DE1264035B - Vorrichtung zum Halten der Schwarten und Bretter waehrend des Saegens auf dem Blcokwagen einer Baumstammsaege - Google Patents

Vorrichtung zum Halten der Schwarten und Bretter waehrend des Saegens auf dem Blcokwagen einer Baumstammsaege

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DE1264035B
DE1264035B DEE17837A DEE0017837A DE1264035B DE 1264035 B DE1264035 B DE 1264035B DE E17837 A DEE17837 A DE E17837A DE E0017837 A DEE0017837 A DE E0017837A DE 1264035 B DE1264035 B DE 1264035B
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Commergnat Guilliet & Cie
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B29/00Gripping, clamping or holding devices for the trunk or log in saw mills or sawing machines; Travelling trunk or log carriages
    • B27B29/08Trunk or log carriages with gripping means designed to pass the saw blade(s), especially for band saws; Arrangement of gripping accessories thereon; Turning devices thereon

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Halten der Schwarten und Bretter während des Sägens auf dem Blockwagen einer Baumstammsäge Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Halten der Schwarten und Bretter während des Sägens auf dem Blockwagen einer Baumstammsäge, mit seitlichen Haltearmen, die um eine parallel zur Bewegungsrichtung des Blockwagens liegende Achse schwenkbar sind und durch einen Hydraulikzylinder od. dgl. angetrieben werden.
  • Bei den bisher üblichen Baumstammsägen löst sich am Ende des Sägens des Baumstamms die Schwarte oder das abgeschnittene abgeschwartete Holz, welches mit dem Stamm nur noch durch einen schwachen Holzabschnitt zusammenhängt, vorzeitig unter dem Eigengewicht ab, so daß die Gefahr einer Blockierung zwischen dem Sägeblatt und dem Gestell besteht. Dies kann, abgesehen von dem durch das Zerreißen der Fasern verursachten geringen Holzverlust, zu einer Zerstörung der Auffangteile führen.
  • Um diese Gefahr zu vermeiden, müssen Arbeiter den Wagen auf seinem Weg begleiten und die Schwarte oder das abgeschwartete Holz mit Hilfe von Hebeln halten, was eine große Unbequemlichkeit darstellt.
  • Ferner stellt die Abfuhr der abgeschrägten Schwarten infolge ihres Umfanges und des Vorhandenseins der Säge eine schwierige Aufgabe dar. Dies führt dazu, einen verhältnismäßig langen Weg für den Wagen vorzusehen, was den zuvor erwähnten Nachteil noch vergrößert.
  • Es ist bekannt, auf dem Blockwagen einer Baumstammsäge Schwenkarme anzubringen, deren Schwenkachse parallel zur Bewegungsrichtung des Blockwagens liegt. Bei diesen bekannten Vorrichtungen dienen die Schwenkarme jedoch dazu, den Baumstamm beim Beladen in die richtige Lage zu bringen. Während des Sägens sind die Schwenkarme zurückgezogen und unwirksam; insbesondere können sie nicht die Schwarte halten.
  • Es ist bei Baumstammsägen auch bekannt, Schwenkarme mittels Hydraulikzylindern zu betätigen, doch sind diese Schwenkarme nicht auf dem Blockwagen angebracht, sondern auf einem feststehenden Gestell gelagert, und sie dienen lediglich zum Laden des Baumstamms auf den Blockwagen.
  • Schließlich ist eine Baumstammsäge bekannt, bei welcher Haltearme parallel verschiebbar auf einem zweiten, gleichzeitig mit dem Blockwagen verschiebbaren Wagen angebracht sind. Der Blockwagen selbst trägt weitere Haltearme, die im Zusammenwirken mit den ersten Haltearmen den Baumstamm während des Sägens allmählich verschieben, bis schließlich der ganze, zwischen den Haltearmen befindliche Baumstamm in Bretter zersägt ist. Diese Vorrichtung ist nur in Verbindung mit einer doppelseitig schneidenden Säge verwendbar, bei welcher das Sägen abwechselnd in der einen und dann in der anderen Richtung erfolgt. Sie ist dagegen zur Verwendung bei den heute allgemein üblichen einseitig schneidenden Sägen nicht geeignet. Ferner ist es mit dieser bekannten Vorrichtung nicht möglich, die abgesägten Schwarten oder Bretter auf einen Rollenförderer od. dgl. abzulegen.
  • Das Ziel der Erfindung ist demgegenüber die Schaffung einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art, welche bei einer einseitig schneidenden Säge die Schwarten und das abgeschwartete Holz an dem Stamm während des Sägevorgangs und am Ende desselben festhält, ein vorzeitiges Ablösen des abgesägten Holzes verhindert und den Transport desselben durch den Blockwagen bis zu einer Entladestelle, an welcher das Holz von einer Transportvorrichtung erfaßt wird, ermöglicht.
  • Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß jeder Haltearm schwenkbar an einem Schlittengelagert ist, der auf einer Schiene des Blockwagens aus diesem heraus bis in eine Anschlagstellung verschiebbar ist, in der die Welle des Haltearms jenseits der Sägelinie liegt, daß mit der Welle des Haltearms drehfest ein Ritzel verbunden ist, das mit einer Zahnstange kämmt, die im Inneren des Schlittens verschiebbar gelagert ist und mit dem beweglichen Teil eines am Blockwagen abgestützten Hydraulikzylinders derart verbunden ist, daß bei einer Betätigung des Hydraulikzylinders zunächst der Schlitten mit dem in der tiefsten Stellung stehenden Haltearm bis in seine äußere Anschlagstellung verschoben wird und dann der Haltearm durch Verschiebung der Zahnstange im Innern des Schlittens in seine Haltestellung verschwenkt wird.
  • Bei der Vorrichtung nach der Erfindung sind die Haltearme während des Beladens des Blockwagens und beim Beginn des Sägevorganges zurückgezogen. Sobald jedoch der Haltearm mit dem Blockwagen über die Höhe der Sägestelle hinaus vorgedrungen ist, kann er seitlich über die Sägelinie hinaus vorgeschoben und dort verschwenkt werden, so daß er die jenseits der Sägelinie liegende Schwarte festhält. Bei großer Länge des Baumstamms können mehrere solche Haltearme vorgesehen sein, die der Reihe nach jeweils zur Wirkung kommen, sobald sie an der Sägestelle vorbeigegangen sind. Wenn die Schwarte bzw. das Brett vollständig abgesägt ist, werden die Haltearme in der entgegengesetzten Richtung verschwenkt und wieder in die Ausgangsstellung zurückgezogen, so daß der Blockwagen ungehindert an der Sägestelle vorbei in seine Ausgangsstellung zurückgeholt werden kann.
  • Bei einer Vorrichtung mit einer Anordnung, welche die Schwenkbewegung der Haltearme automatisch stillsetzt, sobald diese in Berührung mit dem Brett bzw. der Schwarte gekommen sind, besteht eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung darin, daß jeder Haltearm aus zwei relativ zueinander schwenkbaren Teilen besteht, die derart federbelastet sind, ; daß das eine Teil gegen das andere Teil um einen geringen Winkel verschwenkt wird, sobald es in Berührung mit dem Brett bzw. der Schwarte kommt, und daß an dem anderen Teil ein Schalter angebracht ist, der durch das erste Teil bei-dessen Relativbewegung betätigt wird und über einen elektrischen Steuerstromkreis die Druckmittelzufuhr zu dem den Arm betätigenden Hydraulikzylinder unterbricht.
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert. Diese zeigt einen Querschnitt durch den Blockwagen einer Baumstammsäge.
  • Die Zeichnung zeigt den Blockwagen 1 mit zwei Längsträgern 2 und Laufrollen 3, welche auf einem Gleis mit auf einer Unterlage 5 angebrachten Schienen 4 laufen.
  • Die Längsträger 2 sind durch über den Laufrollen 3 liegende Traversen 6 verbunden, welche Gleitschienen 7 tragen, die quer zur Bewegungsrichtung des Blockwagens 1 liegen. Auf diesen Gleitschienen 7 sitzen die Gleitschuhe 8 von Stützen 9, welche den Baumstamm 11 auf der einen Seite halten.
  • Der Blockwagen 1 ist auf den Schienen 4 in Richtung auf eine nicht dargestellte Bandsäge vorschiebbar. Der Schnitt erfolgt längs der Linie A-A, und man sieht bei 15 die Schwarte, welche nach dem Vorbeigang des Blockwagens 1 an dem Sägeblatt von dem Stamm 11 abgelöst ist.
  • Der Blockwagen 1 trägt auf der der Säge zugewandten Seite zwei Haltearme 22 zum Halten der Schwarte, von denen nur einer dargestellt ist.
  • Jeder Haltearm 22 ist auf einem Bolzen 46 in einem Gabelkopf 47 schwenkbar gelagert, welcher drehfest auf einer Welle 48 sitzt, deren Achse parallel zu der Bewegungsrichtung des Wagens 1 liegt.
  • Die Welle 48 ist in einem Schlitten 51 gelagert, der zwischen seitlichen Führungen 53 auf einer Schiene 52 geführt ist. Der Schlitten 51 weist eine mittlere Ausnehmung auf, in welcher eine Zahnstange 55 gleitbar ist, die mit einem Ritzel 56 auf der Welle 48 im Eingriff steht.
  • Ein Ende der Zahnstange 55 ist an der Kolbenstange 58 eines Hydraulikzylinders 59 befestigt, dessen Zylinder 61 bei 62 an die Traverse 52 angelenkt ist.
  • Der Schlitten 51 trägt noch Führungswangen 40 und einen Schutzdeckel 50, welcher über der Kolbenstange 58 angeordnet und mit einem Abstellfinger 60 versehen ist.
  • Ferner ist eine Vorrichtung vorhanden, die den Hydraulikzylinder 59 verriegelt, sobald der Haltearm 22 mit der Schwarte in Berührung gekommen ist. Zu dieser Vorrichtung gehört ein Gleitstift 63, welcher in dem Gabelkopf 47 gelagert ist und durch eine Feder gegen die Kante des Haltearms 22 gedrückt wird. Dieser Gleitstift betätigt einen Schalter 66, welcher in dem elektrischen Steuerstromkreis des Hydraulikzylinders 59 liegt. Dieser Steuerstromkreis enthält noch einen zweiten Schalter 67, welcher von der Wange 40 betätigt wird, wenn sich der Gleitblock 51 in der Ruhestellung befindet.
  • Diese Vorrichtung arbeitet folgendermaßen, wenn zunächst angenommen wird, daß die Bedienungsperson die Haltearme von Hand betätigt: Vor dem Beginn des Sägevorgangs befindet sich der Haltearm 22 in seiner untersten Stellung [in der Zeichnung bei 22 (a) strichpunktiert angedeutet] und auf der gleichen Seite der Linie A-A wie der Blockwagen.
  • Wenn der Haltearm 22 an dem Sägeblatt 12 vorbeigegangen ist, betätigt die Bedienungsperson den Hydraulikzylinder 59, dessen Kolbenstange 58 den Schlitten 51 nach außen verschiebt, bis die Achse der Welle 48 jenseits der Sägelinie A-A zu liegen kommt. Bei dieser Verschiebung wird der Schlitten 51 durch das Zusammenwirken der Führungen 53 und der Wangen 40 geführt. Die Verschiebung setzt sich fort, bis der Abstellfinger 60 auf eine der Führungen 53 stößt. Während der ganzen Dauer der Verschiebung befindet sich der Stützarm 22 in der Stellung 22 (a). Wenn sich anschließend die Kolbenstange 58 des Hydraulikzylinders 59 weiter nach außen bewegt, wird die Zahnstange 55 in der Ausnehmung des Schlittens 51 verschoben, wobei sie das Ritzel 56 und damit die Welle 48 verdreht, so daß der Haltearm 22 in der Richtung des Pfeils h verschwenkt wird.
  • Wenn der Haltearm 22 mit der Flanke der Schwarte 15 in Berührung kommt, wird seine Bewegung angehalten. Da sich der Gabelkopf 47 weiterdreht, wird der Gleitstift 63 zurückgedrückt, und der Schalter 66 wird betätigt, wodurch der Hydraulikzylinder 59 verriegelt wird. Der Haltearm 22 bleibt in der Stellung 22 (b), in welcher er eine seitliche Abstützung für die Schwarte bildet.
  • Es besteht keine Gefahr, daß die so unterstützte und seitlich gehaltene Schwarte 15 vorzeitig von dem Stamm 11 abfällt, so daß sie selbst nach vollständiger Ausführung des Sägevorgangs durch keine von Hand vorgenommenen Vorgänge gehalten zu werden braucht.
  • Da die Schwarte abgestützt ist, kann der Blockwagen ohne Nachteil bis an eine Ablegestelle vorgeschoben werden. Wenn dann der Hydraulikzylinder 59 in umgekehrter Weise betätigt wird (Einziehen der Kolbenstange 58), kehren die Arme 22 unter Ausführung von Bewegungen, welche den vorher ausgeführten entgegengesetzt sind, in die Ruhestellung zurück.
  • Die von dem Arm 22 gegen den Stamm gehaltene abgesägte Schwarte (bzw. ein abgesägtes Brett) kann ohne weiteres von dem Blockwagen bis zu der Stelle mitgenommen werden, an der sich eine Fördervorrichtung zur Abführung des abgesägten Holzes befindet.
  • Wenn beim Erreichen der Transportvorrichtung die Kolbenstange des Hydraulikzylinders 59 eingezogen wird, ohne daß die Stellung des Hydraulikzylinders 34 verändert wird, kippt die Schwarte in Richtung des Pfeils g.
  • An Stelle der getrennten Betätigung des Hydraulikzylinders 59 von Hand in der zuvor beschriebenen Weise ist es auch möglich, den Hydraulikzylinder selbsttätig in Abhängigkeit von der Bewegung des Blockwagens 1 zu betätigen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Halten der Schwarten und Bretter während des Sägens auf dem Blockwagen einer Baumstammsäge, mit seitlichen Haltearmen, die um eine parallel zur Bewegungsrichtung des Blockwagens liegende Achse schwenkbar sind und durch einen Hydraulikzylinder od. dgl. angetrieben werden, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß jeder Haltearm (22) schwenkbar an einem Schlitten (51) gelagert ist, der auf einer Schiene (52) des Blockwagens (1) aus diesem heraus bis in eine Anschlagstellung verschiebbar ist, in der die Welle (48) des Haltearms (22) jenseits der Sägelinie (A-A) liegt, daß mit der Welle (48) des Haltearms (22) drehfest ein Ritzel (56) verbunden ist, das mit einer Zahn-Stange (55) kämmt, die im Inneren des Schlittens (51) verschiebbar gelagert ist und mit dem beweglichen Teil (58) eines am Blockwagen (1) abgestützten Hydraulikzylinders (59) derart verbunden ist, daß bei einer Betätigung des Hydraulikzylinders (59) zunächst der Schlitten (51) mit dem in der tiefsten Stellung stehenden Haltearm (22) bis in seine äußere Anschlagstellung verschoben wird, und dann der Haltearm (22) durch Verschiebung der Zahnstange (55) im Innern des Schlittens (51) in seine Haltestellung verschwenkt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer Anordnung, welche die Schwenkbewegung der Haltearme automatisch stillsetzt, sobald diese in Berührung mit dem Brett bzw. der Schwarte gekommen sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltearm (22) aus zwei relativ zueinander schwenkbaren Teilen (22, 47) besteht, die derart federbelastet sind, daß das eine Teil (22) gegen das andere Teil (47) um einen geringen Winkel verschwenkt wird, sobald es in Berührung mit dem Brett bzw. der Schwarte kommt, und daß an .dem anderen Teil (47) ein Schalter (66) angebracht ist, der durch das erste Teil (22) bei dessen Relativbewegung betätigt wird und über einen elektrischen Steuerstromkreis die Druckmittelzufuhr zu dem den Arm betätigenden Hydraulikzylinder unterbricht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 85 280; deutsche Auslegeschrift Nr. 1035 348; französische Patentschrift Nr. 1060 251.
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