DE127324C - - Google Patents

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DE127324C
DE127324C DENDAT127324D DE127324DA DE127324C DE 127324 C DE127324 C DE 127324C DE NDAT127324 D DENDAT127324 D DE NDAT127324D DE 127324D A DE127324D A DE 127324DA DE 127324 C DE127324 C DE 127324C
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gas
bell
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liquid
pressure
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DENDAT127324D
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English (en)
Publication of DE127324C publication Critical patent/DE127324C/de
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67C—CLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/22—Details
    • B67C3/24—Devices for supporting or handling bottles
    • B67C3/242—Devices for supporting or handling bottles engaging with bottle necks

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVIl27324-KLASSE 64 b.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung für Flaschenfüllapparate zum Ausgleichen des Gas- und Flüssigkeitsdruckes beim Abfüllen unter Druck, welche im Wesentlichen aus einem geschlossenen Behälter zur Aufnahme der Flüssigkeit und des Gases besteht. Innerhalb des Behälters befindet sich eine senkrecht auf- und abbewegliche Glocke, in welcher Gas oberhalb der Flüssigkeit eingeschlossen ist, indem der Rand der Glocke in die Flüssigkeit eintaucht. An dem Behälter sind aufserhalb der Glocke Gasein- und Auslässe vorgesehen, die beim Fallen und Steigen der Glocke durch Ventile geöffnet oder verschlossen werden, wodurch der Gasdruck in dem Behälter regulirt wird. Der Flüssigkeitsspiegel jedoch wird durch Gasein- und Auslässe, die mit dem Innern der Glocke in Verbindung stehen und deren Ventile von Hand bedient werden, regulirt.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht.
α ist ein Ständer, welcher an seinem oberen Ende mit einem Ring b ausgestattet ist, in welchem eine nach aufwärts ragende Röhre c befestigt ist. An der letzteren ist ein nach unten ragendes Verbindungsstück d angeordnet, welches mit einem seitlichen, innerhalb des Ringes b liegenden Stutzen e zum Einführen der Flüssigkeit versehen ist. Ein geschlossener Behälter f von vortheilhaft cylindrischer Form dient zur Aufnahme der zum Füllen dienenden Flüssigkeit sowie comprimirter Luft, Gas oder dergl. An diesem Behälter ist unten ein röhrenförmiger Ansatz g angebracht, welcher durch das Rohr c hindurchragt und an seinem unteren Ende von dem Verbindungsstück d getragen wird. Auf dem Behälter f ist ein abnehmbarer Deckel h vorgesehen, welcher an seiner unteren Seite mit einer Versenkung und oben mit einem röhrenförmigen Fortsatz i ausgestattet ist. In letzterem befindet sich ein cylindrischer Behälter j, welcher oben mit einem durchbrochenen Boden versehen ist. Auf den Behälter j ist oben eine Kappe k aufgeschraubt, welche ihn in dem Fortsatz i festhält.
Central am Kopfe des Behälters j ist eine aus zwei neben einander liegenden und mit einander communicirenden Räumen bestehende Ventilkammer lose aufgehängt, an deren einen Raum unten das Ende einer Röhre nt angeschlossen ist. Die andere Kammer besitzt unten eine durch ein Ventil ο geschlossene Oeffnung und ist oben mit einer aufgeschraubten Kappe η geschlossen. Das Ventil 0 ist mit einer nach abwärts ragenden Spindel versehen. Das untere Ende der Röhre m ist durch ein Zwischenstück ρ mit dem oberen Ende eines Röhrchens q verbunden. An dem Zwischenstück ρ ist mittelst einer Muffe r das obere Ende eines Rohres 5 befestigt, welches unten ein mit einer Kammer w versehenes Gufsstück t trägt. Letzteres ist mit einem in
Verein deutscher Jngenieure Bezirksverein a. d. niederen Ruhr,
die Kammer W mündenden Gaszuführungskanal u versehen, welcher durch einen Hahn ν verschliefsbar ist. Gegenüber dem Kanal u ist die Kammer w mit einem Ablafshahn χ versehen. Das Rohr q durchsetzt die Kammer w und tritt in eine Kammery ein, welche durch eine Zweigleitung ^ mit dem Zuführungskanal u verbunden ist. In die Kammer y ist eine Hülse ι eingesetzt, welche an ihrem unteren Ende abgeschlossen und an einer Seite mit einer Oeffnung versehen ist. Das untere Ende der Kammer y ist durch einen Hahn 2 abgeschlossen, der in einer Hülse im oberen Ende einer am Ring b befestigten Schraube 3 ruht. Um das Entweichen von Gasen in die Kammer w und um den Hahn 2 herum in die freie Luft zu verhindern, sind an den Enden der Hülse 1 Dichtungsringe vorgesehen. Das untere, zusammengezogene Ende des Verbindungsstückes d wird in eine Aussparung im oberen Ende des Gufsstückes t um die Röhre s herum eingesetzt und abgedichtet.
■ -4 ist ein glockenartiger Gasbehälter, durch dessen Boden eine röhrenförmige Spindel 5 hindurchführt. Diese Spindel, welche mitsammt der Glocke 4 auf- und abbewegt werden kann, wird unten auf dem Zwischenstück^ und oben mittelst eines an der Röhre m befindlichen Bundes 6 geführt. Arn oberen Ende der Muffe r ist eine Röhre 7 befestigt, welche durch einen Kanal mit dem oberen Ende des Rohres s communicirt. Die Röhre 7 führt von der Muffe r parallel zur Spindel 5 in den oberen Theil der Glocke 4. Ein belasteter Hebel 8, der seinen. Drehpunkt an der Unterkante des Cylinders j hat, dient dazu, das Gewicht der Glocke 4 auszubalanciren. Zum Abschlufs eines Ablafskanak ι ο im Deckel des Behälters ./ dient unter normalen Verhältnissen ein Ventil 9. Dasselbe steht unter dem Einflufs eines zweiarmigen Hebels 11, welcher an einem Ansatz am unteren Ende des Cylinders j seinen Drehpunkt hat und mit seinem freien Ende in einer oben an der röhrenförmigen Spindel 5 vorgesehenen Nuth spielt.
Der Behälter f ist mit einer Anzahl nach aufsen ragender Stutzen 12 versehen, in deren äufseren Enden Flaschenhalter und Heber befestigt sind.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: ;
Nachdem die Verbindung zwischen dem Flüssigkeitsbehälter, aus welchem das. Abfüllen erfolgt, und dem Stutzen e des Apparates durch ein Rohr, einen Schlauch oder dergl. und ebenso die Verbindung u mit einem geeigneten Gas- oder Luftdruckbehälter hergestellt ist, wird der Hahn ν geöffnet. Das Gas strömt unter Druck durch die Kammer w, die Röhren s und 7 in die Glocke 4 und zugleich in den Behälter f ein, da die Glocke 4 unten durch Flüssigkeit noch nicht abgeschlossen ist. Hierauf wird der Hahn ν geschlossen und die abzufüllende Flüssigkeit wird .. durch die Verbindung e und den röhrenförmigen Ansatz g in den Behälter f eingeführt. Sobald die Flüssigkeit in dem Behälter aufsteigt, wird die Gasglocke 4 an ihrem unteren Ende durch die Flüssigkeit selbst abgeschlossen. Das Niveau, bis zu welchem die Flüssigkeit in ..diesem Behälter ■' aufsteigt, richtet sich nun natürlich nach dem Volumen und dem Druck des Gases in der Glocke 4, der durch die Hähne ν und χ regulirt werden kann. In der Praxis wird der Behälter, von welchem das Gas in den Apparat geliefert wird, auch mit demjenigen der Flüssigkeit verbunden. Wenn das Fafs bezw. der Flüssigkeitsbehälter in ungefähr derselben Höhe aufgestellt wird wie der Behälter f des FUllapparates, mufs demselben der gleiche Druck ertheilt werden wie' dem Füllapparate selbst. Wenn hingegen der. Flüssigkeitsbehälter über dem Füllapparate aufgestellt ist, so ist es nothwendig, die Verbindung zwischen Gasbehälter und Flüssigkeitsbehälter mit einem Reducirventil zu versehen. Beim Steigen der Glocke verbindet das Ventil 0 den Innenraum des Gefäfses f mit der Gaszüführüng durch die Rohre mq, wobei der Hahn ν geschlossen ist. Dieses Steigen der Glocke beginnt, wenn der Gasdruck im:
. Gefäfsy sinkt; und das Flüssigkeitsniveau steigt; und dient dazu, den Gasdruck im Gefäfse f[ wieder herzustellen und die Flüssigkeit zu ver-| hindern, im Gefäfse zu hoch zu steigen. Wird nämlich der Gasdruck im Gefäfse' f so grofs, dafs er die Flüssigkeit zu sinken veranlafst, so sinkt auch die Glocke und öffnet das Ausströmungsventil 9, um das Gas aus dem Gefäfse f in die freie Luft abzulassen. Dadurch wird die Flüssigkeit daran verhindert, unter ein bestimmtes Niveau im Gefäfse f herabzugehen. Die Glocke 4 bethätigt daher bei, Auf- und Abwärtsbewegung die Gaszuführung und die Ausströmungsventile ο Und. 9 zu dem Zweck, das gewünschte Flüssigkeitsniveau im;
'. Gefäfse f unter veränderlichem Gasdruck, deri beim Betrieb der Maschine unvermeidlich ist, zu regeln ; und zu;.: erhalten. Wenn" dieses Flüssigkeitsniveau durch, eine gewisse Gasmenge in der Glocke' 4 einmal vorbestimmt worden ist, wird;es durch die Wirkungsweise der Ventile 0 und 9 bezw. durch die Von ihnen bewirkte Regelung des Gasöin- und: Austritts für. das Gefäfs _/ constant■..erhalten·;· Wenn es; erwünscht ■ ist, das Flüssigkeitsniveau" zu heben, so genügt es,; den Hahn χ von Hand aus zu öffnen, wodurch ein Theil des in der Glocke enthaltenen Gases durch die Rohre 7? 's entweicht und die Glocke sinkt. . .\'\,
Letztere öffnet auf diesem Wege das Ablafsventil 9, so dafs Gas aus dem Gefäfse f entweicht, der Gasdruck sinkt und die Flüssigkeit, die unter einem nahezu constanten Druck steht, in dem Gefäfse f sowohl innerhalb als auch aufserhalb der Glocke steigt.
Soll das Flüssigkeitsniveau im Gefäfse f gesenkt werden, so wird der Hahn ν von Hand geöffnet, wodurch Druckgas durch die Rohre 7, s oberhalb der Flüssigkeit in die Glocke einströmt und letztere hebt. Durch die Aufwärtsbewegung der Glocke wird aber das Gaseinlafsventil 0 geöffnet, der Druck des Gases in dem aufserhalb der Glocke gelegenen Raum des Gefäfses f daher vergröfsert und dadurch die Flüssigkeit im Gefäfse f auf ein tieferes Niveau hinabgedrückt.
Aus dieser Wirkungsweise ist leicht zu ersehen, dafs das einmal durch den Gasdruck in der Glocke vorbestimmte Flüssigkeitsniveau durch die Ventile o, 9 automatisch regulirt und constant erhalten wird, wenn bei Druck-Schwankungen im Gefäfse f die Glocke steigt oder fällt, und dafs ferner das Flüssigkeitsniveau gehoben oder gesenkt bezw. nach Bedarf durch die Hähne ν χ, welche den Ein- und Auslafs des Gases in und aus dem Innern der Glocke zu regeln haben, genau eingestellt werden kann.

Claims (3)

Paten t-An Sprüche:
1. Vorrichtung für Flaschenfüllapparate zum Ausgleichen des Druckes beim Abfüllen unter Druck, gekennzeichnet durch einen das Gas und die Flüssigkeit aufnehmenden, geschlossenen Behälter (f), in dessen Innerem eine durch den Druck des Gases und der Flüssigkeit senkrecht bewegliche Glocke (4) die Gasein- und Auslafsventile des Behälters steuert.
2. Druckausgleichvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein beim Steigen' bezw. Fallen der Gasglocke (4) die Gaszuführung mit dem Innenraum des Gasbehälters ffJ in Verbindung bringendes Ventil (o) bezw. ein diesen Behälter mit der Aufsenluft verbindendes Ventil (9) zu dem Zwecke, das Flüssigkeitsniveau im Gefäfse (f) je nach Bedarf zu regeln bezw. constant zu erhalten.
3. Druckausgleichvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung der Hähne (v und x) zu dem Zwecke, das Gasvolumen in der Glocke (4) von Hand aus regeln bezw. das Flüssigkeitsniveau im Gefäfse (f) willkürlich heben oder senken zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0222208A3 (en) * 1985-11-11 1988-05-18 Simonazzi A. & L. S.P.A. Continuous rotary bottle filler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0222208A3 (en) * 1985-11-11 1988-05-18 Simonazzi A. & L. S.P.A. Continuous rotary bottle filler

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