DE124801C - - Google Patents

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DE124801C
DE124801C DENDAT124801D DE124801DA DE124801C DE 124801 C DE124801 C DE 124801C DE NDAT124801 D DENDAT124801 D DE NDAT124801D DE 124801D A DE124801D A DE 124801DA DE 124801 C DE124801 C DE 124801C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/10Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying being induced by a gaseous medium, e.g. water vapour

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles For Spraying Of Liquid Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES A
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbrennung flüssiger Brennstoffe in der Art, dafs eine vollständige Vergasung des flüssigen Brennstoffes innerhalb des Brenners erfolgt.
Die. beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen einen Brenner zur Ausübung dieses Verfahrens.
Fig. ι ist ein Lüngsschnitt durch den Brenner,
Fig. 2 eine abgeänderte Ausführungsform des oberen Theiles desselben, und die
Fig. 3 und 4 zeigen Einzeldarstellungen.
Der Brenner besteht aus den drei konischen Mundstücken oder Düsen a, b, c, welche teleskopartig die eine in der anderen angeordnet ist. Eine jede Düse steht in Verbindung mit je einem Leitungsrohr^, d, e, wobei die innerste Düse α durch eine Stellspindel f in ihrer Oeffnung geregelt werden kann. Das OeI wird dem Brenner von irgend einer Quelle her durch das Rohr ρ zugeführt, wobei es zweckmiifsig unter Druck steht, und fliefst durch das Mundstück α zwischen der Spindel f und der. Innenwandung des Mundstückes hindurch, wobei die Schnelligkeit des Ausfliefsens und die Menge des ausgeflossenen Oeles durch die Stellung der Spindel f in bekannter Weise bestimmt wird. Die Düse α ist in der Düse b angeordnet und wird infolge dessen von dem Dampf umgeben, welcher durch die·Düse b austritt und durch das Rohr d zugeführt wird; der Dampf kann gegebenenfalls vorher erhitzt werden.
Wenn das OeI aus der Düse α heraustritt, so mischen sich Dampf und OeI mechanisch und strömen vorwärts durch die Düse b in das Brennermundstück c. Dieses steht in Verbindung mit dem Zuleitungsrohr e für die erhitzte Luft, welche von dem Dampfölstrom mitgerissen wird, sicli mit diesem innig mischt und so die Verbrennung des flüssigen Brenn- " stoffes unterstützt. Das aus dem Brennermundstück c austretende Gemisch kann auch weiterzerstört werden durch Anbringung eines Zerstäuberkegels /1 (Fig. 3), der durch eine Stahlplatte i von messerartiger Gestalt in der Mitte des Mundstückes c festgehalten wird. Ein Schild j aus Drahtgewebe oder einem anderen feinen Material kann für diesen Zweck benutzt werden, wie die Fig. 4 zeigt·!;
Bisweilen ist es wünschenswerth, die Zuführung von erhitzter Luft zu dem Brenner zu vergröfsern, um die Verbrennung noch mehr zu unterstützen. Zu diesem Zwecke ist bei der Ausführungsform der Fig. 2 an dem oberen Ende des Brenners eine Kammer k angeordnet, welche mit dem innersten Mundstück α aus einem Stück hergestellt werden kann, oder aber an diesem angeschraubt wird, wie Fig. 2 zeigt. Die Kammer wird durch
.tu
ein Rohr Z mit heifscr Luft gespeist und die durch diese Kammer hindurchgehende Spindeiy ist hohl und mit Löchern m versehen, um die erhitzte Luft zu der Düse b zu führen.
Das obere Ende der Spindel f ist massiv und mit einem Handgriff versehen, wie Fig. ι zeigt. Um zu verhindern, dafs das OcI, das bekanntlich unter Druck steht, in die Kammer k eindringt, wird eine Packung beliebiger Art, wie z. B. die in Fig. 2 dargestellte Lederstulpe, um die Spindel._/" angeordnet. Zum gasdichten Abschlufs wird das obere Ende der Spindel f durch eine Stopfbüchse η umgeben.
Die Spindel f la'fst sich in ihrer Längsrichtung verstellen, um die Oeffnung der Düse a mehr oder weniger frei zu geben; die Spindel besitzt ferner noch einen ringförmigen Flantsch 0 oder einen ähnlichen Anschlag, welcher verhindert, dafs die Spindel so weit verstellt werden kann, dafs die zugeführte Oelmengc nicht mehr verdampft werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ein Verfahren zur Verbrennung flüssiger Brennstoffe in einer Vorrichtung mit drei konischen, teleskopartig in einander angeordneten Düsen zur Zuführung von flüssigem Brennstoff, Dampf und erhitzter Luft, dadurch gekennzeichnet, dafs durch die innerste Düse (a) der flüssige Brennstoff unter Druck eingeführt wird, so dafs er von dem durch die ihn umgebende Düse (b) zugeführten Dampf theilweise vergast wird, worauf die Mischung aus Dampf und theilweise vergastem flüssigen Brennstoff sich mit der durch die Düse (c) zugeführten heifsen Luft vereinigt, so dafs eine vollständige Vergasung des flüssigen Brennstoffes innerhalb des Brenners stattfindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE124801C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE849585C (de) * 1941-08-10 1952-09-15 Kueppersbusch Zerstaeubungsbecher fuer OElbrenner
DE1155459B (de) * 1958-11-12 1963-10-10 Cornigliano Societa Per Azioni Verfahren zur Gewinnung von Stahl im SM-Ofen unter Verwendung von Sauerstoff

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE849585C (de) * 1941-08-10 1952-09-15 Kueppersbusch Zerstaeubungsbecher fuer OElbrenner
DE1155459B (de) * 1958-11-12 1963-10-10 Cornigliano Societa Per Azioni Verfahren zur Gewinnung von Stahl im SM-Ofen unter Verwendung von Sauerstoff

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