DE1284126B - Anordnung zum Abtasten von kartenfoermigen, gelochten Aufzeichnungstraegern - Google Patents

Anordnung zum Abtasten von kartenfoermigen, gelochten Aufzeichnungstraegern

Info

Publication number
DE1284126B
DE1284126B DE1963K0049280 DEK0049280A DE1284126B DE 1284126 B DE1284126 B DE 1284126B DE 1963K0049280 DE1963K0049280 DE 1963K0049280 DE K0049280 A DEK0049280 A DE K0049280A DE 1284126 B DE1284126 B DE 1284126B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counting chain
card
scanning
arrangement according
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1963K0049280
Other languages
English (en)
Other versions
DE1284126C2 (de
Inventor
Werner Alfred
Dr Kurt
Schmeiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Knapsack AG
Siemens Corp
Original Assignee
Knapsack AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Knapsack AG, Siemens Corp filed Critical Knapsack AG
Priority to DE1963K0049280 priority Critical patent/DE1284126C2/de
Publication of DE1284126B publication Critical patent/DE1284126B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1284126C2 publication Critical patent/DE1284126C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/10Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people together with the recording, indicating or registering of other data, e.g. of signs of identity
    • G07C1/12Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people together with the recording, indicating or registering of other data, e.g. of signs of identity wherein the time is indicated in figures
    • G07C1/14Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people together with the recording, indicating or registering of other data, e.g. of signs of identity wherein the time is indicated in figures with apparatus adapted for use with individual cards

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

Zum Abtasten von Ausweiskarten für die Ein- io wegen, weil die neue Anordnung ohne Tasterstifte und Ausgangskontrolle von Personen ist es bereits arbeitet, mithin fehlerverursachende Verschleiß- und bekannt, von einer Uhr gesteuerte Druckwerke zu Verschmutzungserscheinungen nicht mehr störend in verwenden, mit denen entsprechende Vermerke auf Erscheinung treten können. Des weiteren gelangt Kontrollkarten der den Kontrollpunkt passierenden man zu einer Kontrollanordnung, bei der die von der Personen angebracht werden. Es ist ferner eine Kon- 15 Ausweiskarte abgetasteten Informationen unmitteltrollanordnung bekannt, die im wesentlichen aus bar, d. h. lediglich durch Zwischenschaltung eines einer Ausweisabtasteinrichtung, einer Speicherein- Verstärkers der Locheinrichtung zugeführt werden, richtung, einer Zählkette, einem Kommutator und Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist eine
einer Locheinrichtung besteht. Dabei wird die Loch- nur einer Lochgruppe entsprechende Anzahl Vereinrichtung von der Zählkette gesteuert, welch letz- 20 stärker und/oder Relais vorgesehen, an deren Eintere mit den von der Ausweisabtasteinrichtung abge- gangen von der Zählkette die photoelektrischen EIetasteten und in der Speichereinrichtung gespeicherten mente jeweils nacheinander anzuschalten sind.
Informationen gespeist wird. Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß alle photo-
Die bekannte Ausweisabtasteinrichtung besitzt elektrischen Elemente mit gleicher Ordnungszahl ineine Vielzahl von beweglichen Tasterstiften, die auf 25 nerhalb einer Gruppe ausgangsseitig untereinander einer beweglichen Platte angeordnet sind. Nach Ein- parallelgeschaltet mit einem Verstärker und/oder führen des abzutastenden Ausweises in die Ausweisabtasteinrichtung wird der Kontakt geschlossen, um
ein Solenoid zu betätigen. Im Arbeitszustand bewegt
das Solenoid die Vielzahl der Tasterstifte in Rieh- 30
tung auf den in der Ausweisabtasteinrichtung eingeführten Ausweis, so daß eine Vielzahl von Kontakten selektiv betätigt wird, und zwar diejenigen Kontakte, die den Löchern des Ausweises gegenüberliegend angeordnet sind. 35
Aus der vorstehend wiedergegebenen grundsätzlichen Arbeitsweise der bekannten Kontrollanordnung ergibt sich also, daß die Abtastung des Ausweises rein mechanisch vor sich geht und lediglich
die auf mechanischem Wege erhaltenen Informatio- 40 Abtastung auszulösen ist.
nen elektrisch weiterverarbeitet werden. Die auf Außerdem sieht die Erfindung vor, daß die Löcher
diese Weise erhaltenen Informationen treffen auf eine oder die Belege der sonst möglichen Abfragebau-Zählkette, durch die eine Locheinrichtung betätigt elemente in der Ausweiskarte länglich gestaltet sind, wird. so daß Toleranzen durch unterschiedliche Abmes-
Die vorstehend beschriebene Kontrollanordnung 45 sungen der Karte beim Einführen in die Haltevorist insofern von Nachteil, als sie wegen der rein richtung auszugleichen sind. Die Ausweiskarte kann mechanischen Abtastung der Ausweiskarte hohen
Verschleiß- und Verschmutzungserscheinungen unterliegt, mithin recht störanfällig ist.
Es ist weiterhin bekannt, daß jeweils eine Gruppe von Informationen (fünf Schritte eines Zeichens) gleichzeitig, die einzelnen Gruppen aber nacheinander auf einen Streifenlocher übertragen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Anordnung zum Abtasten von kartenförmigen, ge- 55 impuls zugeführt ist.
lochten Aufzeichnungsträgern, insbesondere Aus- Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß eine Relaisweiskarten, für die Ein- und Ausgangskontrolle von zählkette vorgesehen ist und jedes Glied der Relais-Personen zu schaffen, der die vorerwähnten Nach- zählkette einen Kontakt zu betätigen erlaubt, welcher teile nicht anhaften, die vielmehr so ausgebildet ist, jeweils eine Gruppe von photoelektrischen Elemendaß sie robust, mithin störunanfällig, insbesondere 60 ten mit den Verstärkern verbindet,
fehlerfrei arbeitet. Das wird erfindungsgemäß da- Dabei können die photoelektrischen Elemente
durch erreicht, daß die Abtasteinrichtung zum be- gruppenweise einpolig parallelgeschaltet mit dem rührungslosen Abtasten der Ausweiskarte mit ent- Kontakt des zugehörigen Zählkettengliedes und mit sprechend der Lochverteilung auf der Ausweiskarte ihrem anderen Pol über einen Gleichrichter mit dem gruppenweise angeordneten photoelektrischen EIe- 65 zugeordneten Verstärker verbunden sein,
menten versehen ist, die über die von dem Taktgeber Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines in
gesteuerte Zählkette gruppenweise an ihre Betriebs- der Zeichnung schematisch dargestellten Ausfühspannung zu legen sind, und daß die durch die Zu- rungsbeispieles beschrieben. Dabei zeigt
Relais verbunden sind und daß ihre Betriebsspannung jeweils einzeln durch die Zählkette gegebenenfalls über Schaltverstärker einzuschalten ist.
Es kann auch eine für die abzutastende Ausweiskarte vorgesehene Haltevorrichtung mit einem Kontakt, einer Lichtschranke od. dgl. versehen sein, wodurch nach ordnungsgemäß eingeführter Ausweiskarte die Zählkette einen Startimpuls erhält.
Es ist vorteilhaft, wenn die Haltevorrichtung für die Ausweiskarte derart ausgebildet ist, daß die eingelegte Ausweiskarte von außen nicht mehr zu berühren ist, und wenn eine Rückgabevorrichtung vorgesehen ist, die von der Zählkette nach erfolgter
auswechselbare Streifen enthalten, in denen die Lochungen oder Belegungen gruppenweise, z. B. zu jeweils fünf Löchern zusammengefaßt sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung erhält das erste Glied der Zählkette von der Abtasteinrichtung über ein Koinzidenzgatter nur dann einen Startimpuls, wenn gleichzeitig vom letzten Glied der Zählkette her ein Impuls vorliegt und ein Taktgeber-
F i g. 1 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäß beschaffenen Anordnung,
F i g. 2 eine bevorzugte Ausführungsform einer Ausweiskarte und die
F i g. 3 und 4 je ein Schaltungsbeispiel der neuen Abtastanordnung.
In F i g. 1 ist mit A eine Abtastanordnung für die Ausweiskarte B bezeichnet. Letztere besteht aus zwei Platten C, D, zwischen welche der Ausweis B eingeführt wird. Die Platte C ist transparent und wird durch die Lichtquelle E beleuchtet. In den beschriebenen Ausführungsbeispielen wird von einer Ausweiskarte B ausgegangen, die 12 Lochgruppen mit je fünf Löchern enthält. Dementsprechend sind an der Platte D 60 photoelektrische Elemente, wie Photozellen, Photowiderstände, Photodioden oder Phototransistoren angeordnet, denen jeweils eine Lochung in der Ausweiskarte B gegenüberstehen kann. Unterhalb der Platten C und D ist eine Kartenauswurf vorrichtung F angeordnet, die einen mechanischen Kontakt, eine Lichtschranke od. dgl. enthält, welche anzeigt, wenn eine Karte zwischen die Platten C, D eingeführt ist und in diesem Falle dem Koinzidenzgatter G einen Startimpuls zuführt. Ferner enthält die Vorrichtung F einen Auswerferhebel oder einen Sperriegel, der nach Abtastung der Karte B dieselbe nach oben zurückgibt oder gemäß einer anderen Möglichkeit nach unten, z. B. auf einen Rückgabeteller fallen läßt. Zweckmäßig ist die Anordnung dabei derart getroffen, daß die Ausweiskartei? während des Abfragevorganges von außen nicht berührt werden kann. Gegebenenfalls könnte eine den Schlitz zwischen den Platten C, D selbsttätig solange verschließende Klappe vorgesehen sein, bis der Abfragevorgang beendet und die Ausweiskarte B zurückgegeben worden ist.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind an der PlatteD60 photoelektrische Abtastelemente// vorgesehen. Je 12 der photoelektrischen Abtastelemente/? sind ausgangsseitig parallel mit einem der Verstärker/ verbunden. Die Abfrage der photoelektrischen oder andersartigen Elementen erfolgt durch die impulsweise Zuführung ihrer Betriebsspannung über einen von der Zählkette Z gesteuerten Schaltverstärker S. Die in den Verstärkern / verstärkten Impulse werden gruppenweise gleichzeitig dem Lochstanzer L des Streifenlochers P zugeführt. Ferner ist ein Geber U für Uhrzeit, Datum, Schichtzeit u. dgl. vorgesehen, der ebenfalls mit dem Lochstanzer L verbunden ist. Das Vorschubwerk V des Streifenlochers P für den Lochstreifen M wird durch eine Schaltvorrichtung K gesteuert, die aus einer Relaisanordnung bestehen kann, der aus den entsprechenden Schaltverstärkern S von der Zählkette Z gesteuerte Impulse zum Ein- und Ausschalten des Vorschubwerkes V zugeführt werden. Zur Synchronisation der Zählkette Z mit dem Streifenvorschubwerk V wird im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Taktgeber T verwendet, dessen Frequenz auf die Arbeitsgeschwindigkeit des Lochstanzers L, z. B. 20 Zeichen pro Sekunde, abgestimmt ist. Der Taktgeber T liefert somit den Streifenvorschub und die Fortschaltung der Zählkette Z steuernde periodische Impulse und kann durch eine Multivibratorschaltung gebildet werden, die gegebenenfalls eine im festen Verhältnis zur Netzfrequenz stehende Frequenz abgibt. Es ist auch möglich, die Taktimpulse mit einem anderweitig verwendeten Synchronmotor zu erzeugen, der einen Nockenschaltkontakt betätigt. Ein derartiger Motor kann beispielsweise zum Antrieb des Lochstanzers L und des Streifenvorschubwerkes V in der Anordnung ohnehin vorhanden sein.
Die beschriebene Anordnung arbeitet folgendermaßen: Nach Einführung der Ausweiskarte B zwischen die Platten C und D der Abtasteinrichtung A erhält das Koinzidenzgatter G einen Startimpuls. Ist die Zählkette Z in ihrer Endstellung, so erhält das Koinzidenzgatter G von dem letzten, im dargestellten Ausführungsbeispiel 16. Glied der Zählkette Z ebenfalls einen Impuls. Bei Eintreffen des nächsten Fortschaltimpulses vom Taktgeber T gibt das Koinzidenzgatter G einen Startimpuls an das erste Glied der Zählkette Z; über den zugehörigen Schaltverstärker S wird dadurch die Schalteinrichtung K betätigt und der Streifenvorschub für den Lochstreifen M in Betrieb gesetzt. Das zweite Glied der Zählkette Z bewirkt über den zugehörigen Schaltverstärker S die Zuführung der Betriebsspannung zur ersten Fünfergruppe der photoelektrischen Abtastelemente//. Die entsprechende Lochkombination in der AusweiskarteB wird über die Verstärker/ auf den Lochstanzer L übertragen. Über den Taktgeber T erhält danach der Lochstreifen M durch die Vorrichtung V den erforderlichen Vorschub. Danach wird vom dritten Glied der Zählkette die nächste Gruppe von fünf photoelektrischen Abtastelementen mit ihrer Betriebsspannung versorgt usw. Das 14. Glied der Zählkette Z betätigt nach vollendeter Abtastung den Kartenauswurf. Gleichzeitig wird der Lochstreifen M um eine Lochteilung weitertransportiert, worauf vom 15. Glied der Zählkette Z die Übertragung der Uhrzeit aus dem Zeitgeber U veranlaßt wird. Sollten noch weitere Informationen auf den Lochstreifen M übertragen werden, so ist es erforderlich, die Zählkette Z mit weiteren Gliedern auszurüsten. Das letzte, im dargestellten Ausführungsbeispiel 16. Glied der Zählkette Z bewirkt über die Schaltvorrichtung K die Ausschaltung des Streifenvorschubes. Gleichzeitig wird das Koinzidenzgatter G angesteuert, so daß die Anordnung zum Abtasten einer neuen Ausweiskarte B bereit ist. Die Zählkette Z kann in bekannter Weise durch Relais gebildet werden. Die Schaltverstärker S sind dann nicht erforderlich, da sie durch Relaiskontakte ersetzt werden. Mit einer Relaiszählkette ist es möglich, da von jedem Glied mehrere Kontakte gesteuert werden können, die Abtastverstärker / über Kontakte jeweils nur mit einem photoelektrischen Element zu verbinden. Sind an Stelle der Abtastverstärker / Relais vorgesehen, oder werden die Spulen des Streifenlochers direkt angesteuert, so empfiehlt es sich, hinter jedem Kontakt in bekannter Weise einen Gleichrichter als Rückstromschutz einzuschalten. Um Verschleiß bei höheren Arbeitsgeschwindigkeiten zu vermeiden, ist jedoch eine kontaktlose Zählkette Z, deren Glieder z. B. aus Transistor- oder Magnetkernkippstufen gebildet werden, vorteilhafter. Ferner sind auch Kaltkathodenröhren zum Aufbau der Zählkette empfehlenswert. Zweckmäßig wird die Zählkette Z gegebenenfalls zusammen mit den zugehörigen Schaltverstärkern S als auswechselbare Einheit ausgebildet.
Ein Ausführungsbeispiel für die oben erwähnte Ausweiskarte B ist in F i g. 2 dargestellt. Der untere Teil einer transparenten, z. B. aus Kunststoff be-
stehenden Tasche Z enthält beispielsweise aus Metall bestehende gelochte Streifen W, die für sich austauschbar sind und durch Schrauben Y oder eine andere nicht ohne besondere Hilfsmittel zu lösende Befestigung unverrückbar in ihrer Lage gehalten werden. Die Schrauben Y durchdringen beispielsweise die Tasche X und einen Metallstreifen Q, der ein unbeabsichtigtes Verschieben der Streifen verhindert. Der obere Raum der Tasche X kann einen Lichtbildausweis od. dgl. aufnehmen.
In F i g. 3 ist als Schaltungseinzelheit die Zusammenschaltung der photoelektrischen Abtastelemente H, z. B. Photodioden, mit jeweils einem zugehörigen Verstärker / dargestellt. Mit S sind dabei die von der Zählkette Z gesteuerten Schaltverstärker bezeichnet, welche die Betriebsspannung an die jeweiligen photoelektrischen Elemente H legen. Die untereinander parallelgeschalteten Elektroden der photoelektrischen Elemente H sind mit der Basiselektrode des Transistors N im Verstärker / verbunden. Der zweite Transistor O des Verstärkers / steuert ein Relais R oder die Betätigungsspule für einen Lochstanzer unmittelbar. Es ist ferner möglich, an Stelle einer Schaltung der Betriebsspannung der photoelektrischen Elemente durch die Zählkette Z für jede Gruppe von photoelektrischen Elementen eine besondere Lichtquelle, Glühlampe oder gegebenenfalls auch Blitzlampe vorzusehen, die von der Zählkette gesteuert wird.
In F i g. 4 ist als Schaltungseinzelheit die Zusammensetzung einer Relaiszählkette mit den Abtastelementen, z. B. den Photoabtastelementen H, dargestellt. Zur Einsparung von Verstärkern J sind die Photoabtaster H jeweils gruppenweise einpolig parallel geschaltet und über den von den Gliedern RG der Relaiszählkette RZ geschalteten Kontakt rz einerseits und jeweils über Gleichrichter Gl andererseits mit den Eingängen der zugehörigen Verstärker / verbunden. Beim Betrieb der Zählkette RZ sind nacheinander die Kontakte rz für die Zeit eines Abtastvorganges, z. B. einer Lochreihe, geschlossen und dadurch ist jeweils eine Gruppe von Abtastelementen H mit dem Verstärker / verbunden. Die Gleichrichter Gl verhindern Rückströme. Falls die Photoabtaster selbst Gleichrichtereigenschaften besitzen, die einen Rückstrom verhindern können, kann auf die Gleichrichter Gl verzichtet werden.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Anordnung zum Abtasten von kartenförmigen, gelochten Aufzeichnungsträgern, insbesondere für die Ein- und Ausgangskontrolle von Personen dienenden Ausweiskarten, deren in einer Abtasteinrichtung abgetastete Identifizierungsangaben zusammen mit weiteren Informationen, wie Datum, Uhrzeit u. dgl., auf einen Lochstreifen zu übertragen sind, wobei eine von einem Taktgeber gesteuerte Zählkette vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung (A) zum berührungslosen Abtasten der Ausweiskarte (B) mit entsprechend der Lochverteilung auf der Ausweiskarte (B) gruppenweise angeordneten photoelektrischen Elementen (H) versehen ist, die über die von dem Taktgeber (T) gesteuerte Zählkette (Z) gruppenweise an ihre Betriebsspannung zu legen sind und daß die durch die Zuführung der Betriebsspannung an die photoelektrischen Elemente (H) erhaltenen Informationen über Verstärker und/oder Relais (/) den Lochstempel (L) des Streifenlochers (P) zu betätigen erlauben.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine nur einer Lochgruppe entsprechende Anzahl Verstärker und/oder Relais (J) vorgesehen ist, an deren Eingängen von der Zählkette (Z) die photoelektrischen Elemente (H) jeweils nacheinander anzuschalten sind.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle photoelektrischen Elemente (H) mit gleicher Ordnungszahl innerhalb einer Gruppe ausgangsseitig untereinander parallelgeschaltet mit einem Verstärker und/oder Relais (/) verbunden sind und daß ihre Betriebsspannung jeweils einzeln durch die Zählkette (Z) gegebenenfalls über Schaltverstärker einzuschalten ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine für die abzutastende Ausweiskarte (B) vorgesehene Haltevorrichtung mit einem Kontakt, einer Lichtschranke od. dgl. versehen ist, wodurch nach ordnungsgemäß eingeführter Ausweiskarte (B) die Zählkette (Z) einen Startimpuls erhält.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung für die Ausweiskarte (B) derart ausgebildet ist, daß die eingelegte Ausweiskarte (B) von außen nicht mehr zu berühren ist und daß eine Rückgabevorrichtung vorgesehen ist, die von der Zählkette (Z) nach erfolgter Abtastung auszulösen ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher oder die Belege der sonst möglichen Abfragebauelemente in der Ausweiskarte (B) länglich gestaltet sind, so daß Toleranzen durch unterschiedliche Abmessungen der Karte beim Einführen in die Haltevorrichtung auszugleichen sind.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausweiskarte (B) auswechselbare Streifen (W) enthält, in denen die Lochungen oder Belegungen gruppenweise, zum Beispiel zu jeweils fünf Löchern zusammengefaßt sind.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Glied (1) der Zählkette (Z) von der Abtasteinrichtung (A) über ein Koinzidenzgatter (G) nur dann einen Startimpuls erhält, wenn gleichzeitig vom letzten Glied (16) der Zählkette (Z) ein Impuls vorliegt und ein Taktgeberimpuls zugeführt ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Relaiszählkette (RZ) vorgesehen ist und jedes Glied (RG) der Relaiszählkette (RZ) einen Kontakt (rz) zu betätigen erlaubt, welcher jeweils eine Gruppe von photoelektrischen Elementen (H) mit den Verstärkern (/) verbindet.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die photoelektrischen Elemente
(H) gruppenweise einpolig parallelgeschaltet mit dem Kontakt (rz) des zugehörigen Zählkettengliedes (RG) und mit ihrem anderen Pol über einen Gleichrichter (Gl) mit dem zugeordneten Verstärker (/) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 639/1884
DE1963K0049280 1963-03-23 1963-03-23 Anordnung zum Abtasten von kartenfoermigen, gelochten Aufzeichnungstraegern Expired DE1284126C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963K0049280 DE1284126C2 (de) 1963-03-23 1963-03-23 Anordnung zum Abtasten von kartenfoermigen, gelochten Aufzeichnungstraegern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963K0049280 DE1284126C2 (de) 1963-03-23 1963-03-23 Anordnung zum Abtasten von kartenfoermigen, gelochten Aufzeichnungstraegern

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1284126B true DE1284126B (de) 1968-11-28
DE1284126C2 DE1284126C2 (de) 1969-07-31

Family

ID=7225202

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1963K0049280 Expired DE1284126C2 (de) 1963-03-23 1963-03-23 Anordnung zum Abtasten von kartenfoermigen, gelochten Aufzeichnungstraegern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1284126C2 (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE544645C (de) * 1929-04-05 1932-02-25 Ass Telephone & Telegraph Co Elektrische Fernbedienungsanlage
DE1104239B (de) * 1955-07-21 1961-04-06 Int Computers & Tabulators Ltd Verfahren und Einrichtung zum Erkennen von Zeichen
DE974742C (de) * 1950-08-30 1961-04-13 Ibm Einrichtung zum Umsetzen von Aufzeichnungen in Aufzeichnungstraegern in elektrische Signale und umgekehrt
US3020115A (en) * 1962-02-06 Workman s time recorder

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3020115A (en) * 1962-02-06 Workman s time recorder
DE544645C (de) * 1929-04-05 1932-02-25 Ass Telephone & Telegraph Co Elektrische Fernbedienungsanlage
DE974742C (de) * 1950-08-30 1961-04-13 Ibm Einrichtung zum Umsetzen von Aufzeichnungen in Aufzeichnungstraegern in elektrische Signale und umgekehrt
DE1104239B (de) * 1955-07-21 1961-04-06 Int Computers & Tabulators Ltd Verfahren und Einrichtung zum Erkennen von Zeichen

Also Published As

Publication number Publication date
DE1284126C2 (de) 1969-07-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE971621C (de) Anordnung zum UEbersetzen von Kennzeichnungen aus einem Aufzeichnungstraeger auf einen zweiten
DE2618051A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur feststellung fehlerhafter, auf einem dokument aufgedruckter zeichen
CH632099A5 (de) Schnelldrucker.
DE2901167C2 (de) Druckvorrichtung zum bidirektionalen Drucken von Zeichen in Punktmatrixform
DE1774434A1 (de) Datenumwandlungsvorrichtung
DE1449633C3 (de) Steuerschaltung für Kartenlocher oder Lochkartenprüfer mit einem Programmspeicher
DE1284126C2 (de) Anordnung zum Abtasten von kartenfoermigen, gelochten Aufzeichnungstraegern
DE544225C (de) Durch Zaehlkarten gesteuerte statistische Maschine
DE424814C (de) Lochkartenkopiermaschine
DE2039081A1 (de) Einrichtung zur Arbeitszeiterfassung und -auswertung und Stempelkarte zur Verwendung in einer solchen Einrichtung
DE740320C (de) Lochkartensortiermaschine mit druckenden Zaehlwerken
DE977366C (de) Durch Registrierkarten gesteuerter Tabellendrucker
DE2400223A1 (de) Ableseeinrichtung fuer ein gewebemuster und zur bildung von entsprechenden impulsen
DE927839C (de) Durch ein Filmband gesteuerte Geschaeftsmaschine
DE1449535C (de) Sortierschaltung zum Ordnen von mit Adressen versehenen Informationsdaten
DE1449535B2 (de) Sortierschaltung zum ordnen von mit adressen versehenen informationsdaten
DE2326798C3 (de) Steuereinrichtung für einen Seriendrucker
DE1934373A1 (de) Zaehler-Kartenlocher
DE976542C (de) Druckwerk fuer Kartenlochmaschinen
DE747553C (de) Maschine zum Sortieren von Zaehlkarten, insbesondere Lochkarten
DE879473C (de) Springvorrichtung fuer Zaehlkartenloch- oder -pruefmaschinen
AT200369B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Zeitkontrolle, insbesondere zur Arbeitszeitkontrolle
DE888624C (de) Druckwerk fuer Geschaeftsmaschinen mit umlaufenden Typentraegern
DE1054258B (de) Tabelliermaschine
DE1099769B (de) Stoßbläser

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee