DE127434C - - Google Patents

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DE127434C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 127434 KLASSE 88 δ.
Vorliegende Erfindung betrifft eine selbstthätig arbeitende, in die Wasserleitung einzuschaltende Wasserkraftmaschine zur Erzeugung von Druckluft, die z. B. verwendet werden kann, um den zum Ausschänken von Bier erforderlichen Druck zu erhalten.
Die Maschine besteht im Wesentlichen aus zwei über einander angeordneten Cylindern, von denen der obere einen kleineren Durchmesser besitzt als der untere, und in denen beiden ein Doppelkolben mit entsprechend im Durchmesser verschiedenen Kolben auf- und niedergeht. Dieser Differentialkolben comprimirt beim Hochgange die beim Niedergange in den oberen Cylinder eingesaugte Luft und drückt sie in einen Druckluftbehälter.
Auf der Zeichnung ist die sich selbst umsteuernde Maschine dargestellt. Es zeigt Fig. 1 im Schnitt die Stellung nach erfolgter Compression der in den oberen Cylinder eingesaugten Luft, Fig. 2 ebenfalls im Schnitt die Stellung nach Beendigung des Einsaugens von frischer Luft.
Die Maschine besteht aus zwei cyündrischen Theilen ρ und q von verschiedenem Durchmesser, die zu einem einzigen Cylinder in geeigneter Weise verbunden sind.
Der untere cylindrische Theil q ist weiter als der obere p; letzterer steht mittels eines Saugventils nach aufsen und mittels eines Druckventils mit dem Druckluftreservoir in Verbindung.
Der untere cylindrische Theil q ist mit der Wasserleitung verbunden. Die beiden Kolben e d sind durch ein Rohr c starr verbunden, welches über ein Rohr u geführt wird, das in der Achsrichtung des unteren Cylinders q fest angeordnet ist und in welchem die hohle Ventilspindel g, auf welcher das Doppeltellerventil m η aufsitzt, liegt.
Um bei der Thätigkeit der Maschine und dem abwechselnden Aufpressen der beiden Ventile m und η auf ihren Sitz Stöfse zu vermeiden, sind um den oberen Rand der Spindel g und unterhalb des oberen Kolbens d Bufferfedern i und ο angeordnet.
Das obere Ventil m ist durchbohrt, so dafs nach dessen Verschlufs das Druckwasser unter den Kolben e treten kann, während der Abflufs in die Leitung gesperrt ist. Das Kolbenverbindungsrohr c ist oben durchbrochen, um das durch das Ventilspindelrohr g aufsteigende Druckwasser stets in den zwischen den beiden Kolben d, e befindlichen Raum übertreten zu lassen.
Von der in Fig. 1 gezeichneten Stellung ausgehend, ist der Arbeitsgang der Maschine folgender:
Das aus der Leitung bezw. dem Wasserdruckregelungsventil α eintretende Druckwasser steigt durch die hohle Ventilspindel g und das Verbindungsrohr 0 der Kolben und tritt durch die Oeffnungen ν in den Raum zwischen den beiden Kolben d, e.
Der Zutritt des Wassers zum unteren Cylinder g ist durch das Ventil η gesperrt, während durch das von seinem Sitz abgehobene Ventil m das unterhalb des Kolbens im Cylinder q befindliche Wasser durch b abfliefsen kann.
Da die Oberfläche des Kolbens e gröfser als die des Kolbens d ist, so bewirkt der Wasser-
Überdruck auf den Kolben e das Heruntergehen des Kolbens d und damit das Einsaugen von frischer Luft in den oberen Cylinder p.
Die Kolben nehmen dann die in Fig. 2 gezeichnete Stellung ein. Kurz vor Eintritt in diese Stellung legt sich die Feder 0 gegen die am oberen Rand der Ventilspindel g befindliche Platte s, um ein zu plötzliches Aufschlagen des Ventiles m auf seinen Sitz zu verhüten.
Das Ventil η wird vom Sitze abgehoben, so dafs nunmehr die Verbindung zwischen dem Wasserzutritt und dem unterhalb des Kolbens e befindlichen Cylinderraum hergestellt ist und auch diejenige mit dem Kolbenzwischenraum durch die hohle Spindel g bestehen bleibt, während die Ableitung b gesperrt ist.
Das Druckwasser tritt demnach über und unter den Kolben e, so dafs der Druck auf diesen aufgehoben wird und nur der Druck auf den Kolben d in Wirkung tritt.
Infolge dessen hebt sich der Kolben und drückt die darüber befindliche Luft zusammen, welche durch das Druckventil in den Sammelbehälter übergeprefst wird, nachdem eine bestimmte Spannung erreicht ist.
Wenn der Kolben in seine höchste Stellung einzutreten im Begriff steht, fafst die untere Kolbenplatte e unter die Mitnehmerplatte t der Ventilspindel g. und zieht sie in die Höhe.
Eine um den oberen Rand der Ventilspindel gelegte Spiralfeder i verhindert ein zu plötzliches Hochgehen, um das Ventil η und seinen Sitz zu schonen.
Das Ventil m nimmt nunmehr wieder die in Fig. ι gezeichnete Stellung ein und es wiederdas eben geschilderte Spiel
holt sich darauf
von Neuem.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In die Wasserleitung einzuschaltende Wasserkraftmaschine zur Erzeugung von Druckluft, bestehend aus zwei über einander angeordneten Cylindern verschiedenen Durchmessers mit in denselben auf- und abgehenden, durch ein Rohr (c) verbundenen Kolben entsprechenden Durchmessers und einem durch den Doppelkolben bethätigten Doppelventil zum abwechselnden Oeffne.n und Sperren der Wasser-Zu- und Ableitung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Ventilspindel (g) hohl ausgebildet ist und durch das hohle Kolbenverbindungsrohr (c) die Verbindung zwischen der Druckwasser-Zuleitung und dem von den Kolben (d, e) eingeschlossenen Cylinderraum herstellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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