DE127432C - - Google Patents

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DE127432C
DE127432C DE1900127432D DE127432DA DE127432C DE 127432 C DE127432 C DE 127432C DE 1900127432 D DE1900127432 D DE 1900127432D DE 127432D A DE127432D A DE 127432DA DE 127432 C DE127432 C DE 127432C
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DE1900127432D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/46Details
    • B41F3/58Driving, synchronising, or control gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die als bekannt vorausgesetzte, sogenannte Eisenbahnbewegung, welche bei der in Betracht kommenden Art von Cylinderschnellpressen den Antrieb des hin- und herlaufenden Druckfundamentes bewirkt, mufs neben Anderem auch besonders dem Haüpterfordernifs entsprechen, den Karren genau geradlinig unter dem Druckcylinder hindurchzufuhren. Zu diesem Zweck wird zwar das Druckfundament in entsprechend ausgebildeten Bahnen geführt; diese laufen sich jedoch infolge der fortgesetzten Reibung sehr bald seitlich aus und dem Karren geht infolge dessen die geradlinige Führung verloren, was wiederum anderweitige, beträchtliche Mifsstände nach sich zieht.
Die vorliegende Erfindung — Antrieb des Karrens durch Schaukelbewegung — vermeidet die oben angeführte Ursache dieser Mifsstände, indem sie dem Karren eine genau geradlinige Bewegung übermittelt, so dafs letzterer keine Neigung zeigt, seitlich abzuweichen, selbst auch dann nicht, wenn sich die Laufbahnen bereits seitlich etwas abgenutzt haben sollten.
Ferner bietet die Erfindung den nicht zu unterschätzenden Vortheil der doppelten Uebersetzung in der Antriebverbindung des Karrens, wodurch es möglich wird, auch bei grofsen Maschinen das Räderantriebwerk unter den Karren zu bauen, da der Kurbelhub nur ein geringer ist.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 einen Längsschnitt, in Fig. 2 einen Querschnitt, in Fig. 3 einen Grundrifs der in Betracht kommenden Bewegungsvorrichtung, Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten.
Die Hauptantriebwelle α überträgt ihre Drehbewegung mittels des Zahntriebes b auf das mit dem Kurbelzapfen d versehene Zahnrad c. An den Kurbelzapfen d greift die Lenkstange e an, welche ihrerseits die Schaukel/ in schwingende Bewegung versetzt. Diese Schaukel f besteht in der Hauptsache aus zwei durch kräftige Versteifungen mit einander zu einem Ganzen verbundenen Seitentheilen von der in Fig. 5 dargestellten Form; in dem in den Mittelebenen liegenden Ausschnitt g greift die vorerwähnte Lenkstange e an. Die Seitentheile der Schaukel sind in ihren unteren Schenkeln als Bogenstücke h mit einem vom Achsenmittelpunkt ausgehenden Krümmungsradius ausgebildet; mit diesen Bogenstücken h rollt sich die Schaukel, sobald sie durch die Lenkstange e in Bewegung gesetzt wird, auf den im Maschinengestell befindlichen festen Laufbahnen / ab. Um einem Gleiten dieser Bogenstücke auf ihren Laufbahnen zu begegnen, sind beide mit entsprechend gestalteten Verzahnungen k und / versehen; um ferner auch ein unter irgend welchen Druckverhältnissen etwa mögliches Herausspringen der einen Verzahnung aus der anderen von vornherein auszuschliefsen, ist die Mittelachse der Schaukel, welche während der Schwingung eine geradlinige Bewegung macht, an beiden Enden mit Laufrollen m versehen, welche nach oben sich in steter Berührung mit der Unterseite der entsprechend ausgebildeten, am Maschinengestell festen Laufbahnen η befinden.
Die oberen Schenkel der Seitentheile der Schaukel f sind zu Hebelarmen 0 ausgebildet; an den oberen Augen derselben greifen kurze Gelenkstangen ρ an, welche andererseits mit den Wagenschienen q des aus einem vereinigten

Claims (3)

Rollen- und Walzensystem bestehenden Karrens drehbar verbunden sind. Vermittelst der Gelenkstangen ρ wird die Bewegung der Schaukel f auf den Karren übertragen, und zwar wird hierbei die schwingende Bewegung in eine geradlinig hin- und hergehende umgewandelt. Den gleichen Zweck erfüllt auch eine andere Ausführungsform der Schaukel in den oberen Schenkeln ihrer Seitentheile, wenn nämlich dieselben nach Art der unteren Schenkel zu Bogenstücken mit Verzahnung ausgebildet werden und unmittelbar in entsprechende, am Karren angebrachte Zahnstangen eingreifen. Je nach dem gewünschten Uebersetzungsverhältnifs ist hierbei der Krümmungsradius für die oberen Schenkel zu wählen. Die Genauigkeit der Bewegung des Karrens in Bezug auf gerade Führung, sowie ihre Gleichmäfsigkeit in Bezug auf den zu beiden Seiten des Karrens stattfindenden Antrieb wird gewährleistet einmal durch das Vorhandensein der unteren Verzahnungen k und /, welche jedes Ecken der Schaukel in ihrer Bewegung ausschliefsen, sowie ferner durch die Verlegung des Angriffspunktes der Gelenkstangen ρ so nahe als möglich an die seitlichen Laufbahnen r des Karrens. Es ist somit auch hier der etwaigen Neigung des Karrens, seitlich abzuweichen, durch den gleichmäfsigen, doppelseitigen Antrieb begegnet worden. Der Karren besteht aus zwei seitlichen Laufwagen, welche je aus den zwei Wagenschienen q und zwischen diesen eingebauten Laufrollen s gebildet werden; beide Laufwagen sind mit einander wiederum verbunden durch die zwischen ihnen eingebauten Laufwalzen t, welche innerhalb der Schienen q nach Art der Rollen s ausgebildet sind (siehe Fig. 4). Um die Bewegung der Laufrollen und -Walzen zu einer zwangläufigen zu gestalten, sind letztere beide mit entsprechenden Zahnrädern u versehen, weiche einerseits in die in die Laufbahnen r eingelegten Zahnstangen ν eingreifen und so ein zwangläufiges Abrollen herbeiführen; andererseits greifen die Zahnräder u in die in die Laufbahnen w des Druckfundamentes χ eingelegten Zahnstangen^ ein und führen auf diese Weise die hin- und hergehende Bewegung des Druckfundamentes im Uebersetzungsverhältnifs von ι : 2 herbei. Somit ist also unter Berücksichtigung des vorerwähnten, bereits in dem Princip des Schaukelantriebes liegenden Uebersetzungsverhältnifs von 1 : 2 zwischen dem Ausschlag des Kurbelzapfens d und der Bewegung des Druckfundamentes in Bezug auf Geschwindigkeit und Gröfse eine Uebersetzung von 1 :4 geschaffen worden, welche es gestattet, selbst bei grofsen Maschinen den Kurbelantrieb in verhältm'fsmäfsig kleinen Abmessungen zu halten. Pate NT-A ν Sprüche:
1. Antrieb des Karrens von Cylinderschnellpressen durch Schaukelbewegung, dadurch gekennzeichnet, dafs eine aus zwei mit einander durch Querstücke zu einem Ganzen verbundenen Seitentheilen bestehende Schaukel, deren untere Schenkel als verzahnte Bogenstücke, deren obere Schenkel aber entweder als Hebel oder als gleichartige verzahnte Bogenstücke ausgebildet sind, mittels einer durch Kurbelantrieb bewegten Schubstange oder dergl. auf einer entsprechend ausgebildeten Bahn in hin- und
wird.
2. Antrieb des Karrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs an die als Hebel ausgebildeten oberen Schenkel der Schaukel Gelenkstangen angreifen, welche die Bewegung der Schaukel in beliebig gewähltem Uebersetzungsverhältnifs auf den Karren übertragen.
3. Antrieb des Karrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die als gezahnte Bogenstücke ausgebildeten oberen Schenkel der Schaukel in entsprechend am Karren angeordnete Zahnstangen eingreifen, und so die Bewegung des Karrens in beliebig gewähltem Uebersetzungsverhältnifs herbeiführen.
herschwingende Bewegung versetzt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1900127432D 1900-12-20 1900-12-20 Expired - Lifetime DE127432C (de)

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