DE1261982B - Vorrichtung zum Schleudergiessen von Hohlkugeln od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Schleudergiessen von Hohlkugeln od. dgl.

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DE1261982B
DE1261982B DEZ10461A DEZ0010461A DE1261982B DE 1261982 B DE1261982 B DE 1261982B DE Z10461 A DEZ10461 A DE Z10461A DE Z0010461 A DEZ0010461 A DE Z0010461A DE 1261982 B DE1261982 B DE 1261982B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
centrifugal casting
plate
pin
hollow spheres
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ10461A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Andrzej Brzezinski
Dipl-Ing Wilhelm Fidowicz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZEMAK ZJEDNOCZENIE PRZEMYSLU B
Original Assignee
ZEMAK ZJEDNOCZENIE PRZEMYSLU B
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Filing date
Publication date
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Publication of DE1261982B publication Critical patent/DE1261982B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B22d
Deutsche Kl.: 31 b2-13/04
Nummer: 1261982
Aktenzeichen: Z10461VI a/31 b2
Anmeldetag: 11. November 1963
Auslegetag: 29. Februar 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schleudergießen von Hohlkugeln od. dgl.
Derartige Vorrichtungen müssen sich so ausbilden lassen, daß sie einerseits nicht den möglichen Radius der zu gießenden Hohlkörper beschränken, andererseits aber auch trotz hoher Gewichte der Hohlkörper den beim Gießen auftretenden Kräften Widerstand leisten können. Hohlkörper in Kugelform mit Außendurchmessern bis zu 1000 mm und einem Eigengewicht von mehr als einer Tonne, wie sie z. B. in Kugelmühlen, etwa bei der Kohleaufarbeitung Verwendung finden, sollen mit solchen Vorrichtungen herstellbar sein.
Bisher werden zum Gießen solcher Hohlkörper Sandformen und Kerne verwendet. Dann müssen die so gegossenen Hohlkörper eine oder mehrere Öffnungen zum Abführen von Gasen aus dem Kern und zum Entfernen des Kerns aus dem fertig gegossenen Hohlkörper aufweisen. Daneben ergeben sich weitere Nachteile, weil das Gießen der Hohlkörper in dieser Weise mühselig und zeitraubend ist.
Es ist bekannt, Hohlkörper nach dem Prinzip des Schleudergießens in einer Kokille herzustellen. Die dazu bisher vorgeschlagenen Vorrichtungen müssen es ermöglichen, die Kokille um zwei senkrecht zueinanderstehende Achsen in Drehung zu versetzen.
Es ist bekannt, die Vorrichtung mit einem entsprechend komplizierten Getriebe zu versehen, um die Drehung der Kokille um die beiden erwähnten Achsen zu erzwingen. Solche Vorrichtungen beschränken jedoch infolge der zusammen mit der Kokille rotierenden Teile, den maximal möglichen Radius der zu gießenden Hohlkörper und deren Größe und Gewicht. Tatsächlich sind solche Vorrichtungen nur zum Gießen verhältnismäßig leichter Hohlkörper, beispielsweise von Schwimmern, geeignet.
Die technische Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Schleudergießen von Hohlkugeln od. dgl. bis zu einem Außendurchmesser von 1000 mm und einem Eigengewicht von mehr als einer Tonne zu schaffen.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß durch eine kugelförmige, aus zwei lösbar miteinander verbundenen Hälften, bestehende Kokille mit zwei horizontalen Zapfen, die in gegabelten Enden eines auf einer angetriebenen Welle festen Joches verschieblich sind und von denen der eine Zapfen ein auf ihm festes Rad trägt, während der andere Zapfen zur drehbaren Lagerung eines zweiten Rades dient und durch einen Tisch, auf dessen Platte Vorrichtung zum Schleudergießen von
Hohlkugeln od. dgl.
Anmelder:
ZEMAK Zjednoczenie Przemyslu Budowy
Maszyn Ciezkich, Warschau
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. H. Bahr und DipL-Phys. E. Betzier,
Patentanwälte, 4690 Herne, Freiligrathstr. 19
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Andrzej Brzezinski, Gleiwitz;
Dipl.-Ing. Wilhelm Fidowicz, Warschau (Polen)
beide Räder abrollen, um die Kokille um eine durch die Zapfen verlaufende Achse zu drehen.
Bei der in dieser Weise ausgebildeten neuen Vorrichtung erzwingt der Antrieb nur die Rotation der Kokille um deren vertikale Achse, während die Umdrehung der Kokille um die horizontale Achse durch Gravitation und Reibung herbeigeführt wird. Infolgedessen vermindert sich die Zahl der mit der Kokille rotierenden Teile erheblich, so daß die erwünschten großdurchmeßrigen Hohlkörper mit entsprechend hohen Gewichten hergestellt werden können.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die Vorrichtung so ausgebildet, daß die Platte des Tisches um eine zu ihr senkrechte Achse drehbar ist und ihre Drehgeschwindigkeit sowie ihre Drehrichtung einstellbar sind.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispiels weiter erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die erfindungsgemäße Vorrichtung in Seitenansicht und teilweise im Schnitt,
F i g. 2 einen Schnitt durch die Vorrichtung längs der Linie A-A der F i g. 1.
Eine kugelförmige Kokille besteht aus zwei Hälften 1 und 2. Die beiden Hälften lassen sich mit Hilfe von Klemmen 3 miteinander verbinden. Beide Hälften tragen zwei horizontale Zapfen 4 und 5. Auf dem Zapfen 5 ist ein Rad 7 befestigt. Ein weiteres Rad 6 ist auf dem Zapfen 4 drehbar gelagert.
Die beiden Räder walzen sich auf einer Platte des Tisches 9 ab. Die Platte 8 ist drehbar und wird angetrieben. Das erfolgt mit Hilfe eines Zahnrades
809 510/273
16, das mit einem innen verzahnten Kranz 17 der Platte 8 kämmt und auf einer senkrecht angetriebenen Welle 15 befestigt ist, die mit Hilfe von Keilriemen von einem Motor angetrieben wird.
Die Zapfen 4 und S der beiden Kokillenhälften sind mit Hilfe von Kugellagern in schwenkbaren Lagerkörpern 10 drehbar. Die Lagerkörper sitzen in den gegabelten Enden eines hufeisenförmigen Joches 11. Dort sind sie vertikal verstellbar. Das Joch 11 ist an einem Ende einer angetriebenen Welle 12 befestigt, für deren Lagerung zwei im Fuß des Tisches 9 feste Rollenlager vorgesehen sind. Das andere Ende der Welle 12 trägt eine Antriebsscheibe 13, die mit Hilfe von Keilriemen über einen Elektromotor 14 angetrieben wird.
In die Kokille besteht über eine Öffnung Zugang, welche mit einem Stopfen 18 verschlossen werden kann und durch die sich Gießmetall in die Kokille einbringen läßt.
Nachdem eine abgemessene Menge des geschmolzenen Metalls in die Kokille durch diese Öffnung eingefüllt worden ist, wird die Öffnung mit dem Metallstopfen 18 dicht verschlossen. Nach Anlaß des Motors 14 beginnt das Joch 11 um eine vertikale Achse zu rotieren und nimmt dabei die Kokille mit. Dann walzen sich die Räder 6 und 7 der Platte 8 des Tisches 9 ab und versetzen die Kokille gleichzeitig um eine durch die Zapfen 4 und 5 verlaufende horizontale Achse in Drehung.
Da die Kokille mit ihren Zapfen in den gegabelten Enden des Joches vertikal verschieblich angebracht ist, ist ihr gesamtes Gewicht über die Räder 6 und 7 auf die Platte 8 abgestützt. Infolgedessen ist ein größerer Schlupf über die Räder ausgeschlossen. Durch Regeln der Umfangsgeschwindigkeit der Platte 8 des Tisches 9 läßt sich die Drehzahl der Kokille einstellen.
Da die Kokille eine Drehbewegung um zwei zueinander senkrechte Achsen ausführt, wird das Gießmetall unter der Einwirkung der Zentrifugalkräfte gleichmäßig auf die Innenseite der Kokille verteilt und bildet nach seinem Erstarren eine Hohlkugel. Die so gegossene Kugel wird nach Trennen der Kokillenhälften durch Lösen der Klemmen 3 aus der Kokille herausgenommen.
Tatsächlich ist der beschriebene Schleudergießvorgang außerordentlich kurz. Der Arbeitsaufwand ist minimal.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Schleudergießen von Hohlkugeln od. dgl., gekennzeichnet durch eine kugelförmige, aus zwei lösbar miteinander verbundenen Hälften (1, 2) bestehende Kokille mit zwei horizontalen Zapfen (4, 5), die in gegabelten Enden eines auf einer angetriebenen Welle (12) festen Joches verschieblich sind und von denen der eine Zapfen (5) ein auf ihm festes Rad (7) trägt, während der andere Zapfen (4) zur drehbaren Lagerung eines zweiten Rades (6) dient und durch einen Tisch (9), auf dessen Platte (8) beide Räder (6, 7) abrollen, um die Kokille um eine durch die Zapfen verlaufende Achse zu drehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte des Tisches um eine zu ihr senkrechte Achse drehbar ist und ihre Geschwindigkeit sowie ihre Richtung einstellbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 901103.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 510/273 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEZ10461A 1963-11-11 1963-11-11 Vorrichtung zum Schleudergiessen von Hohlkugeln od. dgl. Pending DE1261982B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE901103C (de) * 1950-08-29 1954-01-07 Hildur Kyrre Geb Husvik Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von Hohlkoerpern, die nach allen Seiten geschlossen sind

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE901103C (de) * 1950-08-29 1954-01-07 Hildur Kyrre Geb Husvik Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von Hohlkoerpern, die nach allen Seiten geschlossen sind

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