DE125183C - - Google Patents

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DE125183C
DE125183C DENDAT125183D DE125183DA DE125183C DE 125183 C DE125183 C DE 125183C DE NDAT125183 D DENDAT125183 D DE NDAT125183D DE 125183D A DE125183D A DE 125183DA DE 125183 C DE125183 C DE 125183C
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Germany
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milling
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/02Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of milling cutters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fräsköpfe, wie solche auf Fräsmaschinen zum Fräsen von hölzernen Leisten verwendet werden, müssen rechts wie links herum schneiden, die Schneidkanten α α müssen daher auf der Peripherie eines um den Mittelpunkt des Fräsers beschriebenen Kreises liegen. Das Schärfen dieser Fräser geschieht bisher dadurch, dafs die Fläche α b nachgefeilt oder nachgeschliffen wird, bis bei α wieder eine Schneidkante entsteht. Wird nun an den Flächen α b ungleichmäfsig weggenommen, z. B. wie bei c d (Fig. i), so tritt- die so gebildete Schneidkante c hinter die Peripherie zurück und kommt nicht zum Schneiden, dagegen schlägt die folgende Schneidkante α beim Drehen des Fräsers in Pfeilrichtung mit dem Rücken gegen das Holz, wodurch ein Brechen entsteht. Es ist nun fast unmöglich, einen Fräser mit der Hand so genau zu feilen oder zu schleifen, dafs alle Schneidkanten genau schneiden'; die neue Vorrichtung soll diesem Uebelstand abhelfen.
Die Vorrichtung besteht aus einem Dorn <?, auf welchen der zu schleifende Fräser f gesteckt und mittels der Muttern g g festgeschraubt wird. Der Dorn e dreht sich in der Hülse h und trägt die Theilscheibe z, welche durch den Schnapper k auf jedem Theilpunkt festgestellt werden kann. An die Hülse .h ist die runde Scheibe / angegossen, welche mit einem concentrischen Ansatz in einer entsprechenden Aussparung des I-förmigen Theiles-drehbar gelagert ist und durch den Bolzen m und die Griffmutter η in jeder Stellung festgestellt werden kann. Der Σ-förmige Gufstheil wird durch eine Wand, ο gebildet, an welcher sich zwei nach der Hülse hin geneigte Flächen ρ und q anschliefsen. Der Winkel, den diese Flächen mit einander bilden, entspricht dem Winkel, welchen zwei radiale Flächen α b des Fräsers mit einander bilden. Ferner stellt r die Tischplatte und s den Fräsdorn einer gewöhnlichen Holzfräsmaschine dar, während t eine auf den Fräsdorn aufgeschraubte Schmirgelscheibe bedeutet. - ' ■ i ■
Beim Schleifen legt man die Vorrichtung z. B. auf die Fläche q und stellt die Schmirgelscheibe mittels des bei jeder Fräsmaschine verstellbaren Domes so hoch ein, dafs die zu schleifende Fläche des Fräsers gerade berührt bezw. geschliffen wird. Legt man nun die Vorrichtung auf die Seitep, so kommt die entgegengesetzte Fläche des Fräserzahnes in eine ebensolche Lage zur Schmirgelscheibe, so dafs, wenn auch sie geschliffen ist, ihre Schneidkante mit der Schneidkante der erst geschliffenen Fläche auf der Peripherie eines Kreises liegt. Durch die Theilscheibe z, welche so viel Theilungen hat, als der Fräser Einschnitte hat, erhalten sämmtliche geschliffene Schneidflächen auch genau gleichen Abstand. Da nun die radialen Einschnitte des Fräsers auch auf den axialen Flächen verschiedene Neigung besitzen müssen, so ist der Dorn e drehbar angeordnet.
Die Schleifwirkung bleibt auch dieselbe, wenn
die Flächen ρ und q parallel. sind und statt dessen die Schmirgelscheibe entsprechend dem Fräser abgeschrägt ist. Hierbei tritt jedoch der Uebelstand auf, dafs zum Schleifen nur eine schräge, für den Winkel des Fräsers passende Schmirgelscheibe gebraucht, während bei der erstbeschriebenen Ausführung jede gerade Schmirgelscheibe verwendet werden kann.
Der Vortheil der Schleifvorrichtung besteht darin, däfs bei nur einmaligem Einspannen des zu schleifenden Fräsers sämmtliche Schneidflächen desselben geschliffen werden können und dafs die Vorrichtung nicht an der Fräsmaschine befestigt zu werden braucht. Infolge dessen kann man bei einfachem' Aufheben derselben genau sehen, wie der Fräser geschliffen ist.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Vorrichtung zum Schleifen von Holzfräsern mittels einer auf den Fräsdorn der Fräsmaschine gesteckten Schmirgelscheibe, dadurch gekennzeichnet, dafs an einem Gufsstücke ρ ο q mit zwei Führungsflächen ρ bezw. q ein Dorn e derartig-verstellbar angeordnet ist, dafs sich ein auf demselben, befestigter Fräser durch Schieben der Vorrichtung mit ihren Führungsflächen auf dem Tisch der Fräsmaschine schleifen läfst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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