DE1268C - Vorrichtung zum Netzen der Stoffe mit Wasserstaub fuer Appreturfabriken und Zeugdruckereien - Google Patents
Vorrichtung zum Netzen der Stoffe mit Wasserstaub fuer Appreturfabriken und ZeugdruckereienInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B1/00—Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating
- D06B1/02—Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by spraying or projecting
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
1877.
. Klasse.3,φ7^
EUGEN FROMM in MÜLHAUSEN i. E. Vorrichtung zum Netzen der Stoffe mit Wasserstaub für Appreturfabriicen und Zeugdruckereien.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7· November 1877 ab.
Längste Dauer: 29. März 1890.
Der Apparat bezweckt die Stoffe der Druck- und Appreturfabriken anzufeuchten. Derselbe
bewirkt die vollkommene Zerstäubung des Netzwassers, und bringt dasselbe gleichmäfsig auf
die ganze Oberfläche der Gewebe, welche man seiner Einwirkung aussetzt. Der Apparat gewährt
zudem den Vortheil, sozusagen unzerstörbar zu sein, während die älteren Maschinen
oft ersetzt werden müssen, und besonders den Nachtheil haben, das Gewebe unregelmäfsig anzufeuchten,
was ein sehr grofser Fehler ist. Dieser Apparat liefert ein viel vollkommeneres Resultat
und das auf eine viel einfachere und weniger kostspielige Weise, als alle bisher in Anwendung
gebrachten Systeme, welche entweder kreisende Bürsten enthalten, die in rascher Umdrehung
tangential die Oberfläche des Wassers berühren und dasselbe auf das Gewebe schleudern, oder
welche die Pulverisirung des Wassers durch die Einwirkung zusammengeprefster Luft auf das in
Regenform aus mit Löchern versehenen Röhren tretende Wasser bewirken. Die von mir gebrauchten
Mittel bestehen in der Anwendung einer cylindrischen, sich sehr rasch drehenden Trommel, welche in horizontaler Stellung in
einer Wasserkiste angebracht ist, deren Wasserstand stets constant erhalten wird. Diese Trommel
ist auf ihrem Umfange mit sehr kleinen, durchlöcherten, metallnen Hohlschaufeln versehen,
welche derart angebracht sind, dafs dieselben eine dünne Schicht des Wassers abheben. Dieses
wird zuerst in der Hohlschaufel aufgefangen und nachher . infolge der Centrifugalkraft durch die
Löcher der Schaufeln geschleudert. Das auf diese Weise zertheilte Wasser fährt endlich an
ein seidenes Sieb, welches das Wasser ebenfalls sehr fein pulverisirt. In diesem Zustande fällt
letzteres auf das unter dem Apparate vorbeiziehende Gewebe. Ein beweglicher Schieber
erlaubt endlich die dritte der aus der Maschine tretenden Regenzone zu reguliren.
Wie aus beiliegender Zeichnung, Fig. 1, 2 und 3 zu ersehen ist, besteht der Apparat hauptsächlich
aus einer zum Pulverisiren des Wassers bestimmten Trommel A A, aus Kupfer oder
einem anderen Metall, welche sich rasch dreht; diese Trommel ist auf ihrem Umkreise mit sechs
kleinen Hohlschaufeln versehen, welche aus kupfernen Scheibchen α α bestehen und so umgebogen
sind, dafs dieselben einen leeren Raum von ca. ι mm zwischen denselben und der
äufseren Fläche der Trommel freilassen; diese Schaufeln sind auf ihrer ganzen Länge mit drei
Reihen sehr kleiner Löcher versehen. Die auf ihrer Axe vermittelst zweier Scheiben b b befestigte
Trommel A A wird über der Oberfläche des Wassers vermittelst zweier senkrecht regulirbarer
Supporte i i durch eine Stellschraube erhalten, so dafs die Hohlschaufeln bei jedem
Sechstel einer Umdrehung eine Schicht Wasser abnehmen. Der Behälter C C, welcher das Netzwasser
enthält, ist oben durch einen mit Charnier versehenen Deckel c c verschlossen; an
seiner vorderen Seite befindet sich eine kleine Rinne d d, die bestimmt ist, das an der Seite
herabtropfende Wasser zu sammeln und dasselbe vermittelst eines an ihrem Ende befestigten Röhrchens
hinwegzuleiten. Ein schiefliegendes, an der Rinne d d angebrachtes Bretchen verhindert
endlich das fortgeschleuderte Wasser, das Holz der Rinne zu umgehen und in kleinen Tropfen
auf das unter dem Apparat vorüberziehende Gewebe zu fallen. Auf der vorderen Seite des
Apparates ist ein hölzerner Rahmen EE angebracht, dessen Oeffnung mit einem sehr feinen
seidenen Siebe D D versehen ist; in dem Siebe ist ein bewegliches kupfernes Bretchen B B angebracht,
welches erlaubt, die Oeffnungen zu reguliren, durch welche das pulverisirte Wasser
treten soll. Dieses Bretchen ist an seinem unteren Ende auf solche Weise umgebogen, dafs
es eine Rinne bildet, und das gegen dasselbe geschleuderte Wasser zurückhält, welches dann
wieder durch die beiden Enden der Rinne in den Behälter C C fällt.
Das Reguliren des Bretchens BB bewirkt man vermittelst zweier Riemen, an welchen
dasselbe befestigt ist. Dieselben wickeln sich auf zwei kleine, auf der Welle h h befestigte Rollen;
so dafs es genügt, dieselben in einer oder der anderen Richtung vermittelst des ebenfalls an.
einem Ende der Welle befestigten Schwungs rades zu drehen, Um das Bretchen B B nach
Belieben steigen oder sinken zu lassen. Das Bretchen wird in der ihm gegebenen Stellung
erhalten vermittelst einer an einem der Supporte
Claims (1)
- der Welle h h angebrachten Stellschraube. Das Wasser tritt in den Behälter C C, vermittelst der Röhre g g, und das überflüssige Wasser fliefst fortwährend durch das Rohr / ab, wodurch auf eine sehr einfache Weise ein constanter Wasserstand im Apparate "gesichert wird. Ich bringe endlich, im Innern des Behälters CC ein Bretchen e e an, dessen Bestimifttfflig. ist, zu verhindern, dafs nicht ein Theil 'des* Wassers nutzlos gegen den Deckel C1C1 geschleudert werde.Patent-Anspruch: Die Einrichtungen im Ganzen, sowie in den Einzelheiten, welche den neuen Apparat zum Anfeuchten der Gewebe in den Druck- und Appreturfabriken bilden. Dieser Apparat wird besonders durch die Art der Projection des Wassers vermittelst einer auf ihrem Umkreise mit sehr engen, auf ihrer äufseren Seite durchbohrten Hohlschaufeln versehenen Trommel gekennzeichnet, sowie durch die Anwendung eines sehr feinen seidenen, ein Sieb bildenden Gewebes, welches bezweckt, die PuI-verisirung des durch die Trommel fortgeschleuderten Wassers zu vermehren.Φ (PHierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1268T | 1877-11-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=280914
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE18771268D Expired - Lifetime DE1268C (de) | 1877-11-07 | 1877-11-07 | Vorrichtung zum Netzen der Stoffe mit Wasserstaub fuer Appreturfabriken und Zeugdruckereien |
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- 1877-11-07 DE DE18771268D patent/DE1268C/de not_active Expired - Lifetime
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