DE12831C - Neuerungen an dem Infanterie-Gewehr M/71 - Google Patents
Neuerungen an dem Infanterie-Gewehr M/71Info
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- DE12831C DE12831C DENDAT12831D DE12831DA DE12831C DE 12831 C DE12831 C DE 12831C DE NDAT12831 D DENDAT12831 D DE NDAT12831D DE 12831D A DE12831D A DE 12831DA DE 12831 C DE12831 C DE 12831C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/12—Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
- F41A3/14—Rigid bolt locks, i.e. having locking elements rigidly mounted on the bolt or bolt handle and on the barrel or breech-housing respectively
- F41A3/16—Rigid bolt locks, i.e. having locking elements rigidly mounted on the bolt or bolt handle and on the barrel or breech-housing respectively the locking elements effecting a rotary movement about the barrel axis, e.g. rotating cylinder bolt locks
- F41A3/18—Rigid bolt locks, i.e. having locking elements rigidly mounted on the bolt or bolt handle and on the barrel or breech-housing respectively the locking elements effecting a rotary movement about the barrel axis, e.g. rotating cylinder bolt locks hand-operated
- F41A3/22—Rigid bolt locks, i.e. having locking elements rigidly mounted on the bolt or bolt handle and on the barrel or breech-housing respectively the locking elements effecting a rotary movement about the barrel axis, e.g. rotating cylinder bolt locks hand-operated the locking being effected by rotating the operating handle or lever transversely to the barrel axis
-
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- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/13—Percussion or firing pins, i.e. fixed or slidably-mounted striker elements; Mountings therefor
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Description
1880.
Klasse 72.
KÜHN in SPANDAU. Neuerungen an dem Infanterie-Ge wehr M/71.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1880 ab.
Diese Neuerung bezweckt, dafs, wenn das Gewehr gespannt ist, nicht mehr wie früher
das Schlöfschen, sondern die Schlagebolzenmutter sich gegen den Abzugsfederstollen stützt
und das erstere beim Schliefsen der Kammer in die Lage vorgezogen wird, welche es beim
abgeschossenen Gewehr einnimmt.
Auf beiliegender Zeichnung stellen Fig. 14 bis 24 die in Betracht kommenden normalen
Schlofstheile des Infanterie-Gewehrs M/71 dar,
und zwar:
Fig. 14, 15 und 16 die Schlagebolzenmutter;
Fig. 17, 18 und 19 das Schlöfschen;
Fig. 20, 21 und 22 die Sicherung;
Fig. 23 und 24 die Kammer;
Fig. 3 bis 13 hingegen dieselben Schlofstheile,
aber in der getroffenen Abänderung, und zwar: Fig. 3, 4 und S die Schlagebolzenmutter;
Fig. 6, 7 und 8 das Schlöfschen;
Fig. 9, 10 und 11 die Sicherung;
Fig. 12 und 13 die Kammer.
Fig. 6, 7 und 8 das Schlöfschen;
Fig. 9, 10 und 11 die Sicherung;
Fig. 12 und 13 die Kammer.
Die an den Schlofstheilen getroffenen Veränderungen bestehen in folgendem:
Die Schlagebolzenmutter, Fig. 3, 4 und 5, hat einen cylindrischen hohlen Zapfen, an welchem
unten eine prismenförmige Verstärkung sitzt, erhalten.
Das Schlöfschen, Fig. 6, 7 und 8, ist derartig gebohrt und unten aufgeschnitten worden,
dafs der cylindrische hohle Zapfen der Schlagebolzenmutter mit seinem prismenartigen Ansatz
in dasselbe hineintreten kann; aufserdem hat dasselbe vorn an seiner Leitschiene einen Stift
erhalten.
Die Sicherung, Fig. 9, 10 und 11, ist kürzer
gehalten, als die normale, und auf derjenigen Seite, welche bei nicht gesichertem Gewehr die
untere bildet, so weit ausgespart worden, dafs die Schlagebolzenmutter unter ihr weggleiten
kann, Fig. 9. ' .
In die Kammer, Fig. 12 und 13, ist parallel
zu der Spannfläche eine Nuth eingefräst, in welcher beim zusammengesetzten ■ Schlofs der in
der Leitschiene des Schlöfschens befestigte Stift d, Fig. 7, eingreift und geführt wird.
Zur Veranschaulichung, in welcher Weise die vorbeschriebenen abgeänderten Schlofstheile zusammenwirken,
dienen Fig. 1 und 2, von welchen Fig. ι eine Seiten- und Fig. 2 eine obere Ansicht,
beide zum Theil im Schnitte, des gespannten, zum Abschiefsen fertigen Gewehres
darstellt.
Wenn das Gewehr geöffnet, d. h. die Kammer von rechts nach links gedreht wird, so
wird das Schlöfschen c und mit demselben die Schlagebolzenmutter α durch die Spannflächen
zurückgeschoben, so dafs Schlöfschen c und Schlagebolzenmutter α hinter den Abzugsfederstollen
b zu stehen kommen. Wird dann das Gewehr wieder geschlossen, d. h. die Kammer
von links nach rechts gedreht, so wird dabei das Schlöfschen, welches vermittelst des in seiner
Leitschiene angebrachten Stiftes d und der in die Kammer parallel zur Spannfläche eingefrästen
Nuth e, in welcher dieser Stift geführt wird, mit der Kammer verbunden ist, an die Kammer
wieder völlig herangezogen, d. h. in die Stellung zurückgebracht, welche es beim abgeschossenen
Gewehr einnimmt; die Schlagebolzenmutter a hingegen wird dadurch, dafs sie sich mit der
vorderen Fläche der prismenförmigen Verstärkung ihres Zapfens gegen den Abzugsfederstollen
b stützt, festgehalten und hierdurch das Gewehr gespannt.
Beim Abschiefsen hat also die Spiralfeder des Gewehres nur noch den Schlagebolzen und die
Schlagebolzenmutter α vorzuschnellen, während das Schlöfschen durch dieselbe nicht mehr bewegt
zu werden braucht.
Ein so construirtes Schlofs ergiebt bei Anwendung einer 10,5 kg starken Spiralfeder eine
Wurf höhe von 27 cm.
Das Sichern des Gewehres erfolgt in der Weise, dafs die Schlagebolzenmutter α mit der'
vorderen Kante ihres Zapfens sich gegen die
Claims (1)
- Sicherung g stützt, wenn dieselbe aus der in der Zeichnung angenommenen Stellung um i8o°, also in die entgegengesetzte gedreht wird; während die Schlagebolzenmutter α bei der hier gezeichneten Stellung der Sicherung frei unter derselben durchpassiren kann, da die letztere auf dieser Seite entsprechend ausgespart ist.Patenτ-Ansprüch:Die im vorstehenden beschriebene und auf beiliegender Zeichnung dargestellte Anordnung der Schlofstheile des Infanterie-Gewehres M/71,· infolge welcher das Schlöfschen des Gewehres nicht mehr mit vorgeschnellt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE12831C true DE12831C (de) |
Family
ID=290022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT12831D Active DE12831C (de) | Neuerungen an dem Infanterie-Gewehr M/71 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE12831C (de) |
-
0
- DE DENDAT12831D patent/DE12831C/de active Active
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