DE127468C - - Google Patents

Info

Publication number
DE127468C
DE127468C DENDAT127468D DE127468DA DE127468C DE 127468 C DE127468 C DE 127468C DE NDAT127468 D DENDAT127468 D DE NDAT127468D DE 127468D A DE127468D A DE 127468DA DE 127468 C DE127468 C DE 127468C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
side walls
shape
mold
floor
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT127468D
Other languages
English (en)
Publication of DE127468C publication Critical patent/DE127468C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0002Auxiliary parts or elements of the mould
    • B28B7/0014Fastening means for mould parts, e.g. for attaching mould walls on mould tables; Mould clamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die üblichen aus einander nehmbaren Formen zur Herstellung von Bauwerksteinen aus Cement oder sonstigem Material für Kunststeine bestehen meist aus einem Bodenstück und den dazu passenden Seitenwänden und Querwänden, sämmtlich aus Holz hergestellt. Diese Theile der Form werden mittelst Holzschrauben mit einander verbunden, durch deren wiederholtes Lösen und Wiedereinschrauben das Schraubloch bald derart erweitert wird, dafs die Schraubengewinde keinen Halt mehr finden und eine Neubohrung nothwendig ist. Solche Neubohrungen zur Aufnahme der Holzschrauben sind aber nur in beschränkter Zahl möglich, so dafs also die Erneuerung der Form bald erforderlich ist. Andererseits kann die Verschraubung der Formtheile naturgemäfs nur an Eckstellen stattfinden, so dafs die ganze Bodenfläche nach unten frei liegt. Eine Folge hiervon ist, dafs der durch wiederholtes Einstampfen des Materials erzeugte Druck den Boden sich ausbauchen läfst, wodurch die Steinform ungünstig beeinflufst wird.
Gemäfs der vorliegenden Erfindung sollen die Durchbiegungen des Bodens der Form verhindert, die Beschädigung der Formtheile durch das wiederholte Einschrauben von Holzschrauben vermieden und die Möglichkeit geboten werden, zu einem und demselben Boden verschieden lange und hohe Seitenwände benutzen zu können.
Die Zeichnung stellt die neue Form dar, und zwar ist
Fig. ι eine Ansicht der Schmalseite,
Fig. 2 ein Querschnitt durch die Form,
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung der Form in aus einander genommenem Zustande, Fig. 4 ein Längsschnitt,
Fig. 5 eine Seitenansicht,
Fig. 6 eine Oberansicht.
Die Bodenplatte α der Form und die beiden dazu gehörigen Seitenwände b b sind mit Durchlochungen c und d versehen, von denen diejenigen der Bodenplatte quer durch den ganzen Boden gehen, so dafs in der Mitte der Bodenhöhe durch das ganze Material· gehende Löcher vorhanden sind, während in den Seitenwänden die Bohrungen d an den zu den Löchern in der Bodenplatte entsprechend gelegenen Stellen sitzen. Schraubenbolzen e entsprechender Länge dienen dazu, durch die Löcher d und c gesteckt zu werden, um die ganze Form nach Einsetzen der Querwände f fest zusammenschrauben zu können. Wenn nothwendig, sind dann noch die beiden Seitenwände an der oberen Mündung der Form besonders zusammenzuhalten.
Die Entfernung der Durchbohrungen c oder d von einander ist genau die gleiche und bei sämmtlichen Formen derselben Art dieselbe. Letzterer Umstand ermöglicht, dafs zu den verschiedenen Böden auch stets sämmtliche vorhandenen Seitentheile passen. Dadurch, dafs die Seitenwände mit dem Boden durch eine Anzahl von Schraubenbolzen e verbunden sind, die durch die Bodenplatte α hindurchgehen, ist es auch möglich, zu einem und demselben Boden Seitenwände verschiedener Länge und Höhe benutzen zu können. Es können also ohne jede neue Bohrung Formkasten jeder
Abmessung durch Auswechseln des einen oder andern Theiles sofort hergestellt werden, was bei den stets wechselnden Abmessungen der Bauwerkstücke von gröfstem Vortheil ist, sowohl an Ersparnifs von Arbeitslohn als an Material.
Nach Einrichtung einer Anzahl solcher Formenböden und Seiten ist zur Herstellung der verschiedensten Steine in jeder Dimension der betreffende Formkasten sofort zusammenzustellen, nur die Profileinlagen sind neu herzustellen.
Die durchgehenden Schraubenbolzen e in der Bodenplatte α wirken auch als Querträger, so dafs ein Ausbauchen des Bodens nach aufsen beim Einbringen und Einstampfen des Materials von oben ausgeschlossen wird.
Nach Umkehren der gefüllten Form brauchen nur die zu den Bolzen e gehörigen Schraubenmuttern gelöst zu werden, worauf durch Herausziehen der Bolzen die Form zerlegt wird und der Stein frei liegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Form zur Herstellung von Kunststeinen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Seitenwände (b b) mit dem Boden (a) mittelst Schraubenbolzen (e) verbunden sind, welche durch Durchlochungen (c) in der Bodenplatte (a) und zu diesen entsprechend gelegene Löcher (d) in den Seitenwänden (b b) gehen, zum Zweck, ein Durchbiegen des Bodens zu verhindern und Seitenwände verschiedener Länge für denselben Boden zur Zusammenstellung einer Form benutzen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT127468D Active DE127468C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE127468C true DE127468C (de)

Family

ID=396054

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT127468D Active DE127468C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE127468C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69907237T2 (de) Verfahren zum herstellen von mauerblöcken mit gerauhter oberfläche
DE2416764A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von bauelementen
DE102010060742A1 (de) Form zur Herstellung von Betonformsteinen
EP1349717A2 (de) Verfahren zum herstellen von formsteinen, vorrichtung und formsteinreihe
DE8714786U1 (de) Stempel für Steinform-Maschinen
DE102006059205B4 (de) Pflasterstein mit Natursteinoptik sowie Vorrichtung zu deren Herstellung
DE102018121564A1 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Steinformlingen für Mauerwerksteine, insbesondere Kalksandsteine, mit verstellbaren Formwänden
DE2357516A1 (de) Schalplatte und verfahren zur herstellung einer schalplatte fuer betonschalung
DE3012817A1 (de) Form zum herstellen von formkoerpern aus beton
DE29718788U1 (de) Betonformstein für Bruchsteinmauern
DE3937662A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von betonplatten und damit hergestellte platte
AT20220B (de) Farbeabmeß- und -füllgerät zur Herstellung gemusterter Zement- oder Tonplatten.
DE153636C (de) Formkasten für Betonsteine
DE2703677B2 (de) Gußkasten für Gipsform- und GipsguBmaschinen zur Herstellung von Gipsplatten
DE254508C (de)
DE10234269B3 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Verdichtung von Stampfmassen
DE2954318C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Leichtbauplatte für eine Gebäudewand
DE198186C (de)
AT376745B (de) Gitterartiges flaechengebilde
DE456122C (de) Vorrichtung zum Stampfen von Mauern und anderen Baukoerpern
DE2901545A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von formsteinen
AT139317B (de) Aus aneinander gereihten Formsteinen bestehender Balken.
EP0432518B1 (de) Profil aus formgepressten pflanzlichen Kleinteilen
DE102004003896A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von durch Rütteln verdichteten Formkörpern
DE150320A (de)