DE124877C - - Google Patents

Info

Publication number
DE124877C
DE124877C DENDAT124877D DE124877DA DE124877C DE 124877 C DE124877 C DE 124877C DE NDAT124877 D DENDAT124877 D DE NDAT124877D DE 124877D A DE124877D A DE 124877DA DE 124877 C DE124877 C DE 124877C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
rods
rubber
disks
gaps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT124877D
Other languages
English (en)
Publication of DE124877C publication Critical patent/DE124877C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B13/00Brushes with driven brush bodies or carriers
    • A46B13/001Cylindrical or annular brush bodies
    • A46B13/005Cylindrical or annular brush bodies made up of a series of longitudinal strips or segments

Landscapes

  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 124877 KLASSE 19 δ.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Reinigungswalze für Strafsen-Spülwagen bezw. für andere Strafsenreinigungseinrichtungen, welche sich von den bisher gebräuchlichen Reinigungswalzen durch eine besondere Befestigungsweise der Gummiblätter und eine besondere Gestaltung des Walzenkörpers unterscheidet.
Bisher wurden die Gummiblätter in schraubengangartig auf der Umfläche einer massiven Holzwalze vorgesehenen Nuthen befestigt.
Die Verwendung massiver Holzwalzen hat nun grofse Uebelstände zur Folge. Zunächst besitzt die Walze an sich schon ein beträchtliches Gewicht, welches deren Heben und Senken erschwert und entsprechend schwere Gegengewichte erfordert. Ein Hauptübelstand der massiven Holzwalzen besteht aber darin, dafs sie bei Benutzung der Walze stark Wasser ansaugen und dadurch so schwer werden, dafs das Gegengewicht überhaupt nicht mehr wirken kann. Ein weiterer Mangel besteht darin, dafs die massiven Holzwalzen sich infolge der Nässe sehr bald verziehen und reifsen, wobei die Befestigung der Gummiblätter leidet. Die Gummiblätter lassen sich aufserdem nur schwer an der Walze befestigen und auswechseln. Die Walze lockert sich auch häufig auf der Achse.
Bei der vorliegenden Reinigungswalze sind diese Uebelstände dadurch vermieden,, dafs diese Walze aus einzelnen Stäben zusammengesetzt ist, zwischen welche die Gummiblätter gelegt werden. Diese Stäbe klemmen die Gummiblätter fest. Hierbei kann man derart verfahren, dafs man den im Kreise angeordneten Stäben, die in Lücken oder Oeffnungen von auf der Walzenachse sitzenden Scheiben eingelegt sind, eine Drehung um die Walzenachse ertheilt.
Man kann die Stäbe, mit den Blättern aber auch gleich beim Einlegen in die entsprechenden Zahnlücken feststehender Scheiben nach einer Schraubenlinie biegen.
Bei vorliegender Anordnung wird die Walze leichter als bisher, kann kein Wasser ansaugen, da man die dünnen Stäbe leicht wasserdicht imprägniren kann, und die Befestigung und Auswechslung der Gummiblätter ist einfacher als bisher.
Auf der Zeichnung ist eine derartige Reinigungswalze in Fig. ι in Seiten- und in Fig. 2 in Stirnansicht dargestellt. Fig. 3 zeigt die Stab- und Gummiblätterzusammenstellung der Wralze.
Auf der Achse α der Walze sitzen am Umfang gezahnte Scheiben b, deren Zahl und Anordnung sich nach der Länge der Walze richtet. Bei dem dargestellten Beispiel sind drei Scheiben vorgesehen, man kann aber bei kurzen Walzen die Mittelscheibe auch fortlassen.
In die Lücken c der Scheiben sind Stäbe d aus Holz oder anderem geeigneten, zweckmäfsig wasserdicht imprägnirten Material Und zwischen die Stäbe d die Gummiblätter f gelegt. In dem Falle, wo den Gummiblättern f der Drall erst nachträglich durch Verwindung um die Walzenachse gegeben werden soll, hat die Walze zunächst · das in Fig. 3 dargestellte Aussehen. Wenn man nun die eine Endscheibe b fest mit der Achse verbindet bezw. gegen Drehung sichert und der anderen
Scheibe etwa eine halbe Drehung ertheilt und sie dann feststellt, so nehmen die Stäbe und die Gummiblätter die Form einer steilgängigen Schraube an und die sich hierbei entsprechend verkürzende Walze zeigt die in Fig. ι dargestellte Form.
Durch die Drehung werden die Stäbe und die Gummiblätter in einfachster Weise festgeklemmt. Man kann die Stäbe aber auch noch in anderer Weise, etwa durch Umlegen eines Ringes an den Stabenden gegen Lösung sichern. Ebenso kann man die Gummiblätter auch noch an den Stäben durch Ankleben, Annageln oder Anschrauben u. dgl. befestigen, obgleich dies nicht nothwendig erscheint.
Man kann bei Herstellung der Walze aber auch in der Weise verfahren, dafs man sämmt-Iiche Scheiben b von vornherein fest bezw. gegen Drehung gesichert mit der Achse α verbindet und die Stäbe beim Einlegen in die Scheiben in die gewünschte Schraubenform biegt, indem man sie in gegen einander versetzt liegende Lücken der Scheiben einbringt.
Auch in diesem Falle werden die Gummiblätter beim Einlegen zwischen die Stäbe infolge ihrer Biegung festgeklemmt. Das Auswechseln einzelner Stäbe und Gummiblätter ist bei vorliegender Walze durch Herausnehmen eines oder mehrerer Stäbe einfach und schnell ausführbar.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Reinigungswalze für Strafsen - Spülwagen und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die Walze aus einzelnen Stäben (d) zusammengesetzt ist, die in Lücken oder Oeffhungen von auf der Walzenachse sitzenden Scheiben (b) eingelegt sind und zwischen sich die Gummiblätter (f) festklemmen.
2. Verfahren zur Herstellung der Reinigungswalze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Stäbe (d) mit den Gummiblättern (J) in parallel zur Walzenachse sich gegenüberstehende Lücken der gezahnten Scheiben (b) eingelegt werden und dann die eine Scheibe gegen die andere verdreht und festgestellt wird, wodurch die Gummiblätter die Form von Gewindegängen erhalten und so, festgeklemmt werden.
3. Verfahren zur Herstellung der Reinigungswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Stäbe (d) zwecks Erzielung des Dralls der Gummiblätter in zu einander versetzt liegende Lücken der fest mit der Achse (a) verbundenen Scheiben (b) eingelegt werden und in dieser Lage zwischen sich die Gummiblätter gleich1 falls festhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT124877D Active DE124877C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE124877C true DE124877C (de)

Family

ID=393635

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT124877D Active DE124877C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE124877C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2626757C2 (de) Rührwerkmühle, insbesondere Kolloidmühle
DE19637933C1 (de) Rahmen für Liege- oder Sitzmöbel
DE1908202B2 (de) Kopfstütze für Kraftfahrzeugsitze
DE124877C (de)
DE2057134A1 (de) Metallische Spannhülse fur zahnarztliche Handstucke
DE675688C (de) Frei tragendes Sitz- und Liegemoebelgestell
DE1507916A1 (de) Maschine zur Behandlung von Schweinekoerpern,insbesondere des Kopfes und der Beine
DE120169C (de)
DE551563C (de) Laufring fuer Treibscheiben
DE1094230B (de) Heftklammer, deren Biegefestigkeit in der Klammerebene im Rueckenbereich niedriger als im Schenkelbereich ist
DE1535203C3 (de) Bürstenbaum zum Ordnen und Spannen von Webketten für Webereivorbereitungsmaschinen
DE496616C (de) Herstellung von Polierscheiben aus fortlaufend schraubenfoermig gewebtem Band
AT40123B (de) Vordruckwalze mit auswechselbaren Typen.
DE523230C (de) Luftschraube mit abgedeckten gewichtsvermindernden Hohlraeumen
DE172907C (de)
DE128996C (de)
DE242536C (de)
DE109591C (de)
DE102023102091A1 (de) Zahnbürste mit flexiblem Zahnbürstenkopf
DE35909C (de) Stuhl mit aus drehbaren Einzelleisten gebildetem Sitz
DE1506123C (de) Verstell Luftschraube fur den Antrieb von Luft, Land oder Wasserfahrzeugen
DE215459C (de)
DE81972C (de)
DE165062C (de)
DE1509704C (de) Lagerbock für die Wendewelle einer raffbaren Lamellenjalousie