar auf der verschiebbaren ίο Schloßplatte gelagert ist und mit seinem Hakenende unter dem Druck einer Feder an einem Anschlag des Schloßgehäuses anliegt. Im Gegensatz zu der bekannten Ausführung wird somit das Drehgelenk des Sperrhakens bei einer Verschiebung der Schloßplatte relativ zum Gehäuse mitgenommen. Dabei kann das freie Ende des Sperrhakens auf derr Anschlag am Gehäuse derart abrollen, daß dei Haken aus seiner Sperrstellung in die Entsperr stellung gelangt, ohne daß dazu Reibungskräfte zi
ao überwinden waren, die beispielsweise von eine Rutschbewegung des freien Sperrhakenendes he rühren würde. Darüber hinaus aber läßt sich b dieser Anordnung der Haken des Schlosses und du Innenwandung des den Bügel erfassenden hakenförmigen Einschnittes vom Sperrglied derart ausbilden, daß die Reibung zwischen Bügel und Sperrhaken wesentlich geringer ist, als wenn nahezu die gesamte auf einen Gurt oder den Schloßbüge! wirkende Zugkraft durch den Entsperrhaken auf der Bügel übertragen wird, denn die erfindungsgemäß Lösung ermöglicht es, die Anordnung so zu treffer daß die auf den Bügel zu übertragende Zugkra! durch den Haken der verschiebbaren Schloßplatt übertragen wird, während das Entsperrglied bzw. de Sperrhaken nur eine zusätzliche seitliche Führung bildet, die lediglich geringfügig belastet wird. Gerade dieser Umstand ist aber insofern ein Vorteil, al bisher bei einem öffnen des Schlosses der Büge stark gegen den Sperrhaken gedrückt wurde, wodurch das für den Öffnungsvorgang erforderliche Schwenken des Sperrhakens erschwert wurde.
Die genannten Vorteile der Erfindung kommer auch dann zur Geltung, wenn zur Verstärkung de> Schlosses und aus Sicherheitsgründen die Schloß platte auf ihren beiden Seiten jeweils einen Spen haken trägt, wobei es sich in weiterer Ausgestaltung als zweckmäßig gezeigt hat, wenn die beiden Sperr haken durch einen gemeinsamen Bolzen an d« Schloßplatte gehalten sind.
Um den möglichen Verschiebungsweg der Schloß platte im Gehäuse auf eine Größe zu begrenzen, b welcher der Entsperrhaken aus seiner Sperrstellur, in die Entsperrstellung geschwenkt wird, sieht di Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, daß di Schloßplatte sowie das Schloßgehäuse mit Ar schlagen versehen sind, welche die Verschiebung de Schloßplatte innerhalb des Gehäuses in beide. Verschiebungsrichtungen begrenzen.
Hinsichtlich der Feder, die erforderlich ist, dam; die mit einem Haken versehene Schloßplatte aus de Entsperrstellung selbsttätig in die Sperrstellunzurückgeschoben und in dieser gehalten wird, sie! die Erfindung vor, daß sich die Feder einerseits & der verschiebbaren Schloßplatte und andererseits ai dem an dieser gelagerten Sperrhaken abstützt Dadurch genügt eine Feder, um auch den Sperrhakei in seiner Sperrstellung zu halten bzw. einen Gegen druck gegen seine öffnung aufrechtzuerhalten.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Sperrhaken in seiner Sperrstellung mit einer Stützfläche seiner Hakeninnenkante am Bügel seitlich von der Längsmittellinie des Gurtschlosses anliegt. Der Sperrhaken braucht damit nicht die Hauptkräfte aufzunehmen, die beispielsweise bei einem Unfall als Zugkräfte im Gurt auftreten und auf den Bügel des Schlosses übertragen werden, sondern kann lediglich als Sicherung dagegen dienen, daß sich das Schloß nicht durch geringe seitlich zu der Schloßlängsachse bzw. der Gurtlängsrichtung wirkende Kräfte öffnet, die beispielsweise durch einen schräg zu der Schloßlängsachse verlaufenden Hakenschlitz ausgelöst werden. Diese Anordnung hat weiterhin zur Folge, das Schloß mühelos öffnen zu können, da zwischen Bügel und Entsperrhaken sowie zwischen Entsperrhaken und Gehäuse oder Entsperrhaken und Schloßplatte keine wesentlichen Reibungskräfte beim Öffnungsvorgang auftreten. Besonders deutlich liommen diese Vorteile unter der Voraussetzung zur Geltung, daß gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die Stützfläche in der Sperrstellung des Sperrhakens annähernd seitlich zwischen der Längsmittellinie des Gurtschlosses und des Drehgelenkes vom Sperrhaken liegt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf eine Zeichnung erläutert. In dieser zeigt
ι F i g. 1 ein Anschnallgurtschloß in der Verschluß-,stellung,
j F i g. 2 das Schloß nach F i g. 1 in der Öffnungsstellung.
. Das dargestellte Gurtschloß besitzt ein beispielsweise aus Kunststoff bestehendes Gehäuse 1. Dieses Gehäuse 1 hat an seiner Ober- und Unterseite schlitzförmige Öffnungen 2 bzw. 3. In dem Gehäuse 1 ist eine Schloßplatte 4 in Richtung der Achse I-I längsverschiebbar gehalten. Die Schloßplatte 4 besitzt eine Ausnehmung 5, an der das Gurtband 6 befestigt ist. An ihren beiden Seiten weist die. Schloßplatte 4 Führungskanten 7 und 8 auf, deren Unterkanten 9 und 10 mit Anschlägen 11 und 12 des Gehäuses 1 dahingehend zusammenwirken, daß sie die Verschiebung der Schloßplatte 4 innerhalb des Gehäuses 1 nach unten hin begrenzen.
An ihrem unteren Rand ist die Schloßplatte 4 mit
,einem hakenförmigen Einschnitt 13 versehen, der zur Aufnahme und Halterung eines Bügels 14 dient, der beispielsweise in einem Kraftfahrzeug ortsfest ange- ^ordnet ist und als Anschlußstück für den Gurt 6 bzw. .dessen Schloß dient.
Seitlich vom hakenförmigen Einschnitt 13 trägt die verschiebbare Schloßplatte 4 einen Bolzen 15, auf ,dem zwei gleichförmige als Sperrhaken ausgebildete ,Arme 16 und 17 drehbar befestigt sind. Diese beiden Sperrhaken 16 und 17 liegen jeweils auf einer der beiden Seiten der Schloßplatte 4, so daß in der Draufsicht nur einer von ihnen sichtbar ist.
Die beiden Sperrhaken 16,17 sind jeweils mit einem gleichförmigen Einschnitt 18 versehen, welcher so breit gehalten ist, daß mit ihm der obere Abschnitt des Bügels 14 zu umfassen ist.
An ihrem vorderen Ende tragen die Sperrhaken 16,17 jeweils eine Zunge 19 mit einer bogenförmigen Rollfläche 20, mit der sie auf einem Stützrand 21 des Schloßgehäuses 1 aufliegen. An ihrer Oberseite sind die Sperrhaken 16 und 17 mit einer Nase 22 versehen, auf welche eine Feder 23 drückt, die sich anderenends an der Schloßplatte 7 abstützt. Daraus ergibt sich folgende Wirkungsweise:
Ist der Gurt 6 mit dem Schloß an einem Bügel 14 angeschlossen und befindet sich das Schloß in der Sperrstellung gemäß Fig. 1, so wird bei einem plötzlichen Zug am Gurtband 6 die Zugkraft im Gurt durch die Stützfläche 24 des Einschnittes 13 der Schloßplatte 4 als Druck auf den Bügel 14 übertragen. Ein wesentlich geringerer Anteil an Kräften wird auf die Stützfläche 25 der Sperrhaken 16 und 17 übertragen, wobei jedoch keine öffnung des Schlosses zu befürchten ist, da diese seitlich zu der Linie I-I wirkenden Kräfte von dem Bolzen 15 aufgenommen werden.
Soll das Schloß geöffnet werden, um den Gurt von seiner Verankerung zu lösen, so ist am Gehäuse 1 in Richtung des Pfeiles B zu ziehen. Hierbei werden die Sperrklinken 16 und 17 durch ihre Auflage auf dem Stützrand 21 des Gehäuses 1 mitgenommen und gegen den Uhrzeigersinn um den Bolzen 15 geschwenkt.
Ist das Gehäuse 1 so weit angehoben, daß die Unterkanten 9 und 10 am Rand der Schloßplatte 4 an den Anschlägenil und 12 des Gehäuses 1 anliegen, so sind die Sperrhaken 16 und 17 so weit in die Öffnungsstellung geschwenkt, daß der Einschnitt 13 in der Schloßplatte 4 frei ist und das gesamte Schloß vom Bügel 14 abgezogen werden kann.
Für die Befestigung des Gurtschlosses am Bügel 14 ist es nicht erforderlich, das Gehäuse 1 relativ zu der Schloßplatte 4 zu verschieben. Es genügt vielmehr, das sich normalerweise in seiner Sperrstellung befindliche Schloß gegen den Bügel 14 so zu drücken, daß dieser die Sperrklinken 16 und 17 gegen den Druck der Feder 23 in das Innere des Gehäuses so weit hineinschiebt, bis der Einschnitt 13 frei ist und der Bügel an das Ende dieses Einschnittes rutscht, wobei die Sperrklinken 16 und 17 unter dem Druck der Feder 23 in ihre in F i g. 1 wiedergegebene Sperrstellung zurückschnappen. Ein Anschlag 26 an der Innenwandung des Gehäuses 1, der in die Ausnehmung 5 der Schloßplatte 4 eingreift, sorgt bei diesem Einschubvorgang dafür, daß das Schloß bzw. die Schloßplatte 4 nicht aus dem Gehäuse 1 nach oben herausgedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Gurtschloß für Sicherheitsgurte od. dgl., bestehend aus.einem Bügel und einer verschiebbar im Schloßgehäuse gelagerten Schloßplatte, wobei das Schloß einen Haken für die Aufnahme des Bügels aufweist, der durch einen schwenkbaren Sperrhaken verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhaken (16, 17) schwenkbar auf der verschiebbaren Schloßplatte (4) gelagert ist und mit seinem Hakenende unter dem Druck einer Feder an einem Anschlag (21) des Schloßgehäuses (1) anliegt.
2. Gurtschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßplatte (4) auf ihren beiden Seiten jeweils einen Sperrhaken (16, 17) trägt.
3. Gurtschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßplatte (4) sowie das Schloßgehäuse (1) mit Anschlägen (5, 9,10, 11,12, 26) versehen sind, die den Verschiebungsweg der Schloßplatte (4) innerhalb des Gehäuses (1) in zwei Richtungen begrenzen.
4. Gurtschloß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (23) sich einerseits an der verschiebbaren Schloßplatte (4) und andererseits am Sperrhaken (16,17) abstützt.
5. Gurtschloß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhaken (16,17) in seiner Sperrstellung (F i g. 1) mit einer Stützfläche (25) seiner Hakeninnenkante am Bügel (14) querab zu der Längsmittellinie (I-I) des Gurtschlosses anliegt.
6. Gurtschloß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche (25) in der Sperrstellung (F i g. 1) des Sperrhakens (16,17) etwa querab zwischen der Längsmittellinie (I-I) des Gurtschlosses und des Drehgelenkes (15) vom Sperrhaken (16,17) liegt.
DE1965S0100293 1965-10-30 1965-10-30 Gurtschloss fuer Sicherheitsgurte Expired DE1247149C2 (de)

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US555571A US3348274A (en) 1965-10-30 1966-06-06 Fastening buckle for safety belts or the like
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FR78663A FR1498708A (fr) 1965-10-30 1966-10-04 Dispositif de fermeture pour ceintures de sécurité, ou analogues

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