DE128148C - - Google Patents

Info

Publication number
DE128148C
DE128148C DENDAT128148D DE128148DA DE128148C DE 128148 C DE128148 C DE 128148C DE NDAT128148 D DENDAT128148 D DE NDAT128148D DE 128148D A DE128148D A DE 128148DA DE 128148 C DE128148 C DE 128148C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
contact
electromagnet
attached
interrupts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT128148D
Other languages
English (en)
Publication of DE128148C publication Critical patent/DE128148C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/52Arrangements wherein a dial or the like is mechanically coupled to a line selector

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

FrfrreEHLICHES
PATENTAMT.
M 128148 KLASSE 21 a.
Anhängen des Hörrohres.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung für Linienwähler, durch welche der gebildete Kontakt beim Anhängen des Hörrohres an den Haken auf elektrischem Wege unterbrochen werden soll. Bei ähnlichen Vorrichtungen wurde vorübergehend Stromschlufs in dem Unterbrechermagneten durch directe Uebertragung der Bewegung des Hörrohrhakens auf eine Schaltvorrichtung herbeigeführt, und man war aus diesem Grunde gezwungen, Aenderungen an den bisher gebräuchlichen Fernsprechapparaten vorzunehmen. Die Schaltvorrichtung mufste in den Fernsprechapparat eingebaut oder an demselben angebracht werden.
Gemäfs vorliegender Erfindung soll nun derselbe Zweck erreicht werden, ohne eine Aenderung an den bisher gebräuchlichen Fernsprechapparaten vornehmen zu müssen. Bei dem vorliegenden, in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele ist die Schaltvorrichtung bei einem Linienwähler bekannter Art in Anwendung gebracht, bei welchem ein Elektromagnet, eine schwingende Platte mit einer Aussparung für einen Haken eines Ankers und eine den verschiedenen Anschlüssen entsprechende Feder derart zusammenwirken, dafs beim Niederdrücken des dem betreffenden Anschlüsse entsprechenden Knopfes die Platte niederschwingt und sich hierbei gegen die betreffende Feder legt, und die Platte durch den Haken des Ankers in dieser Lage gehalten wird.
Fig. ι zeigt die Schaltvorrichtung vor der Kontaktbildung,
Fig. 2 dieselbe während der Kontaktbildung,
Fig. 3 dieselbe nach der Kontaktbildung bei abgehängtem Hörrohr, während
Fig. 4 die Verbindung des Linienwählers und der Schaltvorrichtung mit den Klemmen des Fernsprechapparates veranschaulicht.
Der Kontakt, welcher beim Anhängen des Hörrohres gelöst werden soll, wird in bekannter Weise durch die drehbare Klappe e und die Federn g gebildet. Die Auslösung erfolgt durch Erregung des Elektromagneten a, wobei der Anker b mit der Nase c angezogen wird.
Mit der Achse d steht das Curvenstücky in leitender Verbindung, gegen welches sich der ebenfalls leitende und um die Achse h drehbare Ankerhebel i legt (Fig. 1). Der Ansatz des Curvenstückesy ist mit nichtleitendem Material k ausgelegt. Auf der Welle der drehbaren Klappe e ist eine Scheibe / aus leitendem Stoff angeordnet, welche gegen die Achse der Klappe isolirt ist und auf ihrem Umfange eine Einlage m aus nichtleitendem Stoff aufweist. Gegen diese . Scheibe legen sich die Federn η und 0, und zwar ist die Stellung der Scheibe / vor der Kontaktbildung zwischen der Drehklappe e und den Federn g eine derartige, dafs sich die Feder ο gegen den Theil m anlegt. Von der Klemme ρ führt nun ein Draht zu der Achse a?. Ferner ist die Welle h mit der Feder 0 leitend
verbunden, und von der Feder η führt ein Leitungsdraht durch den Elektromagneten α zu der Klemmschraube q. Ein Arm r, welcher fest auf der Welle d angebracht ist, steht durch eine Stange s mit dem Druckknopf D derart in Verbindung, dafs beim Niederdrücken des Druckknopfes D die Welle d und somit die Curvenscheibe/ eine Drehung erfährt, jedoch nach Loslassen des Knopfes D die Scheibe / in ihre ursprüngliche Lage durch eine Feder t oder dergl. zurückgebracht werden kann. Gegen den Ankerhebel i legt sich eine Feder ii, welche bestrebt ist, den Hebel i stets an die Curvenscheibe f anzudrücken. Dieser Ankerhebel i kann aber, aufser durch die Federy, noch durch den Elektromagneten ν beeinflufst werden. Dieser steht mit der Klemmschraube q in Verbindung, von welcher der Strom durch seine Spule und den Draht w zu der Klemmschraube χ geht. Die Klemmschraube y ist durch den Draht \ mit der Klemmschraube ρ verbunden, x1 undj^1 (Fig.4) sind die Klemmen des Fernsprechapparates, an welche bisher die Mikrophonbatterie angeschlossen war. Mit diesen Klemmen x1 undj'1 stehen nunmehr die Klemmen χ und y in leitender Verbindung, während von den Klemmen ρ und q die Leitung zu der Mikrophonbatterie führt. In dem Fernsprechapparat selbst hat sich nichts geändert.
Die Wirkungsweise der vorliegenden Einrichtung ist nun folgende:
Der Strom, welcher von der Mikrophonbatterie zur Klemme ρ geht und durch Welle if, Curvenstück/, Ankerhebel 2, Feder 0, Scheibe Z, Federn und Elektromagnet α zu der Klemme ^ laufen könnte, ist bei der Lage der Theile nach Fig. 1 durch das Isolirstück m der Scheibe Z unterbrochen.
Soll eine Station durch den Linienwä'hler eingeschaltet werden, so drückt man die entsprechende Taste D nieder. Hierbei fängt sich die Feder g hinter der Drehklappe e und diese hinter der Nase c des Ankers b. Der Kontakt ist gebildet. Hierbei ist aber auch durch Vermittelung der Stangen und des Hebelarmes r eine Drehung des Curvenstückesy derart erfolgt, dafs sich der Ankerhebel i hinter die Nase des Theilesy gegen das Isolirstück- k legt hierdurch gleichzeitig ein Zurückdrehen des Curvenstückes/ verhindert (Fig. 2). Bei der Kontaktbildung hat auch mit der Welle der Drehklappe e die Scheibe Z eine Drehung erfahren, so dafs der nichtleitende Belag m derselben sich unter der Feder 0 hinwegbewegt hat und letztere mit der Feder η durch die Scheibe / leitend verbunden ist.
Der von der Klemme^ nach der Klemme q laufende Strom ist jetzt jedoch bei k unterbrochen.
Tritt jetzt der Anrufende an seinen Fernsprechapparat und hängt das Hörrohr ab, so ist der Mikrophonstromkreis geschlossen. Derselbe läuft von der Mikrophonbatterie zur Klemme ρ durch Draht { zur Klemme^, von hier zur Klemmeyl des Fernsprechapparates durch das Mikrophon und dessen Leitung zur Klemme x1, von hier durch Klemme χ nach Draht w, durch die Wicklung des Elektromagneten v, erregt denselben und kehrt durch die Klemme q zur Mikrophonbatterie zurück. In demselben Augenblick wird auch der Anker des Ankerhebels i von dem Elektromagneten ν angezogen. Der Ankerhebel i schwingt von der Curvenscheibey ab, und die Feder t auf der Stange.? dreht die Curvenscheibe^" durch den Arm r in ihre Anfangsstellung zurück (Fig. 3). Der von der Klemme ρ durch die Scheibe / nach der Klemme q gehende Strom ist jetzt' dadurch unterbrochen, dafs der Ankerhebel i von der leitenden Scheibe f sich entfernt hat.
Hängt nunmehr der Anrufende nach beendetem Gespräch das Hörrohr wieder an den Haken, so wird in demselben Augenblick der Mikrophonstromkreis in dem Fernsprechapparat und somit auch der den Magneten ν beeinflussende Strom unterbrochen. Der Elektromagnet ν läfst den Anker des Ankerhebels i los, die Feder M drückt letzteren gegen den leitenden Theil ' der Curvenscheibe f (Fig. 1) und der Stromkreisy,i,h,o,l,n,a,q ist auf einen Augenblick geschlossen. In demselben Augenblick wird der Elektromagnet α erregt, zieht den Anker b an, die Drehklappe e wird durch eine Feder in ihre Lage nach Fig. 1 gebracht, das Isolirstück m schiebt sich vor die Feder 0 und der Strom ist wieder unterbrochen. Der Strom, welcher den Kontakt des Linienwählers unterbrochen hat, wirkt also nur auf einen Augenblick beim Anhängen des Hörrohres an den Haken, um sofort selbstthätig wieder unterbrochen zu werden. Da nach erfolgtem Anhängen wie auch nach erfolgtem Abhängen des Hörrohres der Elektromagnet α niemals erregt wird, so gestattet der Schaltapparat die Kontaktbildung bei dem Linienwähler sowohl bei angehängtem wie bei abgehängtem Hörrohr.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum elektromagnetischen Lösen des bei Linienwählern gebildeten Kontaktes beim Anhängen des Hörrohres, welche die Kontaktbildung im Linienwähler sowohl bei angehängtem wie bei abgehängtem Hörrohr gestattet, gekennzeichnet durch das Zusammenwirken eines in die Mikrophonleitung eingeschalteten Elektromagneten (v), welcher den Ankerhebel (i) derart beeinflufst, dafs dieser bei abgehängtem Hörrohr die an die Mikrophonbatterie angeschlossene, zu dem Magneten (a)
    für die Kontaktunterbrechung führende Leitung unterbricht, einer Curvenscheibe (f) mit Isolirstück (k) und einer Scheibe (I) mit Isolirstück (m) in dieser Leitung, derart, dafs das erstere bei Kontaktbildung im Linienwähler die Leitung unterbricht und unterbrochen hält und erst nach Abhängen des Hörrohres in seine Anfangsstellung zurückkehrt, letztere die Leitung nur
    ty
    nach Kontaktbildung herstellt, dieselbe bei gelöstem Kontakt jedoch wieder unterbricht, zu dem Zwecke, die Leitung zu dem Elektromagneten (a) stets so lange stromlos zu halten, bis das Hörrohr angehängt bezw. der Elektromagnet (v) erregt wird, und die beim Anhängen des Hörrohres hergestellte Verbindung sofort wieder zu unterbrechen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT128148D Active DE128148C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE128148C true DE128148C (de)

Family

ID=396695

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT128148D Active DE128148C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE128148C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT146664B (de) Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen.
DE535973C (de) Schaltungsanordnung fuer Schrittschaltwerke, insbesondere in Fernsprechanlagen
DE401291C (de) Schaltungsanordnung fuer schrittweise einstellbare Wahlschalter
DE27703C (de) Automatischer Relais-Umschalter für den Anschlufs mehrerer Fernsprechstellen an eine Centralstelle durch eine einzige Leitung
DE3140374A1 (de) Bistabiles klappankerrelais
DE130696C (de)
DE956699C (de) Elektromagnetische Impulszaehleinrichtung
DE686042C (de) Schrittschaltwerk
DE224200C (de)
DE179669C (de)
DE273453C (de)
DE449119C (de) Relaissystem mit stufenweiser Ankerbewegung
DE592796C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen
DE599793C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen
AT67906B (de) Wählervorrichtung für mehrere an einer gemeinsamen Leitung liegende Stationen.
DE230049C (de)
DE576988C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit aus Einstell- und Sprechwaehlern bestehenden Verbindungseinrichtungen
DE42268C (de) Neuerungen an telegraphischen Apparaten
DE123970C (de)
DE803358C (de) Tonfrequenzrelais
DE886017C (de) Waehlermotor
DE188235C (de)
DE379958C (de) Selbstanschlussfernsprechanlage fuer an einer gemeinsamen Leitung liegende Teilnehmeranschluesse
AT76664B (de) Prüfschaltung für die Sucherschalter von Fernsprechanlagen.
AT70689B (de) Alarmeinrichtung.