DE1276802B - Staenderwicklung fuer rotierende elektrische Maschinen - Google Patents

Staenderwicklung fuer rotierende elektrische Maschinen

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DE1276802B
DE1276802B DE1964M0060192 DEM0060192A DE1276802B DE 1276802 B DE1276802 B DE 1276802B DE 1964M0060192 DE1964M0060192 DE 1964M0060192 DE M0060192 A DEM0060192 A DE M0060192A DE 1276802 B DE1276802 B DE 1276802B
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DE
Germany
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winding
coil
slots
stator
coils
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Pending
Application number
DE1964M0060192
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English (en)
Inventor
Arthur James Parsons
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mawdsleys Ltd
Original Assignee
Mawdsleys Ltd
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Publication date
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Publication of DE1276802B publication Critical patent/DE1276802B/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/28Layout of windings or of connections between windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

  • Ständerwicklung für rotierende elektrische Maschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Ständerwicklung für rotierende elektrische Maschinen, die aus zwei getrennten, in die Ständernuten übereinander eingelegten Wicklungen aus identischen Spulengruppen besteht.
  • Bei einem bekannten Elektromotor dient eine Wicklungsausbildung dieser Art dazu, eine Polumschaltung im Verhältnis 1: 2 zu ermöglichen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, demgegenüber eine rotierende elektrische Maschine zu schaffen, bei der zu Lehrzwecken die effektive Spulenweite der Ständerwicklung als Ganzes abgeändert werden kann, ohne Änderung in den festen Spulenweiten der getrennten Wicklungen. Wenn man die Auswirkungen von Spulenweitenänderungen studieren will, so muß diese Änderung natürlich an allen Stellen gleich sein. Die bekannte Maschine ist für diese Aufgabe nicht zu verwenden, weil sich dort die Spulenweite beim Umschalten ungleichmäßig ändert.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Ständerwicklung der eingangs genannten Art in der Weise gelöst, daß alle Spulenenden der einen Wicklung an eine Klemmleiste herausgeführt und untereinander und mit den Enden der Phasenspulengruppen der anderen, nicht umgruppierbaren Wicklung derart zusammenschaltbar sind, daß die effektive Spulenweite der gesamten Wicklung veränderbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Lösung hat den Vorteil, daß durch Umschalten der Verbindungen die effektive Spulenweite der Ständerwicklung, als Ganzes betrachtet, variiert werden kann, ohne daß hierzu die feste Spulenweite der einzelnen Wicklungen geändert zu werden braucht. Dies ist insbesondere für Demonstrations- und Lehrzwecke wichtig.
  • Die Ständerwicklungen können entweder als einschichtige oder zweischichtige Wicklungen ausgeführt werden, wobei diese beiden Arten auch gemischt vorkommen können. Wenn z. B. gewünscht wird, die effektive Spulenweite des Stators um zwei Nuten zu erhöhen, so werden zwei einschichtige Wicklungen fester Spulenweite vorgesehen und alle Spulenenden einer der beiden Wicklungen an die Klemmleiste herangeführt. Wird gewünscht, die effektive Spulenweite um eine Nut zu verändern, so wird als umgruppierbare Wicklung eine zweischichtige Wicklung vorgesehen. In diesem Fall kann die Spulenweite dann von 0 bis 100% verändert werden.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 die Stromrichtung in den Spulen der Städerwicklung bei einem ersten Ausführungsbeispiel, F i g. 2 die Schaltung der Spulen zur Erzielung der Stromrichtung gemäß der F i g. 1, F i g. 3 die Stromrichtung in den Spulen der Ständerwicklung bei einer anderen Schaltung, F i g. 4 die Stromrichtung in den Spulen der Ständerwicklung bei einem zweiten Ausführungsbeispiel, F i g. 5 und 6 die Stromrichtung in den Spulen der Ständerwicklung bei einem dritten Ausführungsbeispiel bei unterschiedlicher Schaltung.
  • Jedes der gezeigten Ausführungsbeispiele bezieht sich auf einen dreiphasigen, zweipoligen Ständer mit zwölf Nuten. Die Nuten in den Figuren sind mit den Bezugszeichen 1 bis 12 versehen. Ein in die Papierebene hineinfließender Strom gilt als positiv und ein in entgegengesetzter Richtung fließender Strom als negativ. Die in den Figuren benutzten Symbole für die augenblickliche Stromrichtung in den Wicklungen sind in F i g. 1 gezeigt.
  • In dem in den F i g. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiel besitzt der Stator 13 zwei einschichtige Wicklungen M und N mit einer festen Spulenweite von 1 bis 7 Nuten, d. h., jede Spule reicht über sechs Nuten. In den Figuren sind die Spulen der beiden Wicklungen mit M 1 bis M 6 bzw. N 1 bis N 6 be- zeichnet. Die Spulenanschlüsse der einen Wicklung M sind fest miteinander verbunden und an die drei Phasen A, B und C der Netzspannung angeschlossen, so daß bei einem positiven Strom der Phase A durch die Spulenteile in den Nuten 1 und 2 und entsprechendem negativen Strom durch die Spulenteile in den Nuten 7 und 8 die Spulenteile der Nuten 3 und 4 positiven Strom der Phase B und die Nuten 5 und 6 positiven Strom der Phase C führen.
  • Die Wicklung N besitzt Anschlüsse, die an eine Klemmleiste herangeführt sind, so daß die Spulen N1 bis N6 in jeder gewünschten Weise gruppiert werden können, um die effektive Spulenweite der Statorwicklung 13 als Ganzes zu variieren. Wie in den F i g. 1 und 2 gezeigt ist, können die Spulen der Wicklungen N so miteinander verbunden sein, daß die Wicklung N gegenüber der Wicklung M elektrisch um zwei Nuten verschoben wird. Bei einem positiven Strom der Phase A in den Spulenteilen der Spulen M1 und M2 in den Nuten 1 und 2 fließt in den Spulenteilen der anderen Wicklung N in diesen Nuten ein positiver Strom der Phase B. Dies hat zur Folge, daß eine zweischichtige Wicklung mit 662/3% Spulenweite nachgebildet wird, wobei die Spulen über vier Nuten reichen, z. B. über die Nuten 1 bis 5.
  • In einer abgeänderten Schaltung der Anschlüsse der Wicklung N gemäß F i g. 3 fließt der Strom in den Spulenteilen jeder Nut in gleicher Phase und Richtung wie der Strom in der anderen Wicklung derselben Nut. Dies hat zur Folge, daß bei der Serienschaltung der Wicklungen M und N eine zweischichtige Wicklung mit 100 % Spulenweite nachgebildet wird.
  • Die vorstehend angegebenen Schaltungen zeigen, wie Spulenweiten von 1 bis 7 oder von 1 bis 5 Nuten nachgebildet werden können. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, durch eine andere Schaltung eine effektive Spulenweite von 1 bis 3 Nuten herzustellen. Mit zwei einschichtigen Wicklungen M und N ist es somit möglich, die Spulenweite jeweils um zwei Nuten zu verändern.
  • Bei dem in der F i g. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ist es möglich, die effektive Spulenweite um Beträge von nur einer Nut zu verändern. Eine einschichtige, fest gruppierte Wicklung M besitzt wiederum eine feste Weite von 1 bis 7 Nuten, während eine weitere zweischichtige umgruppierbare Wicklung P aus den Spulen P 1 bis P12 besteht, die in beiden Schichten über sechs Nuten reichen.
  • Die Schaltung kann nun derart erfolgen, daß alle Ströme in einer Statornut in derselben Richtung und Phase fließen, so daß eine zweischichtige Wicklung mit einer Spulenweite von 1001/o nachgebildet wird. Es ist jedoch durch Umschalten der Verbindungen der zwischichtigen Wicklung P möglich, die effektive Spulenweite der Statorwicklung als Ganzes um Beträge von einer Nut zu variieren.
  • In dem dritten Ausführungsbeispiel (F i g. 5 und 6) ist die nicht umgruppierbare Wicklung M der vorhergehenden Ausführungen durch eine zweischichtige Wicklung Q ersetzt, die aus den Spulen Q 1 bis Q 12 mit einer Spulenweite von 1 bis 7 Nuten besteht. Die Spulen der umgruppierbaren Wicklung P können wie zuvor geschaltet werden, um eine Weite von 100% zu erreichen. Durch Umschaltung kann aber die effektive Spulenweite der Ständerwicklung als Ganzes wieder um Beträge von einer Nut verändert werden, um zweischichtige Wicklungen verschiedener Weite nachzubilden.
  • In F i g. 5 ist gezeigt, daß ein elektrisches Verschieben der Spulen der Wicklung P in einer Richtung um eine Nut durch Umschalten eine effektive Spulenweite von 1 bis 6 Nuten, d. h. von 831/s % ergibt; eine Verschiebung in derselben Richtung um drei Nuten, wie in F i g. 6 gezeigt, ergibt eine effektive Spulenweite von 1 bis 4 Nuten, d. h. von 50 %.
  • In den beschriebenen Beispielen von zweipoligen Wicklungen weist jede umgruppierbare Wicklung der Einfachheit halber die gleiche Spulenweite wie die nicht umgruppierbare Wicklung auf. Es ist jedoch auch möglich, der Spulenweite der umgruppierbaren Wicklungen einen anderen Wert zu geben, z. B. 50 % oder 66,6°/o gegenüber der nicht umgruppierbaren Wicklung. Ebenso kann die Erfindung auf Maschinen mit anderer Polzahl angewendet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Ständerwicklung für rotierende elektrische Maschinen, bestehend aus zwei getrennten, in die Ständernuten übereinander eingelegten Wicklungen aus identischen Spulengruppen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß alle Spulenenden der einen Wicklung an eine Klemmleiste herausgeführt und untereinander und mit den Enden der Phasenspulengruppen der anderen, nicht umgruppierbaren Wicklung derart zusammenschaltbar sind, daß die effektive Spulenweite der gesamten Wicklung veränderbar ist.
  2. 2. Ständerwicklung nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, daß die umgruppierbare Wicklung zweischichtig ausgeführt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 681320, 703 349; österreichische Patentschrift Nr. 135 480.
DE1964M0060192 1964-03-07 1964-03-07 Staenderwicklung fuer rotierende elektrische Maschinen Pending DE1276802B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018102022A1 (de) 2018-01-30 2019-08-01 Volkswagen Aktiengesellschaft Elektrische Maschine mit variabler Sehnung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT135480B (de) * 1932-05-11 1933-11-25 Michael Surjaninoff Von 2 n auf n Polpaare umschaltbare Zweischichtwicklung für Mehrphasenstrom.
DE681320C (de) * 1935-09-01 1939-09-21 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Wechselstromwicklung, insbesondere Stabwicklung, fuer elektrische Maschinen
DE703349C (de) * 1938-04-01 1941-03-07 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Wechselstromwicklung, insbesondere Stabwicklung, fuer elektrische Maschinen mit Reihenparallelschaltung von Wicklungsteilen

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