DE1286077B - Fernsehnormwandler - Google Patents

Fernsehnormwandler

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DE1286077B
DE1286077B DEM68233A DEM0068233A DE1286077B DE 1286077 B DE1286077 B DE 1286077B DE M68233 A DEM68233 A DE M68233A DE M0068233 A DEM0068233 A DE M0068233A DE 1286077 B DE1286077 B DE 1286077B
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Howorth Douglas
Davies Robin Evan
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BAE Systems Electronics Ltd
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    • H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00—Television systems
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Description

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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Fernseh- Teilbildumwandlungssystem bzw. zweites Teilbildnormwandlung, bei der ein Ausgangsfernsehsignal mit Umwandlungssystem genannt werden, vom Eingangsfernsehsignal verschiedener Teilbild- Das erste Teilbildumwandlungssystem ist im Ver-
wiederholungsfrequenz erzeugt wird, unter Verwen- gleich zum zweiten leichter zu realisieren, da es weniger dung einer veränderbaren Verzögerungsschaltung, 5 Verzögerungen enthält; allerdings wird dabei ein Bild deren Verzögerung in diskreten Verzögerungseinheiten erzeugt, dessen Abmessungen nicht mit dem Raster veränderbar ist, von denen jede im wesentlichen gleich übereinstimmen. Die vorliegende Erfindung betrifft einem kleinen ganzen Vielfachen der Differenz Systeme, die im Prinzip gleich dem zweiten Teilbildzwischen einer Eingangs- und einer Ausgangsteilbild- Umwandlungssystem sind und eine Alternative desperiode ist, und von Vorrichtungen zum Vergrößern io selben darstellen, wobei die gleichen Umwandlungsbzw. Verkleinern der Verzögerung der Verzögerungs- mittel Verwendung finden.
schaltung von einem Extremwert auf einen anderen Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die
um jeweils eine diskrete Verzögerungseinheit in Qualität der Fernsehnormumwandlung noch zu verregelmäßigen Zeitintervallen, von denen jedes gleich bessern.
einem kleinen ganzen Vielfachen einer Ausgangsteil- 15 Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, daß die beim bildperiode ist, und von Vorrichtungen zum Zurück- Vergrößern der Verzögerung der veränderbaren Verführen der Verzögerung direkt zu dem einen Extrem- zögerungsschaltung in das Eingangssignal eingeführte wert (Minimum bzw. Maximum), wobei die Differenz Verzögerung bzw. der beim Verkleinern der Verzögezwischen dem Maximal- und Minimalwert der Ver- rung auftretende Verlust des Eingangssignals mittels zögerung derart gewählt ist, daß beim Rückkehren der 20 einer weiteren veränderbaren Verzögerungsschaltung Verzögerung zu dem einen Extremwert eine kleine gleichmäßig über die Teilbilder des Ausgangssignals ganze Anzahl von Eingangsteilbildern aus dem verteilt wird.
Eingangssignal ausgeschieden bzw. eine kleine ganze Vorteilhaft ist die Verzögerung der weiteren VerAnzahl von Ausgangsteilbildern in dem Ausgangssignal zögerungsschaltung in diskreten Einheiten veränderbar, wiederholt werden nach Patent 1 220 470. 25 von denen jede annähernd gleich einem kleinen ganz-
Die Erfindung findet ihre Anwendung insbesondere, zahligen Vielfachen der Differenz zwischen der jedoch nicht ausschließlich, bei der Umwandlung von Eingangszeilenperiode und einer Ausgangszeilenperiode Fernsehsignalen mit 60 Teilbildern pro Sekunde und bzw. annähernd gleich einem kleinen ganzzahligen 525 Zeilen pro Bild in Signale mit 50 Feldern pro Vielfachen einer Zeilenperiode ist. Die Verzögerung Sekunde und 625 Zeilen pro Bild. Bei derartigen 30 der weiteren Verzögerungsschaltung von einem ersten Signalen ist das Bild aus zwei ineinandergeschachtelten zu einem zweiten Extremwert um jeweils eine diskrete Teilbildern zusammengesetzt, die in dem Signal Verzögerungseinheit erfolgt in regelmäßigen Zeithintereinander auftreten. In der nachfolgenden Be- Intervallen, von denen jedes gleich einem ganzzahligen Schreibung sollen Signale mit 60 Teilbildern pro Vielfachen einer Ausgangszeilenperiode ist. Die VerSekunde und 525 Zeilen pro Bild als 525/60-Signale 35 zögerungsschaltung wird direkt zu dem ersten Extrem- und die Signale mit 50 Teilbildern pro Sekunde und wert zurückgeführt.
625 Zeilen pro Bild als 625/50-Signale bezeichnet Bei einem kleinen ganzzahligen Vielfachen eines
werden usw. Wertes ist das Ein-, Zwei-, Drei- oder Vierfache des
Bei einem bekannten Verfahren zur Wandlung von Wertes und bei einer kleinen ganzzahligen Anzahl eine Zeilenfrequenzen werden die einer Eingangszeile 40 der Zahlen 1, 2, 3 oder 4 gemeint, entsprechenden Eingangssignale einer Verzögerungs- Durch die alternativen Vorrichtungen zum Verteilen
schaltung zugeführt, die einen Verzögerungswert von ergeben sich zwei Systemarten, die nachstehend als einer Eingangszeile besitzt. Während diese sich in der Typ 1 und Typ 2 bezeichnet werden sollen, je nachdem, Verzögerungsschaltung befindet, wird deren Wert ob die genannten diskreten Verzögerungseinheiten im diskontinuierlich, nämlich in einem Schritt, auf eine 45 wesentlichen gleich einem kleinen ganzzahligen Viel-Verzögerungszeit erhöht, die einer Ausgangszeilen- fachen der Differenz zwischen einer Eingangs- und periode entspricht. Wenn die Zeile aus der Verzöge- einer Ausgangszeilenperiode oder einem kleinen rungsleitung ausläuft, ist sie derart gedehnt, daß sie ganzzahligen Vielfachen einer Zeilenperiode sind, eine der erforderlichen Ausgangszeilenperiode ent- Ein Vergleich zwischen den Systemen gemäß Typ 1 sprechende Periode besitzt. 50 und Typ 2 und dem vorgenannten zweiten Teilbild-
Da die Verzögerung von einem Extremwert zum Umwandlungssystem sei nachfolgend angestellt: anderen in einem Schritt geändert wird, ist eine Vielzahl 1. Ein System nach Typ 1 kann einen abgewandelten
von Verzögerungsschaltungen, und eigene Gatter zum Zeilenspeicherumwandler, wie er in den in dem Kombinieren der Ausgangsleitungen erforderlich, um Hauptpatent diskutierten britischen Patentschriften bestimmte Zeilen zu eliminieren. 55 966 318 oder 928 730 beschrieben ist, zum Interpolieren
In dem Hauptpatent ist eine Anzahl von Systemen und zur Zeitkorrektur als getrennte unabhängige zur Umwandlung von Fernsehsignalen mit einer Einheit in dem Umwandler verwenden. Ein System Teilbildwiederholungsfrequenz in solche mit einer nach Typ 2 und das zweite Teilbildumwandlungsanderen beschrieben, und diese Systeme können in system können getrennt die Interpolations- und zwei Gruppen aufgeteilt werden, nämlich in solche, bei 60 Speichereinheiten des Zeilenspeicherumwandlers gemäß denen die für das Eingangssignal eingeführte Ver- der britischen Patentschrift 928 730 verwenden. Ein zögerung in Zeitintervallen geändert wird, die gleich Zeilenspeicherumwandler gemäß der britischen Patenteinem kleinen ganzen Vielfachen (1, 2 oder 3) der schrift 966 318 ist für diese Anordnung nicht brauchbar. Eingangsteilbildperiode sind, und solche, bei denen 2. Ein System nach Typ 2 und das zweite Teilbild-
die für das Eingangssignal eingeführte Verzögerung in 65 Umwandlungssystem kann derart aufgebaut sein, daß Zeitintervallen geändert wird, die gleich einem ganz- kein Zeilenspeicher Verwendung findet, und es erfolgt zahligen Vielfachen der Eingangszeilenperiode sind. eine Umsetzung aus einem Eingangssignal mit einer Nachstehend sollen diese beiden Systeme erstes genau gesteuerten Teilbildfrequenz in ein Ausgangs-
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signal, dessen Teilbildfrequenz mit der Eingangs- F i g. 5 und 6 Blockschaltbilder entsprechend den-
teilbildfrequenz in fester Beziehung steht. Diese MÖg- jenigen der F i g. 2 und 4 für ein erfindungsgemäßes
lichkeit ist nur zur Umwandlung von Bandaufzeich- Gerät in abgewandelter Form,
nungen zweckmäßig. Ein System nach Typ 1 muß F i g. 1 zeigt ein Gerät zur Umwandlung eines
einen Zeilenspeicherumwandler verwenden. 5 Fernsehsignals von einer 525/60-Norm in eine 625/50-
3. Wenn ein Zeilenspeicher in einem System nach Norm. Das 525/60-Eingangssignal wird von einer Typ 2 oder in dem zweiten Teilbildfrequenzsystem zur Eingangsklemme 10 zu einer ersten veränderbaren Verwendung kommt, dann besitzen alle drei betrachte- Verzögerungsschaltung 13 geführt, die aus vier Verten Systeme die Möglichkeit, bei verhältnismäßig zögerungselementen 15, 16, 17 und 18 (mit einem großer Toleranz der Eingangsteilbildfrequenz in einem io jeweiligen Verzögerungswert von 31Z3 msec) und einem festen 5:6-Verhältnis umzuwandeln. Dies ermöglicht, Schalter 12 besteht. Die Verzögerungsschaltung 13 sowohl »Live«- als auch aufgezeichnete monochroma- entspricht der in F i g. 1 des Hauptpatentes dargetische Signale umzuwandeln. stellten. Die Verzögerungsschaltung 13 soll, wie noch
4. Durch kleine Abwandlungen der Schaltsteuer- beschrieben wird, ein erstes Zwischensignal erzeugen, logik und, falls erforderlich, Hinzufügen geringfügiger 15 das den Schalter 12 verläßt und eine Wiederholungsweiterer Speichermöglichkeiten zum System nach frequenz von 50 Teilbildern pro Sekunde mit 525/2 Zei-Typ 1 kann, wenn ein Zeilenspeicherumwandler gemäß len pro Feld besitzt, wobei jedes Teilbild von dem der britischen Patentschrift 966 318 verwendet wird, nächstfolgenden benachbarten Teilbild um eine Lücke das Ausgangssignal zu einer Frequenz in feste Bezie- von 3x/3 msec in der vom Signal getragenen Nutzhung gesetzt werden (locked), die unabhängig von der 20 information getrennt ist.
Eingangsfrequenz ist. Dies ermöglicht die Umwandlung Es wird nun ein Umwandlungszyklus der Verzögevon Signalen mit Frequenzen und Toleranzen der rungsschaltung 13 beschrieben. Anfangs ist ein Schleif-Farbferasehnormen sowohl für »Live«- als auch für kontakt 11 des Sehalters 12 mit einer Klemme I veraufgezeichnete Sendungen. bunden. Das erste Eingangsteilbild des Zyklus läuft
5. Bei den Systemen nach Typ 1 und 2 werden die 25 direkt durch den Schalter 12 und bildet das erste Teil-Verzögerungen in dem Verteilungsspeicher (der zwei- bild des ersten Zwischensignals. Am Ende des ersten ten Verzögerungsschaltung) in gleicher Weise während Eingangsteilbildes bewegt sich der Schleifer 11 zur aufeinanderfolgender Teilbilder verwendet, während Klemme II, so daß das Verzögerungselement 15 in die in dem zweiten Teilbildumwandlungssystem keine der Bahn des Eingangssignals eingefügt wird. Während Verzögerungen in gleicher Weise während aufeinander- 30 der nächsten 3V3 msec besteht das den Schalter 12 folgender Teilbilder Verwendung findet. Hierdurch verlassende Signal aus dem Ende des ersten Eingangsergeben sich für die Systeme nach Typ 1 und 2 einige teilbildes, das infolge der eingeführten Verzögerung kleine Vorteile gegenüber dem zweiten Teilbildfrequenz- von 3V3 msec wiederholt wird. Diese wiederholte Umwandlungssystem. So kann beispielsweise vorteil- Information ist nicht brauchbar und wird in einem haft das Teilbildausblendintervall und der Teilbild- 35 späteren Stadium der Umwandlung ausgeschieden. Synchronisierimpuls zur Durchführung eines Teiles Somit wird eine Lücke in der Nutzinformation von der Schaltlogik bei einer festen 5:6~VerhäItnis- einer Dauer von 3Y3 msec in dem ersten Zwischenumwandlung ausgenutzt werden. Auch verursachen signal eingeführt, und das zweite Eingangsteilbild wird Verzerrungen in einigen der Verzögerungselemente dann durch das Verzögerungselement 15 zum Schalter Bildstörungen, die bei den Systemen nach Typ 1 und 2 40 12 geführt und bildet das zweite Teilbild des ersten ortsfest, bei dem zweiten Teilbildfrequenzumwand- Zwischensignals. Dieser Vorgang wiederholt sich, lungssystem jedoch beweglich sind. Ortsfeste Störun- während der Schleifer 11 zu den Klemmen III, IV gen eines Bildes sind jedoch im allgemeinen weniger und V weiterläuft. Am Ende des fünften Eingangssichtbar als bewegliche. teilbildes kehrt der Schleifer 11 direkt zur Klemme I
6. Da die Interpolation beim System nach Typ 1 in 45 zurück, eine Lücke von 3Ve msec Dauer wird in die dem Zeilenspeicherumwandler, beim System nach übertragene Nutzinformation in dem ersten Zwischen-Typ2 jedoch in eigenen Einheiten erfolgt, ist es signal eingeführt, und das siebente Eingangsteilbild schwieriger, das System nach Typ 1 so anzupassen, läuft daraufhin durch den Schalter 12, um das sechste daß es eine Interpolation zwischen Bildzeilen und eine Teilbild des ersten Zwischensignals zu bilden. Die Interpolation zur Korrektur von Bewegungsfehlern 50 Information des sechsten Eingangsteilbildes geht verinfolge normaler Ausschaltungen oder Einfügungen loren, da dieses Teilbild ausgeschieden wird.
von Teilbildern einschließt. Beide Verfahren erfordern Die Lücken in der Information, die in dem ersten den Zugriff zu benachbarten Zeilensignalen von auf- Zwischensignal auftreten, können tatsächliche Leereinanderfolgenden Teilbildern und die Einführung von stellen in dem Signal sein oder aus den Eingangsteilzumindest einer zusätzlichen Teilbildverzögerung. 55 bildern wiederholter Information bestehen.
Falls derartige Interpolationssysteme in der Praxis Das erste 525/50-Zwischensignal wird nun einer erforderlich werden, ist das System nach Typ 2 dem zweiten veränderbaren Verzögerungsschaltung zuge-System nach Typ 1 vorzuziehen. führt, die aus einem binären Verzögerungsspeicher 19
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun an besteht. Der binäre Verzögerungsspeicher 19 ist aus
Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen 60 acht Verzögerungselementen mit Verzögerungswerten
Fig. 1 und 2 Blockschaltbilder der alternativen von 12,7 μβεσ, 2 X 12,7 μβεο, 4 X 12,7 μ8βσ, 8 X 12,7 μβεο
Anordnungen gemäß der Erfindung zur Umsetzung usw. aufgebaut. Die Verzögerungselemente sind prak-
eines Fernsehsignals von einer 525/60-Norm auf eine tisch in der in dem Hauptpatent an Hand der F i g. 5a
625/50-Norm, und 5b beschriebenen Weise angeordnet. Das erste
F i g. 3 und 4 Blockschaltbilder der erfindungs- 65 Zwischensignal wird durch die verschiedenen Kombigemäßen alternativen Geräte zur Umwandlung eines nationen der Verzögerungselemente in dem binären Fernsehsignals von einer 625/50-Norm in eine 525/60- Verzögerungsspeicher 19 derart durchgeschaltet, daß Norm und die durch den Verzögerungsspeicher eingeführte Ver-
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zögerung um 12,7 μβεο am Ende jeder Zeilenperiode schaltung 13 in der an Hand von F i g. 1 beschriebedes Signals erhöht wird. Dies hat zur Folge, daß die nen Weise erzeugt. Das erste Zwischensignal wird Zeilen jedes Teilbildes des ersten Zwischensignals dem binären Verzögerungsspeicher 19 zugeführt, der gleichmäßig über die Teilbildperiode verteilt werden. bei diesem Ausführungsbeispiel aus sechs Verzöge-Die Lücke von 3 V3 msec in der Nutzinformation, die 5 rungselementen mit Verzögerungswerten gleich oder am Ende jeder Teilbildperiode auftritt, wird nun in annähernd gleich einer Eingangszeilenperiode zwei eine Anzahl von Lücken aufgespalten, deren Dauer Eingangszeilenperioden, vier Eingangszeilenperioden gleich 12,7 μβεο ist, wobei diese Lücken gleichmäßig usw. besitzt. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel zwischen den Zeilen jedes Feldes verteilt werden. ist die Verzögerungseinheit des binären Verzögerungs-
Die Verzögerungseinheit des binären Verzögerungs- 10 Speichers 19 gleich 662/3 μεεο. Das erste Zwischensignal Speichers 19 ist 1I5 χ 63,5 μβεσ = 12,7 μβεο und ist ge- wird durch verschiedene Kombinationen von Vereignet, 525/2 Zeilen in Intervallen von 63,5 μ8βο über zögerungselementen des Speichers 19 derart geleitet, eine Zeitspanne von 20 msec entsprechend der Aus- daß die in das Signal eingeführte Verzögerung um jegangsteilbildzeit zu verteilen. Die maximal in dem weils eine Einheit in Zeitintervallen vergrößert wird, binären Verzögerungsspeicher 19 erforderliche Ver- 15 die gleich entweder fünf oder sechs Eingangszeilenzögerung ist 3V3 msec, so daß acht Verzögerungs- perioden sind. Durch diesen Schritt ergibt sich wieder elemente in der binären Konfiguration erforderlich eine Verteilung der 373-msec-Lücke in der Nutzsind, wie es in dem Hauptpatent beschrieben ist. information (die nach jedem Teilbild des ersten Das Signal, in dem Zeilen über jede Teilbildperiode Zwischensignals auftritt) über jedes Teilbild des gleichmäßig verteilt werden, ist ein zweites Zwischen- 20 zweiten Zwischensignals. Dies wird in dem binären signal, das ebenfalls 50 Teilbilder pro Sekunde und Verzögerungsspeicher 19 dadurch erzielt, daß jede 525/2 Zeilen pro Teilbild enthält. Das zweite Zwischen- fünfte Zeile des zweiten Zwischensignals zur Leerzeile signal wird einem Normenwandler 20 zur Umwand- gemacht wird.
lung von Signalen von einer Zeilennorm auf eine Bei der Darstellung des Signals würde jede fünfte
andere zugeführt. Der Umwandler 20 besteht vor- 25 Zeile des ganzen Bildes eine Leerzeile sein, aber das zugsweise aus einem der in den britischen Patent- gesamte Raster wäre mit Information gefüllt (abgeschriften 928 730 oder 966 318, die bereits im Haupt- sehen von einigen wenigen Zeilen der Teilbildausblenpatent diskutiert wurden, oder in der nachveröffent- dung). Diese Situation ist in Verbindung mit der lichten britischen Patentschrift 1025 512 beschriebe- 405/50-zu-625/50-Umwandlung allgemein bekannt, und nen Umwandler. Diese Zeilennormwandler werden 30 ein Zeilenspeicherumwandler etwa gemäß der genann-Zeilenspeicherwandler genannt. ten nachveröffentlichten britischen Patentschrift
Bei dem Zeilenspeicherwandler gemäß der nach- 1 025 512 kann zur geeigneten Interpolation und zum veröffentlichten britischen Patentschrift 1 025 512 Ausfüllen der Leerzeilen mit geeigneten neuen Zeilenwird ein Nachteil des Normenwandlers gemäß der Signalen verwendet werden. Der Zeilenspeicherumbritischen Patentschrift 928 730 vermieden, der darin 35 wandler gemäß der britischen Patentschrift 966 318 besteht, daß einmal in jeder Differenzperiode zwischen ist nicht brauchbar, da seine Arbeitsweise auf der Eingangs- und Ausgangszeilenfrequenz ein Speicher Aufrechterhaltung einer linearen Beziehung zwischen gleichzeitig mit den ersten und zweiten Schaltern ver- der Zeit des Einlaufes der Signale und der vertikalen bunden ist. Vermieden wird dies durch die unregel- Lage der in den Signalen enthaltenen Information mäßige Betätigung eines der Schalter. Bei diesem 40 beruht.
Normenwandler wird auch von dem in der britischen Die Verzögerungseinheit in dem binären Verzöge-
Patentschrift 966 318 beschriebenen Interpolations- rungsspeicher 19 ist theoretisch 662/3 μβεο; die Aussystem Gebrauch gemacht, wobei jedoch über jede wirkung der Verwendung einer unterschiedlichen Ausgangszeile eine konstante Aufteilung verwendet Verzögerungseinheit zeigt sich lediglich in einer nur in wird und nicht diese Aufteilung über eine Zeilen- 45 Bruchteilen messenden Änderung in der Höhe des Periode variiert. Das Ausgangssignal des Wandlers resultierenden Bildes, so daß eine geringfügig untergemäß der nachveröffentlichten britischen Patent- schiedliche Einheit verwendet werden kann. Die schrift 1 025 512 stellt somit Informationen in Form Gesamtzahl der Verzögerungsänderungen pro Teilbild eines virtuellen Rasters dar, das aus Zeilen gebildet muß annähernd 50 sein, so daß sechs binäre Verzögewird, die parallel zu denjenigen des Eingangssignal- 50 rungselemente ausreichen.
rasters sind, jedoch einen Zeilenabstand gemäß dem In der Praxis wäre der binäre Verzögerungsspeicher
Ausgangssignalraster besitzen. 19 der F i g. 2 unwirtschaftlich, wenn Verzögerungen
Der Zeilenspeicherumwandler 20 setzt das zweite von IT, 2 T, 4 T, 8 T, 16 Γ und 32 Γ (mit T = eine Ver-Zwischensignal von einer 525/50-Norm in eine zögerungseinheit) verwendet wurden, da die maximale 625/50-Norm um, wodurch sich an der Klemme 21 55 Verzögerung 63 T wäre, während lediglich ein Maxidas erforderliche Ausgangssignal der 625/50-Norm mum von 49 Γ erforderlich ist. ergibt. Außerdem wären beim Wechsel der Verzögerung
F i g. 2 zeigt ein Gerät, das ebenfalls zur Umwand- vom Maximalwert zu Null (49 Γ auf 0) am Beginn lung eines Fernsehsignals von einer 525/60-Norm in jedes Teilbildes eigene Überbrückungspfade für einige 625/50-Norm dient. Das Gerät gemäß F i g. 2 ist dem 60 der Verzögerungen erforderlich, was konsequenterder F i g. 1 sehr ähnlich, jedoch mit der Abwandlung, weise die Komplexität der Schaltung erhöht, daß die Arbeitsweise des binären Verzögerungs- Eine andere Möglichkeit ist in F i g. 5 gezeigt, die
Speichers 19 unterschiedlich ist. Die Schal tungs- diese Schwierigkeiten größtenteils ausschaltet. Die elemente, die in den Fig. 1 und 2 dem gleichen Verzögerungen sind IT, IT, 3T, 6T, 12Γ und #25Γ, Zweck dienen, sind mit den gleichen Bezugszeichen 65 also insgesamt 493". Es sind keine zusätzlichen Überversehen, brückungspfade erforderlich.
Bei dem Gerät nach F i g. 2 wird das erste In der F i g. 5 sind die Schalter 1 und 7 einpolige Zwischensignal durch die veränderliche Verzögerungs- Zweiwegschalter und die Schalter 2 bis 6 Umschalter
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für die abwechselnden Verbindungen gemäß A in der gleichen Weise wie die in F i g. 3 des Haupt-
und B. patentes gezeigte Schaltung.
Die F i g. 3 zeigt ein Gerät zur Umwandlung eines Ein Umwandlungszyklus der Schaltung 25 soll kurz
Fernsehsignals aus einer 625/50-Norm in eine 525/60- beschrieben werden. Zu Beginn des Zyklus steht ein
Norm. Dieses Gerät arbeitet in ähnlicher Weise wie 5 Schleifer 32 des Schalters 31 auf einer Klemme V. Das
das der Fig. 1, wobei jedoch die Umsetzung in ent- erste Zwischensignal wird durch die Verzögerungs-
gegengesetzter Richtung erfolgt. Ein Eingangsfernseh- elemente 26, 27, 28 und 29 zu dem Ausgang des
signal mit der 625/50-Norm wird einer Eingangsklemme Schalters 31 geführt. Am Ende der ersten Teilbild-
22 zugeführt, dann durch einen Zeilenkompressions- periode des ersten Zwischensignals tritt eine Lücke
speicher 23 (der, wie noch erläutert wird, infolge auf- io von 3^3 msec Dauer in der Nutzinformation auf. Zu
einanderfolgender Umwandlungsschritte erforderlich Beginn dieser Lücke bewegt sich der Schleifer 32 zur
ist) zu einer ersten veränderbaren Verzögerungs- Klemme IV, wodurch die in dem Signal eingeführte
schaltung geleitet, die aus einem binären Verzögerungs- Verzögerung um 3Va msec verringert wird. Das zweite
speicher 24 besteht. Der binäre Verzögerungsspeicher Teilbild des ersten Zwischensignals verläßt die Klemme
24 enthält neun Verzögerungselemente mit Verzöge- 15 IV praktisch sofort nach Beendigung des ersten Teil-
rungswerten von 10,7 μββο, 2 χ 10,7 μβεο, 4 χ 10,7 μββο bildes an der Klemme V. Die Lücke von 3VeITiSeC
usw. Die Verzögerungselemente sind im wesentlichen wird durch die Verringerung der eingeführten Gesamt-
so angeordnet, wie es an Hand der Fig. 5a und 5b verzögerung um 373msec beseitigt. Das Verfahren
des Hauptpatentes beschrieben wurde. Das Eingangs- wiederholt sich, während der Schleifer 32 nacheinander
signal wird durch verschiedene Kombinationen von ao zu den Klemmen III, II und I bewegt wird. Am Ende
Verzögerungselementen in dem Speicher 24 derart ge- des fünften Teilbildes des ersten Zwischensignals läuft
leitet, daß die in dem Signal eingeführte Verzögerung der Schleifer direkt zu einer Klemme VI, wo das fünfte
um 10,7 μββο am Ende jeder Eingangszeilenperiode Teilbild des ersten Zwischensignals nochmals ausge-
verringert wird, und zwar nach einem Verfahren, das lesen wird. Dieses wiederholte Bild bildet das sechste
dem im Hauptpatent beschriebenen gleicht. Der as Teilbild des zweiten Zwischensignals. Am Ende dieses
Zweck dieses Schrittes ist die Bildung eines ersten Teilbildes läuft der Schleifer 32 zur Klemme V und
Zwischensignals, das den binären Verzögerungs- beendet den Zyklus.
speicher 24 verläßt, in dem jedes Teilbild derart korn- Das zweite Zwischensignal, das den Ausgang des primiert wurde, daß eine Periode von 3VaHiSeC Schalters 32 verläßt, besteht aus einem Signal mit weniger als eine Eingangsteilbildperiode besitzt. Dies 30 60 Teilbildern pro Sekunde und 625/2 Zeilen pro Teilwurde durch Ausscheiden von 10,7 μβεο jeder Zeilen- bild. Das Signal läuft durch einen Zeilenspeicherperiode des Eingangssignals und somit durch Reduzie- umwandler 33, der zweckmäßigerweise einer der in rung der Zeilendauer auf 53,3 μβεο erreicht. Da die Verbindung mit dem Umwandler 20 der F i g. 1 eraktive Zeilendauer jedes Eingangssignals nur 52 μβεϋ wähnten Umwandler sein kann,
beträgt, bleiben nur 1,3 μβεο zur Durchführung der 35 Die F i g. 4 zeigt ein Gerät zum Umwandeln eines Schaltfunktionen und zum Einfügen von Synchronisa- Fernsehsignals von einer 625/50-Norm in eine 525/60-tionsinformationen. Falls dies ungenügend ist, kann Norm. Die Arbeitsweise des Gerätes beruht auf den der Kurzspeicher 23 zum Zusammenziehen der aktiven gleichen Umwandlungsschritten, wie sie in Beziehung Zeilenlänge um einige wenige Mikrosekunden einge- zu F i g. 2 beschrieben wurden, obgleich die Umwandschaltet werden. Dieser kann aus Eingangs- und Aus- 40 lung natürlich in umgekehrter Richtung erfolgt. Es gangsringen von schnellen Schaltern bestehen, die ist jedoch schwieriger, die mit dem Gerät nach F i g. 2 Speicherkapazitäten trennen. Der Abtasttakt in einem durchgeführte Umwandlung umzukehren, als dies bei derartigen Speicher würde nur geringfügig schneller F i g. 1 der Fall war. Bei den Schaltungen gemäß der als der Aufzeichnungstakt zum Zusammenziehen der F i g. 1 bis 3 führen die Zeilenspeicherumwandler 20 Zeilenlänge sein. 45 und 33 zwei Funktionen, nämlich die Interpolation
Die Verzögerungseinheit in dem binären Verzöge- von Information von benachbarten Zeilen und die
rungsspeicher 24 ist 7« χ 24 μβεο = 10,7 μβεα Hieraus Zeitgabekorrektur der Zeilen der Ausgangssignale,
ergibt sich, bei einem Vergleich mit dem Speicher 19 durch. Bei dem Gerät gemäß F i g. 4 ist es nicht mög-
der Fig. 1, daß offenbar verschiedene Speicher zur lieh, einen unabhängigen Zeilenspeicherumwandler als
Umsetzung in den beiden Richtungen erforderlich 50 vollständige Einheit zu verwenden, da die Funktionen
sind. der Interpolation und der Zeitgabekorrektur getrennt
Wird jedoch eine Einheit zwischen 10,7 und 12,7 μββο werden müssen. Die Funktion der Interpolation muß verwendet, so ergibt sich eine Änderung in der Höhe vor der Teilbildkompression in dem binären Verzögedes tatsächlichen Bildes um 1/60 oder annähernd vier rungsspeicher durchgeführt werden, um vor der InterZeilen. Dies ist annehmbar, da die Normsignale der 55 polation Verluste an Informationen zu vermeiden.
Normen 525/60 und 625/50 eine Differenz von an- Bei dem Gerät gemäß F i g. 4 wird ein Eingangsnähernd vier Zeilen enthalten, wobei die aktive Teil- fernsehsignal mit einer 625/50-Norm einer Eingangsbildlänge bei der 525/60-Norm größer ist. Somit ent- klemme 34 zu zwei Interpolatoren 35 und 36 zugeführt, hält nach der Umsetzung das tatsächliche Bild die Diese Interpolatoren kombinieren Informationen von nominell richtige Anzahl von aktiven Zeilen. 60 den Zeilen des Eingangssignals, um die zur Verarbei-
Da die Eingangsteilbilder komprimiert wurden, tung in der veränderbaren Verzögerungsschaltung, tritt in dem ersten Zwischensignal nach jedem Teilbild bestehend aus einem binären Verzögerungsspeicher 47, eine Lücke von 31Z3 msec in der Nutzinformation auf. geeignete Information zu bilden, wie dies nachstehend Das erste Zwischensignal wird durch eine zweite ver- beschrieben wird. Die Interpolatoren können beispielsänderbare Verzögerungsleitung 25 aus fünf Verzöge- 65 weise ähnlich denjenigen sein, die in der genannten rungselementen 26, 27, 28, 29 und 30 (mit einem je- nachveröffentlichten britischen Patentschrift 1025 512 weiligen Verzögerungswert von 373 msec) und aus beschrieben sind, die eine besondere Methode der einem Schalter 31 geleitet. Die Schaltung 25 arbeitet Zeilenumwandlung beschreibt.
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Der Ausgang des Interpolators 36 ist mit einer schieden, die gleichmäßig über jedes Teilbild verteilt ersten veränderbaren Verzögerungsschaltung 37 aus sind. Die in den Interpolatoren 35 und 36 durchgefünf Verzögerungselementen 39, 40, 41, 42 und 43 führte Interpolation erfolgt derart, daß die übrigen (mit jeweils einem Verzögemngswert von 3V3 msec) Zeilen ein brauchbares Fernsehbild bilden. Das den und aus einem Schalter 38 verbunden. Der Schalter 38 5 Speicher 47 verlassende Signal läuft durch eiaen besitzt zwei Schleifer 45 und 46, die nacheinander Zeilenspeicher 50, der lediglich in dem Ausgangssignal einen Kontakt mit den sechs Klemmen VI, V, IV, III, erforderliche Zeitgabekorrekturen vornimmt.
II und I herstellen. Die Schleifer 45 und 46 sind so Das die Klemme 48 verlassende Signal und der
ausgebildet, daß sie jeweils mit zwei benachbarten Nutzteil des Signals bei 49 kann zusammengenommen Klemmen in Kontakt, stehen. io als ein Signal mit 60 Teilbildern pro Sekunde und
Ein Umwandlungszyklus der Schaltung 37 wird nun 625/2 Zeilen pro Teilbild angesehen werden. Das den beschrieben. Wenn sich der Schleifer 46 auf der Speicher 47 verlassende Signal besitzt 60 Teilbilder Klemme V und der Schleifer 45 auf der Klemme IV pro Sekunde und 525/2 Zeilen pro Teilbild. Das endbefindet, läuft das erste Teilbild vom Interpolator 36 gültige Ausgangssignal mit der 525/60-Norm erscheint durch die Verzögerungselemente 39, 40, 41 und 42 zur 15 am Ausgang des Zeilenspeichers 50.
Ausgangsklemme 48 des Schalters 38. 3V3 msec vor In der Praxis wäre ein binärer Verzögerungsspeicher
dem Ende des ersten Teilbildes laufen die Schleifer 45 47 gemäß F i g. 4 unwirtschaftlich, da Verzögemngen und 46 zu den Kontakten III bzw. IV. Das zweite Teil- IT, IT, 4T, ST, 16T und 32Γ verwendet würden, so bild des Signals vom Interpolator 36 beginnt sofort, daß sich eine maximale Verzögerung von 63 Γ ergäbe, die Klemme 48 zu verlassen. Es ist jedoch ersichtlich, 20 während nur ein Maximum von 49 Γ erforderlich ist. daß 3V3 msec des Endes des ersten Teilbildes beim die Beim Verändern der Verzögerang von Null zum Klemme 48 verlassenden Signal fehlen. Diese Infor- Maximalwert (0 bis 49 T) für den Anfang jedes Teilmationistjedoch nicht verloren, da die an der Klemme bildes wären außerdem gesonderte Überbrückungs-48 fehlende Information bereits während des Zeit- pfade für einige der Verzögemngen erforderlich, was Intervalls, während dem der Schleifer 45 mit der 25 konsequenterweise die Schaltungskomplexität erhöht. Klemme IV verbunden war, an der Klemme 49 ab- Eine andere Anordnung ist in F i g. 6 gezeigt, die
gegeben wurde. Die Schaltungsanordnungen des binä- größtenteils diese Schwierigkeiten überwindet. Es werren Verzögerungsspeichers47 sind derart ausgebildet, den Verzögemngen IT, IT, 3T, 6T, YlT und 25T, daß die von den Klemmen 48 und 49 ankommenden also insgesamt 49 T verwendet. Es sind auch keine geInformationen korrekt kombiniert werden, so daß sie 30 sonderten Überbrückungspfade erforderlich. Der ein einziges den Speicher 47 verlassendes Signal bilden. Schalter 7 in F i g. 6 ist ein einpoliger Zweiweg-
Das zuvor beschriebene Verfahren wiederholt sich, schalter, und die Schalter 1 bis 6 sind Umschalter, die wenn die Schleifer 45 und 46 mit den Klemmen III, alternative Verbindungen gemäß A und B ergeben.
II und I nacheinander in Kontakt gehen, bis der Es ist ersichtlich, daß die in den Figuren als binäre
Schleifer 46 mit der Klemme I und der Schleifer 45 35 Verzögerungsspeicher 19, 24 und 47 gezeigten, vermit der Klemme VI verbunden sind. Das fünfte Teil- änderbaren Verzögerungsschaltungen nicht auf derbild des Eingangssignals wird durch den Interpolator artige Verzögerungsschaltungen begrenzt sind. Zum Er-35 zur Klemme I und damit zur Ausgangsklemme 48 zielen unterschiedlicher erforderlicher Verzögerungen geführt. 3V3 msec vor dem Ende des fünften Eingangs- können beispielsweise Schaltungen verwendet werden, feldes bewegt sich der Schleifer 46 zur Klemme VI 40 die an Stelle der Vervielfachung einer viel kleineren und der Schleifer 45 zur Klemme V. Ein zweites Einheit ein Herunterteilen einer großen Grundeinheit Exemplar des fünften Eingangsteilbildes erscheint nun von 3 V3 msec bewirken,
wiederum an der Klemme 48, um in dem dem Speicher In der obigen Beschreibung wurde angenommen,
47 zugeführten Signal wiederholt zu werden und das daß die Eingangsteilbildfrequenz den Nennwert von sechste Teilbild dieses Signals zu bilden. Dieses wieder- 45 50 oder 60 Hz besitzt und daß die Ausgangsteilbildholte Teilbild kommt jedoch von dem Interpolator 36 frequenz mit der Eingangsfrequenz im Verhältnis 6:5 und wurde einem Interpolationsprozeß unterzogen, oder 5:6 in fester Beziehung steht. Wenn die Einder von demjenigen des Interpolators 35 verschieden gangsteilbildfrequenz geringfügig von ihrem Nennist. Dies ist notwendig, da das fünfte Teilbild und das wert abweicht oder wenn die eingeführten Verzögewiederholte fünfte Teilbild zu unterschiedlichen Zeiten 50 rungen (infolge von Herstellungsfehlern der Verzögeim endgültigen Ausgangssignal erscheinen. rungselemente) geringfügig von ihren Nennwerten ver-
Der binäre Verzögerungsspeicher 47 besteht aus schieden sind, ergeben sich am Eingang des Zeilensechs Verzögerungselementen mit Verzögerungswerten speicherumwandlers in dem Signal Verzögerungsvon 662/3 μβεο, 2 X 662/3 i^sec, 4 X 662/3 μββο usw. Die fehler. Diese können in dem Zeilenspeicherumwandler Elemente sind in einer Weise angeordnet, die derjeni- 55 beseitigt werden. Wenn jedoch in den unter Bezuggen der an Hand der Fig. 5a und 5b des Haupt- nähme auf Fig. 1 und 3 beschriebenen Systemen ein patentes beschriebenen gleicht. Das Signal der Klemme Zeilenspeicherumwandler der in der britischen Patent-
läuft durch verschiedene Kombinationen von Ver- schrift 966 318 beschriebenen Art verwendet wird, der zögerungselementen in dem Speicher 47 derart, daß auf der Aufrechterhaltung einer linearen Beziehung die in dem Signal eingeführte Verzögerung um an- 60 zwischen dem Einlauf des Signals und der vertikalen nähernd eine Zeilenperiode in regelmäßigen Zeit- Lage der in diesen Signalen enthaltenen Informationen Intervallen reduziert wird, die gleich fünf Zeilen- beruht, dann ist mit der Korrektur von Zeitgabefehlern Perioden sind. Der Nutzteil des Signals von der ein Auftreten eines Interpolationsfehlers verbunden. Klemme 49 wird nun in der gleichen Weise behandelt, Es ist wahrscheinlich, daß bei einem Zeitgabefehler und diese Signale werden kombiniert, um ein Signal am 65 von weniger als 5 μδ&ο keine erkennbare Verschlechte-Ausgang des Speichers 47 zu bilden. Bei diesem Signal rung des Bildes erfolgen würde. Somit kann dieser wurden annähernd 50 Zeilen jedes Teilbildes ausge- Umwandler mit Sicherheit nur dann verwendet werschieden, und diese Zeilen wurden an Stellen ausge- den, wenn Verzögerungsfehler unterhalb von 5 see
bleiben und wenn die Eingangsteilbildfrequenz von dem Nennwert um nicht mehr als V4000 abweicht, ein Fehler, der einer Änderung in der Teilbilddauer von ungefähr 5 μβεϋ entspricht.
Die Verzögerungseinheit in dem binären Verzögerungsspeicher beträgt annähernd 12 μβεο, und wenn diese Einheit weiter unterteilt wird und beispielsweise eine 4^sec- und eine 8-^sec -Verzögerung eingeschaltet wird, dann können Zeitgabefehler im Signal auf einen Wert reduziert werden, der 4 μβεο niemals überschreitet. Die Abweichung der Eingangsteilbildfrequenz von dem Nennwert kann nun höher sein.
Durch das zuvor beschriebene Hinzufügen der kürzeren Verzögerungen zu dem System nach Typ 1 ist sowohl bei dem System nach Typ 1 als auch nach Typ 2 ein Gleichlaufzwang des Ausgangssignals (d. h. eine Mitnahme der Ausgangsteilbildfrequenz) von einer unabhängigen Quelle möglich. Das Verhältnis der Teilbildfrequenzen ist nicht mehr genau 5:6, und der Zyklus des Erhöhens und Erniedrigens der Verzögerung kann nicht mehr gleich einer exakten Anzahl von Teilbildern der Eingangsnorm sein. Es besteht die Möglichkeit, die Verzögerung von einem Extremwert zum anderen derart zu ändern, daß manchmal die Zyklen während des aktiven Teiles des Teilbildes und nicht immer während der Teilbildausblendperiode wieder beginnen, wie es der Fall ist, wenn das Teilbildfrequenzverhältnis genau 5:6 beträgt. Jeder Zyklus muß so verlaufen, daß eine Verzögerung 0 zu Zeitpunkten eingeführt wird, wenn die Eingangs- und Ausgangszeilensignale der gleichen vertikalen Lage im Bild entsprechen.
Andererseits ist es möglich, eine zusätzliche 3 73-msec -Verzögerung einzuschalten, so daß für eine 525/60-zu-625/50-Umwandlung (F i g. 1 und 3) Verzögerungen von 5 X 3Ve msec und für eine 625/50-zu-525/60-Umwandlung (Fig. 2 und 4) Verzögerungen von 6x3Vsmsec vorhanden sind. Die gesamte Verzögerung genügt dann für einen Wechsel zu einem neuen Zyklus während des Teilbildausblendintervalls, doch ist die anfängliche Verzögerung zu Beginn des Zyklus gegebenenfalls nicht 0, da die Teilbildausblendintervalle bei der Eingangs- und der Ausgangsnorm nicht zusammenfallen.
Eine Möglichkeit, zu bestimmen, wann die Eingangsund Ausgangssignale in dem Bild die gleiche vertikale Lage einnehmen, besteht im folgenden. Die Zeilensynchronisierimpulse des Eingangssignals, z. B. in der 525/60-Norm, werden mit einer Folge von Zeilensynchronisierimpulsen für eine künstliche 525/50-Norm, die durch Multiplikation der Zeilenfrequenz des 625/50-Ausgangssignals mit "/25 erzeugt werden, verglichen. Die Teilbildsynchronisierimpulse des künstlichen Signals werden mit den Ausgangsteilbildsynchronisierimpulsen synchronisiert. Zwei Zähler dienen zum Zählen der Zeilensynchronisierimpulse des 525/60-Eingangssignals bzw. des künstlichen 525/50-Signals. Jeder Zähler wird zu Beginn jedes Teilbildes des Signals, dem der Zähler zugeordnet ist, nullgestellt. Jeder Zähler zählt vor seiner Rückstellung insgesamt 525/2 Zeilensynchronisierimpulse. Eine Vergleichsschaltung vergleicht die Zählungen der beiden Zähler und erzeugt ein Triggersignal jedesmal dann, wenn die Zählung der beiden Zähler gleich ist. Das Triggersignal beginnt einen neuen Zyklus der Teilbildumwandlung, wenn die eingeführte Verzögerung gleich Null ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Fernsehnormwandlung, bei der ein Ausgangsfernsehsignal mit vom Eingangsfernsehsignal verschiedener Teilbildwiederholungsfrequenz erzeugt wird, unter Verwendung einer veränderbaren Verzögerungsschaltung, deren Verzögerung in diskreten Verzögerungseinheiten veränderbar ist, von denen jede im wesentlichen gleich einem kleinen ganzen Vielfachen der Differenz zwischen einer Eingangs- und einer Ausgangsteilbildperiode ist, und von Vorrichtungen zum Ver-
ao großem bzw. Verkleinern der Verzögerung der Verzögerungsschaltung von einem Extremwert auf einen anderen um jeweils eine diskrete Verzögerungseinheit in regelmäßigen Zeitintervallen, von denen jedes gleich einem kleinen ganzen Vielfachen einer Ausgangsteilbildperiode ist, und von Vorrichtungen zum Zurückführen der Verzögerung direkt zu dem einen Extremwert (Minimum bzw. Maximum), wobei die Differenz zwischen dem Maximal- und Minimalwert der Verzögerung derart gewählt ist, daß beim Rückkehren der Verzögerung zu dem einen Extremwert eine kleine ganze Anzahl von Eingangsteilbildern aus dem Eingangssignal ausgeschieden bzw. eine kleine ganze Anzahl von Ausgangsteilbildern in dem Ausgangssignal wiederholt werden, nach Patent 1220 470 dadurch gekennzeichnet, daß die beim Vergrößern der Verzögerung der veränderbaren Verzögerungsschaltung (13, 25, 37) in das Eingangssignal eingeführte Verzögerung bzw. der beim Verkleinern der Verzögerung auftretende Verlust des Eingangssignals mittels einer weiteren veränderbaren Verzögerungsschaltung (19, 24, 47) gleichmäßig über die Teilbilder des Ausgangssignals verteilt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerung der weiteren Verzögerungsschaltung (19, 24, 47) in diskreten Einheiten veränderbar ist, von denen jede annähernd gleich einem kleinen ganzzahligen Vielfachen der Differenz zwischen der Eingangszeilenperiode und einer Ausgangszeilenperiode bzw. annähernd gleich einem kleinen ganzzahligen Vielfachen einer Zeilenperiode ist, und daß die Verzögerung der weiteren Verzögerungsschaltung von einem ersten zu einem zweiten Extremwert um jeweils eine diskrete Verzögerungseinheit in regelmäßigen Zeitintervallen erfolgt, von denen jedes gleich einem ganzzahligen Vielfachen einer Ausgangszeilenperiode ist, und daß die weitere Verzögerungsschaltung direkt zu dem ersten Extremwert zurückgeführt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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