DE1286077B - Fernsehnormwandler - Google Patents
FernsehnormwandlerInfo
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- H04N7/00—Television systems
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Fernseh- Teilbildumwandlungssystem bzw. zweites Teilbildnormwandlung,
bei der ein Ausgangsfernsehsignal mit Umwandlungssystem genannt werden,
vom Eingangsfernsehsignal verschiedener Teilbild- Das erste Teilbildumwandlungssystem ist im Ver-
wiederholungsfrequenz erzeugt wird, unter Verwen- gleich zum zweiten leichter zu realisieren, da es weniger
dung einer veränderbaren Verzögerungsschaltung, 5 Verzögerungen enthält; allerdings wird dabei ein Bild
deren Verzögerung in diskreten Verzögerungseinheiten erzeugt, dessen Abmessungen nicht mit dem Raster
veränderbar ist, von denen jede im wesentlichen gleich übereinstimmen. Die vorliegende Erfindung betrifft
einem kleinen ganzen Vielfachen der Differenz Systeme, die im Prinzip gleich dem zweiten Teilbildzwischen
einer Eingangs- und einer Ausgangsteilbild- Umwandlungssystem sind und eine Alternative desperiode
ist, und von Vorrichtungen zum Vergrößern io selben darstellen, wobei die gleichen Umwandlungsbzw. Verkleinern der Verzögerung der Verzögerungs- mittel Verwendung finden.
schaltung von einem Extremwert auf einen anderen Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die
um jeweils eine diskrete Verzögerungseinheit in Qualität der Fernsehnormumwandlung noch zu verregelmäßigen
Zeitintervallen, von denen jedes gleich bessern.
einem kleinen ganzen Vielfachen einer Ausgangsteil- 15 Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, daß die beim
bildperiode ist, und von Vorrichtungen zum Zurück- Vergrößern der Verzögerung der veränderbaren Verführen
der Verzögerung direkt zu dem einen Extrem- zögerungsschaltung in das Eingangssignal eingeführte
wert (Minimum bzw. Maximum), wobei die Differenz Verzögerung bzw. der beim Verkleinern der Verzögezwischen
dem Maximal- und Minimalwert der Ver- rung auftretende Verlust des Eingangssignals mittels
zögerung derart gewählt ist, daß beim Rückkehren der 20 einer weiteren veränderbaren Verzögerungsschaltung
Verzögerung zu dem einen Extremwert eine kleine gleichmäßig über die Teilbilder des Ausgangssignals
ganze Anzahl von Eingangsteilbildern aus dem verteilt wird.
Eingangssignal ausgeschieden bzw. eine kleine ganze Vorteilhaft ist die Verzögerung der weiteren VerAnzahl
von Ausgangsteilbildern in dem Ausgangssignal zögerungsschaltung in diskreten Einheiten veränderbar,
wiederholt werden nach Patent 1 220 470. 25 von denen jede annähernd gleich einem kleinen ganz-
Die Erfindung findet ihre Anwendung insbesondere, zahligen Vielfachen der Differenz zwischen der
jedoch nicht ausschließlich, bei der Umwandlung von Eingangszeilenperiode und einer Ausgangszeilenperiode
Fernsehsignalen mit 60 Teilbildern pro Sekunde und bzw. annähernd gleich einem kleinen ganzzahligen
525 Zeilen pro Bild in Signale mit 50 Feldern pro Vielfachen einer Zeilenperiode ist. Die Verzögerung
Sekunde und 625 Zeilen pro Bild. Bei derartigen 30 der weiteren Verzögerungsschaltung von einem ersten
Signalen ist das Bild aus zwei ineinandergeschachtelten zu einem zweiten Extremwert um jeweils eine diskrete
Teilbildern zusammengesetzt, die in dem Signal Verzögerungseinheit erfolgt in regelmäßigen Zeithintereinander
auftreten. In der nachfolgenden Be- Intervallen, von denen jedes gleich einem ganzzahligen
Schreibung sollen Signale mit 60 Teilbildern pro Vielfachen einer Ausgangszeilenperiode ist. Die VerSekunde
und 525 Zeilen pro Bild als 525/60-Signale 35 zögerungsschaltung wird direkt zu dem ersten Extrem-
und die Signale mit 50 Teilbildern pro Sekunde und wert zurückgeführt.
625 Zeilen pro Bild als 625/50-Signale bezeichnet Bei einem kleinen ganzzahligen Vielfachen eines
werden usw. Wertes ist das Ein-, Zwei-, Drei- oder Vierfache des
Bei einem bekannten Verfahren zur Wandlung von Wertes und bei einer kleinen ganzzahligen Anzahl eine
Zeilenfrequenzen werden die einer Eingangszeile 40 der Zahlen 1, 2, 3 oder 4 gemeint,
entsprechenden Eingangssignale einer Verzögerungs- Durch die alternativen Vorrichtungen zum Verteilen
schaltung zugeführt, die einen Verzögerungswert von ergeben sich zwei Systemarten, die nachstehend als
einer Eingangszeile besitzt. Während diese sich in der Typ 1 und Typ 2 bezeichnet werden sollen, je nachdem,
Verzögerungsschaltung befindet, wird deren Wert ob die genannten diskreten Verzögerungseinheiten im
diskontinuierlich, nämlich in einem Schritt, auf eine 45 wesentlichen gleich einem kleinen ganzzahligen Viel-Verzögerungszeit
erhöht, die einer Ausgangszeilen- fachen der Differenz zwischen einer Eingangs- und
periode entspricht. Wenn die Zeile aus der Verzöge- einer Ausgangszeilenperiode oder einem kleinen
rungsleitung ausläuft, ist sie derart gedehnt, daß sie ganzzahligen Vielfachen einer Zeilenperiode sind,
eine der erforderlichen Ausgangszeilenperiode ent- Ein Vergleich zwischen den Systemen gemäß Typ 1
sprechende Periode besitzt. 50 und Typ 2 und dem vorgenannten zweiten Teilbild-
Da die Verzögerung von einem Extremwert zum Umwandlungssystem sei nachfolgend angestellt:
anderen in einem Schritt geändert wird, ist eine Vielzahl 1. Ein System nach Typ 1 kann einen abgewandelten
von Verzögerungsschaltungen, und eigene Gatter zum Zeilenspeicherumwandler, wie er in den in dem
Kombinieren der Ausgangsleitungen erforderlich, um Hauptpatent diskutierten britischen Patentschriften
bestimmte Zeilen zu eliminieren. 55 966 318 oder 928 730 beschrieben ist, zum Interpolieren
In dem Hauptpatent ist eine Anzahl von Systemen und zur Zeitkorrektur als getrennte unabhängige
zur Umwandlung von Fernsehsignalen mit einer Einheit in dem Umwandler verwenden. Ein System
Teilbildwiederholungsfrequenz in solche mit einer nach Typ 2 und das zweite Teilbildumwandlungsanderen
beschrieben, und diese Systeme können in system können getrennt die Interpolations- und
zwei Gruppen aufgeteilt werden, nämlich in solche, bei 60 Speichereinheiten des Zeilenspeicherumwandlers gemäß
denen die für das Eingangssignal eingeführte Ver- der britischen Patentschrift 928 730 verwenden. Ein
zögerung in Zeitintervallen geändert wird, die gleich Zeilenspeicherumwandler gemäß der britischen Patenteinem
kleinen ganzen Vielfachen (1, 2 oder 3) der schrift 966 318 ist für diese Anordnung nicht brauchbar.
Eingangsteilbildperiode sind, und solche, bei denen 2. Ein System nach Typ 2 und das zweite Teilbild-
die für das Eingangssignal eingeführte Verzögerung in 65 Umwandlungssystem kann derart aufgebaut sein, daß
Zeitintervallen geändert wird, die gleich einem ganz- kein Zeilenspeicher Verwendung findet, und es erfolgt
zahligen Vielfachen der Eingangszeilenperiode sind. eine Umsetzung aus einem Eingangssignal mit einer
Nachstehend sollen diese beiden Systeme erstes genau gesteuerten Teilbildfrequenz in ein Ausgangs-
3 4
signal, dessen Teilbildfrequenz mit der Eingangs- F i g. 5 und 6 Blockschaltbilder entsprechend den-
teilbildfrequenz in fester Beziehung steht. Diese MÖg- jenigen der F i g. 2 und 4 für ein erfindungsgemäßes
lichkeit ist nur zur Umwandlung von Bandaufzeich- Gerät in abgewandelter Form,
nungen zweckmäßig. Ein System nach Typ 1 muß F i g. 1 zeigt ein Gerät zur Umwandlung eines
einen Zeilenspeicherumwandler verwenden. 5 Fernsehsignals von einer 525/60-Norm in eine 625/50-
3. Wenn ein Zeilenspeicher in einem System nach Norm. Das 525/60-Eingangssignal wird von einer
Typ 2 oder in dem zweiten Teilbildfrequenzsystem zur Eingangsklemme 10 zu einer ersten veränderbaren
Verwendung kommt, dann besitzen alle drei betrachte- Verzögerungsschaltung 13 geführt, die aus vier Verten
Systeme die Möglichkeit, bei verhältnismäßig zögerungselementen 15, 16, 17 und 18 (mit einem
großer Toleranz der Eingangsteilbildfrequenz in einem io jeweiligen Verzögerungswert von 31Z3 msec) und einem
festen 5:6-Verhältnis umzuwandeln. Dies ermöglicht, Schalter 12 besteht. Die Verzögerungsschaltung 13
sowohl »Live«- als auch aufgezeichnete monochroma- entspricht der in F i g. 1 des Hauptpatentes dargetische
Signale umzuwandeln. stellten. Die Verzögerungsschaltung 13 soll, wie noch
4. Durch kleine Abwandlungen der Schaltsteuer- beschrieben wird, ein erstes Zwischensignal erzeugen,
logik und, falls erforderlich, Hinzufügen geringfügiger 15 das den Schalter 12 verläßt und eine Wiederholungsweiterer
Speichermöglichkeiten zum System nach frequenz von 50 Teilbildern pro Sekunde mit 525/2 Zei-Typ
1 kann, wenn ein Zeilenspeicherumwandler gemäß len pro Feld besitzt, wobei jedes Teilbild von dem
der britischen Patentschrift 966 318 verwendet wird, nächstfolgenden benachbarten Teilbild um eine Lücke
das Ausgangssignal zu einer Frequenz in feste Bezie- von 3x/3 msec in der vom Signal getragenen Nutzhung
gesetzt werden (locked), die unabhängig von der 20 information getrennt ist.
Eingangsfrequenz ist. Dies ermöglicht die Umwandlung Es wird nun ein Umwandlungszyklus der Verzögevon
Signalen mit Frequenzen und Toleranzen der rungsschaltung 13 beschrieben. Anfangs ist ein Schleif-Farbferasehnormen
sowohl für »Live«- als auch für kontakt 11 des Sehalters 12 mit einer Klemme I veraufgezeichnete
Sendungen. bunden. Das erste Eingangsteilbild des Zyklus läuft
5. Bei den Systemen nach Typ 1 und 2 werden die 25 direkt durch den Schalter 12 und bildet das erste Teil-Verzögerungen
in dem Verteilungsspeicher (der zwei- bild des ersten Zwischensignals. Am Ende des ersten
ten Verzögerungsschaltung) in gleicher Weise während Eingangsteilbildes bewegt sich der Schleifer 11 zur
aufeinanderfolgender Teilbilder verwendet, während Klemme II, so daß das Verzögerungselement 15 in die
in dem zweiten Teilbildumwandlungssystem keine der Bahn des Eingangssignals eingefügt wird. Während
Verzögerungen in gleicher Weise während aufeinander- 30 der nächsten 3V3 msec besteht das den Schalter 12
folgender Teilbilder Verwendung findet. Hierdurch verlassende Signal aus dem Ende des ersten Eingangsergeben
sich für die Systeme nach Typ 1 und 2 einige teilbildes, das infolge der eingeführten Verzögerung
kleine Vorteile gegenüber dem zweiten Teilbildfrequenz- von 3V3 msec wiederholt wird. Diese wiederholte
Umwandlungssystem. So kann beispielsweise vorteil- Information ist nicht brauchbar und wird in einem
haft das Teilbildausblendintervall und der Teilbild- 35 späteren Stadium der Umwandlung ausgeschieden.
Synchronisierimpuls zur Durchführung eines Teiles Somit wird eine Lücke in der Nutzinformation von
der Schaltlogik bei einer festen 5:6~VerhäItnis- einer Dauer von 3Y3 msec in dem ersten Zwischenumwandlung
ausgenutzt werden. Auch verursachen signal eingeführt, und das zweite Eingangsteilbild wird
Verzerrungen in einigen der Verzögerungselemente dann durch das Verzögerungselement 15 zum Schalter
Bildstörungen, die bei den Systemen nach Typ 1 und 2 40 12 geführt und bildet das zweite Teilbild des ersten
ortsfest, bei dem zweiten Teilbildfrequenzumwand- Zwischensignals. Dieser Vorgang wiederholt sich,
lungssystem jedoch beweglich sind. Ortsfeste Störun- während der Schleifer 11 zu den Klemmen III, IV
gen eines Bildes sind jedoch im allgemeinen weniger und V weiterläuft. Am Ende des fünften Eingangssichtbar
als bewegliche. teilbildes kehrt der Schleifer 11 direkt zur Klemme I
6. Da die Interpolation beim System nach Typ 1 in 45 zurück, eine Lücke von 3Ve msec Dauer wird in die
dem Zeilenspeicherumwandler, beim System nach übertragene Nutzinformation in dem ersten Zwischen-Typ2
jedoch in eigenen Einheiten erfolgt, ist es signal eingeführt, und das siebente Eingangsteilbild
schwieriger, das System nach Typ 1 so anzupassen, läuft daraufhin durch den Schalter 12, um das sechste
daß es eine Interpolation zwischen Bildzeilen und eine Teilbild des ersten Zwischensignals zu bilden. Die
Interpolation zur Korrektur von Bewegungsfehlern 50 Information des sechsten Eingangsteilbildes geht verinfolge
normaler Ausschaltungen oder Einfügungen loren, da dieses Teilbild ausgeschieden wird.
von Teilbildern einschließt. Beide Verfahren erfordern Die Lücken in der Information, die in dem ersten
den Zugriff zu benachbarten Zeilensignalen von auf- Zwischensignal auftreten, können tatsächliche Leereinanderfolgenden
Teilbildern und die Einführung von stellen in dem Signal sein oder aus den Eingangsteilzumindest
einer zusätzlichen Teilbildverzögerung. 55 bildern wiederholter Information bestehen.
Falls derartige Interpolationssysteme in der Praxis Das erste 525/50-Zwischensignal wird nun einer erforderlich werden, ist das System nach Typ 2 dem zweiten veränderbaren Verzögerungsschaltung zuge-System nach Typ 1 vorzuziehen. führt, die aus einem binären Verzögerungsspeicher 19
Falls derartige Interpolationssysteme in der Praxis Das erste 525/50-Zwischensignal wird nun einer erforderlich werden, ist das System nach Typ 2 dem zweiten veränderbaren Verzögerungsschaltung zuge-System nach Typ 1 vorzuziehen. führt, die aus einem binären Verzögerungsspeicher 19
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun an besteht. Der binäre Verzögerungsspeicher 19 ist aus
Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen 60 acht Verzögerungselementen mit Verzögerungswerten
Fig. 1 und 2 Blockschaltbilder der alternativen von 12,7 μβεσ, 2 X 12,7 μβεο, 4 X 12,7 μ8βσ, 8 X 12,7 μβεο
Anordnungen gemäß der Erfindung zur Umsetzung usw. aufgebaut. Die Verzögerungselemente sind prak-
eines Fernsehsignals von einer 525/60-Norm auf eine tisch in der in dem Hauptpatent an Hand der F i g. 5a
625/50-Norm, und 5b beschriebenen Weise angeordnet. Das erste
F i g. 3 und 4 Blockschaltbilder der erfindungs- 65 Zwischensignal wird durch die verschiedenen Kombigemäßen alternativen Geräte zur Umwandlung eines nationen der Verzögerungselemente in dem binären
Fernsehsignals von einer 625/50-Norm in eine 525/60- Verzögerungsspeicher 19 derart durchgeschaltet, daß
Norm und die durch den Verzögerungsspeicher eingeführte Ver-
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zögerung um 12,7 μβεο am Ende jeder Zeilenperiode schaltung 13 in der an Hand von F i g. 1 beschriebedes
Signals erhöht wird. Dies hat zur Folge, daß die nen Weise erzeugt. Das erste Zwischensignal wird
Zeilen jedes Teilbildes des ersten Zwischensignals dem binären Verzögerungsspeicher 19 zugeführt, der
gleichmäßig über die Teilbildperiode verteilt werden. bei diesem Ausführungsbeispiel aus sechs Verzöge-Die
Lücke von 3 V3 msec in der Nutzinformation, die 5 rungselementen mit Verzögerungswerten gleich oder
am Ende jeder Teilbildperiode auftritt, wird nun in annähernd gleich einer Eingangszeilenperiode zwei
eine Anzahl von Lücken aufgespalten, deren Dauer Eingangszeilenperioden, vier Eingangszeilenperioden
gleich 12,7 μβεο ist, wobei diese Lücken gleichmäßig usw. besitzt. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
zwischen den Zeilen jedes Feldes verteilt werden. ist die Verzögerungseinheit des binären Verzögerungs-
Die Verzögerungseinheit des binären Verzögerungs- 10 Speichers 19 gleich 662/3 μεεο. Das erste Zwischensignal
Speichers 19 ist 1I5 χ 63,5 μβεσ = 12,7 μβεο und ist ge- wird durch verschiedene Kombinationen von Vereignet,
525/2 Zeilen in Intervallen von 63,5 μ8βο über zögerungselementen des Speichers 19 derart geleitet,
eine Zeitspanne von 20 msec entsprechend der Aus- daß die in das Signal eingeführte Verzögerung um jegangsteilbildzeit
zu verteilen. Die maximal in dem weils eine Einheit in Zeitintervallen vergrößert wird,
binären Verzögerungsspeicher 19 erforderliche Ver- 15 die gleich entweder fünf oder sechs Eingangszeilenzögerung
ist 3V3 msec, so daß acht Verzögerungs- perioden sind. Durch diesen Schritt ergibt sich wieder
elemente in der binären Konfiguration erforderlich eine Verteilung der 373-msec-Lücke in der Nutzsind,
wie es in dem Hauptpatent beschrieben ist. information (die nach jedem Teilbild des ersten
Das Signal, in dem Zeilen über jede Teilbildperiode Zwischensignals auftritt) über jedes Teilbild des
gleichmäßig verteilt werden, ist ein zweites Zwischen- 20 zweiten Zwischensignals. Dies wird in dem binären
signal, das ebenfalls 50 Teilbilder pro Sekunde und Verzögerungsspeicher 19 dadurch erzielt, daß jede
525/2 Zeilen pro Teilbild enthält. Das zweite Zwischen- fünfte Zeile des zweiten Zwischensignals zur Leerzeile
signal wird einem Normenwandler 20 zur Umwand- gemacht wird.
lung von Signalen von einer Zeilennorm auf eine Bei der Darstellung des Signals würde jede fünfte
andere zugeführt. Der Umwandler 20 besteht vor- 25 Zeile des ganzen Bildes eine Leerzeile sein, aber das
zugsweise aus einem der in den britischen Patent- gesamte Raster wäre mit Information gefüllt (abgeschriften
928 730 oder 966 318, die bereits im Haupt- sehen von einigen wenigen Zeilen der Teilbildausblenpatent
diskutiert wurden, oder in der nachveröffent- dung). Diese Situation ist in Verbindung mit der
lichten britischen Patentschrift 1025 512 beschriebe- 405/50-zu-625/50-Umwandlung allgemein bekannt, und
nen Umwandler. Diese Zeilennormwandler werden 30 ein Zeilenspeicherumwandler etwa gemäß der genann-Zeilenspeicherwandler
genannt. ten nachveröffentlichten britischen Patentschrift
Bei dem Zeilenspeicherwandler gemäß der nach- 1 025 512 kann zur geeigneten Interpolation und zum
veröffentlichten britischen Patentschrift 1 025 512 Ausfüllen der Leerzeilen mit geeigneten neuen Zeilenwird
ein Nachteil des Normenwandlers gemäß der Signalen verwendet werden. Der Zeilenspeicherumbritischen
Patentschrift 928 730 vermieden, der darin 35 wandler gemäß der britischen Patentschrift 966 318
besteht, daß einmal in jeder Differenzperiode zwischen ist nicht brauchbar, da seine Arbeitsweise auf der
Eingangs- und Ausgangszeilenfrequenz ein Speicher Aufrechterhaltung einer linearen Beziehung zwischen
gleichzeitig mit den ersten und zweiten Schaltern ver- der Zeit des Einlaufes der Signale und der vertikalen
bunden ist. Vermieden wird dies durch die unregel- Lage der in den Signalen enthaltenen Information
mäßige Betätigung eines der Schalter. Bei diesem 40 beruht.
Normenwandler wird auch von dem in der britischen Die Verzögerungseinheit in dem binären Verzöge-
Patentschrift 966 318 beschriebenen Interpolations- rungsspeicher 19 ist theoretisch 662/3 μβεο; die Aussystem
Gebrauch gemacht, wobei jedoch über jede wirkung der Verwendung einer unterschiedlichen
Ausgangszeile eine konstante Aufteilung verwendet Verzögerungseinheit zeigt sich lediglich in einer nur in
wird und nicht diese Aufteilung über eine Zeilen- 45 Bruchteilen messenden Änderung in der Höhe des
Periode variiert. Das Ausgangssignal des Wandlers resultierenden Bildes, so daß eine geringfügig untergemäß der nachveröffentlichten britischen Patent- schiedliche Einheit verwendet werden kann. Die
schrift 1 025 512 stellt somit Informationen in Form Gesamtzahl der Verzögerungsänderungen pro Teilbild
eines virtuellen Rasters dar, das aus Zeilen gebildet muß annähernd 50 sein, so daß sechs binäre Verzögewird,
die parallel zu denjenigen des Eingangssignal- 50 rungselemente ausreichen.
rasters sind, jedoch einen Zeilenabstand gemäß dem In der Praxis wäre der binäre Verzögerungsspeicher
Ausgangssignalraster besitzen. 19 der F i g. 2 unwirtschaftlich, wenn Verzögerungen
Der Zeilenspeicherumwandler 20 setzt das zweite von IT, 2 T, 4 T, 8 T, 16 Γ und 32 Γ (mit T = eine Ver-Zwischensignal
von einer 525/50-Norm in eine zögerungseinheit) verwendet wurden, da die maximale
625/50-Norm um, wodurch sich an der Klemme 21 55 Verzögerung 63 T wäre, während lediglich ein Maxidas
erforderliche Ausgangssignal der 625/50-Norm mum von 49 Γ erforderlich ist. ergibt. Außerdem wären beim Wechsel der Verzögerung
F i g. 2 zeigt ein Gerät, das ebenfalls zur Umwand- vom Maximalwert zu Null (49 Γ auf 0) am Beginn
lung eines Fernsehsignals von einer 525/60-Norm in jedes Teilbildes eigene Überbrückungspfade für einige
625/50-Norm dient. Das Gerät gemäß F i g. 2 ist dem 60 der Verzögerungen erforderlich, was konsequenterder
F i g. 1 sehr ähnlich, jedoch mit der Abwandlung, weise die Komplexität der Schaltung erhöht,
daß die Arbeitsweise des binären Verzögerungs- Eine andere Möglichkeit ist in F i g. 5 gezeigt, die
Speichers 19 unterschiedlich ist. Die Schal tungs- diese Schwierigkeiten größtenteils ausschaltet. Die
elemente, die in den Fig. 1 und 2 dem gleichen Verzögerungen sind IT, IT, 3T, 6T, 12Γ und #25Γ,
Zweck dienen, sind mit den gleichen Bezugszeichen 65 also insgesamt 493". Es sind keine zusätzlichen Überversehen,
brückungspfade erforderlich.
Bei dem Gerät nach F i g. 2 wird das erste In der F i g. 5 sind die Schalter 1 und 7 einpolige
Zwischensignal durch die veränderliche Verzögerungs- Zweiwegschalter und die Schalter 2 bis 6 Umschalter
7 8
für die abwechselnden Verbindungen gemäß A in der gleichen Weise wie die in F i g. 3 des Haupt-
und B. patentes gezeigte Schaltung.
Die F i g. 3 zeigt ein Gerät zur Umwandlung eines Ein Umwandlungszyklus der Schaltung 25 soll kurz
Fernsehsignals aus einer 625/50-Norm in eine 525/60- beschrieben werden. Zu Beginn des Zyklus steht ein
Norm. Dieses Gerät arbeitet in ähnlicher Weise wie 5 Schleifer 32 des Schalters 31 auf einer Klemme V. Das
das der Fig. 1, wobei jedoch die Umsetzung in ent- erste Zwischensignal wird durch die Verzögerungs-
gegengesetzter Richtung erfolgt. Ein Eingangsfernseh- elemente 26, 27, 28 und 29 zu dem Ausgang des
signal mit der 625/50-Norm wird einer Eingangsklemme Schalters 31 geführt. Am Ende der ersten Teilbild-
22 zugeführt, dann durch einen Zeilenkompressions- periode des ersten Zwischensignals tritt eine Lücke
speicher 23 (der, wie noch erläutert wird, infolge auf- io von 3^3 msec Dauer in der Nutzinformation auf. Zu
einanderfolgender Umwandlungsschritte erforderlich Beginn dieser Lücke bewegt sich der Schleifer 32 zur
ist) zu einer ersten veränderbaren Verzögerungs- Klemme IV, wodurch die in dem Signal eingeführte
schaltung geleitet, die aus einem binären Verzögerungs- Verzögerung um 3Va msec verringert wird. Das zweite
speicher 24 besteht. Der binäre Verzögerungsspeicher Teilbild des ersten Zwischensignals verläßt die Klemme
24 enthält neun Verzögerungselemente mit Verzöge- 15 IV praktisch sofort nach Beendigung des ersten Teil-
rungswerten von 10,7 μββο, 2 χ 10,7 μβεο, 4 χ 10,7 μββο bildes an der Klemme V. Die Lücke von 3VeITiSeC
usw. Die Verzögerungselemente sind im wesentlichen wird durch die Verringerung der eingeführten Gesamt-
so angeordnet, wie es an Hand der Fig. 5a und 5b verzögerung um 373msec beseitigt. Das Verfahren
des Hauptpatentes beschrieben wurde. Das Eingangs- wiederholt sich, während der Schleifer 32 nacheinander
signal wird durch verschiedene Kombinationen von ao zu den Klemmen III, II und I bewegt wird. Am Ende
Verzögerungselementen in dem Speicher 24 derart ge- des fünften Teilbildes des ersten Zwischensignals läuft
leitet, daß die in dem Signal eingeführte Verzögerung der Schleifer direkt zu einer Klemme VI, wo das fünfte
um 10,7 μββο am Ende jeder Eingangszeilenperiode Teilbild des ersten Zwischensignals nochmals ausge-
verringert wird, und zwar nach einem Verfahren, das lesen wird. Dieses wiederholte Bild bildet das sechste
dem im Hauptpatent beschriebenen gleicht. Der as Teilbild des zweiten Zwischensignals. Am Ende dieses
Zweck dieses Schrittes ist die Bildung eines ersten Teilbildes läuft der Schleifer 32 zur Klemme V und
Zwischensignals, das den binären Verzögerungs- beendet den Zyklus.
speicher 24 verläßt, in dem jedes Teilbild derart korn- Das zweite Zwischensignal, das den Ausgang des
primiert wurde, daß eine Periode von 3VaHiSeC Schalters 32 verläßt, besteht aus einem Signal mit
weniger als eine Eingangsteilbildperiode besitzt. Dies 30 60 Teilbildern pro Sekunde und 625/2 Zeilen pro Teilwurde
durch Ausscheiden von 10,7 μβεο jeder Zeilen- bild. Das Signal läuft durch einen Zeilenspeicherperiode
des Eingangssignals und somit durch Reduzie- umwandler 33, der zweckmäßigerweise einer der in
rung der Zeilendauer auf 53,3 μβεο erreicht. Da die Verbindung mit dem Umwandler 20 der F i g. 1 eraktive
Zeilendauer jedes Eingangssignals nur 52 μβεϋ wähnten Umwandler sein kann,
beträgt, bleiben nur 1,3 μβεο zur Durchführung der 35 Die F i g. 4 zeigt ein Gerät zum Umwandeln eines Schaltfunktionen und zum Einfügen von Synchronisa- Fernsehsignals von einer 625/50-Norm in eine 525/60-tionsinformationen. Falls dies ungenügend ist, kann Norm. Die Arbeitsweise des Gerätes beruht auf den der Kurzspeicher 23 zum Zusammenziehen der aktiven gleichen Umwandlungsschritten, wie sie in Beziehung Zeilenlänge um einige wenige Mikrosekunden einge- zu F i g. 2 beschrieben wurden, obgleich die Umwandschaltet werden. Dieser kann aus Eingangs- und Aus- 40 lung natürlich in umgekehrter Richtung erfolgt. Es gangsringen von schnellen Schaltern bestehen, die ist jedoch schwieriger, die mit dem Gerät nach F i g. 2 Speicherkapazitäten trennen. Der Abtasttakt in einem durchgeführte Umwandlung umzukehren, als dies bei derartigen Speicher würde nur geringfügig schneller F i g. 1 der Fall war. Bei den Schaltungen gemäß der als der Aufzeichnungstakt zum Zusammenziehen der F i g. 1 bis 3 führen die Zeilenspeicherumwandler 20 Zeilenlänge sein. 45 und 33 zwei Funktionen, nämlich die Interpolation
beträgt, bleiben nur 1,3 μβεο zur Durchführung der 35 Die F i g. 4 zeigt ein Gerät zum Umwandeln eines Schaltfunktionen und zum Einfügen von Synchronisa- Fernsehsignals von einer 625/50-Norm in eine 525/60-tionsinformationen. Falls dies ungenügend ist, kann Norm. Die Arbeitsweise des Gerätes beruht auf den der Kurzspeicher 23 zum Zusammenziehen der aktiven gleichen Umwandlungsschritten, wie sie in Beziehung Zeilenlänge um einige wenige Mikrosekunden einge- zu F i g. 2 beschrieben wurden, obgleich die Umwandschaltet werden. Dieser kann aus Eingangs- und Aus- 40 lung natürlich in umgekehrter Richtung erfolgt. Es gangsringen von schnellen Schaltern bestehen, die ist jedoch schwieriger, die mit dem Gerät nach F i g. 2 Speicherkapazitäten trennen. Der Abtasttakt in einem durchgeführte Umwandlung umzukehren, als dies bei derartigen Speicher würde nur geringfügig schneller F i g. 1 der Fall war. Bei den Schaltungen gemäß der als der Aufzeichnungstakt zum Zusammenziehen der F i g. 1 bis 3 führen die Zeilenspeicherumwandler 20 Zeilenlänge sein. 45 und 33 zwei Funktionen, nämlich die Interpolation
Die Verzögerungseinheit in dem binären Verzöge- von Information von benachbarten Zeilen und die
rungsspeicher 24 ist 7« χ 24 μβεο = 10,7 μβεα Hieraus Zeitgabekorrektur der Zeilen der Ausgangssignale,
ergibt sich, bei einem Vergleich mit dem Speicher 19 durch. Bei dem Gerät gemäß F i g. 4 ist es nicht mög-
der Fig. 1, daß offenbar verschiedene Speicher zur lieh, einen unabhängigen Zeilenspeicherumwandler als
Umsetzung in den beiden Richtungen erforderlich 50 vollständige Einheit zu verwenden, da die Funktionen
sind. der Interpolation und der Zeitgabekorrektur getrennt
Wird jedoch eine Einheit zwischen 10,7 und 12,7 μββο werden müssen. Die Funktion der Interpolation muß
verwendet, so ergibt sich eine Änderung in der Höhe vor der Teilbildkompression in dem binären Verzögedes
tatsächlichen Bildes um 1/60 oder annähernd vier rungsspeicher durchgeführt werden, um vor der InterZeilen.
Dies ist annehmbar, da die Normsignale der 55 polation Verluste an Informationen zu vermeiden.
Normen 525/60 und 625/50 eine Differenz von an- Bei dem Gerät gemäß F i g. 4 wird ein Eingangsnähernd vier Zeilen enthalten, wobei die aktive Teil- fernsehsignal mit einer 625/50-Norm einer Eingangsbildlänge bei der 525/60-Norm größer ist. Somit ent- klemme 34 zu zwei Interpolatoren 35 und 36 zugeführt, hält nach der Umsetzung das tatsächliche Bild die Diese Interpolatoren kombinieren Informationen von nominell richtige Anzahl von aktiven Zeilen. 60 den Zeilen des Eingangssignals, um die zur Verarbei-
Normen 525/60 und 625/50 eine Differenz von an- Bei dem Gerät gemäß F i g. 4 wird ein Eingangsnähernd vier Zeilen enthalten, wobei die aktive Teil- fernsehsignal mit einer 625/50-Norm einer Eingangsbildlänge bei der 525/60-Norm größer ist. Somit ent- klemme 34 zu zwei Interpolatoren 35 und 36 zugeführt, hält nach der Umsetzung das tatsächliche Bild die Diese Interpolatoren kombinieren Informationen von nominell richtige Anzahl von aktiven Zeilen. 60 den Zeilen des Eingangssignals, um die zur Verarbei-
Da die Eingangsteilbilder komprimiert wurden, tung in der veränderbaren Verzögerungsschaltung,
tritt in dem ersten Zwischensignal nach jedem Teilbild bestehend aus einem binären Verzögerungsspeicher 47,
eine Lücke von 31Z3 msec in der Nutzinformation auf. geeignete Information zu bilden, wie dies nachstehend
Das erste Zwischensignal wird durch eine zweite ver- beschrieben wird. Die Interpolatoren können beispielsänderbare
Verzögerungsleitung 25 aus fünf Verzöge- 65 weise ähnlich denjenigen sein, die in der genannten
rungselementen 26, 27, 28, 29 und 30 (mit einem je- nachveröffentlichten britischen Patentschrift 1025 512
weiligen Verzögerungswert von 373 msec) und aus beschrieben sind, die eine besondere Methode der
einem Schalter 31 geleitet. Die Schaltung 25 arbeitet Zeilenumwandlung beschreibt.
9 10
Der Ausgang des Interpolators 36 ist mit einer schieden, die gleichmäßig über jedes Teilbild verteilt
ersten veränderbaren Verzögerungsschaltung 37 aus sind. Die in den Interpolatoren 35 und 36 durchgefünf
Verzögerungselementen 39, 40, 41, 42 und 43 führte Interpolation erfolgt derart, daß die übrigen
(mit jeweils einem Verzögemngswert von 3V3 msec) Zeilen ein brauchbares Fernsehbild bilden. Das den
und aus einem Schalter 38 verbunden. Der Schalter 38 5 Speicher 47 verlassende Signal läuft durch eiaen
besitzt zwei Schleifer 45 und 46, die nacheinander Zeilenspeicher 50, der lediglich in dem Ausgangssignal
einen Kontakt mit den sechs Klemmen VI, V, IV, III, erforderliche Zeitgabekorrekturen vornimmt.
II und I herstellen. Die Schleifer 45 und 46 sind so Das die Klemme 48 verlassende Signal und der
II und I herstellen. Die Schleifer 45 und 46 sind so Das die Klemme 48 verlassende Signal und der
ausgebildet, daß sie jeweils mit zwei benachbarten Nutzteil des Signals bei 49 kann zusammengenommen
Klemmen in Kontakt, stehen. io als ein Signal mit 60 Teilbildern pro Sekunde und
Ein Umwandlungszyklus der Schaltung 37 wird nun 625/2 Zeilen pro Teilbild angesehen werden. Das den
beschrieben. Wenn sich der Schleifer 46 auf der Speicher 47 verlassende Signal besitzt 60 Teilbilder
Klemme V und der Schleifer 45 auf der Klemme IV pro Sekunde und 525/2 Zeilen pro Teilbild. Das endbefindet,
läuft das erste Teilbild vom Interpolator 36 gültige Ausgangssignal mit der 525/60-Norm erscheint
durch die Verzögerungselemente 39, 40, 41 und 42 zur 15 am Ausgang des Zeilenspeichers 50.
Ausgangsklemme 48 des Schalters 38. 3V3 msec vor In der Praxis wäre ein binärer Verzögerungsspeicher
Ausgangsklemme 48 des Schalters 38. 3V3 msec vor In der Praxis wäre ein binärer Verzögerungsspeicher
dem Ende des ersten Teilbildes laufen die Schleifer 45 47 gemäß F i g. 4 unwirtschaftlich, da Verzögemngen
und 46 zu den Kontakten III bzw. IV. Das zweite Teil- IT, IT, 4T, ST, 16T und 32Γ verwendet würden, so
bild des Signals vom Interpolator 36 beginnt sofort, daß sich eine maximale Verzögerung von 63 Γ ergäbe,
die Klemme 48 zu verlassen. Es ist jedoch ersichtlich, 20 während nur ein Maximum von 49 Γ erforderlich ist.
daß 3V3 msec des Endes des ersten Teilbildes beim die Beim Verändern der Verzögerang von Null zum
Klemme 48 verlassenden Signal fehlen. Diese Infor- Maximalwert (0 bis 49 T) für den Anfang jedes Teilmationistjedoch
nicht verloren, da die an der Klemme bildes wären außerdem gesonderte Überbrückungs-48
fehlende Information bereits während des Zeit- pfade für einige der Verzögemngen erforderlich, was
Intervalls, während dem der Schleifer 45 mit der 25 konsequenterweise die Schaltungskomplexität erhöht.
Klemme IV verbunden war, an der Klemme 49 ab- Eine andere Anordnung ist in F i g. 6 gezeigt, die
gegeben wurde. Die Schaltungsanordnungen des binä- größtenteils diese Schwierigkeiten überwindet. Es werren
Verzögerungsspeichers47 sind derart ausgebildet, den Verzögemngen IT, IT, 3T, 6T, YlT und 25T,
daß die von den Klemmen 48 und 49 ankommenden also insgesamt 49 T verwendet. Es sind auch keine geInformationen
korrekt kombiniert werden, so daß sie 30 sonderten Überbrückungspfade erforderlich. Der
ein einziges den Speicher 47 verlassendes Signal bilden. Schalter 7 in F i g. 6 ist ein einpoliger Zweiweg-
Das zuvor beschriebene Verfahren wiederholt sich, schalter, und die Schalter 1 bis 6 sind Umschalter, die
wenn die Schleifer 45 und 46 mit den Klemmen III, alternative Verbindungen gemäß A und B ergeben.
II und I nacheinander in Kontakt gehen, bis der Es ist ersichtlich, daß die in den Figuren als binäre
II und I nacheinander in Kontakt gehen, bis der Es ist ersichtlich, daß die in den Figuren als binäre
Schleifer 46 mit der Klemme I und der Schleifer 45 35 Verzögerungsspeicher 19, 24 und 47 gezeigten, vermit
der Klemme VI verbunden sind. Das fünfte Teil- änderbaren Verzögerungsschaltungen nicht auf derbild
des Eingangssignals wird durch den Interpolator artige Verzögerungsschaltungen begrenzt sind. Zum Er-35
zur Klemme I und damit zur Ausgangsklemme 48 zielen unterschiedlicher erforderlicher Verzögerungen
geführt. 3V3 msec vor dem Ende des fünften Eingangs- können beispielsweise Schaltungen verwendet werden,
feldes bewegt sich der Schleifer 46 zur Klemme VI 40 die an Stelle der Vervielfachung einer viel kleineren
und der Schleifer 45 zur Klemme V. Ein zweites Einheit ein Herunterteilen einer großen Grundeinheit
Exemplar des fünften Eingangsteilbildes erscheint nun von 3 V3 msec bewirken,
wiederum an der Klemme 48, um in dem dem Speicher In der obigen Beschreibung wurde angenommen,
wiederum an der Klemme 48, um in dem dem Speicher In der obigen Beschreibung wurde angenommen,
47 zugeführten Signal wiederholt zu werden und das daß die Eingangsteilbildfrequenz den Nennwert von
sechste Teilbild dieses Signals zu bilden. Dieses wieder- 45 50 oder 60 Hz besitzt und daß die Ausgangsteilbildholte
Teilbild kommt jedoch von dem Interpolator 36 frequenz mit der Eingangsfrequenz im Verhältnis 6:5
und wurde einem Interpolationsprozeß unterzogen, oder 5:6 in fester Beziehung steht. Wenn die Einder
von demjenigen des Interpolators 35 verschieden gangsteilbildfrequenz geringfügig von ihrem Nennist. Dies ist notwendig, da das fünfte Teilbild und das wert abweicht oder wenn die eingeführten Verzögewiederholte
fünfte Teilbild zu unterschiedlichen Zeiten 50 rungen (infolge von Herstellungsfehlern der Verzögeim
endgültigen Ausgangssignal erscheinen. rungselemente) geringfügig von ihren Nennwerten ver-
Der binäre Verzögerungsspeicher 47 besteht aus schieden sind, ergeben sich am Eingang des Zeilensechs
Verzögerungselementen mit Verzögerungswerten speicherumwandlers in dem Signal Verzögerungsvon
662/3 μβεο, 2 X 662/3 i^sec, 4 X 662/3 μββο usw. Die fehler. Diese können in dem Zeilenspeicherumwandler
Elemente sind in einer Weise angeordnet, die derjeni- 55 beseitigt werden. Wenn jedoch in den unter Bezuggen
der an Hand der Fig. 5a und 5b des Haupt- nähme auf Fig. 1 und 3 beschriebenen Systemen ein
patentes beschriebenen gleicht. Das Signal der Klemme Zeilenspeicherumwandler der in der britischen Patent-
läuft durch verschiedene Kombinationen von Ver- schrift 966 318 beschriebenen Art verwendet wird, der
zögerungselementen in dem Speicher 47 derart, daß auf der Aufrechterhaltung einer linearen Beziehung
die in dem Signal eingeführte Verzögerung um an- 60 zwischen dem Einlauf des Signals und der vertikalen
nähernd eine Zeilenperiode in regelmäßigen Zeit- Lage der in diesen Signalen enthaltenen Informationen
Intervallen reduziert wird, die gleich fünf Zeilen- beruht, dann ist mit der Korrektur von Zeitgabefehlern
Perioden sind. Der Nutzteil des Signals von der ein Auftreten eines Interpolationsfehlers verbunden.
Klemme 49 wird nun in der gleichen Weise behandelt, Es ist wahrscheinlich, daß bei einem Zeitgabefehler
und diese Signale werden kombiniert, um ein Signal am 65 von weniger als 5 μδ&ο keine erkennbare Verschlechte-Ausgang
des Speichers 47 zu bilden. Bei diesem Signal rung des Bildes erfolgen würde. Somit kann dieser
wurden annähernd 50 Zeilen jedes Teilbildes ausge- Umwandler mit Sicherheit nur dann verwendet werschieden,
und diese Zeilen wurden an Stellen ausge- den, wenn Verzögerungsfehler unterhalb von 5 see
bleiben und wenn die Eingangsteilbildfrequenz von dem Nennwert um nicht mehr als V4000 abweicht, ein
Fehler, der einer Änderung in der Teilbilddauer von ungefähr 5 μβεϋ entspricht.
Die Verzögerungseinheit in dem binären Verzögerungsspeicher beträgt annähernd 12 μβεο, und wenn
diese Einheit weiter unterteilt wird und beispielsweise eine 4^sec- und eine 8-^sec -Verzögerung eingeschaltet
wird, dann können Zeitgabefehler im Signal auf einen Wert reduziert werden, der 4 μβεο niemals überschreitet.
Die Abweichung der Eingangsteilbildfrequenz von dem Nennwert kann nun höher sein.
Durch das zuvor beschriebene Hinzufügen der kürzeren Verzögerungen zu dem System nach Typ 1 ist
sowohl bei dem System nach Typ 1 als auch nach Typ 2 ein Gleichlaufzwang des Ausgangssignals (d. h.
eine Mitnahme der Ausgangsteilbildfrequenz) von einer unabhängigen Quelle möglich. Das Verhältnis
der Teilbildfrequenzen ist nicht mehr genau 5:6, und der Zyklus des Erhöhens und Erniedrigens der Verzögerung
kann nicht mehr gleich einer exakten Anzahl von Teilbildern der Eingangsnorm sein. Es besteht die
Möglichkeit, die Verzögerung von einem Extremwert zum anderen derart zu ändern, daß manchmal die
Zyklen während des aktiven Teiles des Teilbildes und nicht immer während der Teilbildausblendperiode
wieder beginnen, wie es der Fall ist, wenn das Teilbildfrequenzverhältnis genau 5:6 beträgt. Jeder Zyklus
muß so verlaufen, daß eine Verzögerung 0 zu Zeitpunkten eingeführt wird, wenn die Eingangs- und Ausgangszeilensignale
der gleichen vertikalen Lage im Bild entsprechen.
Andererseits ist es möglich, eine zusätzliche 3 73-msec -Verzögerung einzuschalten, so daß für eine
525/60-zu-625/50-Umwandlung (F i g. 1 und 3) Verzögerungen von 5 X 3Ve msec und für eine 625/50-zu-525/60-Umwandlung
(Fig. 2 und 4) Verzögerungen von 6x3Vsmsec vorhanden sind. Die gesamte Verzögerung
genügt dann für einen Wechsel zu einem neuen Zyklus während des Teilbildausblendintervalls,
doch ist die anfängliche Verzögerung zu Beginn des Zyklus gegebenenfalls nicht 0, da die Teilbildausblendintervalle
bei der Eingangs- und der Ausgangsnorm nicht zusammenfallen.
Eine Möglichkeit, zu bestimmen, wann die Eingangsund Ausgangssignale in dem Bild die gleiche vertikale
Lage einnehmen, besteht im folgenden. Die Zeilensynchronisierimpulse des Eingangssignals, z. B. in der
525/60-Norm, werden mit einer Folge von Zeilensynchronisierimpulsen für eine künstliche 525/50-Norm,
die durch Multiplikation der Zeilenfrequenz des 625/50-Ausgangssignals mit "/25 erzeugt werden,
verglichen. Die Teilbildsynchronisierimpulse des künstlichen Signals werden mit den Ausgangsteilbildsynchronisierimpulsen
synchronisiert. Zwei Zähler dienen zum Zählen der Zeilensynchronisierimpulse des
525/60-Eingangssignals bzw. des künstlichen 525/50-Signals. Jeder Zähler wird zu Beginn jedes Teilbildes
des Signals, dem der Zähler zugeordnet ist, nullgestellt. Jeder Zähler zählt vor seiner Rückstellung insgesamt
525/2 Zeilensynchronisierimpulse. Eine Vergleichsschaltung vergleicht die Zählungen der beiden Zähler
und erzeugt ein Triggersignal jedesmal dann, wenn die Zählung der beiden Zähler gleich ist. Das Triggersignal
beginnt einen neuen Zyklus der Teilbildumwandlung, wenn die eingeführte Verzögerung gleich Null ist.
Claims (2)
1. Verfahren zur Fernsehnormwandlung, bei der ein Ausgangsfernsehsignal mit vom Eingangsfernsehsignal
verschiedener Teilbildwiederholungsfrequenz erzeugt wird, unter Verwendung einer
veränderbaren Verzögerungsschaltung, deren Verzögerung in diskreten Verzögerungseinheiten veränderbar
ist, von denen jede im wesentlichen gleich einem kleinen ganzen Vielfachen der Differenz
zwischen einer Eingangs- und einer Ausgangsteilbildperiode ist, und von Vorrichtungen zum Ver-
ao großem bzw. Verkleinern der Verzögerung der Verzögerungsschaltung von einem Extremwert auf
einen anderen um jeweils eine diskrete Verzögerungseinheit in regelmäßigen Zeitintervallen, von
denen jedes gleich einem kleinen ganzen Vielfachen einer Ausgangsteilbildperiode ist, und von Vorrichtungen
zum Zurückführen der Verzögerung direkt zu dem einen Extremwert (Minimum bzw. Maximum), wobei die Differenz zwischen dem
Maximal- und Minimalwert der Verzögerung derart gewählt ist, daß beim Rückkehren der Verzögerung
zu dem einen Extremwert eine kleine ganze Anzahl von Eingangsteilbildern aus dem
Eingangssignal ausgeschieden bzw. eine kleine ganze Anzahl von Ausgangsteilbildern in dem Ausgangssignal
wiederholt werden, nach Patent 1220 470 dadurch gekennzeichnet,
daß die beim Vergrößern der Verzögerung der veränderbaren Verzögerungsschaltung (13, 25, 37) in
das Eingangssignal eingeführte Verzögerung bzw. der beim Verkleinern der Verzögerung auftretende
Verlust des Eingangssignals mittels einer weiteren veränderbaren Verzögerungsschaltung (19, 24, 47)
gleichmäßig über die Teilbilder des Ausgangssignals verteilt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerung der weiteren Verzögerungsschaltung
(19, 24, 47) in diskreten Einheiten veränderbar ist, von denen jede annähernd gleich einem kleinen ganzzahligen Vielfachen der
Differenz zwischen der Eingangszeilenperiode und einer Ausgangszeilenperiode bzw. annähernd gleich
einem kleinen ganzzahligen Vielfachen einer Zeilenperiode
ist, und daß die Verzögerung der weiteren Verzögerungsschaltung von einem ersten zu einem
zweiten Extremwert um jeweils eine diskrete Verzögerungseinheit in regelmäßigen Zeitintervallen
erfolgt, von denen jedes gleich einem ganzzahligen Vielfachen einer Ausgangszeilenperiode ist, und
daß die weitere Verzögerungsschaltung direkt zu dem ersten Extremwert zurückgeführt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB4965/65A GB1068101A (en) | 1965-02-04 | 1965-02-04 | Improvements in or relating to television standards conversion |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1286077B true DE1286077B (de) | 1969-01-02 |
Family
ID=9787232
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM63168A Pending DE1220470B (de) | 1965-02-04 | 1964-11-18 | Verfahren und Vorrichtung zur Fernsehnormwandlung |
| DEM68233A Pending DE1286077B (de) | 1965-02-04 | 1966-02-02 | Fernsehnormwandler |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM63168A Pending DE1220470B (de) | 1965-02-04 | 1964-11-18 | Verfahren und Vorrichtung zur Fernsehnormwandlung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (2) | DE1220470B (de) |
| GB (2) | GB1068101A (de) |
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