DE1284126B - Anordnung zum Abtasten von kartenfoermigen, gelochten Aufzeichnungstraegern - Google Patents
Anordnung zum Abtasten von kartenfoermigen, gelochten AufzeichnungstraegernInfo
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- DE1284126B DE1284126B DE1963K0049280 DEK0049280A DE1284126B DE 1284126 B DE1284126 B DE 1284126B DE 1963K0049280 DE1963K0049280 DE 1963K0049280 DE K0049280 A DEK0049280 A DE K0049280A DE 1284126 B DE1284126 B DE 1284126B
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Description
Zum Abtasten von Ausweiskarten für die Ein- io wegen, weil die neue Anordnung ohne Tasterstifte
und Ausgangskontrolle von Personen ist es bereits arbeitet, mithin fehlerverursachende Verschleiß- und
bekannt, von einer Uhr gesteuerte Druckwerke zu Verschmutzungserscheinungen nicht mehr störend in
verwenden, mit denen entsprechende Vermerke auf Erscheinung treten können. Des weiteren gelangt
Kontrollkarten der den Kontrollpunkt passierenden man zu einer Kontrollanordnung, bei der die von der
Personen angebracht werden. Es ist ferner eine Kon- 15 Ausweiskarte abgetasteten Informationen unmitteltrollanordnung
bekannt, die im wesentlichen aus bar, d. h. lediglich durch Zwischenschaltung eines
einer Ausweisabtasteinrichtung, einer Speicherein- Verstärkers der Locheinrichtung zugeführt werden,
richtung, einer Zählkette, einem Kommutator und Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist eine
einer Locheinrichtung besteht. Dabei wird die Loch- nur einer Lochgruppe entsprechende Anzahl Vereinrichtung
von der Zählkette gesteuert, welch letz- 20 stärker und/oder Relais vorgesehen, an deren Eintere
mit den von der Ausweisabtasteinrichtung abge- gangen von der Zählkette die photoelektrischen EIetasteten
und in der Speichereinrichtung gespeicherten mente jeweils nacheinander anzuschalten sind.
Informationen gespeist wird. Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß alle photo-
Informationen gespeist wird. Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß alle photo-
Die bekannte Ausweisabtasteinrichtung besitzt elektrischen Elemente mit gleicher Ordnungszahl ineine
Vielzahl von beweglichen Tasterstiften, die auf 25 nerhalb einer Gruppe ausgangsseitig untereinander
einer beweglichen Platte angeordnet sind. Nach Ein- parallelgeschaltet mit einem Verstärker und/oder
führen des abzutastenden Ausweises in die Ausweisabtasteinrichtung wird der Kontakt geschlossen, um
ein Solenoid zu betätigen. Im Arbeitszustand bewegt
das Solenoid die Vielzahl der Tasterstifte in Rieh- 30
tung auf den in der Ausweisabtasteinrichtung eingeführten Ausweis, so daß eine Vielzahl von Kontakten selektiv betätigt wird, und zwar diejenigen Kontakte, die den Löchern des Ausweises gegenüberliegend angeordnet sind. 35
ein Solenoid zu betätigen. Im Arbeitszustand bewegt
das Solenoid die Vielzahl der Tasterstifte in Rieh- 30
tung auf den in der Ausweisabtasteinrichtung eingeführten Ausweis, so daß eine Vielzahl von Kontakten selektiv betätigt wird, und zwar diejenigen Kontakte, die den Löchern des Ausweises gegenüberliegend angeordnet sind. 35
Aus der vorstehend wiedergegebenen grundsätzlichen Arbeitsweise der bekannten Kontrollanordnung
ergibt sich also, daß die Abtastung des Ausweises rein mechanisch vor sich geht und lediglich
die auf mechanischem Wege erhaltenen Informatio- 40 Abtastung auszulösen ist.
nen elektrisch weiterverarbeitet werden. Die auf Außerdem sieht die Erfindung vor, daß die Löcher
nen elektrisch weiterverarbeitet werden. Die auf Außerdem sieht die Erfindung vor, daß die Löcher
diese Weise erhaltenen Informationen treffen auf eine oder die Belege der sonst möglichen Abfragebau-Zählkette,
durch die eine Locheinrichtung betätigt elemente in der Ausweiskarte länglich gestaltet sind,
wird. so daß Toleranzen durch unterschiedliche Abmes-
Die vorstehend beschriebene Kontrollanordnung 45 sungen der Karte beim Einführen in die Haltevorist
insofern von Nachteil, als sie wegen der rein richtung auszugleichen sind. Die Ausweiskarte kann
mechanischen Abtastung der Ausweiskarte hohen
Verschleiß- und Verschmutzungserscheinungen unterliegt, mithin recht störanfällig ist.
Verschleiß- und Verschmutzungserscheinungen unterliegt, mithin recht störanfällig ist.
Es ist weiterhin bekannt, daß jeweils eine Gruppe von Informationen (fünf Schritte eines Zeichens)
gleichzeitig, die einzelnen Gruppen aber nacheinander auf einen Streifenlocher übertragen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Anordnung zum Abtasten von kartenförmigen, ge- 55 impuls zugeführt ist.
lochten Aufzeichnungsträgern, insbesondere Aus- Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß eine Relaisweiskarten, für die Ein- und Ausgangskontrolle von zählkette vorgesehen ist und jedes Glied der Relais-Personen zu schaffen, der die vorerwähnten Nach- zählkette einen Kontakt zu betätigen erlaubt, welcher teile nicht anhaften, die vielmehr so ausgebildet ist, jeweils eine Gruppe von photoelektrischen Elemendaß sie robust, mithin störunanfällig, insbesondere 60 ten mit den Verstärkern verbindet,
fehlerfrei arbeitet. Das wird erfindungsgemäß da- Dabei können die photoelektrischen Elemente
lochten Aufzeichnungsträgern, insbesondere Aus- Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß eine Relaisweiskarten, für die Ein- und Ausgangskontrolle von zählkette vorgesehen ist und jedes Glied der Relais-Personen zu schaffen, der die vorerwähnten Nach- zählkette einen Kontakt zu betätigen erlaubt, welcher teile nicht anhaften, die vielmehr so ausgebildet ist, jeweils eine Gruppe von photoelektrischen Elemendaß sie robust, mithin störunanfällig, insbesondere 60 ten mit den Verstärkern verbindet,
fehlerfrei arbeitet. Das wird erfindungsgemäß da- Dabei können die photoelektrischen Elemente
durch erreicht, daß die Abtasteinrichtung zum be- gruppenweise einpolig parallelgeschaltet mit dem
rührungslosen Abtasten der Ausweiskarte mit ent- Kontakt des zugehörigen Zählkettengliedes und mit
sprechend der Lochverteilung auf der Ausweiskarte ihrem anderen Pol über einen Gleichrichter mit dem
gruppenweise angeordneten photoelektrischen EIe- 65 zugeordneten Verstärker verbunden sein,
menten versehen ist, die über die von dem Taktgeber Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines in
menten versehen ist, die über die von dem Taktgeber Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines in
gesteuerte Zählkette gruppenweise an ihre Betriebs- der Zeichnung schematisch dargestellten Ausfühspannung
zu legen sind, und daß die durch die Zu- rungsbeispieles beschrieben. Dabei zeigt
Relais verbunden sind und daß ihre Betriebsspannung jeweils einzeln durch die Zählkette gegebenenfalls
über Schaltverstärker einzuschalten ist.
Es kann auch eine für die abzutastende Ausweiskarte vorgesehene Haltevorrichtung mit einem Kontakt,
einer Lichtschranke od. dgl. versehen sein, wodurch nach ordnungsgemäß eingeführter Ausweiskarte
die Zählkette einen Startimpuls erhält.
Es ist vorteilhaft, wenn die Haltevorrichtung für die Ausweiskarte derart ausgebildet ist, daß die eingelegte
Ausweiskarte von außen nicht mehr zu berühren ist, und wenn eine Rückgabevorrichtung vorgesehen
ist, die von der Zählkette nach erfolgter
auswechselbare Streifen enthalten, in denen die Lochungen oder Belegungen gruppenweise, z. B. zu
jeweils fünf Löchern zusammengefaßt sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung erhält das erste Glied der Zählkette von der Abtasteinrichtung
über ein Koinzidenzgatter nur dann einen Startimpuls, wenn gleichzeitig vom letzten Glied der
Zählkette her ein Impuls vorliegt und ein Taktgeber-
F i g. 1 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäß beschaffenen Anordnung,
F i g. 2 eine bevorzugte Ausführungsform einer Ausweiskarte und die
F i g. 3 und 4 je ein Schaltungsbeispiel der neuen Abtastanordnung.
In F i g. 1 ist mit A eine Abtastanordnung für die Ausweiskarte B bezeichnet. Letztere besteht aus
zwei Platten C, D, zwischen welche der Ausweis B eingeführt wird. Die Platte C ist transparent und
wird durch die Lichtquelle E beleuchtet. In den beschriebenen Ausführungsbeispielen wird von einer
Ausweiskarte B ausgegangen, die 12 Lochgruppen mit je fünf Löchern enthält. Dementsprechend sind
an der Platte D 60 photoelektrische Elemente, wie Photozellen, Photowiderstände, Photodioden oder
Phototransistoren angeordnet, denen jeweils eine Lochung in der Ausweiskarte B gegenüberstehen
kann. Unterhalb der Platten C und D ist eine Kartenauswurf vorrichtung F angeordnet, die einen mechanischen
Kontakt, eine Lichtschranke od. dgl. enthält, welche anzeigt, wenn eine Karte zwischen
die Platten C, D eingeführt ist und in diesem Falle dem Koinzidenzgatter G einen Startimpuls zuführt.
Ferner enthält die Vorrichtung F einen Auswerferhebel oder einen Sperriegel, der nach Abtastung der
Karte B dieselbe nach oben zurückgibt oder gemäß einer anderen Möglichkeit nach unten, z. B. auf
einen Rückgabeteller fallen läßt. Zweckmäßig ist die Anordnung dabei derart getroffen, daß die Ausweiskartei?
während des Abfragevorganges von außen nicht berührt werden kann. Gegebenenfalls könnte
eine den Schlitz zwischen den Platten C, D selbsttätig solange verschließende Klappe vorgesehen sein,
bis der Abfragevorgang beendet und die Ausweiskarte B zurückgegeben worden ist.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind an der PlatteD60 photoelektrische Abtastelemente// vorgesehen.
Je 12 der photoelektrischen Abtastelemente/? sind ausgangsseitig parallel mit einem der
Verstärker/ verbunden. Die Abfrage der photoelektrischen oder andersartigen Elementen erfolgt
durch die impulsweise Zuführung ihrer Betriebsspannung über einen von der Zählkette Z gesteuerten
Schaltverstärker S. Die in den Verstärkern / verstärkten Impulse werden gruppenweise gleichzeitig
dem Lochstanzer L des Streifenlochers P zugeführt. Ferner ist ein Geber U für Uhrzeit, Datum, Schichtzeit
u. dgl. vorgesehen, der ebenfalls mit dem Lochstanzer L verbunden ist. Das Vorschubwerk V des
Streifenlochers P für den Lochstreifen M wird durch eine Schaltvorrichtung K gesteuert, die aus einer
Relaisanordnung bestehen kann, der aus den entsprechenden Schaltverstärkern S von der Zählkette
Z gesteuerte Impulse zum Ein- und Ausschalten des Vorschubwerkes V zugeführt werden. Zur
Synchronisation der Zählkette Z mit dem Streifenvorschubwerk V wird im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Taktgeber T verwendet, dessen Frequenz
auf die Arbeitsgeschwindigkeit des Lochstanzers L, z. B. 20 Zeichen pro Sekunde, abgestimmt ist. Der
Taktgeber T liefert somit den Streifenvorschub und die Fortschaltung der Zählkette Z steuernde periodische
Impulse und kann durch eine Multivibratorschaltung gebildet werden, die gegebenenfalls eine
im festen Verhältnis zur Netzfrequenz stehende Frequenz abgibt. Es ist auch möglich, die Taktimpulse
mit einem anderweitig verwendeten Synchronmotor zu erzeugen, der einen Nockenschaltkontakt betätigt.
Ein derartiger Motor kann beispielsweise zum Antrieb des Lochstanzers L und des Streifenvorschubwerkes
V in der Anordnung ohnehin vorhanden sein.
Die beschriebene Anordnung arbeitet folgendermaßen: Nach Einführung der Ausweiskarte B zwischen
die Platten C und D der Abtasteinrichtung A erhält das Koinzidenzgatter G einen Startimpuls. Ist
die Zählkette Z in ihrer Endstellung, so erhält das Koinzidenzgatter G von dem letzten, im dargestellten
Ausführungsbeispiel 16. Glied der Zählkette Z ebenfalls einen Impuls. Bei Eintreffen des nächsten
Fortschaltimpulses vom Taktgeber T gibt das Koinzidenzgatter G einen Startimpuls an das erste Glied
der Zählkette Z; über den zugehörigen Schaltverstärker S wird dadurch die Schalteinrichtung K betätigt
und der Streifenvorschub für den Lochstreifen M in Betrieb gesetzt. Das zweite Glied der Zählkette
Z bewirkt über den zugehörigen Schaltverstärker S die Zuführung der Betriebsspannung zur ersten
Fünfergruppe der photoelektrischen Abtastelemente//.
Die entsprechende Lochkombination in der AusweiskarteB wird über die Verstärker/ auf
den Lochstanzer L übertragen. Über den Taktgeber T erhält danach der Lochstreifen M durch die Vorrichtung
V den erforderlichen Vorschub. Danach wird vom dritten Glied der Zählkette die nächste
Gruppe von fünf photoelektrischen Abtastelementen mit ihrer Betriebsspannung versorgt usw. Das
14. Glied der Zählkette Z betätigt nach vollendeter Abtastung den Kartenauswurf. Gleichzeitig wird der
Lochstreifen M um eine Lochteilung weitertransportiert, worauf vom 15. Glied der Zählkette Z die
Übertragung der Uhrzeit aus dem Zeitgeber U veranlaßt wird. Sollten noch weitere Informationen auf
den Lochstreifen M übertragen werden, so ist es erforderlich, die Zählkette Z mit weiteren Gliedern
auszurüsten. Das letzte, im dargestellten Ausführungsbeispiel 16. Glied der Zählkette Z bewirkt
über die Schaltvorrichtung K die Ausschaltung des Streifenvorschubes. Gleichzeitig wird das Koinzidenzgatter
G angesteuert, so daß die Anordnung zum Abtasten einer neuen Ausweiskarte B bereit ist.
Die Zählkette Z kann in bekannter Weise durch Relais gebildet werden. Die Schaltverstärker S sind
dann nicht erforderlich, da sie durch Relaiskontakte ersetzt werden. Mit einer Relaiszählkette ist es möglich,
da von jedem Glied mehrere Kontakte gesteuert werden können, die Abtastverstärker / über Kontakte
jeweils nur mit einem photoelektrischen Element zu verbinden. Sind an Stelle der Abtastverstärker
/ Relais vorgesehen, oder werden die Spulen des Streifenlochers direkt angesteuert, so empfiehlt
es sich, hinter jedem Kontakt in bekannter Weise einen Gleichrichter als Rückstromschutz einzuschalten.
Um Verschleiß bei höheren Arbeitsgeschwindigkeiten zu vermeiden, ist jedoch eine kontaktlose
Zählkette Z, deren Glieder z. B. aus Transistor- oder Magnetkernkippstufen gebildet werden, vorteilhafter.
Ferner sind auch Kaltkathodenröhren zum Aufbau der Zählkette empfehlenswert. Zweckmäßig wird die
Zählkette Z gegebenenfalls zusammen mit den zugehörigen Schaltverstärkern S als auswechselbare Einheit
ausgebildet.
Ein Ausführungsbeispiel für die oben erwähnte Ausweiskarte B ist in F i g. 2 dargestellt. Der untere
Teil einer transparenten, z. B. aus Kunststoff be-
stehenden Tasche Z enthält beispielsweise aus Metall bestehende gelochte Streifen W, die für sich austauschbar
sind und durch Schrauben Y oder eine andere nicht ohne besondere Hilfsmittel zu lösende
Befestigung unverrückbar in ihrer Lage gehalten werden. Die Schrauben Y durchdringen beispielsweise
die Tasche X und einen Metallstreifen Q, der ein unbeabsichtigtes Verschieben der Streifen verhindert.
Der obere Raum der Tasche X kann einen Lichtbildausweis od. dgl. aufnehmen.
In F i g. 3 ist als Schaltungseinzelheit die Zusammenschaltung der photoelektrischen Abtastelemente
H, z. B. Photodioden, mit jeweils einem zugehörigen Verstärker / dargestellt. Mit S sind dabei
die von der Zählkette Z gesteuerten Schaltverstärker bezeichnet, welche die Betriebsspannung an die jeweiligen
photoelektrischen Elemente H legen. Die untereinander parallelgeschalteten Elektroden der
photoelektrischen Elemente H sind mit der Basiselektrode des Transistors N im Verstärker / verbunden.
Der zweite Transistor O des Verstärkers / steuert
ein Relais R oder die Betätigungsspule für einen Lochstanzer unmittelbar. Es ist ferner möglich, an
Stelle einer Schaltung der Betriebsspannung der photoelektrischen Elemente durch die Zählkette Z
für jede Gruppe von photoelektrischen Elementen eine besondere Lichtquelle, Glühlampe oder gegebenenfalls
auch Blitzlampe vorzusehen, die von der Zählkette gesteuert wird.
In F i g. 4 ist als Schaltungseinzelheit die Zusammensetzung einer Relaiszählkette mit den Abtastelementen,
z. B. den Photoabtastelementen H, dargestellt. Zur Einsparung von Verstärkern J sind die
Photoabtaster H jeweils gruppenweise einpolig parallel geschaltet und über den von den Gliedern RG
der Relaiszählkette RZ geschalteten Kontakt rz einerseits und jeweils über Gleichrichter Gl andererseits
mit den Eingängen der zugehörigen Verstärker / verbunden. Beim Betrieb der Zählkette RZ sind
nacheinander die Kontakte rz für die Zeit eines Abtastvorganges, z. B. einer Lochreihe, geschlossen und
dadurch ist jeweils eine Gruppe von Abtastelementen H mit dem Verstärker / verbunden. Die Gleichrichter
Gl verhindern Rückströme. Falls die Photoabtaster selbst Gleichrichtereigenschaften besitzen,
die einen Rückstrom verhindern können, kann auf die Gleichrichter Gl verzichtet werden.
Claims (10)
1. Anordnung zum Abtasten von kartenförmigen, gelochten Aufzeichnungsträgern, insbesondere
für die Ein- und Ausgangskontrolle von Personen dienenden Ausweiskarten, deren in einer
Abtasteinrichtung abgetastete Identifizierungsangaben zusammen mit weiteren Informationen,
wie Datum, Uhrzeit u. dgl., auf einen Lochstreifen zu übertragen sind, wobei eine von einem Taktgeber
gesteuerte Zählkette vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung
(A) zum berührungslosen Abtasten der Ausweiskarte (B) mit entsprechend der Lochverteilung
auf der Ausweiskarte (B) gruppenweise angeordneten photoelektrischen Elementen (H)
versehen ist, die über die von dem Taktgeber (T) gesteuerte Zählkette (Z) gruppenweise an ihre Betriebsspannung
zu legen sind und daß die durch die Zuführung der Betriebsspannung an die photoelektrischen Elemente (H) erhaltenen Informationen
über Verstärker und/oder Relais (/) den Lochstempel (L) des Streifenlochers (P) zu betätigen
erlauben.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine nur einer Lochgruppe entsprechende
Anzahl Verstärker und/oder Relais (J) vorgesehen ist, an deren Eingängen von der
Zählkette (Z) die photoelektrischen Elemente (H) jeweils nacheinander anzuschalten sind.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle photoelektrischen
Elemente (H) mit gleicher Ordnungszahl innerhalb einer Gruppe ausgangsseitig untereinander
parallelgeschaltet mit einem Verstärker und/oder Relais (/) verbunden sind und daß ihre
Betriebsspannung jeweils einzeln durch die Zählkette (Z) gegebenenfalls über Schaltverstärker
einzuschalten ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine für
die abzutastende Ausweiskarte (B) vorgesehene Haltevorrichtung mit einem Kontakt, einer Lichtschranke
od. dgl. versehen ist, wodurch nach ordnungsgemäß eingeführter Ausweiskarte (B) die
Zählkette (Z) einen Startimpuls erhält.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung
für die Ausweiskarte (B) derart ausgebildet ist, daß die eingelegte Ausweiskarte (B)
von außen nicht mehr zu berühren ist und daß eine Rückgabevorrichtung vorgesehen ist, die von
der Zählkette (Z) nach erfolgter Abtastung auszulösen ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher
oder die Belege der sonst möglichen Abfragebauelemente in der Ausweiskarte (B) länglich gestaltet
sind, so daß Toleranzen durch unterschiedliche Abmessungen der Karte beim Einführen
in die Haltevorrichtung auszugleichen sind.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausweiskarte
(B) auswechselbare Streifen (W) enthält, in denen die Lochungen oder Belegungen gruppenweise,
zum Beispiel zu jeweils fünf Löchern zusammengefaßt sind.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das erste
Glied (1) der Zählkette (Z) von der Abtasteinrichtung (A) über ein Koinzidenzgatter (G) nur
dann einen Startimpuls erhält, wenn gleichzeitig vom letzten Glied (16) der Zählkette (Z) ein Impuls
vorliegt und ein Taktgeberimpuls zugeführt ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Relaiszählkette
(RZ) vorgesehen ist und jedes Glied (RG) der Relaiszählkette (RZ) einen Kontakt (rz)
zu betätigen erlaubt, welcher jeweils eine Gruppe von photoelektrischen Elementen (H) mit den
Verstärkern (/) verbindet.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die photoelektrischen Elemente
(H) gruppenweise einpolig parallelgeschaltet mit dem Kontakt (rz) des zugehörigen Zählkettengliedes
(RG) und mit ihrem anderen Pol über einen Gleichrichter (Gl) mit dem zugeordneten
Verstärker (/) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 639/1884
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963K0049280 DE1284126C2 (de) | 1963-03-23 | 1963-03-23 | Anordnung zum Abtasten von kartenfoermigen, gelochten Aufzeichnungstraegern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963K0049280 DE1284126C2 (de) | 1963-03-23 | 1963-03-23 | Anordnung zum Abtasten von kartenfoermigen, gelochten Aufzeichnungstraegern |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1284126B true DE1284126B (de) | 1968-11-28 |
| DE1284126C2 DE1284126C2 (de) | 1969-07-31 |
Family
ID=7225202
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963K0049280 Expired DE1284126C2 (de) | 1963-03-23 | 1963-03-23 | Anordnung zum Abtasten von kartenfoermigen, gelochten Aufzeichnungstraegern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1284126C2 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE544645C (de) * | 1929-04-05 | 1932-02-25 | Ass Telephone & Telegraph Co | Elektrische Fernbedienungsanlage |
| DE1104239B (de) * | 1955-07-21 | 1961-04-06 | Int Computers & Tabulators Ltd | Verfahren und Einrichtung zum Erkennen von Zeichen |
| DE974742C (de) * | 1950-08-30 | 1961-04-13 | Ibm | Einrichtung zum Umsetzen von Aufzeichnungen in Aufzeichnungstraegern in elektrische Signale und umgekehrt |
| US3020115A (en) * | 1962-02-06 | Workman s time recorder |
-
1963
- 1963-03-23 DE DE1963K0049280 patent/DE1284126C2/de not_active Expired
Patent Citations (4)
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| US3020115A (en) * | 1962-02-06 | Workman s time recorder | ||
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1284126C2 (de) | 1969-07-31 |
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|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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