DE1274384B - Verfahren zum fotoelektrischen UEberpruefen und Abgleichen von Einrichtungen zum Feststellen phosphoreszierender Kennzeichen, insbesondere auf Schriftstuecken - Google Patents

Verfahren zum fotoelektrischen UEberpruefen und Abgleichen von Einrichtungen zum Feststellen phosphoreszierender Kennzeichen, insbesondere auf Schriftstuecken

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DE1274384B
DE1274384B DEST24669A DEST024669A DE1274384B DE 1274384 B DE1274384 B DE 1274384B DE ST24669 A DEST24669 A DE ST24669A DE ST024669 A DEST024669 A DE ST024669A DE 1274384 B DE1274384 B DE 1274384B
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Germany
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light source
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phosphorescent
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DEST24669A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Horst Rueckert
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Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00—Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/62—Systems in which the material investigated is excited whereby it emits light or causes a change in wavelength of the incident light
    • G01N21/63—Systems in which the material investigated is excited whereby it emits light or causes a change in wavelength of the incident light optically excited
    • G01N21/64—Fluorescence; Phosphorescence
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07C—POSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00—Sorting according to destination
    • B07C3/10—Apparatus characterised by the means used for detection ofthe destination
    • B07C3/14—Apparatus characterised by the means used for detection ofthe destination using light-responsive detecting means

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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
G06k
Deutsche Kl.: 42 m6 - 7/12
Nummer: 1274 384
Aktenzeichen: P 12 74 384.9-53 (St 24669)
Anmeldetag: 22. November 1965
Auslegetag: 1. August 1968
Beim fotoelektrischen Feststellen von lumineszierenden Kennzeichen, z. B. bei entsprechend präparierten Postwertzeichen auf Briefen, müssen die hierfür verwendeten Geräte in gewissen Zeitabständen auf die Amplitude ihrer elektrischen Ausgangssignale bei bestimmten optischen Eingangssignalen überprüft werden. Diese Überprüfung und sich daraus ergebendes Abgleichen sind nötig, da sich die Übertragungseigenschaften durch Staubablagerungen, Alterung mancher Bauelemente u. ä. ändern können, diese Eigenschaften aber für ein einwandfreies Arbeiten der Geräte innerhalb eines vorbestimmten Bereiches liegen müssen. Um solche Überprüfungen möglichst einfach zu gestalten, sollen sie statisch durchgeführt werden, d. h. das optische Eingangssignal soll während der Prüfungen keinen zeitlich schnell ablaufenden Bewegungsvorgängen entnommen werden, sondern für die gesamte Prüfzeit eine Konstante darstellen.
Für Fluoreszenz-Abtastgeräte kann dies dadurch erreicht werden, daß bei abgeschalteten Fördereinrichtungen, die mit solchen Geräten zusammenarbeiten, eine sogenannte Testkarte mit definierter Fluoreszenzintensität in geeigneter Weise vor das fotoelektrische Abtastgerät gestellt wird. Die im Abtastgerät befindliche Lichtquelle regt die Fluoreszenz der Testkarte an; die Fluoreszenzstrahlung wird über Filter und andere geeignete optische Hilfsmittel, wie Spiegel, Linsen usw., den fotoelektrischen Empfängern zugeführt. Das in den Empfängern erzeugte elektrische Signal wird gemessen. Liegt es außerhalb eines zulässigen Toleranzbereiches, muß es durch Säubern der optischen Ubertragungswege oder durch Verändern der elektrischen Parameter des Empfängers in diesen Toleranzbereich zurückgebracht werden.
Bei der Abtastung von phosphoreszierenden Kennzeichen fällt während der eigentlichen Abtastung kein Anregungslicht auf die Oberfläche des Fördergutes, da die Anregung der Phosphoreszenzstrahlung vor der Abtastung erfolgt. Weil aber die Phosphoreszenzstrahlung entsprechend ihrer Abklingfunktion abnimmt, läßt sich ein fotoelektrischer Abgleich des Abtastgerätes mittels Phosphoreszenz nur dynamisch, d. h. mit vor dem Abtastgerät vorbeilaufenden Testkennungen durchführen. Hinzu kommt, daß bei einem solchen dynamischen Abgleichverfahren die eigentliche Meßgröße nur für kurze Zeit, also impulsartig auftritt, was im Meßgerät einen größeren Aufwand bedingt.
Aufgabe, der Erfindung ist es, einen Weg zum Überprüfen und Abgleichen von Phosphoreszenz-Abtastgeräten ohne diese Nachteile aufzuzeigen. Es bereitet Verfahren zum fotoelektrischen Überprüfen
und Abgleichen von Einrichtungen
zum Feststellen phosphoreszierender
Kennzeichen, insbesondere auf Schriftstücken
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
7000 Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Horst Rückert, 1000 Berlin
häufig keine Schwierigkeiten, einen Stoff zu finden, der in dem Spektralbereich der benutzten Phosphores-
zenzstrahlung nicht phosphoresziert, sondern fluoresziert. Wird nun nur für die Zeit der Überprüfung des Abtasters in geeigneter Weise Anregungslicht auf die Abtastfläche gegeben, so läßt sich mit Hilfe einer geeigneten Fluoreszenz-Testkarte ein statischer Abgleich für die Phosphoreszenz-Abtastung durchführen. Der zwischen diesem Fluoreszenz-Abgleich und der im Betrieb vorhandenen Phosphoreszenz-Abtastung bestehende konstante Faktor der Ausgangssignale läßt sich beim Abgleich von vornherein durch einfache Mittel, z. B. durch Änderung von Filtern, Änderung von Blenden, bei Objektiven usw. berücksichtigen.
Die Erfindung bezieht sich somit auf ein Verfahren zum Überprüfen und Abgleichen von Einrichtungen,
die zum Feststellen von phosphoreszierenden Kennzeichen, insbesondere auf Schriftstücken, dienen. Solche Einrichtungen besitzen eine Lichtquelle zum Anregen der Phosphoreszenzstrahlung, eine Vorrichtung zum Führen und Fördern der zu überprüfenden Kennzeichenträger und annähernd lichtdicht von der Anregungslichtquelle getrennt einen elektrischen Wandler als Empfänger für die Strahlung der phosphoreszierenden Kennzeichen, dem, gegebenenfalls über einen Verstärker, eine vom Ausgangssignal des Empfängers beeinflußte Meßeinrichtung nachgeschaltet ist. Die Erfindung besteht darin, daß vor den Empfänger bzw. die Abtastöffnung ein Träger eines Fluoreszenz-Testkennzeichens gebracht wird, das für die Dauer der Überprüfung und Abgleichung durch Licht definierter Intensität und Verteilung zu einer in ihrer Intensität definierten Fluoreszenzstrahlung angeregt wird, und daß das durch diese Strahlung im
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Empfänger erzeugte Ausgangssignal als Maß für das im normalen Betrieb durch definierte Phosphoreszenzkennzeichen erreichte Ausgangssignal gewertet wird. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung. Im normalen Betriebsfall gelangen die von der Anregungslichtquelle 1 ausgehenden Strahlen nur durch den Filter 2 auf die Oberfläche des zu überprüfenden Gegenstandes, auf dem ein phosphoreszierendes Kennzeichen vermutet wird. Außerhalb dieses Filters wird die Lichtquelle 1 durch die Anregungskammerwand lichtdicht zur Umgebung abgeschlossen. Für die Dauer der Überprüfung wird das Fenster 3 in der Anregungskammer geöffnet. Das Licht der Lichtquelle 1 gelangt jetzt auch durch das Fenster 3 auf den Spiegel 4, wird von diesem reflektiert und gelangt durch die. Öffnung 5 auf das fluoreszierende Testkennzeichen 6. Die Fluoreszenzstrahlung gelangt über ein Objektiv 1, einen Filter 8, einen Umlenkspiegel 9 auf die als lichtelektrischer Wandler wirkende Zelle 10. Entsprechend dem Meßergebnis kann jetzt der gesamte optisch-elektrische Übertragungskanal auf seine Sollwerte abgeglichen werden. Nach Durchführung des Abgleiche wird das Fenster 3 wieder lichtdicht verschlossen und damit auf die im Betrieb übliche Phosphoreszenzabtastung zurückgeschaltet.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum fotoelektrischen Überprüfen und Abgleichen von Einrichtungen zum Feststellen von phosphoreszierenden Kennzeichen, insbesondere auf Schriftstücken, die eine Lichtquelle zum Anregen der Phosphoreszenzstrahlung, eine Vorrichtung zur Führung und Förderung der zu überprüfenden Kennzeichenträger und annähernd lichtdicht von der Lichtquelle getrennt einen lichtelektrischen Wandler als Empfänger für die Strahlung der phosphoreszierenden Kennzeichen besitzen, dem, gegebenenfalls über einen Verstärker, eine vom Ausgangssignal des Wandlers bzw. Empfängers beeinflußte Meßeinrichtung nachgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Empfänger der Träger eines Fluoreszenz-Test-Kennzeichens gebracht wird, das für die Dauer der Überprüfung und Abgleichung durch Licht definierter Intensität und Verteilung zu einer in ihrer Intensität definierten Fluoreszenzstrahlung angeregt wird und daß das durch diese Strahlung im Empfänger erzeugte Ausgangssignal als Maß für das im normalen Betrieb durch definierte Phosphoreszenzkennzeichen erreichte Ausgangssignal gewertet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum normalen Betrieb der zu überprüfenden und abzugleichenden Einrichtung verwendete Lichtquelle (1) auf den Träger (6) des fluoreszierenden Testkennzeichens gerichtet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Überprüfung und Abgleichung eine besondere Lichtquelle vorgesehen ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Wege der Lichtquelle liegende, bei normalem Betrieb verwendete Filter (3) überbrückt werden.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Überprüfung und Abgleichung die bei normalem Betrieb verwendeten Filter und/oder Blenden geändert bzw. angepaßt werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
G. Kort um, »Kolorimetrie, Photometrie, Spektrometrie«, Springer-Verlag, 1962, S. 328, 329.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 588/221 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEST24669A 1965-11-22 1965-11-22 Verfahren zum fotoelektrischen UEberpruefen und Abgleichen von Einrichtungen zum Feststellen phosphoreszierender Kennzeichen, insbesondere auf Schriftstuecken Pending DE1274384B (de)

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