DE126055C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D17/00—Gaiters; Spats
- A41D17/04—Puttees
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Erfindung, bezieht sich auf eine aus Gamasche und Wickelband zusammengesetzte
Beinbekleidung.
Besonders für Militär- und Sportzwecke sind bisher bereits Gamaschen mit Riemen oder
Bändern, die um die Gamaschen herumgewunden werden, in Anwendung gekommen.
Die nach vorliegender Erfindung hergestellte Beinbekleidung kennzeichnet sich durch die
besondere Anordnung, . dafs nur der untere Theil des Beines, vom Fufsknöchel bis ungefähr
zur Wade, in eine Gamasche eingeschlossen ist, während man den oberen Theil bis nahezu an
das Knie mit einem Wickelband aus weicherem Stoff umgiebt. Letzteres schliefst sich an das
obere Ende der Gamasche an und wird vermittelst einer darauf oder auf einem um das
untere Hosenende gelegten Bande, oder auf einem um das Bein unterhalb des Knies gelegten Hosenbande sitzenden Schnalle befestigt.
Das die Schnalle tragende Band wird vorzugsweise mit dem oberen Rande der Gamasche
durch einen senkrechten Riemen hinter dem Beine verbunden, der mit Schlingen versehen
ist, durch wekhe die verschiedenen Windungen des Wickelbandes geführt werden. Auf
diese Weise erhält man eine Beinbekleidung, welche dem Beine oberhalb des Fufsknöchels
den gewünschten Schutz und Halt gewährt und den Theil unterhalb des Knies schützt,
ohne ihn zu versteifen und zu belästigen", .wie es bei den bisherigen Beinbekleidungen geschehen,
welche die verschiedenen Windungen des Wickelbandes oder Riemens tragen.
Auf den Zeichnungen sind drei Ausführungsformen dieser Beinbekleidung in Vorderansicht
veranschaulicht.
In Fig. ι bezeichnet α eine Gamasche, welche,
dem Bein angepafst, vom Fufsknöchel bis ungefähr zur Wade reicht und ihre Oeffhung
vorn hat, wobei einer ihrer senkrechten Rändert den anderen Rand c überdeckt, an welchem sie
durch einen diagonal angeordneten Riemen mit Schnalle d in der Nähe des unteren Endes befestigt
ist.
Das Wickelband e ist mit seinem unteren Ende bei f an dem oberen überdeckenden
Rande der Gamasche α befestigt und läfst sich bequem spiralförmig nach oben um den oberen
Theil des Beines unter dem Knie wickeln, wobei sein oberes Ende an einem um das Bein
geschnallten Band g befestigt wird, das, wie gezeigt, die untere Verlängerung der Hose bilden
kann. Die einzelnen Windungen des W7ickelbandes sind an ihren Rändern überdeckt gezeichnet.
Anstatt an dem Hosenbande oder Bande g kann man das obere Ende des Wickelbandes
auch mittelst einer Schnalle festmachen, welche auf ihm selbst in einiger Entfernung
vom Ende angebracht wird.
Als Schutz gegen das Gleiten oder Verschieben des Wickelbandes wird ein verticaler
Riemen mit Schlingen zum Halten der einzelnen Windungen des Wickelbandes an dem Hintertheile
der Beinbekleidung vorgesehen. Das untere Riemenende ist am oberen Rande der Gamasche festgenäht, während das obere Riemenende
an dem Hosenband befestigt ist.
Bei der erläuterten Beinbekleidung kann die Gamasche selbst fortgelassen werden, indem
man den Schaft des Stiefels, welcher mit der Beinbekleidung getragen wird, selbst dem Zwecke
einer Gamasche dienlich macht.
Fig. 2 veranschaulicht eine abgeänderte Ausführung, bei welcher zwei getrennte Wickelbänder
e e1 benutzt werden, deren untere Enden an den gegenüberliegenden oberen Ecken der
vorderen Oeffnung der Gamasche oder des Stiefelschaftes befestigt sind, worauf die Bänder
in entgegengesetzter Richtung um das Bein herumgewickelt werden, so dafs sich ihre Windungen
kreuzen, worauf man ihre Enden unter dem Knie mit einander verbindet. Dabei entstehen
zwischen den Windungen der beiden sich kreuzenden Wickelbänder e e1 Oeffnungen,
durch welche der darunter befindliche Strumpf sichtbar ist (Fig. 2) oder die Windungen des
inneren Wickelbandes e1 überdecken sich an den Rändern, während das äufsere Band e
Oeffnungen läfst, durch welche das innere Band sichtbar ist (Fig. 3). Man kann die einzelnen
Windungen des Wickelbandes, um eine Verschiebung zu verhüten, durch Knöpfe an einander
befestigen.
Claims (2)
1. Wickelgamasche, dadurch gekennzeichnet, dafs am oberen Rande einer das Bein
vom Knöchel bis ungefähr zur Wade umgebenden Gamasche (a) ein Wickelband (e)
angeordnet ist, welches bis zum Knie um das Bein gewunden und dann befestigt wird.
2. Eine Wickelgamasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs am oberen
Gamaschenrande zwei Wickelbänder (e e1)
angeordnet sind, die in entgegengesetzter Richtung bis zum Knie um das Bein gewunden
und mit ihren Enden an einander befestigt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE126055C true DE126055C (de) |
Family
ID=394734
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT126055D Active DE126055C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE126055C (de) |
-
0
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