DE127171C - - Google Patents

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DE127171C
DE127171C DENDAT127171D DE127171DA DE127171C DE 127171 C DE127171 C DE 127171C DE NDAT127171 D DENDAT127171 D DE NDAT127171D DE 127171D A DE127171D A DE 127171DA DE 127171 C DE127171 C DE 127171C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D27/00Machines for trimming as an intermediate operation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D29/00Machines for making soles from strips of material

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  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Schneiden von Sohlen- und anderen Platten aus Gummi, Leder u. s. w. und besteht hauptsächlich in einer neuen Führung oder Schablone, welche den Messerhalter in einer mit der Bahn des Messers übereinstimmenden Bahn führen soll, und deren Hauptmerkmal darin besteht, dafs sie von einer Metallplatte mit dem jeweiligen Zwecke entsprechend gestalteter ausgeschnittener Oeffnung gebildet wird, während bisher der Metallplatte selbst die zweckdienliche Gestaltung gegeben wurde; mit anderen Worten: die neue Führung ist eine Innenführung im Gegensatze zu der bisherigen Aufsenführung.
Diese neuartige Einrichtung erweist sich besonders dann als sehr wichtig, wenn die Führung des Messers selbst durch Umlaufen einer Schnittform erfolgt, deren Umfang die genaue Messerbahn darstellt, und zwar aus dem Grunde, weil die Achse der Führungsrolle durch die Führung hindurchreicht und letztere von einem Rahmen getragen wird und mit diesem derart abnehmbar verbunden sein kann, dafs die Führung weit besser gehalten wird, als dies bei einer Ausgestaltung der Führung als Aufsenschablone und bei Unterstützung derselben an Punkten innerhalb ihres Umfanges möglich ist.
Die Führung steht mit einem Gleitstück in Verbindung, durch welches sie mit ihrem Tragrahmen so verbunden wird, dafs sie in diesem durch eine Curvenscheibe bewegt werden kann. Diese Anordnung ist getroffen, um die Führung feststehend zu halten, falls die zu schneidende Form der Gröfse der Führung entspricht, dieselbe aber in Richtung des Messers zu bewegen, falls die zu schneidende Form länger als die Führung ist, so dafs also eine und dieselbe Führung von gegebener Länge nicht nur für Schnittformen gleicher Länge, sondern auch für Schnittformen jeder Sohlenlänge benutzt werden kann,
In den eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulichenden Zeichnungen ist Fig. 1 ein Seitenrifs, theilweise im Schnitt eines Theiles der Maschine, Fig. 2 eine dieselben Theile wie Fig. ι zeigende Vorderansicht, Fig. 3 ein Schnitt nach A-B der Fig. 1 unter Fortlassung einzelner Theile, und Fig. 5 ein Schnitt nach C-D der Fig. 3, während die Fig. 4, 6 und 7 Einzeltheile der Maschine darstellen.
Das Gestell α trägt die Stange b mit Schnittform c, deren Halter d und die mit einander gelenkig verbundenen Arme e und/; der Arm/ nimmt den Zapfen g des Messerhalters und den Zapfen la auf, durch welchen der Messerhalter mittelst der U-förmigen Stange i angetrieben wird. Diese wird ihrerseits von den Gelenk-. armen_/ und k getragen und durch Vorrichtungen im Gehäuse / in ihrer richtigen Bahn bewegt, indem sie in einer Nuth in der Bodenplatte m des Gehäuses geführt und von einer Scheibe am Deckel des Gehäuses bethätigt wird (Fig. 1). Die Wirkungsweise dieser Anordnungen ist in den amerikanischen Patentschriften 446555 und 529883 eingehend dargestellt und bildet keinen Theil der vorliegenden Erfindung.
Am Gehäuse / sind Lagerarme η (Fig. 2) angebracht, durch welche Stangen 0 hindurchgehen, die mit ihrem einen Ende an dem an der Stange b sitzenden Querstück jp befestigt

Claims (2)

sind und an ihrem anderen Ende einen Rahmen q tragen, so dafs bei einer Längsbewegung der Stange b durch den Hebel r der Rahmen q, das Gleitstück s und die Innenführung t sich mit derselben nach der Arbeitsplatte u hin bezw. von derselben weg bewegen. Die sohlenförmige Oeffnung in der Führungsplatte t führt den Zapfen g des Messerhalters in seiner richtigen Bahn, während das Messer ν durch die Schnittform c seine Führung erhält. Messer, Messerblock und Messerhalter bedürfen als bekannte Einrichtungen keiner eingehenderen Beschreibung; es sei nur erwähnt, dafs der Messerblock am Messerhalter ein wenig verschoben wird, wenn die Form c es erfordert, während die Bewegung des Zapfens g des Messerhalters sich nach der Führung t richtet. Letztere ist mittelst Flügelschrauben w mit dem Gleitstück s, welches in Führungen χ am Rahmen q sitzt, verbunden, so dafs die Führung t entfernt und durch eine anders gestaltete ersetzt werden kann. Auf der einen Theil der Triebvorrichtung für den Zapfen h bildenden Welle % ist das Getriebey aufgekeilt, das in ein lose auf dem im Gehäuse I gelagerten Zapfen 2 sitzendes Getriebe ι eingreift und dasselbe dreht. Dieses Getriebe ist mit einem Getriebe 3 fest verbunden, welches mit dem auf Zapfen 5 am Lagerarme 6 sitzenden Zwischenrade 4 in Eingriff steht, das mit dem Getriebe 7 zusammenarbeitet. Letzteres ist auf der in den Lagerarmen 6 und 9 gelagerten Welle 8 aufgekeilt, an deren unterem Ende sich ein das Getriebe 11 antreibendes Getriebe 10 befindet, wobei das Getriebe 11 auf einer im Lagerarme 9 ruhenden Welle 12 aufgekeilt ist, an deren unterem Ende die auf der Welle 12 einstellbare Curvenscheibe 13 sitzt. Die Curvenführung der letzteren wirkt auf einen Winkelhebel 14, der seinen Hebelpunkt auf einem aus dem am Gestell α sitzenden Lagerarme 16 vorstehenden Zapfen 15 hat und dessen einer Arm eine in der Curvenführung der Scheibe 13 laufende Rolle 17 trägt, während sein anderer Arm eine T-förmige Nuth 18 mit darin einstellbarem Zapfen 19 hat. An letzterem ist das eine Ende der Stange 20 angelenkt, deren anderes Ende bei 21 gelenkig an einer Verlängerung 22 des Gleitstückes s sitzt. Die Curvenscheibe 13 schwingt den Hebel 14 und bewegt mittelst der Stange 20 das Gleitstück s und die Führung t längs der sohlenförmigen Oeffnung in Führung t und längs der zu schneidenden Sohle und in gleicher Richtung mit der Bewegung des Messerhalters hin und her. Befindet sich eine Schnittform c von wesentlich derselben Länge, wie die sohlenförmige Oeffnung der Führung t, an dem Halter d, so wird die Achse des Zapfens 19 in eine derartige Stellung in der Nuth 18 verschoben, dafs sie über die Achse des Zapfens 15 zu liegen kommt und dadurch die Führung feststehend hält. Befindet sich eine Schnittform c von gröfserer Länge, als die sohlenförmige Oeffnung der Führung t, am Halter d, so wird die Curvenscheibe 13 so auf Welle 12 eingestellt, dafs sie das Gleitstück s und Führung t in der Bewegungsrichtung des Messerhalters fortbewegt, um eine Bewegung des Halters längs der zu schneidenden Sohle zu ermöglichen, welche gröfser ist, als die Länge der sohlenförmigen Oeffnung der Führung t und als die Länge der Schnittform c es erfordert. Auf dem Zapfen g sitzt eine lose Rolle 23, die an einer Wandung 26 anliegt, welche an der Führung t befestigt ist und von dieser nahe der Kante der sohlenförmigen Oeffnung nach oben hervorragt. Die Rolle 23 wird durch eine auf der gegenüberliegenden Seite der Wandung 26 angeordnete und von einem um Zapfen g drehbaren Arm 25 getragene Rolle 24 gegen diese Wandung 26 gedrückt. Diese besteht zweckmäfsig aus einem Metallstreifen, der seiner ganzen Länge nach in Zwischenräumen angeordnete Vorsprünge 27 aufweist, die in nahe der sohlenförmigen Oeffnung der Führung angebrachte Oeffnungen eintreten und deren Enden leicht über die Unterseite der Führung t umgebogen sind, um den Streifen dadurch in seiner Stellung festzuhalten. Patent-A ν Sprüche:
1. Maschine zum Schneiden von Formen aus Platten, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schablone der Form als Ausschnitt in einer Blechplatte (t) vorhanden ist, an dessen Kante sich ein Metallstreifen (26) hinzieht, um den Messerhalter in seiner richtigen Bahn zu führen.
2. Bei einer Maschine nach Anspruch 1 die Anordnung eines mit der Metallplatte (t) abnehmbar verbundenen Gleitstückes (s), welches in Führungen eines Rahmens (q) mittelst einer Curvenscheibe (13) und eines Winkelhebels (14) mit einstellbarer Schubstange (20) hin- und herbewegt werden kann, um die Messerbahn verschiedenen Längen der zu schneidenden Form anzupassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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