DE126377C - - Google Patents

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DE126377C
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lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/10Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by toggle mechanism
    • B30B1/12Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by toggle mechanism operated by hand or foot

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ja 126377 KLASSE SOa.
Die Druckhebel der Kniehebelpressen bilden in der Kunststeinfabrikation eine ständige Gefahr für die mit der Bedienung der Pressen betrauten Arbeiter, und zwar deshalb, weil es häufig unterlassen wird, die Hebel über ihren Drehpunkt hinauszuschwingen, so dafs alsdann bei auftretenden Erschütterungen der Hebel leicht das Uebergewicht nach vorn erhält und niederschlagend den vor der Maschine stehenden Arbeiter schwer verletzt.
Aufserdem ist es unvortheilhaft, den Hebel allzuweit nach hinten überschlagen zu lassen, weil derselben bei den hochstehenden Pressen ohnehin nur mit Anstrengung zum Niederbewegen übergeholt werden kann.
Vorliegende Erfindung bezweckt, durch Anbringung einer zwangläufig wirkenden Sicherung ein selbstthätiges Niederfallen des Druckhebels bei Kniehebelpressen zu beseitigen und dadurch die Bedienung derselben gefahrlos zu gestalten.
In Folgendem ist die Erfindung mit Hülfe der Zeichnung näher erläutert.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht die Vorderansicht einer Kniehebelpresse bei in Hochlage gesichertem Druckhebel; Fig. 2 zeigt den Grundrifsschnitt von Fig. 1;
Fig. 3 dasselbe bei zum Theil zur Freigabe des Druckhebels bezw. der Druckplatte zurückgeschwungener Sicherung;
Fig. 4 ist ein Aufrifs von Fig. 3;
Fig. 5 ein Grundrifs der Presse bei völlig zurückgeschwungener Sicherung;
Fig. 6 stellt eine Seitenansicht von Fig. 1 dar.
An einem der Ständer α wird ein zweiarmiger Hebel h beweglich angebracht, welcher mit der Nase η des die Form aufnehmenden Schiebers s einerseits und mit der Rast r des gleichen Schiebers s andererseits in Zusammenwirkung steht.
Der eine Schenkel des Hebels h trägt eine zweckmäfsig mit einem Röllchen zu versehende Nase b, sowie eine senkrecht stehende Stütze d, wohingegen der andere Schenkel h1 nur eine der Rast r entsprechende scharfe Kante aufweist.
Die Stellung der Hebelschenkel zum Schieber s ist nun so gewählt, dafs bei eingefahrenem Schieber 5 dessen Nase η, an der Nase b des Hebels anstofsend, letzteren zurückschwingt und damit die vorher unter dem Prefskopf k befindliche Stütze d zur Seite bewegt wird, wodurch Prefskopf und Druckhebel zum Niedergange freigegeben werden (s. Fig. 3 bis 5).
Bei diesem Zurückschwingen des einen Hebelschenkels tritt der andere Schenkel h1 in die Rast r ein und bringt den Schieber s, indem sich die scharfe Kante von h1 in die gleichfalls scharfe Kante der Rast r einlegt, in genaue Lage unter die Prefsplatte p.
Damit der Hebelschenkel h1 so energisch in die Rast r gedrängt wird, dafs derselbe gegebenenfalls den ungenügend oder zu weit unter den Prefskopf k bezw. die Prefsplatte ρ bewegten Schieber s in die erforderliche Lage bringen kann, ist seitlich am Prefskopf k eine mit rundem Kopf versehene Stellschraube i angebracht, deren Kopf sich beim Niedergange
des Prefskopfes gegen die Innenfläche der Stütze d legt (s. Fig. 4) und diese sammt dem Hebel h kräftig nach aufsen drängt.
Ist die Pressung beendet, der Druckhebel also wieder hochgeschwungen und damit die Prefsplatte ρ aus der Form herausgehoben, so stöfst beim nun folgenden Zurückziehen des Schiebers 's dessen Nase η an den Schenkel Tz1 an, letzterer wird zurückgedrängt und die Stütze d unter den Prefskopf k bewegt, der so am Niedergehen gehindert, auch den Druckhebel am selbstthätigen Niederfallen zurückhält.
Da nach jedesmaligem Pressen auch der Schieber s zwecks Herausnehmens des geprefsten Steines unter dem Prefskopf hervorgezogen werden mufs, ist die Möglichkeit, dafs ein Arbeiter die Maschine bei ungesichertem Hebel verläfst, völlig ausgeschlossen. '

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Druckhebelsicherung an Kniehebelpressen, dadurch gekennzeichnet, dafs an einem der Ständer α ein zweiarmiger Hebel h angebracht ist, welcher mit dem Formkastenschieber s durch die an letzterem vorgesehene Nase η und die Rast r derart in Wechselwirkung steht, dafs bei herausgezogenem Schieber s die an ihm angebrachte Stütze d sich unter den Prefskopf k bewegt und ihn sichert, während beim Einfahren des Schiebers s dessen Nase n, über die Nase b des Hebels h gleitend, letzteren um den Ständer α bewegt und dadurch die Stütze d zurückdrängt, wobei der Hebelschenkel hl unter Mitwirkung des am Prefskopf k vorgesehenen, verstellbaren, auf der Innenfläche von d niedergehenden Anschlags i kräftig in die Rast r gedruckt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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