DE126856C - - Google Patents

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DE126856C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/02Details
    • B60M1/10Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle
    • B60M1/103Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle by vehicle-borne magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Stromzuleitungen für elektrische Strafsenbahnen bekannt geworden, bei denen in der Strafsenoberfläche liegende Contacte oder Theilleiter, auf denen die den Strom abnehmende Schiene schleift, beim Vorübergehen des Wagens durch einen am Wagen befestigten Magneten an die Hauptleitung angeschaltet werden. Dies geschieht dadurch, dafs auf der Stromzuleitungsschiene ein eisernes Band angebracht ist, welches durch den Wagenmagneten aufgehoben wird und gegen die Theilleiter sich legt, so dafs diese mit der Stromzuführungsschiene in leitende Verbindung kommen. Bei den älteren Anordnungen dieser Art bildet dieses als Hülfsleiter zu bezeichnende eiserne Band eine ununterbrochene Leitung, in welcher der Wagenmagnet eine Schleife bildet. Infolge dessen müfste die Hülfsleitung sehr schlaff oder der Wagenmagnet sehr kräftig sein. Es ist allerdings auch vorgeschlagen worden, die Hülfsleitung in einzelne Abtheilungen zu zerlegen, jedoch ergab sich dann der Uebelstand, dafs der Hülfsleiter nur an einzelnen Punkten mit den Theilleitern in Berührung kam, so dafs leicht an den Unterbrechungsstellen Lichtbogen oder Funken entstanden.
Gemäfs vorliegender Erfindung wird nun eine aus mehreren Abtheilungen bestehende Hülfsleitung angewendet. Diese Abtheilungen sind jedoch an den Enden durch bewegliche Zwischenstücke derart mit einander verbunden, dafs beim Vorbeigange des Wagenmagneten dieses Führungsstück angehoben wird und infolge dessen die Hülfsleitung ihrer ganzen Länge nach in Contact mit den Theilleitern kommt.
Beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführungsform einer derartigen Stromzuführungsanlage dar. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die Strecke, Fig. 2 ein gleicher Schnitt im gröfseren Mafsstabe. In der Strafsenoberfläche 1 sind die aus einzelnen Stücken bestehenden, mit Contactknöpfen 12 versehenen Theilleiter ι ο isolirt von einander angebrächt. Unterhalb der Theilleiter 10 ist die fortlaufende Stromzuführungsschiene 5 isolirt in einem Kanal gelagert, indem sie auf Holzstutzen 3, 6 angebracht ist. Auf dieser Schiene 5 liegt das die Hülfsleitung bildende eiserne Band 8, das aus mehreren Stücken besteht. An den Trennungsstellen werden die Enden des Bandes 8 von T-förmigen Zwischenstücken 9 bedeckt, die mittelst eines Steges 17 in einer Führung 11 der Zuführungsschiene 5 auf- und abwärts beweglich sind. Auf die Contacte 12 trifft die Stromabnehmerschiene 16 des Wagenmagneten 15, welche mit dem Gehäuse 15 desselben ein Stück bildet. Gelangt dieser Wagenmagnet in die Nähe der Unterbrechungsstelle zwischen zwei Abtheilungen der Hülfsleitung 8, so wird das Zwischenstück 9 durch die Enden der beiden magnetischen Bänder 8 angehoben, wie in Fig. 2 veranschaulicht ist. Infolge dessen kommen auch die Enden der Hülfsleitung mit den Theilleitern in Contact und die leitende Verbindung zwischen diesen und der Zuleitungsschiene 5 wird an keiner Stelle
unterbrochen. Die Zwischenstücke 9 verhindern aufserdem eine Fortbewegung der Hilfsleitung in ihrer Längsrichtung, so dafs diese gar keine starre Verbindung mit der Hauptleitung zu haben braucht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Theilleiteranordnung für elektrische Bahnen, bei welcher die Theilleiter mittelst einer durch einen Wagenmagneten angehobenen Hülfsleitung angeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, dafs die Hülfsleitung (8) aus einzelnen durch bewegliche Zwischenstücke (9) mit einander verbundenen Abtheilungen besteht, derart, dafs beim Befahren der Verbindungsstellen das Zwischenstück (9) sich aufwärts bewegt und eine fortlaufende Verbindung der Hülfsleitung (8) mit den Theilleitern (10) ermöglicht, wobei gleichzeitig durch die Zwischenstücke (9) Längsverschiebungen der Hülfsleitung (8) verhindert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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