DE1274236B - Elektromagnetisches Relais mit bistabil steuerbaren Schutzrohrkontakten - Google Patents

Elektromagnetisches Relais mit bistabil steuerbaren Schutzrohrkontakten

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DE1274236B
DE1274236B DET27269A DET0027269A DE1274236B DE 1274236 B DE1274236 B DE 1274236B DE T27269 A DET27269 A DE T27269A DE T0027269 A DET0027269 A DE T0027269A DE 1274236 B DE1274236 B DE 1274236B
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DE
Germany
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guide plates
protective tube
contact
guide
permanent magnet
Prior art date
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Pending
Application number
DET27269A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Edmund Gaertner
Thea Schaffert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/27Relays with armature having two stable magnetic states and operated by change from one state to the other
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/28Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
    • H01H51/284Polarised relays
    • H01H51/285Polarised relays for latching of contacts

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)
  • Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)

Description

  • Elektromagnetisches Relais mit bistabil steuerbaren Schutzrohrkontakten Es sind elektromagnetische Relais mit bistabil steuerbaren Schutzrohrkontakten (deutsche Auslegeschrift 1154 870, F i g. 5 bis 7) mit zwei in Reihe liegenden Dauermagnetabschnitten bekannt, bei denen jeder der beiden Dauermagnetabschnitte mindestens eine Wicklung trägt und verschiedene Remanenzzustände annehmen kann. Bei den bekannten Schaltern dieser Art sind an den äußeren freien Polen der Dauermagnetabschnitte Leitbleche angeordnet, die in die Nähe verschiedener Kontaktzungen eines magnetisch steuerbaren Schaltkontaktes ragen. Die aneinanderstoßenden Pole der Dauermagnetabschnitte tragen Führungsansätze für einen Magnetfluß, der durch elektrische Erregung der Wicklung eines Dauermagnetabschnittes erzeugt werden kann, um den Remanenzzustand dieses Magneten zu ändern. Sind beide in Reihe liegenden Dauermagnetabschnitte in gleichem Sinne magnetisiert, dann geht von ihren Enden ein Magnetfluß aus, welcher den magnetisch steuerbaren Kontakt betätigt. Sind beide Dauermagnetabschnitte hingegen gegensinnig magnetisiert, dann reicht das durch Streuflüsse auf die magnetisierbaren Kontaktzungen des Schaltkontaktes einwirkende Feld nicht aus, diesen Schaltkontakt zu betätigen.
  • Derartige elektromagnetische Relais mit bistabil steuerbaren Schutzrohrkontakten eignen sich besonders für den Einsatz in Matrixschaltungen, in denen eine Betätigung des Schalters nur bei koinzidenter Erregung einer Zeilenspule und einer Spaltenspule erfolgen soll. Eine Öffnung des bei gleichsinniger Magnetisierung beider Dauermagnetabschnitte geschlossen gehaltenen Schalters durch Erregung entweder einer Zeilenspule oder einer Spaltenspule ist bei symmetrischer Ausbildung des Magnetsystems und Ausrüstung beider Dauermagnetabschnitte mit je zwei Erregungsspulen, von denen eine die doppelte Windungszahl der anderen besitzt, in einfacher Weise möglich.
  • Bei derartigen elektromagnetischen Relais mit bistabil steuerbaren Schutzrohrkontakten bereitet die Ausbildung der Führungsansätze für den eine Änderung des Remanenzzustandes eines der Magnetabschnitte ermöglichenden Magnetfluß Schwierigkeiten. Infolge der symmetrischen Ausbildung bilden diese Führungsansätze einen Nebenschluß zu dem magnetisch steuerbaren Schaltkontakt. Der magnetische Widerstand des Flußweges, welcher den Remanenzzustand eines der Dauermagnetabschnitte ändern soll, muß optimal ausgelegt werden. Ein zu geringer Widerstand würde einen magnetischen Kurzschluß des magnetisch steuerbaren Schaltkontaktes bedeuten, während ein zu hoher Widerstand dieses Flußweges die zum Umpolen des Dauermagnetabschnittes erforderliche elektrische Energie vergrößern würde.
  • Bei den bekannten Anordnungen solcher elektromagnetischen Relais mit bistabil steuerbaren Schutzrohrkontakten verläuft der eine Änderung des Remanenzzustandes eines der Magneten herbeiführende Magnetfluß über eine magnetisierbare Kontaktzunge des magnetisch steuerbaren Kontaktes. Hierdurch wird die Justage des magnetisch steuerbaren Kontaktes erschwert. Die Erfindung bezweckt, die Einstellbarkeit derartiger bistabiler magnetisch gesteuerter Schalter zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einem elektromagnetischen Relais mit bistabil steuerbaren Schutzrohrkontakten und zwei in Reihe liegenden Dauermagnetabschnitten, welche getrennte Wicklungen tragen und verschiedene Remanenzzustände annehmen können und von deren äußeren freien Polen Leitbleche in die Nähe verschiedener Kontaktzungen eines magnetisch steuerbaren Schaltkontaktes reichen und deren aneinanderstoßenden Pole Führungsansätze für einen durch elektrische Erregung einer Wicklung gebildeten, den Remanenzzustand des betreffenden Magneten beeinflussenden Magnetfluß tragen, erfindungsgemäß die Führungsansätze in die Nähe der freien Enden der Leitbleche ragen. Durch diese Ausbildung ist eine Kopplung zwischen dem Flußpfad für die Betätigung des magnetisch steuerbaren Kontaktes, welcher ausschließlich durch den remanenten Magnetismus beider Dauermagnetabschnitte beschickt wird, und dem Flußpfad für einen elektromagnetisch erzeugten, den Remanenzzustand eines der Dauermagnetabschnitte ändernden Magnetflusses möglich. Der magnetische Widerstand des einen Nebenschluß zu dem magnetisch steuerbaren Schaltkontakt bildenden Pfades für die elektromagnetisch erzeugten Magnetisierungsflüsse ist durch Querschnitt und Abstand der Ankopplung der Führungsbleche an die Enden der Leitbleche bestimmt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt F i g. 1 ein elektromagnetisches Relais mit bistabil steuerbaren Schutzrohrkontakten im Schnitt, F i g. 2 die Aufbauteile des Magnetsystems des in F i g. 1 dargestellten Relais in perspektivischer Darstellung.
  • Ein langgestreckter Dauermagnetkörper 11 besteht aus zwei Hälften 12 und 13, von denen jede eine elektrische Wicklung 14 bzw. 15 trägt. Die beiden freien Enden der Dauermagneten 12 und 13 tragen Polplatten 16 und 17, auf denen Leitbleche 18 und 19 angeordnet sind. Die freien Enden der Leitbleche 18 und 19 sind zu Bügeln 20, 21 ausgeformt, welche das Schutzrohr 22 eines magnetisch steuerbaren Kontaktes umgreifen. Dieser besteht aus zwei Kontaktzungen 23 und 24, von denen die Kontaktzunge 23 durch Querschnittsschwächungen zu einer Bewegung in ihrer Ebene geeignet ist. Der Bügel 20 des Leitbleches 18 umgreift das freie Ende der Kontaktzunge 23, während der Bügel 21 des Leitbleches 19 das freie Ende der Kontaktzunge 22 umfaßt. Dadurch werden die Magnetflüsse, die von den gleichsinnig magnetisierten Dauermagneten 12 und 13 ausgehen, an die freien Enden beider Kontaktzungen herangeleitet und bewirken, daß diese sich anziehen und kontaktgebend berühren.
  • Auf die Mitte des Dauermagnetkörpeas 11 ist ein aus zwei U-förmigen Blechen 26 und 27 gebildetes Führungsstück 28 mit doppel-T-förmigem Querschnitt aufgesetzt. Die freien Schenkel 26 und 27 des doppel-T-förmigen Führungsstückes 28 ragen in die Nähe der Bügel 20 und 21 der Leitbleche und koppeln hierdurch den Flußpfad des durch Erregung einer der Spulen 14 oder 15 erzeugten Magnetflusses an die Leitbleche an. Der Abstand zwischen den freien Enden der U-förmigen Schenkel 26 und 27 und den Flußbügeln 20 und 21 der Leitbleche wird bestimmt durch die Dicke der Seitenwandung 29 eines Gehäuses aus nichtmagnetisierbarem Material, welches die Spulen 14 und 15 umgibt. Diese Seitenwandungen 29 tragen zweckmäßig schmale Ansätze 30, welche durch entsprechende Einschnitte 31 des Leitbleches 18 und 19 hindurchgreifen und nach Abwicklung diese Leitbleche an den Polstücken 18 und 19 halten. Abgewinkelte Platten 32 des Gehäuses nehmen in einer entsprechenden Durchbrechung die freien Enden 16 und 17 des Dauermagnetkörpers 11 auf. Die U-förmigen Schenkel 26 und 27 des doppel-T-förmigen Führungsstückes 28 liegen an der Innenseite der Wandungen 29 des Gehäuses an, während an deren Außenseite die Bügel 20 und 21 der Leitbleche anliegen, welche die Schutzrohre 22 der magnetisch steuerbaren Kontakte aufnehmen. Die Materialstärke des Gehäuses 29 bestimmt die Größe des Luftspaltes zwischen den Führungsschenkeln 26 und 27 des Führungsstückes 28 und den Bügeln 20 und 21 der Leitbleche 16 und 17.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Elektromagnetisches Relais mit bistabil steuerbaren Schutzrohrkontakten und mit zwei in Reihe liegenden Dauermagnetabschnitten, welche getrennte Wicklungen tragen und verschiedene Remanenzzustände annehmen können und von deren äußeren freien Polen Leitbleche in die Nähe verschiedener Kontaktzungen eines magnetisch steuerbaren Schaltkontaktes reichen und deren aneinanderstoßende Pole Führungsansätze für einen durch elektrische Erregung einer Wicklung gebildeten, den Remanenzzustand des betreffenden Magneten beeinflussenden Magnet fluß tragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsansätze (26, 27) in die Nähe der freien Enden (20, 21) der Leitbleche (18, 19) ragen.
  2. 2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Widerstand der einen Nebenschluß zu dem magnetisch steuerbaren Schaltkontakt bildenden Pfade für die elektromagnetisch erzeugten Magnetisierungsflüsse durch Querschnitt und Abstand der Ankopplung der Führungsbleche (26, 27) an die Enden (20, 21) der Leitbleche (18,19) bestimmt wird.
  3. 3. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden (20, 21) der Leitbleche (18,19) das die magnetisch steuerbaren Kontaktteile (23, 24) umgebende Schutzrohr (22) umgreifen.
  4. 4. Relais nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse (29), welches an seiner Außenseite einen Schutzrohrkontakt (22, 24) trägt, Dauermagnete (12,13) und Führungsbleche (28) aufnimmt, deren Ansätze (26, 27) an der Innenseite der Gehäusewandung (29) aus nichtmagnetisierbarem Material anliegen.
  5. 5. Relais nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein doppel-T-förmiges Führungsblech (28) auf die Mitte eines Dauermagnetkörpers (11) aufgesetzt ist.
DET27269A 1964-10-23 1964-10-23 Elektromagnetisches Relais mit bistabil steuerbaren Schutzrohrkontakten Pending DE1274236B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DET27269A DE1274236B (de) 1964-10-23 1964-10-23 Elektromagnetisches Relais mit bistabil steuerbaren Schutzrohrkontakten
US480006A US3275960A (en) 1964-10-23 1965-08-16 Bistable magnetically controlled switch

Applications Claiming Priority (1)

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DET27269A DE1274236B (de) 1964-10-23 1964-10-23 Elektromagnetisches Relais mit bistabil steuerbaren Schutzrohrkontakten

Publications (1)

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DE1274236B true DE1274236B (de) 1968-08-01

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ID=7553368

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DET27269A Pending DE1274236B (de) 1964-10-23 1964-10-23 Elektromagnetisches Relais mit bistabil steuerbaren Schutzrohrkontakten

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US3275960A (en) 1966-09-27

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